#131 – 39 Grad, Reisanbau & schnelle Lösungen: Exportmanagerin Luisa erobert Europas Süden

Shownotes

In dieser Folge von "Boden&ständig" begrüßen unsere Hosts einen ganz besonderen Gast aus dem LEMKEN Team: Luisa, die als Exportmanagerin in den sogenannten "Sunshine States" Europas unterwegs ist. Gemeinsam sprechen sie über erfolgreiche Karrierewege in der Agrarbranche, überraschende Stationen zwischen Stall, Personalabteilung und internationalem Vertrieb – und natürlich über die Herausforderungen und Besonderheiten der süd- und osteuropäischen Landwirtschaft.

Wusstet ihr beispielsweise, wie unterschiedlich der Reisanbau in Italien und der Kartoffelanbau in Deutschland gemanagt werden – und was das für die Landtechnik bedeutet? Oder welche Rolle Offenheit für Innovationen beim Thema Bodenbearbeitung spielt? Das und vieles mehr erwartet euch in dieser Episode. Und wer auch schon immer wissen wollte, wie es ist, zwischen Meetingraum, Feldbesuch und italienischem Mittagstisch zu pendeln, sollte unbedingt reinhören!

Lasst uns wie immer gerne eure Meinung da – egal ob per Mail, Insta oder als Bewertung auf eurer Lieblingsplattform⭐⭐⭐⭐⭐!

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Transkript anzeigen

00:00:01: Das ist Boden und Ständig.

00:00:03: Mit Karina Dündchen-Kill und Johannes Kiesters.

00:00:05: Gemeinsam sprechen wir über die Landwirtschaft.

00:00:07: Powered by Lemken.

00:00:16: Hallo, herzlich willkommen zu einer neuen Folge Boden und ständig heute mal zur etwas außergewöhnliche Aufnahmezeit.

00:00:21: Wir haben sieben Uhr dreißig und starten mit der Aufnahme.

00:00:26: das hat Gründe, die wir gleich noch weiter erläutern werden in unser Gast den wir heute dabei haben.

00:00:32: Der ist oder die ist heute nämlich auf Reisen und deswegen Passt es ganz gut, dass wir das dann um diese Uhrzeit machen und ich glaube auch bei Carina passt ganz gut.

00:00:41: Na klar!

00:00:42: Nach, wenn unsere Stimmen noch ein bisschen... Aber erstmal ja.

00:00:45: Ja genau hallo

00:00:47: Karina ich bin schon hier voll im Erzählen drin obwohl wir noch so früh haben.

00:00:52: Ich wollte

00:00:52: gerade

00:00:52: sagen schön dass du ja hallo erst mal von mir auf alle Zuhörer.

00:00:57: Schön das du schon da so in Plaunalaune bist.

00:00:59: Ich habe mich grad gefragt ob du auch so'n Mensch bist der morgens aussteht Hallo wach und dann ohne Punkt umkomme ich schon erzählen kann aber ich glaube das hat sich grade erledigt.

00:01:08: die Frage

00:01:09: Naja tatsächlich Ich finde das immer schön morgens noch mal eben meine Ruhe zu haben.

00:01:13: deswegen steh ich auch gerne früher auf bevor der Rest der Familie aufsteht um eine pünze Stimme in ruhig Kaffee zu trinken.

00:01:20: Jetzt aber muss ich sagen, ich bin jetzt auch hier relativ früh im Büro und da war aber schon die erste Kollege dann da mit dem man sich auch schon unterhält.

00:01:28: deshalb hatte erst ein bisschen Sorge dass die Stimme noch ein bisschen eingerostet ist.

00:01:32: Ich habe also heute schon die ersten Worte verloren, bevor wir jetzt gesprochen haben.

00:01:35: Na Gott sei Dank!

00:01:36: Da hast du mir schon was voraus.

00:01:37: Ich hab noch nicht so viel gesprochen und ich bin natürlich auch schon seit über der Stunde warten, ob auch schon den vierten Kaffee hier auf dem Tisch stehen.

00:01:44: Aber ja, gesprochen habe ich nur nicht so viele weil meine Kollegen sind alle noch nicht da von daher.

00:01:51: Ja, schön Karina aber ich habe das Gefühl bei euch ist die Ernte auch relativ weit fortgeschritten wie wahrscheinlich bei den meisten hier in der Region.

00:02:01: Nur noch der Rapstar und er war genau wie bei dir, wie beim letzten Mal.

00:02:05: Wie du erzählt hast auch noch nicht so weit, sodass die meisten sich nochmal zurückhalten wollten obwohl eigentlich gut aussah aber doch nicht so gut war.

00:02:12: Genau so ist es hier auch.

00:02:14: also wir werden voraussichtlich wenn nichts schief geht ich klopfe direkt auf Holz dann auch heute fertig.

00:02:20: tatsächlich haben wir dann Heute die ganze Mannschaft bestellt.

00:02:24: für den letzten Tag erst am Abend haben wir schon ja die ersten kleinen Fälchen noch hier vor der Tür quasi schon geerntet und wollen dann heute nochmal mit allem Mann durchstarten, dass wir dann auch zügig durchkommen.

00:02:39: Ja das war bei uns ja wie du schon gesagt hast genau das Problem.

00:02:43: also wir könnten ja schon gefühlt seit zwei Wochen fertig sein wenn der Rapsreif gewesen wäre.

00:02:48: jetzt sind wir tatsächlich dann.

00:02:49: heute ist auch der neunzwanzigste Juli, sind wir genauso wie vor ein paar Jahren schon mal am gleichen Tag fertig.

00:02:56: Aber trotzdem ja, wie gesagt mit allem Jahr viel Flotter durchgekommen und so.

00:03:00: also es ist schon eine frühere Ernte kann man auf jeden Fall unterschreiben.

00:03:04: Ja beim Raps hatten wir das Problem.

00:03:06: aber da habe ich mich auch mit vielen ausgetauscht unter anderem auch schöne Grüße beim Rapulteam.

00:03:13: Ja, das was ich ja schon gesagt habe gefühlt war der noch sehr grün als wir vor anderthalb Wochen glaube ich ist erst einmal reingefahren sind dann direkt abgebrochen Und auch jetzt die Stängel und so sind noch grün.

00:03:28: Es ist auch nicht ganz optimal, aber ich habe mit denen auch Rücksprache gehalten und da hieß es auch Nährzeug muss jetzt runter weil das wird auch nicht mehr besser bei der Witterung, die wir halt haben.

00:03:37: Ich hatte mir nochmal einen schönen Landregen gewünscht zum abreifen.

00:03:42: Das hilft ja auch oft nochmal... Aber leider war das nicht der Fall.

00:03:49: Wir sitzen nach wie vor auf dem Trockenen, auch ich weiß gar nicht mehr wann wir die letzte Folge aufgenommen hatten.

00:03:55: da war ja noch mal was Regen gemeldet eigentlich fürs Wochenende und das ist ja auch wieder munter alles genauer an uns vorbei gezogen.

00:04:02: jetzt heißt es angeblich am Samstag Mal irgendwie Gewitter und eventuell zwei Liter.

00:04:08: oh wow also mal gucken was kommt.

00:04:10: aber ja wie gesagt erwarten wir jetzt dann auch nicht mehr drauf.

00:04:14: Das Täusch muss dann jetzt auch runter, weil das wird sonst nicht mehr besser.

00:04:17: Bevor er nachher noch grüner wird wie er jetzt schon ist und dann sind wir tatsächlich fertig für dieses Jahr.

00:04:25: Wahnsinn!

00:04:26: Ja,

00:04:26: das ist doch schön.

00:04:28: Dann drücke ich die Daumen für heute, dass alles klappt.

00:04:31: und wo ich gerade erzählte... Ach so ja bei uns hat es ja auch Regen am Wochenende, da hat's auch dort immer gerechnet.

00:04:35: Dann hast du gedacht ihr fängt mal grade so schön an.

00:04:38: Nach drei Minuten wieder aufgehört, dann war der Boden nass und dann war einer von zwei Minuten wieder trocken.

00:04:43: Ich

00:04:44: weiß ja gar nicht, bei welchem Influenz ich das gesehen hatte.

00:04:48: Ich glaube es war bei Friedrich die hatten tatsächlich irgendwie auch zehn Liter oder so was also ein bisschen mehr und dann hat er danach dann auch mal einen Spaten ausgepackt und hat dann mal gezeigt wie viel dass bei der Trockenheit halt ausmacht.

00:05:02: Also da ist gerade vielleicht mal oben so die Gruste ein bisschen aufgeweicht und vielleicht die ersten zwei bis fünf Zentimeter waren dann ein bisschen feuchter.

00:05:12: Aber unten drin war halt nach wie vor immer noch alles trocken.

00:05:15: deswegen, also da muss ja schon jetzt auch wirklich was kommen!

00:05:19: Und natürlich dann keine Sturzflut, die dann nur wieder wegschwimmen sondern eigentlich bräuchtest du echt mal so zwei drei Tage Landregen das es auch Zeit hat in den Boden einzuziehen.

00:05:30: Also wie gesagt wenn ich unsere Kartoffeln sehe... wirklich bald mal was passieren.

00:05:36: Ja, das denke ich auf jeden Fall!

00:05:38: Aber ihr habt doch die ersten jetzt auch schon gerodelt?

00:05:41: Wie waren denn da so die Knollengrößen

00:05:43: und so?

00:05:44: Die Frühen, die natürlich in der Vegetation dann auch ein bisschen weiter waren, die sind noch ganz okay von der Sortierung.

00:05:53: Machen wir uns nix vor und natürlich auch viele kleine da weil das Problem in der Anfangszeichen, was wir hatten, dass als wir die gelegt haben und so war ja auch noch Wasser da dementsprechend sind natürlich auch Knollen angesetzt und jetzt nach hinten raus, dann die Trockenheit.

00:06:09: Kannst du ja vorstellen wie die Sortierung aussieht?

00:06:11: Vor allen Dingen bei den späteren Speisekartoffeln gleiche Sorte ist auch das Kraut dann schon abgestorben und da sieht es natürlich noch bitterer aus.

00:06:22: also kleine Kartoffeln haben wir dieses Jahr auf jeden Fall genug dicke wohl weniger.

00:06:26: Die geben wahrscheinlich nachher suchen für die Gastronomen aber das ist leider so.

00:06:32: ne, da können wir nächstes mal ändern

00:06:38: Ja gut, aber das dann hofft man mal als es wenigstens bei anderen ein bisschen mehr gerechnet hat.

00:06:44: Das ist ja teilweise bei uns auch sehr regional, muss ich sagen unterschiedlich.

00:06:47: Ich hatte mit einem Arbeitskollegen gesprochen der wohnt vielleicht dreißig Kilometer vor mir weg.

00:06:50: Der sagte die hatten am Wochenende auch so eine Viertelstunde schönen kräftigen Regen und man auch gedacht hat wie du gesagt hast wenn er jetzt noch weiter so regnet dann hätte man schon wieder Probleme weil überall alles voll läuft.

00:07:01: Aber und bei uns war wieder gar nichts.

00:07:04: Das war bei dir, glaub ich.

00:07:06: Auf so einer Insel ist es auch wieder rechts und links an uns vorbeigezogen.

00:07:09: Ich hab das Regenradar mir angeguckt und dachte, da kommt ja eine dunkelblaue... Da kommt ja mal was!

00:07:18: Und dann hat er sich wirklich genau bei uns nach rechts und link verabschiedet und wir saßen in der Mitte auf dem Trockenen.

00:07:25: Dann sitzt die entdeckt und sagt, es ist doch zum Verrücktwerden aus.

00:07:28: Du siehst diese ganzen schönen potenziellen Regenwolken alles grau Und denkst du, jetzt macht doch die Schleusen auf.

00:07:37: Aber

00:07:37: ja ...

00:07:38: Nächster!

00:07:41: Ja Karina, bevor wir mal unseren Gast fragen ob der Regen gehabt hat hast Du denn noch Feedback gekriegt zu den letzten Folgen?

00:07:50: Ich habe einiges an Feedback bekommen.

00:07:53: Durchweg positiv wie immer auch so dass es immer interessant ist mit uns und einen Feedback hab ich bekommen Also nicht nur einmal, sondern mehrere Male.

00:08:04: Dass ich sogar die Folge mir zumindest den Anfang auch noch mal anhören musste.

00:08:11: Wann ist das passiert?

00:08:12: Dass du im Vorspannen mit Karina dünnchen Kiel sagst.

00:08:17: Ja, stimmt!

00:08:17: Da wurden wir noch gemacht.

00:08:21: Das haben wir extra angepasst, Karina für dich.

00:08:24: Da muss ich extra mal den Vorspann neu einsprechen.

00:08:27: Das war gar nicht so einfach, weil man das musste genau in der richtigen Geschwindigkeit sein... Ja

00:08:31: klar!

00:08:33: Gut dass es ein kurzer Name ist, killen dran und nicht noch keine Ahnung.

00:08:38: Es gibt ja auch längere Namen.

00:08:41: Wir machen Karina und Johannes aber das passt da nämlich nicht.

00:08:44: Er hat unser Katarang gesagt wir müssen doch ein bisschen länger machen und dann haben wir das angepasst.

00:08:50: Ich wollte, da hatte ich mir sogar letzte Woche im letzten Mal noch auf mein Zettel geschrieben.

00:08:54: Da ich da thematisieren wollte.

00:08:56: Aber ich habe das dann leider nicht mehr untergekriegt.

00:08:58: und ja es ist angepasst worden Karin.

00:09:02: Habe ich mir unseren Vorspann auch nochmal kurz angehört.

00:09:05: Ja schön.

00:09:07: Witzig!

00:09:08: Ja dann schön dass dir...ich hoffe es gefällt dir jetzt Karina mit deinem neuen Namen und du bist nicht so ungewohnt

00:09:14: Wunderbar.

00:09:14: Es ist es immer noch ungewohnt für mich, solch ich euch mal ein Witz erzählen.

00:09:18: Ich habe meine neue Krankenkassenkarte bekommen wo ja auch dann der Doppelname drauf steht.

00:09:23: die muss man ja auch unterschreiben.

00:09:25: und dann ist mir aufgefallen also das hab' ich natürlich auch hier so während der Ernte im Hoppelhop irgendwann kamen die und dann habe ich die... ich tauscht die Karten dann immer direkt aus weil man eine Neue bekommt damit auch nix schief geht.

00:09:35: und ja auf die Schnelle unterschrieben ja dreimal das Raten.

00:09:38: vorne steht jetzt dünnchen kill in steht nur dünnschem

00:09:41: unterscheiden.

00:09:44: Ja, da muss man sich echt dran gewöhnen.

00:09:48: Also das glaube ich... Auch beim Telefon sagt meine Frau es ist immer schwer wenn du dich meldet.

00:09:54: Ich weiß ja nicht wie du bei dem tagtäglichen Geschäft machst, ob du dich jetzt immer mit deinem Doppelnamen meldest oder nur mit einem Namen oder wie auch immer?

00:10:00: Oder immer passend

00:10:01: zu

00:10:01: dir in

00:10:01: der Anruf?

00:10:05: Nee, das nicht!

00:10:07: Also natürlich wäre ich würde jetzt keine Ahnung wer jetzt der ich an mich anrufe, dann gehe ich auch nicht dran mit Carrier und YouTube.

00:10:14: Also wenn du kannte Anrufen gehst ja eher irgendwie meistens mit nur Hallo oder keine Ahnung was dran oder hallo Jan direkt.

00:10:21: Nee das jetzt nicht aber ich versuche es mir tatsächlich immer noch an zu gewöhnen.

00:10:24: also wie gesagt mit so einem Doppelnamen und dadurch dass der Ursprung ja gleich geblieben ist

00:10:31: fällt's

00:10:31: mir irgendwie noch schwerer dann das hinten ran zu setzen.

00:10:36: Ja das kann ich mir vorstellen.

00:10:41: Gut, Karina.

00:10:41: Will ich sagen, holen wir mal unseren Gast dazu und hören mal wo die sich so rumtreibt und wo die erwischen?

00:10:49: Sehr gerne!

00:10:54: So jetzt sind wir hier mit unserem Gast Und der ist nicht nur bekannt und kennt sich aus mit Lemke-Maschinen, sondern er kennt auch den Steigeruch.

00:11:03: Sie ist beruflich viel unterwegs dazu vielleicht gleich mehr und dann meistens noch in Ländern wo die anderen Leute Urlaub machen wie man hier so bei Lemken immer sagt.

00:11:12: Eine Sache die meistens wahrscheinlich im Gepäck nicht fehlt sind die Jogging Schuhe.

00:11:16: Hallo Luisa!

00:11:17: Vielen Dank und schön dass du dabei bist.

00:11:20: ja herzlich willkommen und schöne Grüße nach Italien

00:11:25: Von John.

00:11:26: und guten Morgen hier, Hannes Carina.

00:11:28: Guten Morgen

00:11:29: Lisa!

00:11:29: Aus meiner Italie

00:11:31: ja.

00:11:31: Ja sehr schön wo du sie von John sagst brich doch sprichst du italienisch oder?

00:11:36: Leider nur unpuken.

00:11:37: also verständnis ist schon ein bisschen da.

00:11:40: die Wörter die so in den Gesprächen fallen kann ich mittlerweile kein gut folgen aber ja sprechen dann reißt noch nicht für.

00:11:49: Obwohl genau bist du jetzt in Italien

00:11:52: Genau.

00:11:52: Gerade sind wir in Vicenza, sind im Norden Meyland gestartet und haben diese Woche aber echt den Trip bis in den Süden vor uns.

00:11:59: Also acht Stunden reine Reisezeit heute morgen früh.

00:12:05: Das ist ein intensiver Trip dieses Mal!

00:12:10: Ja cool Luisa vielleicht kannst du mal unseren Zuhörern erzählen was du bei Lemken machst und wie du genau dazu gekommen bist.

00:12:21: Genau, also ich bin vor zweieinhalb Jahren durch die Lemken-Familie.

00:12:28: Mich da einbringen kam ins Gespräch.

00:12:31: im Endeffekt und zum Verständnis von meinem Werdegang her... Also ich bin so ein klassisches Kind vom Dorf und halt in der Landwirtschaft großgeworden wie du gesagt hast eher das Cougar gewesen, weil die Jahre muss sich ja offen gestehen Genau, und bin dann durch Studium der Agrarwissenschaften ja in den Job irgendwann früher oder später eingestiegen als das durch war.

00:12:55: Und habe dann beruflich bedingten Umzug hinter mir.

00:13:01: also ich komme eigentlich auch aus der Nähe von Göttingen da bin ich groß geworden.

00:13:05: Ich bin dann nach Köln gezogen für diese erste Position und war dann vertrieblich in der Milchüberatung unterwegs.

00:13:15: Und durch die lokale Nähe, dann war Lemke natürlich irgendwie um die Ecke bekannter Arbeitgeber tolles Unternehmen einer Landwirtschaft.

00:13:23: Ja, wurde ich einfach angesprochen und habe so meinen Weg dann gefunden und seitdem keinen Tag bereut.

00:13:33: Das klingt gut!

00:13:34: Aber jetzt muss ich doch noch mal einen Schritt zurückgehen.

00:13:36: Du sagst, du warst eigentlich das Ku-Girl?

00:13:39: Hatte dir dein landwirtschaftlichen Betrieb oder hast du auf einem Betrieb geholfen und hast du Kühe gemolken?

00:13:44: oder was hast du da gemacht?

00:13:46: Genau also meine Großeltern hatten ein Betrieb bei uns noch.

00:13:50: Da hab' ich aber wirklich dann nur in den frühsten Kinderjahren auch die Tiere quasi im Stall erlebt, noch nicht viel selbst mitgemacht Und dann bin ich aber ja natürlich auch Klischea Füller Reiten Pferdegirl Und auf dem Betrieb hatten wir dann nur zwanzig Tiere Milch und ja, von Ferien bis eigentlich auch so unter der Woche jeden Morgen irgendwie da mein Leben mit verbracht.

00:14:14: Und dementsprechend immer gemolken.

00:14:17: die Kälber versorgen eigentlich alles rund um den Stall mit betreut und versorgt.

00:14:23: Ja schön!

00:14:24: Ist auf jeden Fall auch spannend, meinen Gast zu haben.

00:14:26: Der irgendwie gefühlt der Tiermensch ist mit Kühlen und Pferden.

00:14:30: Und dann bei der Landtechnik landet.

00:14:32: normalerweise ist es eigentlich immer so dass die Leute sagen, ah nee mit Tieren hatte ich gar nichts am Hut lieber Boden und Kultur und Landtechnic.

00:14:42: Ja

00:14:43: aber ich sage ja mal so schön einmal dieses grüne Blut hat und ich finde ja Akkavali.

00:14:48: also das muss ich natürlich sagen jetzt bin ich auch wirklich seit Januar erst in den Exploder hier in den Vertrieb geweckt Also in den Termen.

00:14:54: bei Lemken war ich ja früher in der Personalwelt unterwegs.

00:14:59: Aber was ich da jetzt wirklich im ersten halben Jahr alles gelernt habe und schon auch durch diese internationale Perspektive ging er gleich noch drauf ein, das ist Wahnsinn!

00:15:09: Und da irgendwo dieser Ansatz schon einfach die Zukunft von morgen mitzugesteigen also super erfüllend.

00:15:16: Wie ist denn das?

00:15:17: vielleicht auch nur eine gute Frage?

00:15:19: Also ich weiß ja, dass du bei Lemken in Personalwesen unterwegs warst.

00:15:23: In Recruitment und dann bist du jetzt gewechselt.

00:15:29: oder wie kommst du von der Agrar-Wissenschaft zur Personalabteilung und dann wieder zum Vertrieb.

00:15:36: Das ist eigentlich ein sehr interessanter Werdegang muss ich mal feststellen!

00:15:41: Ja, da habe ich auch schon einige Rückfragen bekommen.

00:15:43: Es ist jetzt nicht so der klassische See wie wo man sagt okay das sind total schlüssige Schritte aber das war tatsächlich immer ein bisschen Schicksalhaftigkeit.

00:15:53: aber im ersten Job habe ich quasi diesen Weg ins Personalwesen obwohl es nicht den direkten Song mit Agrarwissenschaften hat gefunden und dann hab' ich tatsächlich auch nochmal quasi ein Masterstudiengang Und top belegt, wo so ein bisschen der Fokus auch aus Personalwesen gerichtet war.

00:16:13: Das war zwar auch spezialisiert aufs Agri-Business aber ja im Endeffekt ist es ja meistens so wenn man auch Studium in der Agrarwissenschaften anfängt.

00:16:22: entweder hat den Betrieb noch zu Hause und will ihn auch irgendwie dann übernehmen nach bestmöglicher, fachlichen Praxis irgendwie entwickeln und gestalten oder ja wie bei mir jetzt die Großvatergeneration.

00:16:34: Ich habe da auch viel darüber nachgedacht ob ich weiter machen möchte aber hätte für mich wirklich bedeutet ich hätte super viel investieren müssen gerade wieder im Bereich Tier um einen Stall zu führen wo ich sage okay der entspricht meinen Tierwohl Standards aber ist irgendwie aus ökonomischer Sicht tragbar.

00:16:52: und dann war es so Frau Jung alleine, so eine Rieseninvestitionsschritte.

00:16:56: Jetzt war mir nicht zu sehr auspolitische Systeme.

00:16:58: Was damit einhergeht?

00:17:01: Ich glaube das können wir nicht fertig denken.

00:17:04: Genau aber dann war die einfache Entscheidung okay das ja passt eben nicht.

00:17:08: den Weg gehe ich nicht.

00:17:09: und dann ist es so dass man ja irgendwo guckt ok in einer freien Marktwirtschaft oder was macht man alternativ aus seinem Leben?

00:17:15: und für mich war dann klar gut da möchte ich mich eben in der Form irgendwie in Landwirtschaft einbringen Genau.

00:17:22: und dann eben durch diesen ersten Beruf war das so, dass ich auch eher ein bisschen Marketingvertriebs-Arounder auch war.

00:17:29: So eine Trainingstelle fast mehr und dann bin ich aber durch Händlerkontakte relativ schnell reingezogen worden.

00:17:34: Auch hier Luisa wir wollen eine kleine Vertriebsmannschaft aufbauen.

00:17:37: Kannst du dir nicht vorstellen mit zu rekruten?

00:17:39: Und ich war so naja gut!

00:17:40: Ich bringe mir nicht Handwerkstag mit, aber ich kann es ja probieren so.

00:17:43: Ganz eilte Tiere gut, Menschen gut, markig.

00:17:47: Genau da habe ich gemerkt Bewerbungsgespräche führen da reingehen und Menschen kennen ihn, dann wirklich aber auch zu gucken ist das für beide Seiten irgendwie ein gutes Match und kommt man da zusammen macht.

00:17:59: Beide Seiten langfristig glücklich ja auch super für einen Plus zu sehen wenn Menschen dann durchstarten das Onboarding die dann irgendwie Flügel bekommen und selbstsicher werden in den Rollen.

00:18:12: also nach wie vor totale Herzensthemen von mir obwohl ich hier gesagt jetzt natürlich super happy bin dass ich doch ein Schritt näher wieder an der Landwirtschaft bin.

00:18:21: Ja gut, ich bin auch draußen ja mit Menschen unterwegs.

00:18:23: Also jetzt macht es wieder die Mischung!

00:18:26: Aber das ist so ein bisschen vielleicht um zu verstehen wie da die Wege waren und im Endeffekt hier bei Lemken war's aber dann aus oder hat sich einfach die Möglichkeit ergeben?

00:18:37: Dann bringe ich natürlich on top diese vertriebliche Vorerfahrungen mit, sodass man dann einfach zu dem Entschluss kamen.

00:18:43: Gut... Also nahwesen war wieder ein schöner Exkurs, aber jetzt können wir mal wieder draußen das Business entwickeln.

00:18:54: Ja cool!

00:18:54: Musst du denn sagen wenn jetzt vielleicht eine Frage noch am Rande bevor auf deinen jetzigen Job eingehen?

00:18:59: Noch eine Frage die mich jetzt persönlich auch nochmal interessiert Würdest du sagen, es ist einfacher oder schwer Leute im agrarwissenschaftlichen Bereich zu rekruten?

00:19:08: Ich weiß nicht ob du das vergleichst kannst mit anderen Bereichen.

00:19:12: Du hast ja vielleicht in deiner Abteilung hier bei uns mitgekriegt, dass die Anderen sagen, das ist immer so anstrengend damit den Leuten und dass sie sagt, die landwirtschaftlichen Leute sind vielleicht einfacher zu handhaben Bestimmte Vorlieben oder so?

00:19:26: Ja, von einer Kategorisation kann man schon sagen gerade was heißt die Fachkräfte.

00:19:30: Oder wenn wir dann für gewisse Funktionen ja wirklich auch einfach die Fachkenntnisse der Landwirtschaft brauchen also irgendwie studierte Agrarwissenschaftler.

00:19:39: Die spricht man dann würde ich generell sagen schon anders an.

00:19:42: aber ist für dich Also wie ich das erfahrungsmäßig jetzt einfach über die Jahre gelernt habe, ganz krass abhängig davon was für eine Position konkret angeboten wird und wo die lokalisiert ist.

00:19:55: Also rund um Göttingen, Agrarwissenschaftler rekrutieren ist natürlich leichter wenn es aus Standort bezogen ist als wenn ich jetzt ja weiß nicht also hier bei Lemken... Die nächste Uni ist dann eher in Holland drüben hat man da schon eher auch wieder lokal oder standortbedingend einfach Herausforderungen im Bühnenbereich.

00:20:14: Es ist, würde ich sagen, einfach aber generell es ist trotzdem so der Fachkräftemangel ist natürlich nach wie vor da.

00:20:20: also da muss man schon sehr sehr gezielt gucken und auch überlegen welche Kanäle nutzt man für Ausschreibung?

00:20:26: Und ja ein bisschen diese proaktive Ansprache.

00:20:30: Ja das hätte ich hier auch mal in Empfinden gewesen, muss ich sagen.

00:20:34: Man sieht das ja auch an vielen Leuten, die hier so arbeiten in vielen Bereichen.

00:20:37: Die sind natürlich hier aus der Region und kommen dann wieder in die Heimat zurück nach dem Studium oder kommen dann hier hin sowie du nach ihrem Studium wegen anderen Sachen.

00:20:47: Aber es landet noch mal über Italien.

00:20:49: Du hast jetzt wahrscheinlich bestes Wetter.

00:20:52: Ich habe auch den Wetter richtig geguckt weil ich fahre nämlich auch den zwei Wochen in Urlaub in die Toscana und da hab' ich schon einen Schreck gekriegt weil der Wetterbericht ist einfach ein Strich Bei neun, dreißig Grad.

00:21:02: Also ist nicht anders als bei mir zu Hause oder anders?

00:21:06: Ja aber wirklich sonst hat man ja noch mal so eine Schwankung oder so und da ist es wirklich einfach nur höchstemperatur, neun-dreißig grad Und nach kältester Temperatur ist dann irgendwie vierundzwanzig Grad.

00:21:15: Einfach so ein Strich für die Kippen.

00:21:17: Da bin ich mal gespannt wie das so wird.

00:21:19: Ist das bei dir auch gerade so Luisa?

00:21:21: Ich würde

00:21:22: es auch als konstante Hitze beschreiben Aber ich habe jetzt schon gelernt, im Moment ist noch so dass die Nächte entlasten mit sechsundzwanzig Grad.

00:21:31: Also man kann eigentlich nur auf ein gutes Klimatisierungskonzept bauen aber Toskana ist trotzdem super schön.

00:21:41: also es wird bestimmt eine tolle Zeit.

00:21:42: und hier packt Badehose ein.

00:21:44: und dann ja

00:21:48: ich denke zum Urlaub etwas leichter als bei dir Wenn du auf einer Geschäftsreise bist, dann muss man ja doch... Aber wenn man jetzt viel im Auto sitzt oder so.

00:21:56: Dann geht es dir auch noch.

00:21:58: Hoffe ich zu kaufen.

00:21:59: Die Klimanlage funktioniert.

00:22:01: Alles andere im Auto soll die Klimaanlage funktionieren!

00:22:05: Genau und die Meetingräume sind auch meistens ganz ertragbar.

00:22:08: Jetzt gestern Nachmittag waren wir beim Kunden draußen und da muss ich schon sagen super spannender Betrieb.

00:22:15: aber als wir da durch die Hallen und so gelaufen sind wo die Luft echt stand.

00:22:18: also Ich

00:22:23: habe mir vorstellen und jetzt hatte ich ja gesagt, du bist ja... wir sagen immer bei Lemken so zum Spaß.

00:22:30: Dass du dich um die Urlaubsländer kümmerst also genau welche?

00:22:33: Du bist ja Market Development Manager was heißt du kümmerst dich um den Export bei Lemkens und hast natürlich bestimmte Märkte.

00:22:40: Welche sind das denn bei dir genau?

00:22:43: Darf die Verantwortung für die, wie du sagst, Sunshine-States tragen?

00:22:48: Spanien.

00:22:49: Ich seh mal so schön bezeichnet.

00:22:51: Spanian Portugal dann Italien und die ganze Adria Region also Kroatien Serbien Bosnien Herzegovina und Slowenien.

00:23:03: Schöner!

00:23:05: Nett ja Aber trotzdem auch wieder akk-baulich, super interessant.

00:23:10: Also wenn ich zum Beispiel manchmal drüber nachdenke meine erste Reise nach Slowenien... Ja, wo man dann ja schon wirklich auch von ausgeht.

00:23:17: Okay kleinere Strukturen irgendwie viele Hangen lagen und ja einfach ganz besonders.

00:23:22: aber da wirklich so über so ein Berg weiß ich noch ganz genau bin nicht drübergefallen hat mein echt vor Augen einfach nur so einen Flickenteppich aus Minimalsschlägen gesehen wo man sich sowas deutschem Standard dann auch wieder denkt okay krass dafür was das fährt der Mensch los?

00:23:36: Aber es ist natürlich eine ganz ganz andere Welt.

00:23:40: bis hin dann schon zu Italien gerade Norden Italiens Hochprofessionell höchste Dichte auch an Lohnunternehmern, also schon wieder von der Zielgruppe die wir da irgendwo betreuen.

00:23:50: Ganz ganz anders in Anführungszeichen und diese Vergleich zu sehen, zu lernen und dann aber wieder daraus oder das ist das was mich ehrlicherweise an der Rolle so krass fasziniert?

00:24:01: Diese Brille von draußen!

00:24:04: da zu stellen, das lokale Wissen irgendwie dann nach innen zu transportieren und dafür für uns für Lemke natürlich irgendwie die richtigen Rückschlüsse zu ziehen.

00:24:12: Und ja im besten Fall mich so einzubringen, dass wir die richtige Weichen stellen.

00:24:15: und dann geht es wie gesagt ins Slovenium, wenn ich da über Arbeitsbreiten diskutiere, die sagen mehr als drei vier Meter brauchen wir hier gar nicht irgendwie darüber nachdenken während ich in Italien gefühlt jeden Tag die Debatte habe.

00:24:27: Also bei der Kreiseläge müssen wir jetzt zumindest mal zwei Meter dran hängen.

00:24:35: Ja und dann ist ja auch noch das, ich finde auch immer was das Besondere bei den Merken hier ist.

00:24:40: Man ist ja in Europa aber vom Klima her sind die ja komplett konträr zu allem sagen mal zu fast allen anderen was wir in Europa haben wo du so ein gemäßigtes Klima hast weil ich weiß wenn man mit unseren spanischen Kollegen spricht die haben natürlich auch aufgrund der Trockenheit die sie da so haben und der Hitze und auch bei Alessandro oder wo du jetzt gerade bist es ja auch anders Mit dem Wasser als wenn man jetzt mit einem Engländer, mit einem Niederländer oder mit einem Polen oder Skandinavenspricht.

00:25:04: Und das finde ich gerade auch nochmal das Besondere wie du sagst an den Merken?

00:25:08: Ja total also genau Wasserverfügbarkeit gerade runter dann Richtung Süditein und Spanien ja das ist das Top Thema und da eben entsprechend angepasst zu arbeiten dass herausfordernd auf jeden Fall.

00:25:25: Dieses Jahr zum Beispiel haben wir in Spanien auch schon einen offiziellen Notstand ausgerufen.

00:25:30: Wir hatten echt in einer Abreife ganz viele Schläge, die dann in die Notreife gegangen sind.

00:25:35: also da haben wir wirklich jetzt auch wieder eine Situation zu sagen für die Landwirte an sich aber natürlich dann auch für unser Geschäft.

00:25:42: und wie stellen wir uns auf wieder Themen über die man sehr lange nachdenken muss und überlegen ist wie geht man damit um?

00:25:50: Ich

00:25:51: versuche noch so ein bisschen zu verstehen.

00:25:53: Also beziehungsweise erklär mir doch gerne mal Exportmanagerin, was dein Hauptaufgabenfeld ist so in deinem Beruf.

00:26:03: Weil du gerade auch sagst dass das andere Themen ja auch noch aufkommen wo ihr dann überlegt wie geht dir damit um?

00:26:10: Klingt für mich ja auch schon wieder sehr vielfältig.

00:26:13: vielleicht kannst du dazu kurz etwas erzählen.

00:26:16: Du bist ja bestimmt nicht nur

00:26:17: für Urlaub in den Ländern.

00:26:20: Leider

00:26:20: nein, leider nein!

00:26:24: Also im Endeffekt wenn wir es jetzt offiziell von einer Organisation anschauen ist das halt angegliedert im Business Development.

00:26:32: also das heißt strukturell arbeiten wir bei Lemkin so dass wir eben diese Tochtergesellschaften haben und dann dieser Export Manager als Länderverantwortliche da mit OnTops sozusagen in der Organisation haben.

00:26:47: und ja, ich bin dann hauptsächlich draußen unterwegs.

00:26:52: Mit diesen Kollegen zusammen.

00:26:54: meistens haben wir in den Organisationen quasi einen vertrieblichen oder vertriebliche Ansprechpartner und die Service Techniker, technische AnsprechPartner und dann vielleicht nochmal zurück rudern auf Business Development.

00:27:07: also das was ich so gesagt habe eigentlich ist meine Position schon so angelegt, dass ich draußen unterwegs bin.

00:27:14: Also ich bin in einer Außendienstposition Reisetätigkeit und alles was sich da draußen lerne sei es jetzt bei Händlerbesuchen.

00:27:22: das ist dann wieder so über unser Vertriebsnetz.

00:27:24: wir arbeiten halt in der BtoB Struktur und haben eben unsere starken Händlern in den Ländern als Repräsentanten die dann auch sage ich mal die Endverkaufsgespräche zum Beispiel führen.

00:27:35: Aber da sind wir natürlich trotzdem regelmäßig vor Ort plus.

00:27:38: Ich habe das jetzt auch gerade am Anfang ja, um einfach ganz viel zu lernen und mitzubekommen mir reingelegt ich hab dann schon auch Kundentouren gefahren.

00:27:46: also ich hab gesagt okay alles andere wieder planen wir mal acht Kundentermin.

00:27:50: ich muss jetzt wirklich mal ins Feld immer mit den Leuten sprechen und die Bedürfnisse verstehen.

00:27:53: nicht glaube darum geht's.

00:27:55: Einfach

00:27:55: dieses Verständnis für die lokalen Märkte wieder nehmen als Exportmanager, den Input aufsaugen und dann zu überlegen okay was nehme ich wieder als Themen mit nach Alpen zurück in unser Headquarter.

00:28:08: Was sind da wirklich ja die Dinge, die wir berücksichtigen müssen um auch wieder dann ja für die folgenden Schritte egal ob es jetzt neue Innovationen sind oder Ja, auch andere Prozesse bei uns intern einkaufsmäßig oder was auch immer.

00:28:24: Was müssen wir verändern um morgen besser zu werden und morgen aufzustellen und sagen okay wir haben ja die richtigen Dinge getan.

00:28:31: Das ist, würde ich sagen wirklich der Kern dieser Aufgabe.

00:28:35: Also ich finde immer wenn man ganz einfach runterbringt, finde ich immer dass ihr so Problemlöser für die Märkte seid nach Alpen

00:28:41: hin.

00:28:41: War gerade auch so mein Gedanke.

00:28:45: Wenn jetzt einer da irgendwie ein Problem hat weil eine Maschine irgendwie nicht passt oder wie die Konfiguration sein soll dann habt ihr den kurzen Draht nach Alten.

00:28:53: Die Leute aus dem Markt haben den kurze Draht zu euch und auch der Handel und so Seit Irgendwann finde ich so die Leute, die das organisieren.

00:28:59: Dass alles läuft in den Ländern.

00:29:01: Also für

00:29:02: sie

00:29:02: ist einfach

00:29:03: und natürlich

00:29:04: auch die...

00:29:05: Ja also auch als Bindeglied.

00:29:07: Das habe ich ausgesagt weil das ist dann schon vielleicht auch wieder ein Vorteil meine Einzelpersonen anfangs, weil ich auch schon mal in diesem Netzwerk einfach bei Lemkin intern so tief drin war.

00:29:18: Ist es jetzt natürlich auch meiner Einerbeitungsphase in der neuen Rolle so gewesen ist?

00:29:22: Wie du sagst ganz schnell wusste okay Ich lerne meine Teams draußen kennen und schaffte erst einmal eine gute Grundlage für die Zusammenarbeit.

00:29:29: aber nach innen hatte ich natürlich schon super viele Verbindungen und wusste dann ganz schnell Okay ja da habe ich nur Frage fürs Produkt Management bekommen Dann gehe ich mal eben rüber zu den Kollegen kurzen Dienstwege irgendwo ansprechen und das ist ja auch wieder genau, wenn dann Probleme sind.

00:29:45: Dann wollen wir schnelle Lösungen schaffen irgendwie und ja, dass es auf jeden Fall einer der ganz großen Vorteile

00:29:53: ist.

00:29:54: Ja da gebe ich dir recht.

00:29:56: Wenn du jetzt deine Rolle so hast was hatte ich denn in deiner neuen Rolle am meisten überrascht sag ich mal wo du jetzt wirklich dann in den Merken warst?

00:30:06: Oder hast du das alles genau so vorgestellt, wahrscheinlich ja nicht?

00:30:09: Natürlich.

00:30:10: Ich habe mich vorher super informiert und schon mal Marktanalysen

00:30:12: gemacht.

00:30:15: Das ist eine super gute Frage!

00:30:17: Also ich würde sagen Akkabaulich gesehen fand ich es super interessant mit dem Reisanbau im Norden von Italien.

00:30:23: also das werde ich auch nie vergessen wie ich das erste Mal dann in dieser Pro-Ebene stand.

00:30:29: Das ist dann Reisangebord und Risotto.

00:30:32: Das hat man ja schon irgendwo auf dem Schirm, aber wie das so vom Ablauf her ist?

00:30:37: Und was finde ich jetzt?

00:30:38: nicht als Raketenwissenschaft, aber ich hatte auch einen Betrieb der war echt so ein bisschen dieser Nicht-Hundertprozent sondern wir wollen schon immer hundertfünf Prozent und jede letzte Stellschraube irgendwo noch mitnehmen.

00:30:49: Also zum Beispiel auch schon wieder mit super viel Robotik uns sogar arbeitet also sehr sehr fortschrittlich aufgestellt.

00:30:58: als der mir seine Schritte gab, ob es dann Boden bearbeitet oder was auch immer erklärt hat.

00:31:04: Dachte ich schon so okay das ist eine andere ja ein anderes Level an Professionalität und Geplantheit und dann war die Grundbedingungen in diesen gefluteten Feldern zu stehen.

00:31:15: Das Kanal ist hier mal dahinter und da hat man diese Sechsen dreißig Grad und diese Luftfeuchte.

00:31:20: Da habe ich echt auch wieder nochmal gefühlt ok Ackerbau im anderen Land obwohl jetzt dann wieder Europa ist Ja, gar nicht so weit weg.

00:31:29: Ist trotzdem eine ganz andere Welt dort.

00:31:31: und das war also für mich wo ich sage okay das hat mich echt überrascht dass ja man das gar nicht soweit ist obwohl man es eigentlich fast vor der Haustür hat.

00:31:40: Hat uns ja damals mit der Folge mit Alessandro schöne Grüße an der Stelle kann sie nachher auch von uns aus richten ja auch sehr überraschen mit dem Reis am Bau.

00:31:48: da hatten wir auch länger drüber gesprochen um wie du schon sagst und es ist einem bewusst also man weiß das irgendwie schon Aber dann in der Dimension und alles war mir das auch nicht bewusst, dass es wirklich so intensiv da ist.

00:32:03: Ja, das ist auf jeden Fall sehr faszinierend!

00:32:05: Dann fand ich tatsächlich Kroatien als Land auch extrem überraschend.

00:32:10: also gerade der Norden wieder oben hat auch superfruchtbare Böden Ja, würde ich auch einfach als einzigartige Landwirtschaft bezeichnen.

00:32:19: und gut dann so die Adria-Region kulturell natürlich.

00:32:22: Da weiß ich noch, hatte ich den Einstieg auf einer Messe und da war dann auch wirklich der komplette Kollegenkreis zusammen.

00:32:29: Und ja, denkt man ja auch wieder so, Spanisch ist auch sehr gesellige Länderfamilie, so als großer Kern wird in der Gesellschaft angefangen.

00:32:38: In der Adria-Region war das auf jeden Fall nochmal auch wieder ein anderes Level.

00:32:44: Da saßen wir dann nämlich wirklich die ganze Nacht und jeder kam an diesem Tisch, also sowas habe ich vom Gefühl einfach mit den Menschen zusammen zu sein.

00:32:53: und diese Offenheit wie Ich Dauert im Zitron weil das ist ja tatsächlich auch für mich.

00:32:57: also bevor ich in die Rolle gegangen bin hab ich schon October nachgedacht.

00:32:59: okay Jetzt wollen wir doch nicht, die Rolle junge Frau irgendwie Landwirtschaft geht raus und reißt und macht.

00:33:07: Aber es war trotzdem so was man ja ein bisschen mit dem Kopf hat.

00:33:10: und wie reagieren?

00:33:11: auch?

00:33:11: gerade sage ich mal wer ist der durchschnittliche Handelspartner anhand von Zeit?

00:33:16: es ist halt schon noch eine Männer dominierte Gruppe irgendwie und teilweise klar im Generationsunterschied habe echt auch schon einige wo jetzt quasi die nächste Generationen in den Stadlingen steht.

00:33:28: aber schon der noch senior sage ich mal wie wird er reagieren wenn da eben okay.

00:33:33: Da kommt jetzt Business Development irgendwo schon.

00:33:36: die meisten Kollegen stellen mich schon als einfach auch Chefin vor aus Deutschland rüber.

00:33:40: und ja, da muss ich echt sagen da bin ich mit super offenen Armen empfangen worden.

00:33:46: Ja, manchmal schon so was.

00:33:47: Das mag ich dann ja wieder okay.

00:33:50: Schön dass du da bist aber jetzt beweisen wir uns erstmal und das sind die Themen und Wir müssen erst mal abliefern.

00:33:56: Aber ich würde sagen so auf den ersten sieben Monaten ist das jetzt ganz gut gelungen Und da hatte ich halt echt ein super super Einstieg einfach

00:34:05: schön Es sind ja super Nachrichten.

00:34:08: Ich hätte es weil man meinte sehr manchmal oder ist ja wie Du sagst in der Landtechnik manchmal dass man dann so bisschen ja blöd Vielleicht empfangen wir, aber ist ja super.

00:34:15: Wenn das dann doch nicht so der Fall ist, muss ich sagen.

00:34:18: Echt?

00:34:18: Also freut mich und da finde ich auch ganz gleich ein eigentlich viel Handel und so.

00:34:22: im

00:34:23: Kirchturm denken.

00:34:24: Weil es in Deutschland, also das ist ja leider muss man es ja sagen auch in unserem Land anders wie in vielen anderen Ländern so mit der Kultur, dass man offen empfangen wird und auch mit den Klischees und so.

00:34:40: ich glaube das ist das Schlimme, dass wir das irgendwie gewohnt sind von vor der Haustür Und woanders ist das eben nicht so.

00:34:48: Total, aber wie du sagst ja ist einfach eine super positive Erfahrung.

00:34:52: und wo ich jetzt auch so denke, vielleicht habe ich mir auch irgendwie unnötige Gedanken oder war genau.

00:34:56: man hat Unweigerlich, als Menschen sind Stückchen weit drin.

00:35:01: Ich glaube aber auch da wieder was macht man selbst draus?

00:35:03: Also selbst mit Offenung, wie sie hier irgendwie reingehen und dann vielleicht auch manchmal den Elefanten im Raum ansprechen so ja ich weiß weil die standen schon vor mir und sagen so wow du bist aber jung und das hat man dann schon gefühlt.

00:35:17: und dann sage ich so ja das ist so nicht bin super dankbar so jung auch so eine tolle Gelegenheit zu bekommen, da irgendwie rauszugehen und mich wieder einzubringen einfach.

00:35:28: Damit nimmt man auch teilweise dann ja einfach schon so ein bisschen den Wind aus den Segeln.

00:35:32: also...

00:35:34: Wenn du jetzt sagst mit der Kultur und der Offenheit, hat es für ihn auch schon mal so ein erlebnis- und typisches Ein typisches Klischee-Landeserlebnis, dass du zum Beispiel in Italien da saß mit der ganzen Familie an so einem großen Tisch oder so und alle haben diskutiert.

00:35:48: Ich weiß nicht, weil ich stelle mir das wie du schon sagst, ich war selber auch schon mal bei Italien mit alles Handel.

00:35:56: Da ist ja wirklich so wenn du deinem Restaurant sitzt, alle sind da laut am Reden und man denkt die... springen sich gleich gegenseitig ins Gesicht, weil die so nervisch diskutieren und dann klatschen das alles.

00:36:05: Worüber habt ihr denn jetzt gesprochen?

00:36:06: Ja, da wusste nicht welchen Rotweiner bestellen, sondern er hat mit seinem Nachbartisch darüber gesprochen.

00:36:10: Sechs sind so ja okay!

00:36:12: Also da finde ich immer muss man sagen nichts schöner an den Ländern aber man muss halt auch irgendwie erst mal wissen sonst denkt man, die diskutieren über sonst was.

00:36:20: Ja genau so die Emotionen, die du schon richtig eingehortet haben.

00:36:28: Ja, tatsächlich also klar bei ein paar kritischeren Themen oder wo dann ja auch einfach vielleicht Dinge... Es ist so im Leben manchmal verspricht man was.

00:36:38: Es ist, wie es ist.

00:36:38: Manchmal im Lieferzeit oder was auch immer einfach irgendwie Dinge geht die auch mal nicht so rund laufen weil wie du sagst das sind ja auch die Problemlöser.

00:36:46: Ja da hatte ich schon einen Mittagessen das weiß ich noch ganz genau.

00:36:50: Da dachte ich auch zwischenzeitlich so okay ich ziehe mich warmen vielleicht gibt die Stimmung ein gewisses Maß an Verständnis mitbringen, immer erst mal gut zuhören.

00:37:00: und ja dann haben wir es glücklicherweise auch so lösen können dass wir im Vorfeld eigentlich schon unsere Idee parat hatten.

00:37:08: Zvorbereitete Menschen reingegangen!

00:37:10: Ja aber so konnten wir das dann relativ gut noch mal kippen.

00:37:13: aber da wurde es dann schon einmal dass man gemerkt hat okay hätten wir glaube ich da jetzt nicht unsere Idee nach Rückhand gehabt hätte das ein eher unschöneres Mittagessen werden

00:37:26: können.

00:37:27: Aber ansonsten glaube ich auch da wieder, man passt sich ja dann schon aus so'n bisschen der Kultur an.

00:37:33: im besten Fall also... Wie du sagst wenn dann auch irgendwie erst mal lauter wird oder so, dann weiß ich nicht... Wirst du einfach

00:37:44: auch in Auta?

00:37:48: Oder der Gegenpol werden und die deutschen Emotionen reinbringen.

00:37:57: Und würdest du denn sagen, da gibt es große Unterschiede auch von der Art oder von der... wie soll ich das sagen?

00:38:05: Also jetzt wenn du zum Beispiel so ein Land wie Kroatien hast im Vergleich zu Italien oder Spanien in der Art, wie die Leute denken oder an Sachen herangehen dass manche eher, sag ich mal Hens-On sind aktiv anpacken und andere sind eher ein bisschen vorsichtiger und müssen vielleicht brauchen mehr unterstützt oder nicht brauchen mehr Unterstützung, aber sind gerne so dass sie mehr Unterstützung bekommen.

00:38:26: Und die anderen sagen ja wir machen das erst mal so und sind da proaktiv?

00:38:30: Oder würdest du sagen es ist auch immer gleich oder nur ganz leicht unterschiedlich?

00:38:37: Ja ich würde sagen das hängt nicht unbedingt mit der Kultur damit in einem bestimmten Land, sondern das ist ja wieder total Menschen gemacht.

00:38:45: Da kann man aber vielleicht ganz generell sagen, also ja der Italiener ist schon eher voranschreitend und vielleicht würde ich auch sagen so ein bisschen mehr Bauchmensch wieder emotionsabhängig.

00:38:56: Also wenn denen einleuchtet okay das macht Sinn und man hat vielleicht ein gutes Bauchgefühl dabei dann wird es auch tendenziell würde ich sagen er einmal einfach ausprobiert während Ja gesagt nicht pauschalisieren, aber ja Adria gut wenn wir zum Beispiel auch wieder über Investitionsentscheidungen bei uns jetzt im Geschäft reden.

00:39:18: Da sind dann ja auch wieder so ein bisschen andere finanzielle Grundlagen.

00:39:23: da wird dann vielleicht nicht einfach mal gesagt okay Das leuchtet ein, das könnte jetzt noch mal eine Zusatzinvestition sein, die ich gerne als Maschine auf meinem Betrieb stehen hätte.

00:39:34: Da wird dann vielleicht nicht mit so einer gewissen Leichtigkeit auch dran gegangen.

00:39:38: also da würde ich schon sagen kann man Unterschiede machen ja.

00:39:42: Ja,

00:39:43: weil ich finde auch gerade diese kulturellen Unterschiede muss man dir auch erst einmal lernen wenn du warst... weil der, wie du schon sagst, der Italiener denkt halt nicht wie ein Deutscher den du vielleicht jetzt schon kanntest und der Spanier denkt nicht wie in Italiena vielleicht.

00:39:57: Und alle haben vor allem auch andere politische Rahmenbedingungen ja die da irgendwie berücksichtigt werden müssen.

00:40:04: Ich glaube das ist ja auch einen Punkt dem man, der wirklich erst mit Erfahrung dann kommt wo man sagt als Neulingen kann man weiß man noch nicht wie die politischen Rahmenbedingerung vielleicht in allen Ländern sind und so.

00:40:16: ich denke aber das ist das was ihr wahrscheinlich aus euren Reisen erstmal wieder alles vermittelt bekommen, oder?

00:40:22: Ja total.

00:40:23: Das ist ein bisschen Learning by Doing aber wie du sagst politische Rahmenbedingungen gerade für unser Geschäft wider.

00:40:27: ja wir sind halt stark abhängig von den Subventionspaketen und lokalen Förderung die irgendwo ja gerade zu nutzen sind und das war für mich schon ein vorbereitender Schritt auch mir da einmal einen Überblick zu machen.

00:40:43: zum Beispiel in Italien hatten jetzt letztes Jahr teilweise auf einzelne Dinge bis zu sechzig Prozent Förderung und das war natürlich so, wo ich sage okay dass muss ich aber dann auch wieder in meiner Rolle irgendwo verstehen.

00:40:56: Ja um auch entsprechend Dinge zu initiieren vielleicht noch mal ja auch eine Kampagne zu starten oder was auch immer.

00:41:03: also das ist schon auf jeden Fall etwas was man verstehen muss.

00:41:08: Ja das finde ich oder mach mal ruhig Karina

00:41:13: Wie ist denn das Verhältnis bei dir Reisezeit?

00:41:16: ... zu Zeit in Alpen und Nach-und Vorbereitungszeit dann für solche Reisen.

00:41:23: Wo du gerade auch was?

00:41:24: ne, wenn jetzt zum Beispiel dann politisch... In einem Land das nochmal irgendwie eine Förderung gibt oder so, da wirst du dich ja wahrscheinlich auch vorher drauf vorbereiten wie es da so dein.

00:41:35: Ja wo informierst du dich?

00:41:37: Kommt das dann auch wieder von den Leuten vor Ort die bei dir klingeln und sagen hier übrigens so und so wollen wir da nicht etwas machen.

00:41:45: Ja, wie gesagt.

00:41:46: Wie oft bist du so unterwegs überhaupt?

00:41:48: Ganz generell würde ich sagen kann man das fast in Fifty-Fifty aufteilen.

00:41:53: also fünfzig Prozent der Zeit bin ich echt unterwegs.

00:41:57: und ja aber da ist es natürlich wieder sagst echt so wenn ich jetzt in Italien bin dann bin ich auch hier.

00:42:01: Also das nehme ich mir vor klar wenn irgendwo an anderen Ländern in Feuer entfacht, dann bin ich auch immer erreichbar.

00:42:08: Das ist ja auch Grundsatz.

00:42:09: aber ich will mich dann schon noch auf so eine Reise komplett einlassen und dann nicht vielleicht keine Ahnung am Laptop noch was abarbeiten und da noch einen Videocall machen.

00:42:18: also der Podcast ist dieses Mal die Ausnahme!

00:42:22: Aber Glückabend

00:42:27: Genau, somit bleibt aber dann in den Wochen logischerweise auch wieder alles liegen.

00:42:31: Also die anderen Fünfzig Prozent, die ich dann echt in Alpen beziehungsweise ja teilweise auch remote arbeite sind dann auch wirklich notwendig um wie du sagst Themen vorzubereiten nachzubereitten und alles was aufläuft irgendwie abzufangen.

00:42:46: Und ja so ein bisschen ist ja auch.

00:42:48: dann hat man vielleicht auch noch mal das eine oder andere größere Projekt laufen woß man Dann so mitmacht.

00:42:55: Ja, aber da ist echt Zeitmanagement schon auch wieder Schlüssel in der Rolle.

00:43:00: das habe ich jetzt auch die ersten sieben Monate gelernt.

00:43:03: Das

00:43:03: glaube ich

00:43:05: ja!

00:43:05: Ist auf jeden Fall wie du schon sagst dann ja immer mal kriegt es einfach mit wenn man euch auch erreichen will.

00:43:11: Es hat teilweise dann immer schwierig und er kann mir wirklich gut vorstellen dass dann Dann immer in der Zeit, wo du nicht aufreisen bist viele Sachen dann anstehen die noch angegangen werden müssen.

00:43:19: Weil da sind ja oft dann die Termine dann den Alpen, die dann immer darüber umgebaut werden müssen und so.

00:43:25: Aber besser ist natürlich wenn wir dann in den Ländern dann wirklich auch die Zeit und die Ruhe hast sich damit zu beschäftigen haben.

00:43:32: Total!

00:43:32: Ja aber das ist es auch wirklich gar nicht so leicht weil dann wie du sagst manchmal auch Kleinigkeiten dann kriegt man doch noch denen Anruf und je nachdem war am Ende dass es ja auch was mit der Arbeit einhergeht zum Beispiel wieder die Personalarbeit, also im Endeffekt bin ich nach wie vor ein NRW-Themen und dann ist jetzt aber wenn irgendwo ein Umbruch ist oder wir noch jemanden einstellen wollen.

00:43:52: Alleine solche Dinge so was ist ja super zeitintensiv und wenn man dann auf Reisen ist das schon noch irgendwie fast dem Ball koordiniert.

00:44:00: Also das braucht schon auch ein bisschen Disziplin dann zu sagen okay ich grenz mich genau dahin ab dass sich eben auf dieser Reise jetzt in dem Land wiederbinden plus Reiserei Jeder Teil in der Welt unterwegs ist weißes, aber es ist tatsächlich energetisch auch wieder was anderes.

00:44:18: Also zum Beispiel diese Woche bin ich Montagabend ganz spät noch geflogen.

00:44:23: Ich glaube ein zwanzig Uhr hatte ich ersten Flug war aber da vor dem Tag auch schon den kompletten Tag seit morgens sieben Uhr unterwegs.

00:44:30: dann bist du irgendwie so dreinzwanzig um Hotel.

00:44:32: gestern hatten wir acht eineinhalb Stunden wirklich reine Meetingzeit plus drei Stunden Fahrzeit und dann noch den Kundenbesuch und das sind halt so Tage dass Das ist super, also ich lieb es.

00:44:44: Ich würde wirklich nichts anderes machen wollen.

00:44:46: aber wenn man da dann auch wieder merkt okay man kommt wieder und dann hat man eigentlich den ganzen Berg der Liegen dem man abarbeiten möchte.

00:44:54: Da muss man schon auch als Mensch einfach irgendwie diese wohl betonte Work-Life Balance.

00:45:01: Am Ende ist das so nach einer Reise kurz rausnehmen und dann wieder durchstarten ja Ist einfach notwendig, aber ist auch wieder ein Lerneffekt.

00:45:10: Also jeder dann vielleicht nicht so wöchentlich unterwegs ist und reißt das fühlt man dann einfach auch wieder nicht

00:45:19: so.

00:45:19: Man weiß ja selber ich bin ja nicht so oft auf Reisen wie du aber wenn man auf Reisendes will man ja auch die Tage vollpacken Wenn man jetzt irgendwo ist dann denkt man sich jetzt kommen wir jetzt nutzen wir mal die Zeit und dann wird halt abends noch weiter gefahren Und nochmal bis zum nächsten Ort schon mal vorgefahren damit er morgens früher wieder anfangen kann.

00:45:34: und hast nicht gesehen Und das ja ergibt da also in meiner geringeren reise tätigkeit als dann.

00:45:40: kann ich das schon bestätigen, dass es wirklich so ist.

00:45:42: Du denkst du kommst nach Hause und dann weißt du, da liegt erstmal der ganze berg von den ganzen wochen die man jetzt noch abarbeiten muss.

00:45:50: Ja, das kann ich mir schon vorstellen aber du hast doch einen guten ausgleich geschaffen weil das ist ja Ich hatte das ja nicht nur so Spaß gesagt mit den Jogging-Schulen, weil ich glaube da ist es schon ein großer Teil deines Lebens oder?

00:46:01: Ja doch doch Reise um die hundertzwanzig Prozent abzurufen.

00:46:06: Da habe ich schon meistens am Morgen so einen kleinen Energizer dabei auch dazu gegeben.

00:46:10: also...ja ich war ja, hab's ja schon mal bis zum Marathon jetzt gebracht aber durch die Reiserei, ich habe die echt immer dabei!

00:46:19: Es ist auf jeden Fall ein must take auf die Reisen Es verbleibt etwas.

00:46:26: Und ja, weil man sonst aber dann sehr erfüllt ist und sich vorausgaben

00:46:32: kann!

00:46:34: Es ist das schon okay, aber auch da wieder.

00:46:36: Am Ende ist es auch viel sitzende Tätigkeit natürlich.

00:46:40: und dann denkst du dir schon irgendwann so okay ja allein noch wieder für den Kopf um mal ganz kurz abzuschalten die Bewegungen reinzunehmen sind die Lauschen natürlich dann super dankbar.

00:46:49: man kann sie überall anziehen eben losgehen.

00:46:51: und jetzt gerade sitze ich hier zum Beispiel im Hotelzimmer habe eine super schöne Bergkette vor mir.

00:46:57: Da hab' ich schon aus ein bisschen den Impuls Okay zieh die mal eben so einfach nur paar Kilometer an halb Stunde Dann ist der Tag dein Freund.

00:47:07: Aber du gehst echt immer vor der Arbeit, jetzt weiß ich mal ein bisschen vom Thema, weil das interessiert mich jetzt wirklich.

00:47:11: Du gehst dann vor der Arbeiten joggen?

00:47:13: Also machst du das wirklich?

00:47:15: Ja doch möglich!

00:47:18: Ich kann dir aber sagen, der innere Schweine und das Outer... Eigentlich kam das durch das Masterstudium dann am Top, weil da hatte ich natürlich schon auch... Ja, das war gerade die Zeit wo ich vertrieblich im Außendienst in Deutschland unterwegs bin.

00:47:31: Und da bin ich wirklich.

00:47:32: also ein normaler Arbeitstag war aus so fünf, sechshundert Kilometer Autofahrt plus fünf, sechst Endkunden Termine.

00:47:38: Also da bin ja eher dann ja im BtoC also wirklich von Betrieb zu Betrieb gefahren Und dann das Studium on top mit, ja war also vor Anschlag zwanzig Wochen stunden und ich ab am Anfang so gefragt ist, dass jede Woche so hat sich bestätigt, ist jede Woche gewesen.

00:47:58: Dementsprechend ausgefüllt waren da die Tage und da war dann einfach echt ein bisschen dieses.

00:48:02: Ich brauchte den Ausgleich und so bin ich dann ja dahin gekommen vor fünf Jahren und seitdem Mache ich das irgendwie schon so drei, vier mal die Woche?

00:48:13: Und wie gesagt der innere Schweinehund.

00:48:15: Der ist morgens wenn ich so snooze drücke dann manchmal schon so dass ich denke umdrehen oder jetzt wirklich los.

00:48:21: aber ich habe es auf jeden Fall noch nie bereut losgegangen zu sein.

00:48:24: Das kann ich dir auch wiederum sagen.

00:48:26: Ja ja man ist nicht so wie du.

00:48:28: Die Motivationen hättest dich auch mal gerne.

00:48:32: Also da geb ich dir aber recht.

00:48:33: also morgens schon... Ich habe das vielleicht auch mal ein paar Mal gemacht, aber dann so wirklich regelmäßig vor der Arbeit nochmal eine Stunde eher aufzustehen.

00:48:43: Da ist schon Respekt, da zeig ich dir was für ein Durchhaltefamilien du hast.

00:48:48: Also ich soll jetzt nicht heißen, dass ich keinen durchhalte.

00:48:51: In dem Bezug aufs Schock habe ich vielleicht nie so'n großes Durchhalt.

00:48:59: Vielleicht können wir wieder eine Lemke-Laufgruppe gründen?

00:49:04: Vor der Arbeit meinst du dann sonst mal die drüber nach der Arbeit.

00:49:08: Eine Frühspurtgruppe!

00:49:17: Aber das ist ja wirklich dann... Ich hätte jetzt auch nicht gedacht, dass du die immer mitnimmst.

00:49:22: Dann ist da schon ziemlich viel Platz.

00:49:24: Wenn du jetzt die diesmal mithast, dann hast du ein Podcast-Mikrofon im Handgepäckenskoffer und dann haste noch die Schuhe drehen, dann passt es ja nicht mehr so gut.

00:49:31: Aber dann kann ich nochmal beichten.

00:49:32: Dieses Mal habe ich auch wirklich einen großen Koffer genommen.

00:49:34: Genau!

00:49:35: Mit dem Mikrofon und tatsächlich wenn man dann noch irgendwie fällt, schuhe und so halt.

00:49:40: Also dann braucht man fast schon ein großes Aufgabe Gepäck.

00:49:44: Also gerade für eine Woche, dann für drei vier Tage geht immer mit Hand Gepack aber...

00:49:48: Ich wollte grad fragen wie lange du jetzt in Italien bist beziehungsweise?

00:49:52: Wie lange du im Durchschnitt sofort bist.

00:49:55: also du fliegst ja wahrscheinlich auch nicht irgendwie nur mal für einen Tag weil es gekracht hat an irgendeiner Ecke dann dahin sondern weil du ja saßt ne Du lässt dich auch gerne auf die Zeit ein bist du wahrscheinlich dann doch wahrscheinlich so eine Woche da oder wie

00:50:07: Genau.

00:50:07: Meistens ist es schon also vier, fünf Tage und dann ja schon immer nach was steht an oder Ergebnis muss stimmen irgendwas für Termin.

00:50:16: Also auch wenn ich mir in den Ländern schon vorstellen könnte die Trips auszutun aber klar muss auch wieder immer der Mehrwert sein.

00:50:24: Aber wie ihr sagt meistens dadurch das Flüge ja auch schon wieder ein Kostenfaktor sind dass auch wie es ist dann man dass man die Woche voll packt Ja, im besten Fall Montagabend irgendwie los.

00:50:35: Weil meistens ist Montag ja auch so der dann wieder der interne Tag wo man den Alpen nochmal die Runden dreht.

00:50:42: Genau und dann bis Donnerstag-Freitag dann meistens zurück.

00:50:47: Ja das kann ich mir vorstellen.

00:50:49: Dann sieht man dich oft in Wander Schuhen am Flughafen wie bei den anderen Lemken Kollegen, die keinen Platz in dem Handgepäckskopf haben.

00:50:55: Sie ziehen ja immer die Wanderschuhe an beim Flughafen!

00:50:59: Damit die nicht einen Koffer passen und die leichteren Schuhe kommen in den Koffern.

00:51:03: Woher ist das bei dir dann immer Anlass rum, Luisa?

00:51:06: Ja doch man optimiert sich ja.

00:51:08: also Wanderschuh habe ich jetzt selten damit.

00:51:11: aber manchmal fliege ich dann wirklich auch in den Laufschuhen weil die vom Volumen genau sind ein bisschen mit der Sohle unten dran und so dass ich sie direkt anziehe und dann hab ich ja wie gesagt im Sommer auch gerade das Glück Ich brauche hier dann eher leichteres Schuhen.

00:51:29: Es nimmt mich ganz so viel Platz ein.

00:51:31: Ja, wo du gerade saßt jetzt hier im Sommer wie sehen denn deine Wintermonate aus?

00:51:37: Trotzdem genau soviel unterwegs mit Vorbereitung nach Bereitung.

00:51:42: oder ist es da ein bisschen ruhiger auch bei dir dann mal?

00:51:47: Ja, muss ich jetzt mal sehen.

00:51:51: Wir haben in meinen Märkten die Pläne, dass wir gerade die Zeit für Training und Weiterbildung nutzen und das machen wir dann auch klar benutzen oder wir dürfen ja viel auf der Agrofarmen sein ist natürlich toll darüber zu kommen.

00:52:03: aber wir haben jetzt auch echt angefangen.

00:52:05: zum Beispiel in Italien hatten wir Ja, auch in der Tascana Training vor Ort einfach für gezogene Drehmaschinen und da sage ich auch so okay das ist was man gerade über die Wintermonate natürlich toll machen kann.

00:52:18: Da ja weiter Wissen zu verbreiten und das glaube ich generell aus ein bisschen ja für mich einen Schlüssel Learning aus den ersten Monaten Maschinen verkaufen dann muss man halt doch die richtigen Fragen im Verkaufsgespräch stellen und teilweise ist es halt, würde ich sagen, Unterschied zum Schlepper.

00:52:39: Die meisten sind Philosophie Frage gehen los wissen eigentlich schon was wollen sie?

00:52:44: aber in der Wettbewerbs umkämpften Welt der Maschinen muss man schon öfter erstmal rausfinden und gut zuhören.

00:52:53: was will dann überhaupt der Landwirt und Kunde gegenüber?

00:52:56: und da glaube ich wirklich dass wir ja echt mit den Händlern zusammen solche Trainings-Sessions eben nochmal gut nutzen müssen und machen müssen, um ja da auch wieder so ein bisschen auch proaktiver noch mal draußen unterwegs zu sein.

00:53:12: Also ja ich denke es wird auf jeden Fall nicht langweilig werden über die Wintermonatsche.

00:53:17: Das habe mich nicht

00:53:18: angezweifelt.

00:53:21: Aber klar ansonsten ist ein bisschen also ja... Ein bisschen ruhiger wird's bestimmt!

00:53:26: Und ich werde nie vergessen dass das vielleicht auch nach dem Die lieben Kollegen ja wirklich alle so waren, oh ja du hast ja tolle Länder abbekommen und schick doch mal eine Postkarte aus der Sonne.

00:53:35: Ich bin die zweite Januarwoche nach Spanien gereist und um in die Neugeborte Halle des Händers zu kommen musste ich Schneeschippen!

00:53:50: Ja, man darf endlich vergessen Karina.

00:53:52: Die Wintermonate sind ja bekanntlich Messe-Monate auch nur und das natürlich auch im Export oder eben in den Auslandsberg ist es ja auch so du warst ja selber schon mal auf der Eimer und da gibt's ja auch diverse Messen noch in den anderen Ländern.

00:54:04: Genau

00:54:05: wie steht dieses Jahr Mitte November auch an.

00:54:07: also genau deshalb November wird fast auch nur unter der Flagge stehen Organisation Vorbereitung nach Bereitung also da Ich glaube, das wird sehr arbeitsintensiv werden.

00:54:22: Aber nichtsdestotrotz ist ja noch eine sehr schöne Messe und immer wichtiger werdende Messe.

00:54:27: auch international gesehen muss man jetzt sagen.

00:54:30: Total nach der Agritechnik würde ich sagen zweite Leitmesse so wo wir die Chance haben uns gut zu präsentieren gute Gespräche zu führen.

00:54:40: also Freuen wir uns auch schon sehr drauf.

00:54:43: Falls es bei euch passt, kommt vorbei!

00:54:46: Wir haben ein tolles Standkonzept dieses Jahr.

00:54:48: Es

00:54:50: ist auch noch nicht so schön im Messer.

00:54:51: Kann ich auch... Warst

00:54:52: du da

00:54:53: schon?

00:54:54: Ich war da auch schon mal.

00:54:55: Da durfte ich auch einmal ganz am Anfang von meiner Lämmenkunstzeit da sein und Du warst ja auch schonmal da Karine aber das ist nur nicht so lange her oder doch schon wieder lange her glaube ich drei Jahre.

00:55:05: Ja ich überlege gerade wenn sie alle zwei Jahre ist dann muss es ja auch.

00:55:11: Also vier Jahre muss es auf jeden Fall ja sein, ja.

00:55:15: Ja,

00:55:16: aber ist auf jeden fall eine schöne Messe, muss ich sagen.

00:55:20: Das finde ich... Aber dann weißt du jetzt Karina, dass auch im Winter die Arbeit nicht ausgeht wie bei Lemken?

00:55:28: Wie gesagt, das habe ich auch nicht bezweifelt.

00:55:31: Ich weiß ja selber wie es ist.

00:55:32: Also bei mir geht die Arbeit auch nicht aus.

00:55:35: Auch wenn man immer gesagt wird der Ackerbauer rutscht in den Winter eine Couch durch... Ich nicht!

00:55:40: Ich weiss nicht wie andere das machen.

00:55:42: Das ist hier nicht der Fall.

00:55:44: Ja du bist doch nicht der typische Acker, aber du bist ja auch keine Skifahrerin und keine Jägerin

00:55:48: oder?

00:55:48: Nein.

00:55:51: Wo wir wieder meinen Klischee erfüllen

00:55:53: werden.

00:55:53: Genau.

00:55:58: Das ist natürlich ein hartnäckiges Klischee, was ich meiner Meinung nach auch sehr oft bestätigt.

00:56:03: Eines von den beiden Sachen bestätigte ich sehr oft.

00:56:06: Das ist so,

00:56:06: ja.

00:56:07: Immer das eine oder das andere bei den meisten sogar beide.

00:56:11: Ich will jetzt ja auch niemand zu nahe treten von dem... Ja cool!

00:56:14: Jetzt noch, ich habe noch eine Frage Luisa.

00:56:17: Was willst du denn sagen können deutsche Landwirte und noch von den Ländern wo du dich und wo du unterwegs bist lernen?

00:56:25: Ich glaube die Frage haben wir sogar jemanden schon mal gestellt Karina, aber die finde ich immer interessant.

00:56:30: Boah ja das ist wirklich eine superinteressante Frage.

00:56:34: Du musst

00:56:36: erstmal ein bisschen Bedenkzeit haben.

00:56:38: Genau, ich muss sie jetzt mal ganz scharf nachdenken.

00:56:41: Ja gut dadurch dass es ja bei wirklich durch die Hitze und die klimatischen Bedingungen schon wieder auch eins... Nicht einzigartig, aber es sind halt andere Grundvoraussetzungen.

00:56:52: zum Beispiel gestern auf dem Betrieb.

00:56:54: Das war auch noch mal so ein bisschen wo ich denke ja okay da sind wir in Deutschland natürlich auch, aber das war vom Betriebsspiegel her jemand der ja Zehntausend Hektar in ganz Norditalien irgendwo bearbeitet und ja unterwegs ist und davon sind siebzig Prozent wirklich schon im Stryptilverfahren.

00:57:13: und da denke ich mir wieder so ok in Richtung Direktsaat Nachhaltigkeit nicht andere Offenheit, aber ja das war was wo ich dachte okay müssen wir doch noch weiter auch mit offenerem Visier da vielleicht teilweise dran gehen.

00:57:32: Also du meinst, was die Verfahren angeht sozusagen flexibler werden und so.

00:57:38: Ja ja und trotzdem hat man nur noch da wieder im Austausch gemerkt, also hatten wir dann auch nochmal eine schöne Debatte.

00:57:44: Der sieht halt über Zinken aus und nicht überscheiben Herr Pünninggefekt okay aber dann war es fast wieder so Philosophie

00:57:52: warum

00:57:53: glaubst du daran oder bist vielleicht auch offen wieder einfach mal eine Alternative auszuprobieren, dann habe ich natürlich direkt die Solitär-NT in meinem Kopf gehabt.

00:58:02: Aber da hat man schon wieder gemerkt, obwohl da sehr auch mit der Ambition wie werde ich morgen besser dran gegangen wird sind einige Dinge trotzdem so ein Stück weit vielleicht auch festgefahren und klar anhand von guten Erfahrungswerten irgendwo aber auch da wieder dieser letzte Schritt doch überall offen zu bleiben.

00:58:21: Ja das finde ich ein guter Punkt dass also manche Landwirt in Deutschland.

00:58:26: Ich finde, man merkt das mittlerweile ein Unterschied Karina ich weiß nicht wie du das siehst.

00:58:30: viele Leute werden da irgendwie so offener für andere Verfahren oder vielleicht auch wieder für Verfahren die vielleicht gar nicht so lange schon länger nicht mehr benutzt wurden und blicken jetzt abgrund der Tatsache dass wir jetzt doch trockene Sommer haben weniger Wasser eventuell haben Und vor allen Dingen auch die Produktionskosten angepasst und möglichst effizient aus genutzt werden sollen.

00:58:48: dass sie für andere verfahren wieder Offener werden habe ich so das Gefühl weil es ist Karina also

00:58:54: Ja, sehe ich schon auch ähnlich beziehungsweise.

00:58:58: Mein Empfinden ist das die Betriebe, die weitergehen also wo die Generationen in den Startlöchern steht, die dem Betrieb übernimmt dass sie auf jeden Fall offener für verschiedene Techniken ist.

00:59:09: und ich glaube der Letzte hat mittlerweile verstanden, dass wir vielleicht manche Dinge ändern müssen aber trotzdem auch flexibel sein müssen weil ja es ist auch trotzdem nach wie vor nicht ein Jahr wie das andere.

00:59:22: Wir haben vielleicht andere Extreme, auf die wir uns vielleicht vorbereiten müssen und man da natürlich ins Überlegen kommt was kann ich da noch besser machen um meine Kulturen... Die Debatte hatten wir zum Beispiel jetzt auch mit den Kartoffeln ne?

00:59:35: Was können wir dann noch verbessern um die Kultur da einfach ja besser drauf vorzubereiten auf solche Jahre und ähm Ja und am Ende aber trotzdem auch offen zu bleiben dass es immer so mein Wunsch auch oder ich sag jetzt auch nicht generell so früher war alles besser, aber auch früher war Nicht alles schlechter.

00:59:57: also Ich finde man muss auch immer so ein bisschen.

00:59:59: wie gesagt es gibt jahre da ist das eine Besser dass das andere besser.

01:00:03: Jetzt zum Beispiel auch beispiel flug habe ich mich auch wieder mit jemandem unterhalten der auch gesitzt er wieder von flug los auf flug zurück ist eben bei uns auch Am Ende vielleicht noch mehr Pflanzenschutzmittel fehlen oder eben Toleranzen entstehen und manche Beikräuter nicht mehr in den Griff bekommen.

01:00:25: Auch da offen zu sein, sich einzugestehen.

01:00:28: Ich gehe den Schritt wieder zurück und muss jetzt aufgrund der Tatsache... Ja doch nochmal was anderes ausprobieren und ich glaube, dass das einfach wichtig ist.

01:00:38: Und auch wichtiger wird in Zukunft und aber gleichzeitig auch der Druck da ist, Kosten einzusparen weil am Ende des Tages haben wir wenn es so bleibt mit Preisen und Co.

01:00:49: die Produktion wird immer teurer und das was wir hinten raus bekommen immer weniger.

01:00:54: und das ist ja die einzige Chance die wir haben irgendwo Kosten einzusparen.

01:00:58: und das is natürlich auch etwas was man noch zusätzlich als Last oder ne als Herausforderung mitschleppt.

01:01:05: Ja, da gebe ich dir vollumfänglich recht und tatsächlich diese Denkweise dass dieses Alp bewährt jetzt wieder rausgeholt wird.

01:01:13: Ich weiß noch wo wir mit der Hacktechnik angefangen sind.

01:01:17: bei Lemken war auch ein Landwirt da so auch vom älteren Schlag sagt ihr ich habe zu meinem Sohn immer gesagt alles kommt mal irgendwann wieder.

01:01:25: das ist nicht nur die Mode.

01:01:29: Früher haben wir es schon immer gehackt und das hat gut funktioniert.

01:01:32: Und dann wart man eine Zeit lang nicht so gut, jetzt kommt er genauso wieder gerade in den Zucker rüben weil man die Probleme da hat mit resistenten Unkreuzern wie du sagst und so.

01:01:40: und ja und gleicher ist auch beim Flügen sage ich mal Wir haben jetzt da auch in bestimmten Regionen wieder sehr starkes Wachstum an Betrieben die wieder umschwenken von komplett fluglos wieder zu flügen in der Fruchtfolge Man hat vielleicht vor vierzig Jahren gemacht, hat immer Flügen zu allen Kulturen.

01:01:59: Aber dann wenn es passt wird geflüchtet weil's wirtschaftlich Sinn macht und ja vor allem fruchtvoll gemäß die Sinn macht oder auch Sinn macht was Resistenzen und so angeht.

01:02:10: aber ich denke Das ist ja ein Thema, was international ist, Louis.

01:02:13: Dass diese Herangehensweise dieses Schwarz-Weiß-Denken finde ich hat sich so ein bisschen aufgelöst muss man.

01:02:18: Ich wollte genau das gerade sagen.

01:02:19: für mich gehört auch zur Zukunftsorientierung einfach immer dieses Jahr abwängen und nicht schwarz weiß wie du sagst.

01:02:25: Immer wenn man irgendwie auch in so einem Extrem verfällt sich ganz stark zu positionieren in dem Moment verliert man ja schon wieder auch diese Offenheit die wir jetzt so viel besprochen haben.

01:02:34: Ja und manchmal ist halt auch dann gefühlt vielleicht eine Rückschaft in Anführungszeichen hin zu einer konventionelleren Methode oder zum Alt bewerten.

01:02:44: Trotzdem auch wieder in den Momenten fortschritt, weil man sich eingesteht wie sagt ja okay das ist jetzt aber aus ökonomischer Sicht oder wenn man ja irgendwo was haben wir für große Zielkonflikte?

01:02:54: Wir wollen halt am Ende Ressourceboden natürlich immer so bestmöglich bearbeiten dass wir die für die nächsten Generation bereithalten und trotzdem eben irgendwo auch ökonomisch über die Runden kommen.

01:03:06: Das kann man ja mal so ganz hart sagen.

01:03:08: und da eben sich in diesen Zielkonflikten zu bewegen, um die besten Entscheidungen zu treffen.

01:03:17: So ist es genau!

01:03:19: Jetzt würde ich sagen jetzt kommen wir zu den wichtigsten Fragen.

01:03:23: Wenn du jetzt in Deutschland bist, was würdest du dann wenn du einen gemütlichen Grillabend machst?

01:03:32: Was würdest Auf den Grillen?

01:03:35: eher so eine Bratwurst oder eher so ein Steak- oder Nackensteak, oder einen Kotlet.

01:03:42: Bin ich schon Team Steak muss ich zugeben?

01:03:45: Wobei, so einer Käsekrager?

01:03:47: also die würde ich auch niemals ablehnen.

01:03:52: Stimmt Kels das hat schon mal jemand gesagt.

01:03:54: von der

01:03:54: Käsekraft da

01:03:55: war ich auch ganz bin ich auch ein großer Freund von dass auch die meine muss ich sagen.

01:03:59: wenn es denn wenn nicht die Auswahl zwischen unterschieden Würstchen will ich auch immer die Keräse ... die Käsekrakkauer nehmen.

01:04:05: Ja,

01:04:05: absolut!

01:04:07: Hatt ich gerade noch eine Zweigereitung auf den Italien-Trim?

01:04:09: Ich dachte jetzt gibt's wieder so viel Pasta Pizza... Erst mal nur das Würstchen.

01:04:13: Was war das auch was?

01:04:14: Das Deutemwurst.

01:04:20: Und wenn du dann schon dabei bist bei deiner Käsekrakauer, was gibts denn dazu zu trinken?

01:04:25: Gerne mein Bierchen oder doch zum stecken guten Wein

01:04:30: Ja, doch doch einen guten Wein.

01:04:35: Dann passt das ja super noch mit den Ländern die du betreuest.

01:04:37: Da ist immer ein guten Wein!

01:04:40: Genau da sollte ich auch genau so sagen.

01:04:42: Ich muss hier wieder den Ländern folgen und mich anpassen um zu weinten dir.

01:04:50: Dann haben wir diese wichtigen Fragen auch geklärt.

01:04:55: Vielen Dank dass du dir trotz deines... Deiner Dienstreise, die Zeit genommen hast hier uns aus dem Hotel Rede und Antwort zu stehen.

01:05:04: Und interessante Einblicke zu geben.

01:05:07: Ja dann bestell Alessandro schöne Grüße von uns und unbedingt noch weiter in eine schöne Zeit in Italien.

01:05:15: Dankeschön richtig aus!

01:05:16: Es war mir eine Ehre hat viel Spaß gemacht.

01:05:19: Uns auch.

01:05:19: Tschüss Louisa.

01:05:21: Tschüß

01:05:27: Karina das war ja wieder.

01:05:28: ne Ich fand spannende Folge mit Luisa und ich hoffe, dir oder du fandest es auch spannend.

01:05:36: Du hattest mal wieder einen interessanten Blick über den Tellerrand so wie ich mir das auch erhofft hatte.

01:05:43: Ja Johannes!

01:05:44: Ich kann nicht beruhigen, du hast mir eine sehr nette Kollegin im... vorgestellt und ich habe einen sehr guten Einblick bekommen.

01:05:50: Ich kannte Louisa vorher auch noch nicht persönlich, vielleicht ändern wir das mal noch demnächst irgendwo keine Ahnung.

01:05:57: Nee war auf jeden Fall eine sehr interessante Folge, vor allen Dingen auch sehr interessant der Werdegang wie ich in der Folge schon gesagt hab, spannend von eigentlich Tier-Mensch zu Landtechnik und dann nochmal über HR.

01:06:10: also bzw ne?

01:06:12: Personalabteilung war schon interessant, aber zeigt ja auch nur was Lemken für ein toller Arbeitgeber ist dass man da auch Chancen hat.

01:06:21: Auch in andere Bereiche zu wechseln wenn man das möchte und offen dafür ist.

01:06:25: Und ich glaube so wie ich das bei Luisa sehe ist sie sehr offen dafür und das macht ihr auch großen Spaß.

01:06:32: also das kam für mich auf jeden Fall darüber.

01:06:35: Ne, war eine sehr interessante Folge.

01:06:36: und wie gesagt der Blick über den Tellerrand in andere Länder außerhalb unseres Kirchturms.

01:06:42: Der ist sowieso immer gut.

01:06:44: von daher tip top.

01:06:46: Sehr gut!

01:06:47: Ja.

01:06:47: aber ich muss auch sagen, ich mag eigentlich auch mal die Gäste, die wir aus den ausländischen Märkten haben oder die über die Ausländische Märkte berichten können weil da hab' ich ja schon mehr vorgesagt als Spannende an der Arbeit bei Lemke und du bist halt irgendwie dann international unterwegs oft aus deinem Kirchturm denken, was man so hat in Deutschland.

01:07:06: Ausbrechen weil du halt dann hörst, was machen jetzt die Spanier?

01:07:09: Was machen die Italiener?

01:07:10: Was macht die Engländer?

01:07:11: Die Niederländer sind immer noch die Österreichern und auch schon mal im Podcast mit Andreas und alle haben da irgendwie andere Sichtweisen auf die gleichen Geräte muss man ja manchmal sogar sagen.

01:07:21: wenn man das eine Maschine wird dann in die Italie zum Reis sehen eingesetzt und gleichzeitig den England zum Frisch Erbsen sähen oder wie auch immer und das finde ich immer.

01:07:31: das spannende unter war ich auch gut.

01:07:33: Dann sind meine Erwartungen voll erfüllt worden, dass Luisa daraus berichten kann.

01:07:37: und natürlich der Werdegang von Luisa ist auch sehr beachtlich muss ich sagen und auch sehr selten vom Stallmensch oder vom Tiermensch hier wie du sagst zur Technik zu kommen.

01:07:48: meistens ist man ja dann doch in seiner Sparte.

01:07:52: Das zeigt ja auch glaube ich wie offen Luisa für neue Herausforderungen ist und deswegen ist die glaube ich auch dann im Export genau richtig da unterwegs um, weil ich glaube da sind oft neue Herausforderungen, ändernde politische Rahmenbedingung unterschiedlichen Merken etc.

01:08:10: entsprechend glaube schon dass das oder hoffe ich dass das auch für die Zuhörer eine schöne interessante Folge war.

01:08:18: Ja Karina dann würde ich sagen ja vielen Dank dass du dabei warst.

01:08:22: vielen dank an Luisa dass sie dabei war.

01:08:24: Vielen Dank fürs zuhören.

01:08:25: wenn ihr Fragen noch habt zum Zum Werdegang von Luisa oder wie auch immer zum Job von Luiza, dann kommt gerne auf uns zu.

01:08:33: Ansonsten immer wieder gerne Feedback und danke dir Karina!

01:08:37: Und dann überreiche ich dir wie immer das letzte Wort.

01:08:41: Ja, ich bedanke mich natürlich auch wie immer bei allen Zuhörern und bei Luisa Danke dass du dabei warst und uns mit interessanten Infos versorgt hast.

01:08:49: Ja, und ich würde sagen wir starten dann jetzt mal in den letzten Reisetag sag' ich schon.

01:08:54: Ehrter Tag weil ich dir eine gute Reise wünschen wollte.

01:08:57: haben wir es überhaupt gesagt dass du auch ein Urlaub bist.

01:08:59: das wird deswegen die Folge früher aufnehmen.

01:09:01: darf

01:09:01: ich's überhaupt sagen?

01:09:03: Das

01:09:04: kannst du gerne sagen!

01:09:05: Ich hab ja gesagt dass ich ihn in die Toskana fliege wegen dem Wetter.

01:09:08: Ja gut, aber ich weiß nicht mehr ob du gesagt hast wann.

01:09:11: Wie auch immer.

01:09:12: Johannes dir einen schönen Urlaub und wir hören uns dann alle in zwei Wochen gesund und munterhoffentlich wieder bis

01:09:36: dahin!

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