#124 – Kooperation unter Landwirten: Westfarm zu Gast
Shownotes
In dieser Folge von „Boden&ständig“ begrüßen Carina Dünchem und Johannes Kisters einen besonderen Gast: Wilhelm „Willi“ Jäger, der gemeinsam mit seiner Familie seit zehn Generationen Landwirtschaft betreibt und mit der Westfarm GmbH Co. KG einen innovativen Weg in Sachen Kooperation eingeschlagen hat. Was bringt Landwirte dazu, nicht mehr nur nebeneinander, sondern miteinander zu arbeiten? Welche Vorteile – aber auch Herausforderungen – entstehen, wenn mehrere Betriebe ihre Maschinen, Flächen und Köpfe zusammenschließen? Spannende Einblicke, praktische Tipps und ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen eines Zusammenschlusses, der vieles anders macht als gewohnt. Selbstverständlich kommen Wetter, Alltag aus der Kartoffelbranche und Entertainment nicht zu kurz! Was das Ganze mit Teamwork, Vertrauen – und vielleicht auch mal Pizza und einem Feierabendbier zu tun hat, erfahrt ihr in der neuen Episode von „Boden&ständig“ powered by LEMKEN. Hört rein, lasst euch inspirieren und teilt uns gern euer Feedback mit! Wir freuen uns immer über eine positive Bewertung ⭐⭐⭐⭐⭐!
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Transkript anzeigen
00:00:02: Das ist Boden und Ständig mit Carina Dünchem und Johannes Kisters
00:00:05: gemeinsam sprechen wir über die Landwirtschaft powered by Lemken.
00:00:16: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Boden und Ständig hier in
00:00:20: dieser letzten Aprilwoche. Ich muss sagen, mit bestem Wetter bei
00:00:23: uns. Carina, wie ist die Lage bei euch und wie geht es dir heute? Und
00:00:26: hallo Carina. Hallo
00:00:30: Johannes und hallo an alle Zuhörer. Ich bin auch da.
00:00:34: Ja, die Sonne scheint, es könnte schöner nicht sein eigentlich.
00:00:38: Wobei es tatsächlich schon wieder sehr trocken ist und wir
00:00:41: doch ein bisschen Regen für Zuckerrüben,
00:00:45: Kartoffeln und Co. Gebrauchen können. So ist die Lage hier.
00:00:50: Ja, das hört sich so ähnlich an wie bei uns. Aber bevor wir jetzt mit
00:00:53: dem Wetter wieder weitermachen und an der Stelle noch mal der Hinweis, wir haben heute
00:00:56: wieder natürlich einen sehr interessanten Gast dabei. Also bleib dran, weil wir
00:01:00: haben nämlich letztes Mal, habe ich nämlich noch gedacht bei der Aufnahme, wir steigen direkt
00:01:03: so ins Wetter oder in irgendwas Feedback, aber
00:01:07: lass uns mal das Feedback jetzt heute mal zuerst machen und dann
00:01:11: wieder voll ein ins Wetter. OK,
00:01:15: hast du mich mal schön ausgebremst? Ja, tut mir leid,
00:01:20: alles gut. Feedback kann man natürlich auch wieder
00:01:23: einiges bekommen, also so mit auch
00:01:27: diesmal ein bisschen off Topic. Hannes hatte mir zum
00:01:30: Beispiel geschrieben, krass, macht ihr das wirklich jeden Montag
00:01:34: morgen nach Termin? Ich würde, wird das im Leben nicht schaffen. Also er meinte unsere
00:01:37: Podcast Aufnahme, auf die Story hat er reagiert, Da habe ich
00:01:41: dann auch geschrieben, ja jeden zweiten. Wobei man muss ja auch dazu
00:01:44: sagen, wenn jetzt nicht gerade sonst was los ist,
00:01:48: also es kommt ja auch schon mal vor, dass wir die Folgen verschieben. So ehrlich
00:01:51: können wir ja sein. Wir sind da natürlich sehr flexibel, aber
00:01:55: versuchen natürlich, also wir haben es bisher auch noch immer geschafft, ne, dass die Folge,
00:01:59: ja, wir verschieben ja nicht die Folge, die auf, ich klopfe jetzt
00:02:03: auf Holz hier. Wir haben noch nie eine Folge nicht
00:02:06: veröffentlichen können, wie du schon gesagt hast, weil wir nicht aufgenommen haben. Das hat
00:02:10: bisher immer geklappt, ne? Weil auch wenn dann zum Beispiel Ernte ist oder so,
00:02:13: da sind Johannes und ich natürlich dann zur Erklärung in einem
00:02:17: engen Austausch, um dann halt auch je nachdem schon mal zu gucken, ob wir es
00:02:21: dann irgendwie früher oder später oder am Abend oder vielleicht an einem
00:02:24: Regentag oder so machen. Also das gucken wir dann schon. Oder wenn Johannes auch mal
00:02:27: unterwegs ist, dann Ja, aber daraufhin hat
00:02:31: er dann auch noch mal geschrieben, das würde er im Leben nicht schaffen, aber es
00:02:34: hat, aber dass es immer sehr informativ ist und er gerne dabei ist. Also
00:02:39: so viel zum Organisatorischen unserer Podcast Folge. Aber
00:02:42: Katharina, da muss ich noch mal kurz reingrätschen. An der Stelle möchte ich mich noch
00:02:45: mal herzlich bedanken, auch an unseren Cutter im Hintergrund, Martin, weil ich muss nämlich
00:02:49: zu meiner Schande gestehen, letzte Woche oder bei der letzten Aufnahme habe ich
00:02:53: nämlich vergessen, die Daten loszuschicken an Martin.
00:02:59: Am nächsten Tag kam dann Patrick zu mir und sagt, ja, er hätte noch gar
00:03:02: nichts gehört, wie das denn aussehen würde mit der Folge, ob wir die aufgenommen. Ich
00:03:05: so, ja. Und dann habe ich gesagt, scheiße, ich habe gar nicht die Daten
00:03:09: verschickt. Martin hat aber trotzdem noch hingekriegt, die dann
00:03:12: rechtzeitig bis Mittwoch zu schneiden, sodass wir dann wie immer donnerstags
00:03:16: veröffentlicht können. Heute habe ich direkt schon
00:03:20: aufgeschrieben, direkt Daten verschicken, dann ist das auch erledigt.
00:03:23: Musst du dir das auch schon aufschreiben. Ja, aber du weißt, dann
00:03:27: ist das so, die Podcast Aufnahme ist zu Ende, dann macht man irgendwie sein Handy,
00:03:31: guckt man drauf und hat dann 10 Anrufe in Abwesenheit. Dann denkt man, ja komm,
00:03:34: einen kann ich schon mal anrufen und dann ist der Rest schon wieder vergessen,
00:03:38: Daten zu verschicken. Aber jetzt sind wir wieder
00:03:41: abgeschweift, geschweift,
00:03:46: du hast ja noch mehr Feedback gekriegt. Genau, ansonsten habe ich viel,
00:03:50: viel Feedback aus der Kartoffelbranche auf jeden Fall auch bekommen, die dann mir
00:03:54: auch geschrieben haben, dass sie beim Kartoffelfräsen, Kartoffeldämme
00:03:57: fräsen, so beim Kartoffel legen die Folgen gehört haben.
00:04:01: Und dann habe ich eine Nachricht bekommen,
00:04:05: die fing an mit so heute 12 Folgen Boden und
00:04:09: ständig gehört und also sie ging noch weiter, weil dann
00:04:12: Feedback auf einige Folgen da in einem war. Und dann habe ich Auch nur
00:04:16: zurückgeschrieben, 12 Folgen mit 20
00:04:19: Fragezeichen, weil, also wenn wir mal davon ausgehen,
00:04:23: dass so eine Folge ja im Schnitt ist es ja schon ein Stündchen, die einen
00:04:27: sind vielleicht was länger mit Gast of, dafür sind wir beide vielleicht mal manchmal ein
00:04:30: bisschen schneller fertig, also sagen wir mal eine Stunde, dann sind das
00:04:34: halt 12 Stunden von uns beiden vor der
00:04:37: Trönung, würde ich sagen. Ja, und daraufhin kam dann auch zurück,
00:04:42: dass er die 12 Folgen tatsächlich gehört. Hat und das beim Pflügen.
00:04:45: Also Respekt an der Stelle, da können wir auch
00:04:49: froh sein, dass in der Landwirtschaft noch immer so lange Arbeitstage gemacht werden,
00:04:53: dass man auch so viele Folgen an einem Tag hören kann, oder Carina? Ja,
00:04:58: zumindest in der Saison. Ja, traurig aber wahr.
00:05:03: Ja, wenn ja, also jetzt
00:05:06: ist traurig. Andererseits, aber man ist ja auch froh als Landwirt, wenn man viel schafft
00:05:10: an einem Tag natürlich. Aber ich musste gleich auch schon wieder so ein
00:05:14: bisschen an die Folge zurückdenken mit Maschinenring,
00:05:17: wo es ja auch kurz um das Thema ging von wegen Angestellte bzw.
00:05:21: Betriebshelfer und Stunden und also ich weiß jetzt nicht, ob er
00:05:25: selbstständig ist oder aber angestellt ist und so weiter. Also das
00:05:28: meinte ich mit traurig, aber also es ist ja wie
00:05:32: es ist, das wissen wir ja alle, aber dass das nicht immer so,
00:05:36: wie soll ich das sagen, rechtens alles ist, das steht auf einem anderen Blatt
00:05:40: Papier. Ja, dann habe ich noch Feedback bekommen, dass in der
00:05:43: Chipstüte, das wusste Leon wohl 150 Gramm sind, zu meiner
00:05:47: Schande. Ich habe nicht nachgeguckt und ansonsten
00:05:51: eigentlich alles wie immer durchweg, dass es interessant ist und Spaß macht
00:05:54: zuzuhören und ja, auch die
00:05:58: Nachfrage, wie wir das machen mit dem Kartoffeln häufeln, ob das nicht auch
00:06:01: mal für die Podcast Folge wäre, wobei ich glaube, dass
00:06:05: das ein bisschen schwierig ist, das wieder bildlich
00:06:08: darzustellen in einem Podcast. Da wären wir wieder beim Video
00:06:12: Podcast. Wir können uns ja mal überlegen. Ich habe tatsächlich
00:06:15: auch das ähnliche Feedback gekriegt mit den Chipstüten und
00:06:19: auch vieles andere Feedback noch von meinen Kollegen
00:06:23: wieder, dass wir sehr interessante, eine sehr interessante Folge hatten. Aber
00:06:26: lass uns doch mal wieder zum Wetter zurück sagen. Wir hatten
00:06:30: gestern auch das erste Mal bei uns im Garten, habe ich jetzt nur festgestellt, die
00:06:34: Blumen lassen schon wieder die Köpfe hängen und dann hat
00:06:38: unser Sohn das erste Mal jetzt auch wieder die Blumen bewässert Und ich habe
00:06:41: tatsächlich auch schon jetzt im Social Media Bereich wieder die ersten gesehen, die schon irgendwelche
00:06:44: Sachen beregnen, wo ich mir denke, das schon wieder erschreckend
00:06:48: einerseits schade, also einerseits blöd für die
00:06:52: Landwirte, andererseits schön natürlich für alle anderen Menschen, die haben ja gerne
00:06:55: schönes Wetter, aber wenn man das jetzt auch sieht hier so jetzt schon bei Maisland
00:06:59: fertig machen, wie staubig das schon wieder ist und wie trocken schon.
00:07:03: Ja, weiß man immer nicht, mit welchem Auge man das gerade sehen soll, muss ich
00:07:06: sagen, das ist so. Auf der einen Seite habe ich auch gestern gesagt, als wir
00:07:10: bei den Hühnern waren, war dann auch irgendwie so um die Mittagszeit,
00:07:13: da war es auch einfach so, also die Sonne hat richtig
00:07:17: gestochen schon, die hat ja auch einfach so eine Kraft und zwar kein Wölkchen am
00:07:20: Himmel, habe ich auch gesagt. Auf der einen Seite ist es natürlich total schön, auch
00:07:24: gerade natürlich auch für die Leute, die ein Wochenende haben, dann wirklich
00:07:28: da am Wochenende schönes Wetter und einfach im Garten sitzen oder
00:07:32: irgendwas unternehmen Und es ist auch einfach richtig schön, dass es
00:07:35: jetzt wieder, also das sage ich ja auch immer wieder, du bist ja auch ganz
00:07:39: anders motiviert und so, wenn die Sonne scheint. Aber ja, auf der anderen
00:07:43: Seite natürlich das weinende Auge und natürlich auch Problematiken, wie
00:07:47: bei uns jetzt zum Beispiel mit Zuckerrüben oder auch Kartoffeln, wenn
00:07:50: du natürlich so ein Bodenherbizid
00:07:54: aufbringen musst, da fängst du halt echt schon an. Also der Papa ist
00:07:57: auch die letzte Woche bzw.
00:08:01: Auch heute morgen dann um 5 Uhr mit der Spritze draußen gewesen,
00:08:05: um da wenigstens irgendwie ein bisschen Tau oder so zu nutzen, weil ja
00:08:08: viel Feuchtigkeit ist einfach nicht mehr da und auch an
00:08:12: dem etwas schwereren Standort, wo wir die Rüben haben, da tun die sich auch
00:08:16: schon schwer, weil wir hatten ja Niederschlag auch.
00:08:20: Aber ja, wenn natürlich dann jetzt nur noch die Sonne da drauf potzt, dann
00:08:24: hast du ja echt auch, ich will mal fast sagen, wie Beton oben
00:08:27: drauf, also natürlich auch etwas verkrustet und da haben wir jetzt auch schon
00:08:31: ein bisschen Angst, dass an der einen oder anderen Stelle siehst du,
00:08:35: da sind sie noch nicht da so richtig. Und das ist natürlich
00:08:39: auch ein Problem. Also wie gesagt, da könnte auf jeden Fall jetzt mal wieder
00:08:42: langsam was kommen. Ja, glaube ich. Und auch
00:08:46: total die, die Überraschung war auch groß als
00:08:50: letzte Woche. Ja, bei uns ist die Gerste einfach schon,
00:08:54: die Ehrenamt schieben, also die pinseln schon und
00:08:57: das ist halt auch, also ich meine, das ist bei uns nicht ganz
00:09:01: unüblich, gerade auch auf den leichteren
00:09:04: Standorten. Und wir sind ja auch, also ich meine, ich will jetzt nicht sagen,
00:09:07: Frühdruschgebiet wäre wahrscheinlich auch ein bisschen übertrieben, aber wir sind ja
00:09:11: schon eigentlich auch oft so, also das merke ich auch jedes Jahr aufs Neue,
00:09:15: wenn wir dann mit Mähdrescher starten und ich dann das auch bei Instagram in der
00:09:18: Story habe, so erntestart um den, also
00:09:22: es ist nicht selten, dass es auch mal irgendwie so um den 25. Juni
00:09:26: rum schon ist, je nach Wetter halt. Und
00:09:30: das ist ja schon recht früh. Also da sind ja auch viele immer überrascht, so,
00:09:34: ja, nee, Carina, kann ich sein und überhaupt so, ja doch. Und
00:09:37: dementsprechend sind die Pflanzen ja auch dann früher hier
00:09:41: unterwegs. Aber wir waren ja auch etwas früher mit der Rapsblüte
00:09:45: dieses Jahr, wenn man so vergleicht. Also ich glaube, das Einzige, was es wirklich noch
00:09:48: gebremst hat, waren die kalten Nächte, die wir noch haben, die wir auch nach wie
00:09:52: vor noch haben. Also wir hatten auch gestern
00:09:55: Nacht, ich weiß gar nicht, heute habe ich nicht geguckt, aber gestern Nacht war es
00:09:58: auch eine Tiefstemperatur, 0 Grad, das ist ja schon auch noch kalt
00:10:02: dann, das bremst es noch ein bisschen. Aber
00:10:06: ja, ansonsten hier Sonne, Wärme, das
00:10:10: zieht schon. Ja, wir hatten jetzt gestern auch, wie du sagst, mit der Sonne, die
00:10:14: hat schon richtig Kraft. Man kann schon T Shirt draußen rumlaufen, sobald man dann,
00:10:17: sobald die Sonne weg ist, merkt man direkt ganz schön frisch. Das ist so.
00:10:21: Und die Sonne, wir haben uns auch schon die ersten
00:10:25: leichten Rötungen im Gesicht eingefangen, wo man eigentlich meint,
00:10:29: krass, man war gar nicht so lange in der Sonne, aber
00:10:33: ja, bei mir schätzt man dann doch immer. Ja, das ist so bei mir auch
00:10:36: letzte Woche auf dem Training, wir haben ja auch schon wieder angefangen mit hier
00:10:40: Tanztraining und haben auch alle direkt gesagt, boah Carina, du
00:10:44: bist schon wieder so braun. Ja, allein der eine Tag, wo wir da auf dem,
00:10:47: auf der Kartoffelpflanzmaschine gesessen haben und die frühen gepflanzt haben, da
00:10:51: war ja auch so ein Bombenwetter und da habe ich auch direkt schon wieder Farbe
00:10:54: bekommen. Bei mir geht es ja auch relativ schnell und ja, das ist so
00:10:58: schön T Shirt, bräune wieder oder beziehungsweise war das dann ja
00:11:02: wahrscheinlich noch Pullover oder Jackenbräune. Ja, doch, ich hatte auch ein
00:11:06: T Shirt an, aber im Gesicht halt merkst du, siehst es halt ja auch einfach
00:11:09: direkt, wenn du den ganzen Tag an der frischen Luft und in der Sonne unterwegs
00:11:12: bist. Ja, schön. Dann würde ich sagen, bevor wir jetzt in die kurze
00:11:16: Woche starten, holen wir noch mal unseren Gast dazu, oder? Ach
00:11:20: ja, ist ja der 1. Mai stimmt, ja,
00:11:24: machen wir das doch mal. Wirst du bestimmt frei. Ja, natürlich,
00:11:27: natürlich.
00:11:32: Ja, komm dann holen wir mal unseren Gast dazu und hören uns mal an, was
00:11:36: der zu sagen hat. Auf jeden Fall.
00:11:42: Jetzt sitzen wir hier mit unserem Gast, der bereits seit zehn
00:11:46: Generationen mit seiner Familie Landwirtschaft betreibt, seit
00:11:49: 1998 selber den Betrieb leitet als
00:11:52: studierter Agraringenieur und dementsprechend heute
00:11:56: aus seinem Betriebsalltag berichten wird und alles, was so drumherum passiert.
00:12:00: Deswegen ganz herzlich willkommen, Willi bzw. Wilhelm
00:12:03: Jäger. Schön, dass du heute dabei bist und uns über deinen
00:12:07: Betrieb was erzählen möchtest. Danke für die Einladung. Freue
00:12:11: mich, bei eurem Podcast dabei zu sein. Gerne. Den
00:12:15: Willi ist mehr so der offizielle Name.
00:12:21: Hallo Willi, auch von meiner Seite. Schön, dass du dabei bist. Ich
00:12:24: freue mich, dich wiederzusehen. Wir können uns ja sehen, auch wenn die Zuhörer
00:12:28: uns nicht sehen. Wir beide haben uns ja im September 23
00:12:32: glaube ich, war ich bei euch auf dem Betrieb kennengelernt. Ja, und ich fand es
00:12:36: damals schon sehr spannend bei euch und freue mich deswegen umso mehr, dass
00:12:40: du das auch heute vielleicht ein bisschen unseren Zuhörern näher bringen
00:12:43: kannst. Ja, ich kann es gerne versuchen. Übrigens
00:12:47: wieder kurze Anekdote auch noch, wie klein die landwirtschaftliche Welt ist.
00:12:51: Carina hatte dann Willi angefragt und dann hatte Willi, Willi
00:12:54: und ich hatten uns dann in Marktoberdorf getroffen bei der Tagung von der
00:12:58: DLG ganz zufällig und hatten dann hier das noch mal persönlich
00:13:02: eingestiehlt. War ich wieder sehr verwundert, wie klein doch die
00:13:05: landwirtschaftliche Szene dann wieder ist. Haben wir jetzt noch nicht gesagt, Willi, du
00:13:09: kommst ja aus dem Rheinland, dass man sich Dann hier aus Nordrhein-Westfalen erst in
00:13:13: Marktoberdorf treffen muss, um solche Sachen einzustellen.
00:13:17: Aber bevor wir zu viel erzählen, vielleicht kannst du einfach selber mal
00:13:20: erzählen, wer du bist und wie du zu dem gekommen bist, was
00:13:24: du heute so aktuell machst. Mein Name ist Willi Jäger,
00:13:29: komme, wie du schon gesagt hast, aus dem Rheinland, aus dem Kreis
00:13:32: Heinsberg. Bin einer von den
00:13:35: Geschäftsführern der Westfarm GmbH Co. KG und
00:13:40: das ist ein landwirtschaftlicher Zusammenschluss von sechs
00:13:43: Einzelbetrieben. Wir haben uns vor zehn
00:13:47: Jahren jetzt gegründet und hatten
00:13:50: vorher so eine Kooperation als
00:13:54: Maschinenbruchteilsgemeinschaft und haben
00:13:57: Betriebe in Lohnbewirtschaftung bewirtschaftet
00:14:01: und haben dann vor mehr als zehn
00:14:04: Jahren dann die Überlegung gehabt, wie wir diese Form
00:14:08: der Kooperation intensivieren können, damit sie dann auch wirklich
00:14:13: zu den Effekten, die man sich von so einer Kooperation erwartet,
00:14:17: führt. Und so haben wir dann vor zehn Jahren eben die
00:14:21: Westfarm als GmbH Co. KG gegründet. Aber ich denke
00:14:24: mal, da werden wir ja gleich noch intensiver auch drüber sprechen.
00:14:28: Zu meinem Werdegang. Ich bin hier auf dem elterlichen
00:14:32: Betrieb groß geworden, ist so ein
00:14:35: Gemischtbetrieb eigentlich gewesen früher. Mein Vater
00:14:39: und mein Onkel haben den Betrieb als GbR
00:14:43: geführt und haben
00:14:47: damals die Milchviehhaltung aufgegeben
00:14:51: und der Schweizer, also der Melker, ging in
00:14:54: Ruhestand und dann haben die mit Bullenmast begonnen. Das haben die auch
00:14:58: sehr professionell und gut geführt.
00:15:03: Ich bin 1987 ins Studium gegangen,
00:15:07: 1991 dann fertig geworden, bin dann auch mit in den Betrieb
00:15:10: eingestiegen. Zu der Zeit hatten wir hier ungefähr 300 bis
00:15:14: 350 Bullen mit Aufzucht, mit Kälberaufzucht.
00:15:17: Und dann kam aber im Jahr
00:15:21: 2000 oder Anfang der er kam die berühmte BSE
00:15:24: Krise und die Entkopplung der
00:15:28: Prämien auch. Und da die
00:15:31: Viehhaltung auch nicht so meine Leidenschaft war, da brannte mein
00:15:35: Herz nicht so wie bei meinem Vater und bei meinem
00:15:39: Onkel und ich hatte dann mittlerweile auch den Betrieb
00:15:42: übernommen, habe ich damals entschieden, die Bullenmast einzustellen. Wir haben
00:15:46: uns mehr auf den Ackerbau konzentriert.
00:15:50: Kurz darauf haben wir dann auch die erste
00:15:53: Maschinengemeinschaft eigentlich mit unserem
00:15:56: jetzigen Partner Max Spieß von Büllesheim gegründet. Das war
00:16:00: eine Bruchteilsgemeinschaft, wie es heute bei vielen so
00:16:04: üblich ist. Man kauft eine Maschine zusammen,
00:16:08: jeder in einem Anteil, wie sie auch ungefähr genutzt werden soll. Und
00:16:12: so haben wir damals mit einem Mähdrescher gestartet. Und
00:16:16: weil das entgegen den Erwartungen aller umliegenden Landwirte
00:16:19: gut geklappt hat, haben wir dann
00:16:23: auch jede Maschine, die neu angeschafft wurde,
00:16:27: überlegt zusammen anzuschaffen. Und so
00:16:30: ist das dann über die Jahre immer mehr geworden. Und 2008 haben wir
00:16:34: dann eben entschieden, wir haben jetzt so viele Maschinen zusammen und
00:16:37: jeder oder viele Maschinen in verschiedenen
00:16:40: Bruchteilen. Das war
00:16:44: eben für die Händler, mit denen wir
00:16:47: zusammenarbeiten, immer zu gucken, welche Maschine
00:16:50: müssen die Rechnungskosten dann eben passend aufgeteilt werden,
00:16:55: schon recht umständlich. Und dann haben wir gesagt,
00:16:58: jetzt ist es an der Zeit, dass wir eine gemeinsame
00:17:01: Maschinengesellschaft gründen. Die haben wir dann Westfarm GbR
00:17:05: genannt, wo wir alle Maschinen eingebracht haben
00:17:09: und alle neuen Maschinen, die dann
00:17:12: gekauft wurden, haben wir nur noch über die Westfarm GbR
00:17:15: gekauft. Mit der Westfarm GbR haben wir eben
00:17:19: auch Betriebe in Lohnbewirtschaftung
00:17:22: bewirtschaftet und unsere eigenen landwirtschaftlichen Betriebe
00:17:26: haben die maschinen von der GbR gemietet.
00:17:30: So haben wir dann schon eine gute
00:17:33: Maschinenauslastung hinbekommen
00:17:36: für diese gemeinsamen Maschinen. Aber der Verwaltungsaufwand,
00:17:40: jeden Betrieb einzeln zu, war natürlich schon noch sehr
00:17:44: groß. Und Das hat dann
00:17:47: 2013 2014 so zu den Überlegungen
00:17:51: geführt, wie können wir dieses System schlanker machen
00:17:55: und übersichtlicher und besser zu
00:17:59: handeln und wie können wir diese Skaleneffekte
00:18:02: eben auch noch besser nutzen. Und dann haben wir damals
00:18:06: mit landwirtschaftlichen Unternehmensberatung
00:18:10: bei DLB in Göttingen, haben wir
00:18:13: eben die Westfarm GmbH Co. KG
00:18:17: gegründet. Das heißt, alle landwirtschaftlichen
00:18:21: Betriebe, die bei uns mitgemacht haben, die sind
00:18:24: Mitgesellschafter geworden als Kommanditist. Das heißt,
00:18:28: sie sind dann Kraft dieser Mitgesellschaft, also
00:18:32: als Kommanditist auch dann, also die bleiben aktiver
00:18:35: Landwirt und jeder bleibt auch
00:18:38: Eigentümer und Pächter seiner Flächen, Die bringen die Flächen dann
00:18:42: zur Nutzung in die KG ein. Die KG
00:18:46: firmiert aber dann als ein landwirtschaftlicher Betrieb. Das heißt, alle
00:18:50: Anträge, Förderungen,
00:18:54: Dokumentationspflichten, die ganze Bürokratie muss
00:18:57: eben nur für einen Betrieb geführt werden und nicht wie vorher für vier
00:19:01: Betriebe. So sind wir 2016
00:19:05: dann gestartet und muss sagen, das
00:19:09: läuft eigentlich sehr, sehr gut. Wir haben vor zwei Jahren
00:19:13: haben wir dann noch mal zwei zusätzliche Gesellschafter aufgenommen
00:19:17: und bewirtschaften so heute circa 800 Hektar
00:19:20: Ackerfläche, ein bisschen Grünland noch zusätzlich und
00:19:25: sind aber durch die Struktur der Gesellschafter auch relativ
00:19:28: weit unterwegs. Also die weitesten Flächen liegen
00:19:32: so bis 60 und noch ein bisschen drüber Kilometer
00:19:36: entfernt. Die Betriebsstrukturen sind
00:19:39: eben auch so, wie sie gewachsen sind. Also wir haben Flächen von
00:19:43: 0,3 bis über 30 Hektar dabei,
00:19:47: aber der Schnitt liegt leider nur so bei 6 Hektar.
00:19:51: Ja Willi, welche Kulturen baut ihr denn da so an
00:19:55: im Ackerbau? Wie vielfältig ist das dann? Ja, wir sind schon
00:19:59: recht vielfältig aufgestellt, nicht mehr ganz so
00:20:02: vielfältig, wie wir das vor einigen Jahren mal
00:20:06: gewesen sind, als wir die vielfältige Fruchtfolge dann auch noch in Anspruch
00:20:10: genommen haben. Da hat man zeitweise mal über
00:20:13: zehn Kulturen im Anbau, Aber auch heute sind wir immer noch
00:20:17: recht vielfältig unterwegs. Also
00:20:21: die beiden großen Kulturen sind die
00:20:24: Industriekartoffeln. Sowohl von der
00:20:28: wirtschaftlichen Bedeutung als auch vom Anbauumfang
00:20:32: und vom Arbeitsumfang ist eigentlich
00:20:35: die bestimmende Kultur im Betrieb, da auch alle
00:20:39: Kartoffeln gelagert werden. Ungefähr den gleichen
00:20:43: Umfang umfassen die Zuckerrüben, dann bauen
00:20:46: wir Weizen, Dinkel, Gerste als
00:20:49: Hybridgerstenvermehrung für einen Züchter an, seit vielen
00:20:52: Jahren bauen Raps an, ein bisschen
00:20:56: Ackerbohne haben wir immer noch. Und dann eben
00:21:01: haben wir sehr viele Blüh und
00:21:03: Vertragsnaturschutzflächen. Also insgesamt
00:21:07: sind das über 50 Blüh und
00:21:10: Bracheflächen entlang von Gewässern, an
00:21:14: Waldrändern. Teilweise haben wir Vertragsnaturschutzflächen
00:21:17: mit dem Kreis, dann diese buntbrache Flächen.
00:21:21: Also immer das, was gerade passt, wird dann auch, weil die
00:21:25: Böden auch sehr heterogen sind. Wir sind also mehr
00:21:28: so Ausläufer der Kölner Aachener Bucht von den Bodenqualitäten.
00:21:32: Her. Wir haben also viele Flächen mit den
00:21:35: klassischen Löschstandorten, wie sie in der Köln
00:21:39: Aachener Bucht so üblich sind. Aber hier Richtung
00:21:42: Heinsberg sind teilweise an den
00:21:45: Flussniederungen auch schwere Böden, Richtung
00:21:48: Wassenberg sind leichtere Böden auch dabei. Also von daher sind
00:21:52: wir mit allem gesegnet oder fast allem gesegnet, was
00:21:56: hier im Rheinland so vorkommt. Ja, das klingt auf jeden Fall sehr
00:21:59: spannend. Was mich natürlich interessiert ist, wie kommt
00:22:03: man auf so eine Kooperation, sag ich mal. Du
00:22:07: hast jetzt gesagt, ihr hattet natürlich mit einer Beratungsfirma zu tun dann aber
00:22:11: grundsätzlich erstmal vieles stelle ich mir vor,
00:22:14: was man so macht. Man spricht das in so einer lockeren Bierlaune. Hör mal, wir
00:22:17: können ja zusammen vielleicht mal den Mähdrescher kaufen. War es bei euch auch so oder
00:22:21: war das schon irgendwie, dass du geguckt hast oder dein Partner damals
00:22:25: bei der ersten Maschinenkooperation, dass ihr geguckt habt, welche Betriebe passen ungefähr gut
00:22:29: zusammen oder wie muss man sich sowas dann vorstellen? Wie können sich die Zuhörer das
00:22:33: vorstellen? Ist ja vielleicht interessant für viele andere Betriebe. Ja, die
00:22:36: Betriebe sind eigentlich so auf uns zugekommen. Wir hatten, wie gesagt,
00:22:40: begonnen mit dieser Maschinengemeinschaft. Das war auch nicht
00:22:45: der Beginn einer, oder wie soll ich sagen, mein Vater,
00:22:49: der hat auch schon immer mit einem Nachbarbetrieb zusammengearbeitet. Die haben
00:22:52: viele Maschinen gemeinsam gehabt, Von daher kannte ich diese
00:22:56: Zusammenarbeit. Und wir haben auch in der Rübenernte
00:23:00: mit mehreren Betrieben viele Jahre zusammengearbeitet und selber
00:23:04: Rüben gerodet und direkt zur Fabrik gefahren. Von daher
00:23:07: ist mir, ich sag mal so, die Kooperation und Zusammenarbeit
00:23:11: mit anderen Betrieben schon quasi in die Wiege gelegt worden.
00:23:17: Von daher hatte ich da auch nie irgendwelche
00:23:21: Hemmungen oder irgendwelche Probleme mit.
00:23:25: Die Zusammenarbeit mit Max Spies, die kam dann über den damaligen Verwalter, den
00:23:29: Josef Frey. Wir haben tatsächlich mal bei
00:23:33: so einer Exkursion abends beim Bier
00:23:36: zusammengesessen und ich habe darüber gesprochen,
00:23:40: dass wir eben im Bereich Mähdresch investieren
00:23:44: wollen und da sagte ja, wir haben gerade einen neuen Drescher
00:23:47: gekauft, die Fläche müsste der eigentlich auch
00:23:51: noch schaffen. Und so haben wir uns dann eben noch mal
00:23:55: zusammengesetzt und ganz ernsthaft besprochen und so
00:23:58: haben wir uns dann eben an dem Mähdrescher beteiligt. Und
00:24:03: trotz der Schwierigkeiten, die dann auch am Anfang manchmal so in der Absprache
00:24:07: sind, hat am Ende alles gut geklappt. Und
00:24:10: wenn irgendwo Schwierigkeiten waren, dann haben wir immer
00:24:14: eben immer einen guten Weg gefunden, diese Schwierigkeiten aus dem
00:24:18: Weg zu räumen, weil wir beide so immer
00:24:22: das so gesehen haben, dass wir durch die Zusammenarbeit Geld
00:24:26: verdienen müssen und nicht an unseren Kooperationspartner.
00:24:29: Also man muss ja immer den gemeinsamen
00:24:33: Erfolg sehen und da muss jeder
00:24:37: auch mal zurückstehen und okay, jetzt wird erstmal da
00:24:40: gedroschen oder hier gedroschen. Das sind eben so
00:24:45: auch bei Maschinengemeinschaften immer diese gegensätzlichen
00:24:49: Interessen, die ja immer noch da sind. Jeder wirtschaftet für
00:24:53: sich und schaut erstmal auf seinen Betrieb und
00:24:58: das Problem ist eben bei einer Maschinengemeinschaft immer noch da
00:25:02: und dann müssen die Kooperationspartner sich eben gut
00:25:05: verstehen und in schwierigen Jahren,
00:25:09: dann kommt immer der Prüfstand und dann drauf
00:25:13: ankommt, ob es klappt oder nicht. Bei Sonnenschein,
00:25:18: Das ist eigentlich die Frage, die mich schon die ganze Zeit unter den Nägeln
00:25:22: nämlich brennt, wo du jetzt die Schwierigkeiten auch schon
00:25:25: angesprochen hast. Ich bin da ja auch der Meinung,
00:25:29: wir sind ja sowieso alle übermaschinisiert, also zumindest kenne ich
00:25:32: es so bei uns hier in der Region auch und ich kenne das leider gar
00:25:36: nicht, dass Landwirte hier zusammenarbeiten
00:25:40: oder wen nur. Und ich bin auch der Meinung, wir könnten das eigentlich alle
00:25:43: viel besser stemmen, dann auch eben mit den Kosten von Maschinen und Co.
00:25:48: Aber dann ist halt immer direkt so der Gedanke da, ja,
00:25:51: was ist jetzt in einem nassen Jahr, ne Kurzernte
00:25:55: jetzt, um beim Beispiel Mähdrescher jetzt einfach mal zu bleiben, kurze Ernte,
00:25:59: Zeitfenster und ja, Wie machst du es dann? Weil dann schreit natürlich
00:26:03: bei einem sonnigen Tag dann drei Leute jetzt gegebenenfalls, wenn
00:26:07: es zum Beispiel drei wären, die sich einteilen, schreien ja dann drei Leute
00:26:11: hier bei mir zuerst. Wie seid ihr denn mit sowas dann
00:26:14: umgegangen oder gab es dann auch mal Situationen, also bestimmt
00:26:18: könnte ich mir vorstellen, wo es dann vielleicht auch mal ein bisschen schwieriger
00:26:21: wurde. Wie kriegt man dann da die Kuh vom Eis? Ja, entweder
00:26:26: man muss sich einfach zusammensetzen und miteinander sprechen. Also
00:26:30: ich kenne das natürlich auch hier mein Vater
00:26:33: oder mein Onkel mal im Hintergrund Grund so gesagt haben,
00:26:37: ja, da haben wir aber jetzt schon viel gedroschen und bei uns noch so wenig
00:26:41: und jetzt müssen wir mal zusehen, dass wir hier weiterkommen
00:26:45: Und ich war da immer recht entspannt. Ich sage, wenn nachher
00:26:50: schwierig wird, dann finden wir da schon eine Lösung für.
00:26:53: Wichtig ist, dass es erstmal vorangeht und der
00:26:57: Mähdrescher war ja dann Anfang
00:27:00: rollt und Fläche macht und
00:27:04: man nicht zu viel Zeit damit vertut, nur um
00:27:08: es gleichzuhalten, ständig hin und her fährt.
00:27:12: Das Schöne eigentlich an dem Zusammenschluss jetzt an der
00:27:16: GmbH Co. KG ist, dass man diese Gegensätze jetzt
00:27:19: eigentlich aufgelöst haben, weil wir alle, ich
00:27:23: sag mal, für einen Betrieb wirtschaften und in
00:27:27: eine Richtung blicken. Alle Gesellschafter
00:27:31: möchten ja im Grunde, dass der landwirtschaftliche Betrieb
00:27:35: Geld verdient und natürlich auch möglichst gut Geld
00:27:38: verdient. Und ob dann, ich sag mal,
00:27:42: zuerst auf den Betrieb von Gesellschafter A oder B
00:27:46: gedroschen wird, ist dann völlig irrelevant, weil alle
00:27:49: in den gleichen Topf wirtschaften. Und
00:27:53: das ist eigentlich einer der besten Effekte
00:27:57: dieser Zusammenarbeit, dass wir diese Gegensätze,
00:28:01: die so eine klassische Bruchteilsgemeinschaft oder Maschinengemeinschaft
00:28:05: hat, dass wir die aufgelöst haben. So kann ich sagen,
00:28:08: sind wir da sehr zufrieden mit und können das
00:28:12: eigentlich nur empfehlen, dass noch viel mehr Betriebe
00:28:15: so nachahmen und auch den gleichen Weg gehen.
00:28:19: Aber jetzt habe ich da nämlich noch mal die gleiche Frage oder zieht eigentlich in
00:28:23: die gleiche Richtung. Jetzt hast du natürlich gesagt, ihr habt da mehrere Gesellschafter in
00:28:27: der GmbH, aber wie wird denn da immer nach
00:28:30: Mehrheitsbeschluss sozusagen entschieden? Zum Beispiel sagen wir mal bei
00:28:34: einfachen Sachen, wie wird die Fruchtfolge jetzt ausgestaltet oder welche Maschine
00:28:38: kommt als nächstes oder wie wir da denn zum Beispiel jetzt
00:28:41: so verfahren, weil es gibt ja immer Themen, die entschieden werden müssen und oft ist
00:28:45: ja so, wenn man viele Leute hat, die mitentscheiden können, dann kann es ja
00:28:49: durchaus vorkommen, dass man dann keine Entscheidung findet, also nur
00:28:52: einer entscheiden müsste. Wie ist das denn dann bei euch da geregelt? Ja,
00:28:56: es funktioniert natürlich nicht, dass alle
00:29:00: Häuptling sein wollen. Bei uns ist es
00:29:03: glücklicherweise so, dass wir aktive und passive
00:29:07: Gesellschafter haben. Und die aktiven Gesellschafter
00:29:11: sind drei. Das ist Max Spies von Büllesheim, Marie Therese
00:29:14: Meulenberg und ich. Max Spies von Büllesheim ist
00:29:18: ja mein erster Kooperationspartner,
00:29:22: aber der hat auch noch viele andere
00:29:25: Geschäftsfelder, um die er sich kümmert. Und er ist eigentlich
00:29:28: nur so
00:29:32: in der Unterstützung tätig. Also man kann
00:29:36: eigentlich sagen, er ist so
00:29:39: derjenige, der aufs Geld aufpasst und guckt, dass wir nicht zu
00:29:43: viel ausgeben. Auch wichtig, ja,
00:29:47: wir machen einmal in der Woche so eine Teams
00:29:50: Sitzung als Geschäftsführung, wo man dann so
00:29:54: die die aktuellen Dinge besprechen
00:29:58: und ansonsten mischt er sich, solange alles gut
00:30:02: läuft, auch nicht ins Tagesgeschäft ein. Und Marie
00:30:05: Therese Meulenberg, die ist vor zwei Jahren als Gesellschafterin mit dazugekommen,
00:30:09: die macht so die ganzen Büroabläufe, Buchführungen und
00:30:13: ich kümmere mich so um die Planung der
00:30:16: Außenwirtschaft und die eigentliche
00:30:20: Anbauplanung, auch die Planung der Außenwirtschaft,
00:30:24: so kann man es sagen. Und dann haben wir E Betriebsleiter,
00:30:28: der im Tagesgeschäft meine
00:30:31: Planung eben so eben auf den
00:30:35: Acker bringt und mit den Mitarbeitern zusammen
00:30:39: alles umsetzt, was wir uns so überlegt haben oder nach
00:30:43: Absprache. In Absprache natürlich erfolgt das alles. Und die
00:30:47: anderen Gesellschafter sind passive Gesellschafter, so nennen wir
00:30:50: das immer. Die sind also außerhalb der Landwirtschaft tätig.
00:30:54: Oder wir haben einen Gesellschafter, der hat selber
00:30:58: einen landwirtschaftlichen Betrieb und sein Onkel
00:31:01: wollte oder hat den Betrieb aufgegeben. Er sollte
00:31:05: den weiterführen. Und er war dann eben mit dem Wunsch an uns
00:31:09: herangetreten, dass wir die Flächen seines Onkels
00:31:13: eben in der Westfale, die wollte er gerne in die Westfarm einbringen zur
00:31:17: Bewirtschaftung und seinen eigenen Betrieb aber
00:31:20: weiterführen. Und das ist eben auch eine Variante, die dann möglich ist.
00:31:24: So bewirtschaften wir eben jetzt diese Flächen des Onkels. Die
00:31:27: hat er bei uns eingebracht, weil er mit seinem
00:31:31: eigenen landwirtschaftlichen Betrieb eben ausgelastet ist. Und
00:31:35: er sagt, ich bin auf die Entfernung und auf die zusätzliche
00:31:38: Fläche nicht eingestellt, will auch keine zusätzlichen Mitarbeiter einstellen oder
00:31:42: in Technik investieren. Ich sehe, was ihr macht und das
00:31:46: macht ihr gut. Und von daher ist er jetzt
00:31:50: seit zwei Jahren bei uns mitgesellschafter und wir bewirtschaften eben
00:31:54: diesen Teilbetrieb dann von ihm mit. Die anderen
00:31:58: Gesellschafter sind eigentlich, man kann sagen,
00:32:02: komplett außerhalb der Landwirtschaft tätig und
00:32:06: bringen ihren Betrieb aber zur Nutzung in die
00:32:10: Gesellschaft ein. Und die GmbH
00:32:14: Co. KG hat aber keine eigenen Gebäude, die hat keine
00:32:17: eigenen Pachtverträge, die hat keine
00:32:21: Flächen, die hat keine Technik, weil die Technik ja alle von
00:32:24: der GbR gemietet wird und
00:32:28: von daher hat die auch keine stillen Reserven. Das ist
00:32:32: ja eigentlich, kann man sagen, eine Verwaltungs
00:32:36: GmbH Co. KG für die landwirtschaftlichen Betriebe, die alles
00:32:40: zusammenfasst und organisiert. Aber dann
00:32:43: sind die, wenn ich, weil du hast gerade gesagt, mit den Mitarbeitern, der
00:32:47: dazugekommen ist, wie eure Mitarbeiter sind oder wie viele
00:32:50: Mitarbeiter habt ihr denn, um den Betrieb zu bewirtschaften? Als erste Frage
00:32:54: vielleicht mal, wir haben sieben Mitarbeiter inklusive
00:32:58: der beiden Auszubildenden, also einmal einen Betriebsleiter, dann
00:33:01: haben wir eine Mitarbeiterin im Büro und
00:33:06: zwei Landwirte als Mitarbeiter.
00:33:10: Einen, der von außerhalb der
00:33:14: Landwirtschaft kommt, der hat Gartenlandschaftsbau gelernt
00:33:17: und der ist quas, der
00:33:21: macht alle auf dem Hof und um den Hof anfallenden Arbeiten,
00:33:25: die ja gerade bei einer Kartoffellagerung sehr vielfältig sind.
00:33:28: Kartoffeleinlagerung, auslagerung, Getreideeinlagerung, aus lagerung,
00:33:32: unterstützt auch in der Feldarbeit und ist
00:33:36: ein universal Talent für Haushof und Feld.
00:33:40: Und dann haben wir noch einen Mitarbeiter, der
00:33:44: auch nicht gelernter Landwirt ist, der aber auch im
00:33:48: Feld und auf dem Hof unterstützt. Und dann haben wir zwei
00:33:51: Auszubildende, die beide Landwirt lernen.
00:33:55: Wir haben auch die Möglichkeit, Fachkraft
00:33:58: Agrarservice auszubilden, aber im Moment haben
00:34:02: wir zwei Landwirte in der Ausbildung, einen im dritten, einen im zweiten
00:34:05: Lehrjahr. So sind wir personell aufgestellt
00:34:09: und die Mitarbeiter sind dann bei der GmbH so dann
00:34:13: angestellt oder sind die dann mit bei der GbR angestellt?
00:34:18: Die Mitarbeiter sind in der GmbH Co. KG, also in der Landwirtschaft
00:34:22: angestellt. Die
00:34:25: Maschinen, die ja in der GbR
00:34:28: angesiedelt sind, werden nur als reine Maschinenmiete der
00:34:32: Landwirtschaft in Rechnung gestellt. Der eine
00:34:35: oder andere Mitarbeiter hat noch einen Minijob auch in der
00:34:39: GbR, weil die GbR ja auch hier
00:34:43: und da Dienstleistungen dann eben noch für andere Landwirte
00:34:46: ausführt. Also wenn wir dann mal Lohnarbeiten
00:34:50: machen für andere, dann werden die über die GbR
00:34:53: abgerechnet, weil die ja auch eh gewerblich ist und
00:34:57: wir so eben die Landwirtschaft und die gewerblichkeit
00:35:01: gut trennen können. Und dann hast du ja gesagt, dann
00:35:04: wirtschaftet ihr jetzt alle zusammen in einen Topf und
00:35:07: dann bekommen unterm Strich dann alle
00:35:11: Gesellschafter oder die ihren Anteil,
00:35:14: sage ich mal, da eingebracht haben, dann anteilsmäßig wahrscheinlich auch
00:35:18: ausbezahlt dann. Ja genau. Also Wie
00:35:21: gesagt, die GmbH Co. KG, die hat ja keine eigenen Gebäude, aber wir
00:35:25: brauchen natürlich Gebäude. Das sind die Gebäude,
00:35:29: die die Gesellschafter zur Nutzung einbringen und
00:35:32: die wir eben für den landwirtschaftlichen
00:35:36: Betrieb nutzen können. Die
00:35:40: werden dann aus dem Gewinn am Ende
00:35:43: vergütet. Also die Gesellschafter kriegen für
00:35:47: die zur Verfügung gestellten Gebäude eine
00:35:51: vorher festgelegte Miete oder
00:35:54: Gewinnanteil und der Rest des
00:35:58: Gewinns wird dann nachher über Bonität, also über
00:36:02: die Flächen, Bodenpunktzahl, über die
00:36:05: Ertragsmesszahl und über die Fläche
00:36:08: aufgeteilt. Dieser Schlüssel ist im Grunde eine Excel
00:36:12: Datei, die wir zu Beginn erarbeitet haben, wo alle
00:36:16: mit einverstanden sind und wenn der Jahresabschluss vorliegt, dann
00:36:19: wird oben der Gewinn eingetragen und dann rechnet er sich durch
00:36:23: die Excel Formeln durch und
00:36:27: wird komplett ausgeschüttet.
00:36:31: So ist jeder Gesellschafter eben am
00:36:34: Erfolg und am Risiko beteiligt Und
00:36:38: wie ich es schon gesagt habe, alle sind daran
00:36:41: interessiert, dass wir einen guten,
00:36:46: stabilen Gewinn erzielen.
00:36:49: Trotzdem möchten natürlich auch alle, dass ihre Flächen
00:36:53: sauber bewirtschaftet werden, dass
00:36:57: die Humusbilanz eingehalten wird, dass wir nachhaltig wirtschaften, dass wir
00:37:01: ja auch in den Boden investieren. Also da machen wir
00:37:05: natürlich auch sehr viel, weil wir auch eine
00:37:08: hackfruchtlastige Fruchtfolge haben.
00:37:12: Also wir häckseln das komplette Stroh kommt Gründünger,
00:37:15: Kompost, organische Dünger, Biogas, Substrat,
00:37:19: Gülle, überall da, wo es passt, versuchen wir
00:37:23: möglichst viel in den Boden wieder zurückzuführen,
00:37:26: weil letztendlich, dass auch unser
00:37:30: Anspruch an die Bewirtschaftung und
00:37:34: an den Grund und Boden ist. Wie oft oder
00:37:38: wie findet die Kommunikation dann mit den Gesellschaftern statt? Also wie kann ich
00:37:42: mir das vorstellen? Wie oft setzt ihr euch dann auch zusammen und
00:37:46: ich sag's jetzt mal salopp, haltet alle auf dem Laufenden oder
00:37:50: wie läuft das so ab? Also das Interesse der Gesellschaft
00:37:54: ist ja recht unterschiedlich. Manche, die, die
00:37:57: sind eben näher dran und kommen ab und zu mal vorbei und
00:38:01: fragen, wie es so geht und wie es läuft. Und andere, die rufen
00:38:05: dann mal an und fragen nach, wie es gerade so läuft
00:38:08: oder die sehen, dass wir auf deren Flächen gerade am
00:38:12: Arbeiten sind und informieren sich dann eben so
00:38:17: viermal im Jahr, also zu jedem Quartal machen wir so einen
00:38:21: umfangreicheren, so ein Quartalsbrief
00:38:24: oder so ein Inforundschreiben kann man es nennen, also wo
00:38:28: alle Sachen, die so in den letzten drei Monaten dann gewesen
00:38:32: sind, mal kurz angesprochen worden werden,
00:38:36: Ob das steuerliche Belange sind, ob das
00:38:40: Veränderungen bei den Mitarbeitern sind,
00:38:43: wie Stand der Vermarktung ist, wie Stand
00:38:47: im Ackerbau ist auf den Feldern, wie die Kulturen
00:38:50: stehen und so eine
00:38:54: umfangreiche Information. Oft kommen dann ja auch noch mal
00:38:58: Nachfragen dazu und dann ist eben einmal im Jahr
00:39:02: Gesellschafterversammlung, wenn der Jahresabschluss
00:39:05: vorliegt und dann eben über die Verwendung, über die
00:39:09: Verteilung abgestimmt werden muss, ist natürlich, ich sag mal,
00:39:13: so ein formales Treffen, was auch jedes Jahr
00:39:17: als GmbH Co. KG stattfinden muss.
00:39:20: Ansonsten trifft man sich noch mal auf einer Weihnachtsfeier
00:39:26: ab und zu im Feld im Vorbeifahren. So ist eigentlich
00:39:30: so der Ablauf der Kommunikation. Wie gesagt, also jeder
00:39:33: nach seinem Bedürfnis. Wo du gerade sagst
00:39:37: mit Investitionen, das habe ich mir gerade noch hier notiert, du hast ja gesagt,
00:39:41: ihr alle eure Kartoffeln lagert ihr selber ein, dann braucht ihr
00:39:44: dementsprechend auch Lagerhallen, die werden Dann, da die GmbH ja keine
00:39:47: Gebäude hat, muss ja einer der Gesellschafter diese Gebäude haben. Wenn
00:39:51: jetzt natürlich ist so eine Kartoffelhalle ja eine sehr große Investition.
00:39:55: Ist das dann so, dass die Gesellschafter auf euch zukommen von der Vesta
00:39:59: und sagen, ich würde gerne Kartoffelhalle bauen oder ist es so, dass du
00:40:02: sagst, als, sag ich mal, Planer, planender
00:40:06: Gesellschafter sagst, wir bräuchten eigentlich jetzt hier eine neue Kartoffelhalle, weil wir jetzt
00:40:09: ein Kistenkühllager brauchen oder wie auch immer, wer von euch
00:40:14: will und kann denn da investieren? Das finde ich auch
00:40:18: eine sehr spannende. Oder wo du gerade sagst, auch so Zukunftsthemen,
00:40:22: wo man sich strategisch hin entwickelt, sagt man jetzt, wir
00:40:25: brauchen jetzt für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, ein Kistenkühllager
00:40:29: auch fürs Pflanzgut oder so. Wie läuft sowas denn ab? Weil das
00:40:33: stelle ich mir auch sehr interessant vor. Man muss da ja viele Sachen
00:40:36: berücksichtigen und einer muss ja dann sagen, ich baue jetzt die Halle oder wie
00:40:40: auch immer ihr das regelt. Wäre finde ich noch ganz interessant, wenn du das mal
00:40:43: erklären könntest. Genauso wie du sagst,
00:40:47: muss es eigentlich dann laufen, Also im Moment wirtschaften wir
00:40:51: mit den Gebäuden, die die Gesellschafter eingebracht haben. Vor
00:40:55: zwei Jahren ist durch den Beitritt der neuen Gesellschafter sind noch mal
00:40:58: zwei Kartoffell dazugekommen, so dass sich die Frage
00:41:02: nach einer neuen Kartoffelhalle dann damit auch erstmal schon mal wieder
00:41:06: erledigt hatte.
00:41:10: Genau, ist bei den aktuellen Kosten für eine
00:41:13: Kartoffelhalle ja auch gar nicht so verkehrt.
00:41:18: Aber im Grunde ist es so, wenn wir
00:41:23: in eine neue Halle in Gebäude investieren, dann muss
00:41:26: es einer der Gesellschafter übernehmen
00:41:30: und machen und dann würde
00:41:34: ich sagen, beschließt natürlich die gesamte Gesellschaft Dann, wenn wir
00:41:37: sagen, so bauen jetzt eine neue Kartoffelhalle, dann würde sowas
00:41:41: natürlich mit der gesamten Gesellschaft, mit
00:41:44: allen Anteilseignern gesprochen und abgestimmt.
00:41:48: Letztendlich müsste dann einer sagen, so ich baue
00:41:52: die Halle und er kriegt dann von der
00:41:55: Gesellschaft die Zusage eben über die Abschreibungszeit
00:41:59: der Halle, dass die Gesellschaft die Kartoffelhalle nutzt
00:42:03: und eben zu den Kosten
00:42:06: die Kartoffelhalle dann auch vergütet wird. Also
00:42:10: wenn am Ende dann die Baukosten für so eine Kartoffelhalle, ich sag
00:42:14: mal bei 400 oder 500 Euro pro Tonne liegen,
00:42:18: dann kann man sich ausrechnen, was das für eine Investition ist über
00:42:21: die ja über die Laufzeit und das wird
00:42:25: dann so kalkuliert und dann eben dem dem Gesellschafter
00:42:29: dann jedes Jahr im Jahresabschluss vergütet.
00:42:33: Da kommt dann Partner dann ja auch wahrscheinlich wieder ins Spiel. Das
00:42:36: ist halt das, was ich auch immer sage. Also ihr braucht ja schon in dem
00:42:40: Zusammenschluss auch jemand, der da betriebswirtschaftlich
00:42:44: und so total fit ist, um da auch über alles dann den
00:42:48: Überblick halt zu bewahren. Ja klar. Das
00:42:52: ist ja auch eigentlich so ein noch mal so ein ganz guter
00:42:55: Effekt, so eine Kooperation, dass man
00:42:59: mit vielen verschiedenen Menschen zusammenarbeitet und
00:43:03: jeder muss da irgendwo auch dann mal Kompromisse machen
00:43:07: und kann nicht jeder eben seinen eigenen
00:43:12: Willen immer so durchsetzen. Das ist natürlich klar, aber
00:43:16: jeder hat ja auch so seine Vorlieben, seine
00:43:19: Stärken. Der eine ist eben der Top
00:43:23: Pflanzenbauer, der andere beschäftigt sich lieber mit
00:43:26: Zahlen und Daten und
00:43:30: ist vielleicht mehr im Büro gerne unterwegs und plant und
00:43:34: tut Und so kann man sich natürlich in einer
00:43:37: Kooperation auch prima ergänzen. Und ich sage oft ist
00:43:41: dann 1 plus 1 eben nicht 2, sondern mehr als
00:43:44: 2, weil einfach verschiedene
00:43:48: Fähigkeiten und Talente zusammenkommen
00:43:51: und man gemeinsam eben mehr
00:43:55: erreichen kann. Und ich kenne das ja von
00:43:58: früher, wenn man alleine wirtschaftet dann überlegt man sich
00:44:02: ja manchmal was und dann denkt man, das ist das
00:44:05: Nonplusultra und das mache ich jetzt. Und
00:44:09: dann hat man irgendwas gekauft oder in irgendeine
00:44:12: Richtung investiert und am Ende denkt man ja,
00:44:16: deine Annahmen, die du damals so vor Augen
00:44:20: hattest, die haben sich vielleicht doch nicht so
00:44:23: bewahrheitet oder du hast da vielleicht ein bisschen vorschnell
00:44:27: überlegt oder war es irgendwie
00:44:31: farbenblind oder wie soll ich sagen. Auf jeden Fall
00:44:35: kommt ja oft dann später die Erkenntnis, ja, da hättest du vielleicht noch
00:44:38: mal intensiver oder besser drüber nachdenken müssen. Und das ist
00:44:42: natürlich, wenn wir hier mit mehreren zusammenarbeiten, dann muss man
00:44:46: auch manchmal Sachen, wo man von
00:44:49: überzeugt ist, dass sie gut sind und richtig sind, dann trotzdem noch
00:44:53: mal intensiver überlegen oder auch
00:44:57: Argumente dafür sammeln und sie den anderen
00:45:00: Gesellschaftern, ich will nicht sagen schmackhaft machen, aber die
00:45:04: anderen Gesellschafter für diese Argumente mitnehmen und überzeugen.
00:45:07: Und dann kommt manchmal eben bei diesen
00:45:11: Überlegungen, Mensch, da gibt es ja
00:45:14: vielleicht auch eine bessere Alternative oder einer der Gesellschafter, Mensch,
00:45:19: ich habe da noch eine andere Idee. Also so
00:45:22: kann man ja auch mal vor Fehlentscheidungen dann eben gewappnet
00:45:26: sein oder einfach, ich will nicht
00:45:30: sagen ausschließen, aber vielleicht umschiffen. Man sagt ja auch oft so die
00:45:34: dieses zu viele Köche verderben den Brei, aber das denke ich auch nicht. Ich denke,
00:45:37: eine gute, also eine offene und intensive
00:45:41: Kommunikation ist da auf jeden Fall nötig, Aber du hast
00:45:44: halt ja auch gleichzeitig, du bist nicht mehr so betriebsblind, du hast
00:45:48: eben auch andere Ansichten und
00:45:52: ja, im besten Fall auch aus vielleicht. Deswegen sage ich auch immer, ich finde es
00:45:56: gar nicht von Nachteil, wenn zum Beispiel auch Leute dann nicht so direkt aus
00:46:00: der Landwirtschaft kommen, die haben vielleicht aber auch noch mal einen anderen Blick auf die
00:46:03: Sache und deswegen denke ich, wird
00:46:07: man auch manchmal vor einer Betriebsblindheit
00:46:11: bewahrt irgendwo. Und deswegen denke ich auch, dass das gut ist.
00:46:14: Aber es ist bestimmt auch nicht jedermanns Sache, weil wie gesagt,
00:46:18: man muss vielleicht dann auch mal zurückstecken und sagen, ja gut, ne, die Idee war
00:46:22: vielleicht dann jetzt doch nicht so toll von mir oder das kann halt auch nicht
00:46:25: jeder. Also ich glaube, da müssen schon auch gewisse Eigenschaften
00:46:30: von erstens kommunikativ sein und zweitens eben auch
00:46:34: dann, ich will nicht sagen Fehler eingestehen aber es
00:46:37: gibt ja die einen, die immer drauf pochen, nee, das muss jetzt so
00:46:41: gemacht werden, weil ich da meinen Willen jetzt durchsetzen will. Und da muss man ja
00:46:44: auch dann in so einem Fall einfach mal zurückstecken können dann.
00:46:49: Also was ich vielleicht noch erklären muss, Bei den Maschinen zum Beispiel,
00:46:52: die sind ja wie gesagt in der Westfarm GbR
00:46:56: angeschafft und da sind nur die geschäftsführenden
00:47:01: Gesellschafter. Und da
00:47:04: überlegen wir auch dann eben seitens der
00:47:08: Geschäftsführung, welche Maschine neu angeschafft wird,
00:47:13: wie investiert wird, weil
00:47:17: das würde, glaube ich, zu komplex, wenn man diese
00:47:20: Investitionen mit allen Gesellschaftern
00:47:24: abstimmen muss, wie du dann sagst,
00:47:28: da sind dann zu viele Stimmen oder wird dann zu
00:47:31: vielstimmig. Und letztendlich ist das Ziel für alle,
00:47:35: die Maschinenkosten möglichst gering zu halten und trotzdem
00:47:38: schlagkräftig produktiv und modern
00:47:42: aufgestellt zu sein, damit eben alles
00:47:46: rund läuft und eine gute Arbeitsqualität am Ende
00:47:50: rauskommt. Weil da wollte ich gerade nämlich drauf zurück, auf genau das Thema wollte ich
00:47:54: nämlich gerade kommen, weil wie das sich so anhört, muss natürlich ziemlich viel
00:47:57: faktenbasiert bei euch sein. Also mit Zahlen belegbar wahrscheinlich, damit man das allen
00:48:01: Gesellschaftern klar machen kann, mit Argumenten. Und Zahlen sind ja meistens
00:48:04: gute Argumente, aber gerade nämlich bei, wenn man jetzt zum Beispiel
00:48:07: Bodenbearbeitungsgeräte hat oder Sätechnik, ist ja,
00:48:11: wissen wir alle, spielen ja auch teilweise, spielt auch teilweise Bauchgefühl
00:48:15: und die jahrelange Erfahrung ja eine Rolle, wenn man jetzt sagt,
00:48:18: zahlenmäßig würde wahrscheinlich Gerät A deutlich mehr Sinn
00:48:21: machen, weil es erstmal günstiger ist in der Anschaffung, in den laufenden Kosten,
00:48:25: aber im tagtäglichen Doing wäre wahrscheinlich Variante B, die in der
00:48:29: Anschaffung deutlich teurer ist, aber viel flexibler einsetzbar ist, die
00:48:32: bessere Variante. Das ist ja auch, deswegen kann ich das gut verstehen,
00:48:36: wie du gerade gesagt hast, dass solche Entscheidungen vielleicht nicht mit allen getroffen werden, sondern
00:48:40: mit denen, die wirklich tagtäglich damit zu tun haben und dann halt auch diese
00:48:44: Erfahrung, dieses, ich sag mal Bauchgefühl dann haben, um so eine
00:48:47: Maschine anzuschaffen, weil es ist ja einfach in der Landwirtschaft so, manchmal ist es halt
00:48:51: einfach auch nur Bauchgefühl und jahrelange
00:48:54: Erfahrung, um die passende Maschine für seinen Betrieb und für alle
00:48:57: Bodenarten, die du ja gesagt hast, wie die ihr habt, zu finden.
00:49:02: Du musst halt auch ein Gewisses Vertrauen dann mitbringen. Also
00:49:05: so sehe ich das, wenn ich mich jetzt in die Lage versetze, ich wäre da
00:49:09: bei euch mit dabei und wäre halt vielleicht aber auch nicht bei
00:49:13: jeder Entscheidung Entscheidung mit dabei, dann muss ich aber ja auch dem vertrauen
00:49:17: und sagen die die machen das schon richtig. Also Punkt
00:49:20: 1 rechnen sich schon durch, weil da sind wir ja wieder beim Thema am
00:49:24: Ende wollen ja alle das gleiche und
00:49:27: da muss ich ja auch so viel Vertrauen dann haben und sagen ja okay die
00:49:31: Entscheidung, die der Willi oder wer auch immer da jetzt trifft, dem
00:49:34: vertraue ich schon, dass das auch richtig und in unser aller
00:49:38: Sinne ist. Wir versuchen natürlich alle Kosten
00:49:42: gut im Blick zu halten
00:49:46: über die Buchführung und wir arbeiten also in der
00:49:49: Planung hier der Außenwirtschaft arbeiten wir mit
00:49:52: Agrarmonitor, was ja ich sag mal
00:49:56: recht gut bekannt ist als Planungs und
00:50:00: Organisationstool und da erfassen wir eben auch die
00:50:03: Maschinenkosten mit. Die Rechnungen werden den
00:50:07: Maschinenkosten zugeteilt, so dass wir am Ende des Jahres gut
00:50:11: überblicken können, welche Maschine hat welche Kosten
00:50:14: verursacht und natürlich Johannes, wie du sagst
00:50:18: eine günstige Maschine in der Anschaffung, das wissen wir alle, die kann am Ende sehr
00:50:22: sehr teuer werden, wenn sie ich sag mal quasi mit der Anschaffung
00:50:25: schon ja weil es einfach ich sag mal
00:50:30: keinen Wiederverkaufswert dann mehr hat oder weil die
00:50:33: Reparaturkosten, weil sie nicht zuverlässig arbeitet, weil die Arbeitsqualität
00:50:37: nicht gut ist. Gibt viele Sachen, warum eine Maschine nachher richtig
00:50:41: teuer werden kann. Da haben wir glaube ich schon sehr
00:50:44: guten Blick drauf und gerade so bei den
00:50:48: Investitionen so in letzter Zeit achten wir sehr
00:50:52: darauf, wie sind die Reparaturkosten oder
00:50:55: wie ist die Zuverlässigkeit der Maschine da
00:50:59: haben wir auch in den letzten Jahren die
00:51:02: Reparaturkosten schon deutlich senken können und
00:51:07: dann spielt natürlich der Händler vor Ort eine sehr sehr
00:51:10: große Rolle. Service schlägt
00:51:15: eigentlich alles.
00:51:18: Da haben wir schon würde ich sagen langfristige
00:51:22: Partnerschaften und
00:51:26: gute Zusammenarbeit mit den hiesigen
00:51:29: Landmaschinenhändlern. Wichtig ist eben für uns
00:51:32: dann, dass wir uns viel Gedanken darüber
00:51:36: machen, was erwarten wir von der Maschine, wie können wir sie einsetzen,
00:51:39: passt sie zu dem was wir brauchen und dass dann eben
00:51:43: aber auch ein guter Service dahinter steht. Ja und wie du
00:51:47: sagst, das ist wirklich das A und O und auch da muss man ja wieder
00:51:50: sagen, wenn man wahrscheinlich irgendwie faktenbasiert das machen würde, dann würde man sagen,
00:51:54: man müsste irgendwie wieder auch bei großen Investitionen
00:51:58: vom Staat, da müsste man irgendwie deutschlandweit ausschreiben oder mal gucken, wo der
00:52:02: Händler jetzt günstiger ist, aber dann hat man den wieder nicht vor Ort. Und das
00:52:04: ist ja ein Riesenthema in der Landwirtschaft, dass man den lokalen
00:52:08: Partner vor Ort hat, auf den man sich verlassen kann, wo beide Seiten wissen,
00:52:12: woran sie sind. Und da kann ich dir nur absolut
00:52:16: recht geben, was das gerade in Bezug auf die Maschinen angeht.
00:52:20: Vielleicht auch zum Thema lokal. Wie macht ihr das denn mit
00:52:24: eurer Vermarktung? Denn dann sage ich mal, ist das auch ein
00:52:27: Themenschwerpunkt, der dann von irgendjemand federführend übernommen wird, diese ganze
00:52:31: Vermarktung eurer Güter oder läuft das auch bei dir dann zusammen im Rahmen der
00:52:35: Anbauplanung, das alles zu steuern? Wie
00:52:39: muss man sich das denn vorstellen? Also bei den
00:52:42: Zuckerrüben gibt es ja nicht viel zu vermarkten,
00:52:46: da ist das ja relativ gesetzt. Bei den
00:52:50: Kartoffeln arbeiten wir eben sehr eng mit
00:52:53: Wolten zusammen, haben eine sehr
00:52:56: langfristige Partnerschaft schon und muss sagen, die
00:53:00: machen auch einen guten Job und haben
00:53:04: alle Absatzwege für Kartoffeln zugänglich und
00:53:09: das klappt soweit sehr gut. Dann
00:53:12: Weizen arbeiten wir mit lokalen
00:53:16: lokalen Landtagen natürlich zusammen. Wir können viel
00:53:20: Weizen lagern hier und vermarkten den
00:53:23: überwiegenden Teil dann hier aus der Halle ab und zu. Kann
00:53:27: auch schon mal Sinn machen, im Sommer direkt zum Landhandel anzugehen.
00:53:31: Ich sagte ja, wir haben Standorte, die relativ weit weg sind und dann
00:53:34: macht es nicht immer unbedingt Sinn, den dann erst nach hier
00:53:38: in der Halle zu fahren und dann wieder auszulagern,
00:53:42: sondern da kann es auch schon mal Sinn machen, den dann
00:53:45: direkt vor Ort zu vermarkten.
00:53:50: Dann machen wir Dinkel. Da arbeiten wir auch schon seit vielen,
00:53:54: vielen Jahren über eine Erzeugergemeinschaft hier, die Rheinische
00:53:58: Erzeugergemeinschaft für Dinkel mit einer
00:54:01: Dinkelschälmühle in Düsseldorf zusammen, Also auch eine sehr
00:54:05: langfristige Zusammenarbeit. Die Gerste,
00:54:08: habe ich gesagt, ist eine Hybrid Gerstenvermehrung, wo
00:54:12: wir auch schon viele Jahre mit dem
00:54:16: Zischat zusammenarbeiten und im Moment auch
00:54:20: testweise Hybridweizen für ihn
00:54:23: vermehren. Das ist aber noch so in den
00:54:26: Kinderschuhen, also müssen wir noch Erfahrungen mit sammeln.
00:54:30: Der Raps läuft auch über den regionalen Handel. Teilweise
00:54:33: liefern wir den auch in der Ernte dann direkt nach Neuss zur Mühle
00:54:38: und dann hatte ich noch vergessen, wir bauen auch noch
00:54:41: Silomais an für Biogasanlagen, an denen wir
00:54:44: beteiligt sind, aber in kleinerem Umfang. Und
00:54:49: jetzt dieses Jahr haben wir noch
00:54:53: Möhren wieder in den Anbau genommen.
00:54:57: Das wird jetzt eben mal so ein Testanbau im kleineren Umfang
00:55:02: reinzuschnuppern. Kartoffeln hast du gesagt, macht ihr nur Industrie dann
00:55:05: Pommes oder was? Genau, ja, nur Industrie Pommes.
00:55:09: Früher haben wir auch viel Speisekartoffeln angebaut, das ist aber
00:55:13: Zug um Zug immer weniger geworden,
00:55:16: weil wir auch nicht die entsprechende
00:55:20: Lagerung dann eben für
00:55:23: Speisekartoffel haben. Also wenn man, ich
00:55:26: sag mal, professionell Speisekartoffeln anbaut, dann
00:55:30: müssen die ja eigentlich schon, zumindest wenn sie etwas länger liegen sollen,
00:55:33: im Kisten Kühllager gelagert werden. Die Möglichkeit haben wir
00:55:37: nicht. Und dann waren
00:55:40: die Qualitäten dann zur Auslagerung eigentlich auch
00:55:44: unseren eigenen Ansprüchen nicht entsprechend und
00:55:48: natürlich der des Lebensmitteleinzelhandels auch nicht bzw. Des
00:55:51: Packers. Und so sind wir eben
00:55:55: Zug um Zug aus der Speisekartoffel zurückgegangen,
00:55:59: haben uns dann ganz auf die Industriekartoffel für Pommes frites
00:56:04: spezialisiert. Und die Entscheidung, jetzt
00:56:07: sage ich mal, wann jetzt bestimmte Partien verkauft werden,
00:56:11: die triffst du dann einfach mit deiner
00:56:14: geschäftsführenden Gesellschafterin, Kollegin zusammen und das ist der
00:56:18: bestmögliche Zeitpunkt. Jetzt nehmen wir mal den Hochpunkt hier mal mit und machen schon
00:56:22: mal einen Kontrakt für so und so viel Prozent Weizen und den Rest lassen wir
00:56:25: vielleicht erst noch ein bisschen frei. Oder muss das auch mit allen Gesellschaftern,
00:56:30: kann das auch mit allen Gesellschaftern besprochen werden oder jeder behält die
00:56:33: Börsennotierung im Auge und ruft dich dann an, sagt Willi, jetzt wollen wir nicht nochmal
00:56:37: hier 100 Tonnen verkaufen oder so. Wie muss man sich das denn
00:56:41: vorstellen? Beim Dinkel zum Beispiel, da ist ja so ein Mativ
00:56:44: Prämienkontrakt und beim Dinkel haben wir das so,
00:56:48: dass auch noch andere Landwirte bei uns in der Halle mit einlagern und da haben
00:56:51: wir so eine WhatsApp Gruppe und wenn einer meint, ist gerade ein guter
00:56:55: Mathiv Preis, schreibt er in die Gruppe rein und wenn ich sage mal,
00:56:58: die Mehrheit der Gruppe dann einverstanden ist oder keiner
00:57:02: dagegen ist, dann wird eben wieder So eine Teilmenge
00:57:06: 50 100 150 verkauft und
00:57:09: abgesichert, so dass man am Ende eigentlich so einen guten
00:57:12: Durchschnitt hat. Und bei den eigenen Mengen
00:57:16: ist es eigentlich so dass man natürlich, ich sag mal, bei dieser wöchentlichen
00:57:20: Geschäftsführer Besprechungen
00:57:23: überlegen, wie laufen im Moment die Märkte, macht es Sinn
00:57:27: gerade Raps zu verkaufen oder wo
00:57:31: tut sich gerade was?
00:57:34: So können wir da relativ schnell agieren oder
00:57:38: schreiben eben in die WhatsApp Gruppe rein, hatte gerade ein
00:57:42: gutes Angebot für Weizen, habe da mal 50 oder 100 Tonnen
00:57:45: festgemacht. Also die Freiheit haben
00:57:49: wir dann auch als geschäftsführende Gesellschafter, dann eben
00:57:53: mal gerade fix zu entscheiden, wenn es
00:57:57: passt. Wenn Kartoffeln, machen wir
00:58:00: regelmäßig Lageranalysen und
00:58:04: lassen Backfarben und so weiter kontrollieren, um zu gucken,
00:58:08: sind die Qualitäten, lassen die eine freie
00:58:12: Vermarktung zu oder verschlechtern sich gerade bei der einen Sorte
00:58:16: oder in dem einen Lager die Backfarben und da
00:58:20: macht es jetzt Sinn, die dann zum Beispiel in der Vermarktung vorzuziehen
00:58:23: und da zuerst auszulagern. Das
00:58:27: machen wir natürlich auch in gemeinsamer Überlegung auch mit
00:58:30: unserem Betriebsleiter, der
00:58:34: natürlich auch die Läger im Blick hat,
00:58:39: wo man natürlich auch, ich sage mal schon
00:58:42: so ein das Ganze auch ein bisschen längerfristig planen
00:58:46: müssen. Wenn man jetzt heute noch mal so eine Behandlung für
00:58:50: Keimhemmung macht, geht ja heute schon richtig ins Geld und
00:58:54: da muss man natürlich schon gut überlegen, lagert man jetzt lieber
00:58:59: im Januar, Februar schon aus oder versucht man die Kartoffeln
00:59:03: länger zu halten und vielleicht noch ein bisschen Lagergeld
00:59:07: mitzunehmen, Aber das Risiko zum Ende
00:59:11: steigt natürlich auch und da müssen wir eben immer alles
00:59:15: gut im Blick halten und vermarkten, wenn es passt. Also wenn die
00:59:18: Nachfrage da ist, dann sage ich immer,
00:59:22: sollte man auch das Ja sagen. Nicht vergessen.
00:59:28: Du hast gerade schon gesagt, Willi, es gibt immer Zahlen und
00:59:32: Pflanzenbaumenschen. Wie würdest du dich denn bei euch da
00:59:35: im Gesamtbetrieb beziehen? Bist du dann eher derjenige, der gerne noch
00:59:39: guckt, wo noch mal das letzte Kilogramm Stickstoff hinverteilt werden muss oder bist du
00:59:43: eher derjenige, der im Büro die Maschinenkosten Kalkulation
00:59:46: finalisiert oder bist du beides, vielleicht sogar eigentlich
00:59:50: beides? Also ich bin sehr viel im Büro
00:59:54: und freue mich immer sehr, wenn ich dann die Zeit finde,
00:59:57: rauszufahren auf dem Feld zu gucken, wo
01:00:01: was wächst, wo was zu tun ist. Und
01:00:05: High End ist dann, wenn ich auch dann selber noch mal auf
01:00:09: dem Trecker sitze und
01:00:13: alles klappt und alles läuft und ich entspannt mal so
01:00:17: ein paar Runden fahren kann. Ja, das hört sich doch
01:00:21: sehr gut an. Ich glaube, Carina, du hast auch noch eine sehr wichtige Frage,
01:00:25: die wir noch hier stellen können am Ende. Ja, ich
01:00:28: komm. Ja, meine ganz wichtige Frage kommt dann ja auch noch. Deine ganz wichtige Frage
01:00:32: kommt dann noch zum Schluss. Genau. Ne, ich hätte vielleicht
01:00:36: so zum Abschluss noch eine Frage oder beziehungsweise
01:00:39: kannst du uns ein paar Tipps geben für Betriebe,
01:00:43: die vielleicht auch so ein Zusammenschluss wagen
01:00:46: würden? Wo sagst du, das ist auf jeden
01:00:50: Fall ganz wichtig oder vielleicht auch, da muss man auch
01:00:54: zurückstecken. Wie würdest du das in einer kurzen
01:00:58: Aussage vielleicht zusammenfassen? Ja, Tipps
01:01:02: offen miteinander umgehen, das glaube ich das A und
01:01:06: O immer im Hinterkopf zu haben,
01:01:09: dass man eben durch die Zusammenarbeit
01:01:13: gemeinsam versucht, Geld zu sparen und
01:01:19: vielleicht bessere Technik einsetzen zu können oder
01:01:22: sich gegenseitig zu befruchten, sage ich mal so.
01:01:27: Und das sind, glaube ich, schon so die
01:01:30: Haupt und dann nicht direkt
01:01:33: alles zusammenzuwerfen, sondern mal klein
01:01:37: starten und ich sag mal, sich so
01:01:40: zusammenarbeiten,
01:01:44: der beste Einspareffekt bringt nichts, wenn
01:01:48: die Menschen nicht zusammenpassen und
01:01:51: nicht, ich sag mal, so eine gemeinsame Wellenlänge haben.
01:01:56: Ja, glaube ich auch nicht überraschend oder
01:01:59: nichts Neues, aber das sind so
01:02:03: letztendlich muss man zusammenpassen auch. Ja,
01:02:06: absolut. Und da dürfen nicht zu viele drin
01:02:10: rühren, zu viele Köche.
01:02:15: Herr Köche, ist ja eigentlich die perfekte Überleitung für deine Frage jetzt.
01:02:18: Johannes. Ja, genau. Übergang. Carina. Willi, wir fragen immer noch
01:02:22: unsere Gäste. Schluss des Podcast. Das hast du wahrscheinlich vielleicht
01:02:26: ja auch schon mal gehört. Wenn jetzt bei euch gegrillt wird, ihr macht
01:02:29: dann so ein schönes Sommerfest mit eurer Westfarm
01:02:33: GmbH zusammen, was kommt denn dann bei dir auf den Grill? Eher so ein
01:02:37: Kotelett oder eher so ein Würstchen? Ja, also
01:02:41: mein Credo ist ja, Landwirtschaft
01:02:45: braucht Vielfalt und
01:02:49: das ist glaube ich, allen Bereichen so
01:02:54: sowohl, ja, also wenn ich, ich sag mal,
01:02:57: natürlich in der Fruchtfolge, in der Möglichkeit den Boden zu
01:03:01: bearbeiten. Also kann man eigentlich immer wieder
01:03:05: sagen, Vielfalt ist das A und
01:03:08: O und genauso machen wir es beim Grillen. Da kommt
01:03:12: so neben Koteletts und Würstchen
01:03:16: kommt da auch eine leckere Gemüsepfanne mit drauf und
01:03:20: Brot und ja, da sind der Vielfalt
01:03:24: eigentlich gar keine Grenzen gesetzt von allem
01:03:27: etwas. Genau, eine sehr gute Einstellung
01:03:32: kann ich mich auf nichts festlegen.
01:03:37: Ja, und ich muss ja dann immer noch Fragen, was dazu gibt, aber ich glaube,
01:03:41: du hast eben schon verraten, dass ja auch die eine oder andere Entscheidung mal bei
01:03:44: einem leckeren Bierchen getroffen wird oder trinkst auch
01:03:47: gern mal einen Wein oder auch da. Vielfalt.
01:03:51: Genau, Vielfalt,
01:03:59: Das besser nicht alles an einem Abend, sondern
01:04:03: schon, aber manchmal passt das
01:04:07: Feierabendbier am besten und manchmal sitzt man zusammen dann,
01:04:11: dann trinkt man lieber ein Glas Wein oder
01:04:15: im Sommer mal gerne einen Aperol oder sowas.
01:04:21: Muss ja auch nicht immer Alkohol sein.
01:04:27: Ja, Willi, dann waren das jetzt hiermit unsere letzten
01:04:31: Fragen. Ich fand, es war ein sehr interessantes Gespräch. Ich
01:04:34: habe wieder sehr viel gelernt und man hatte wieder einen guten Blick über den Tellerrand.
01:04:38: Vielen Dank, dass du dabei warst und uns die
01:04:41: Westfarm GmbH und
01:04:45: dieses gesamte Konstrukt, nenne ich das jetzt einfach mal, dargestellt. Und
01:04:49: vor allen Dingen auch, was für die Zuhörer sehr interessant war, war einfach,
01:04:53: dass auch dieses Zwischenmenschliche natürlich sehr wichtig ist, was du gesagt hast und
01:04:58: vielen Dank dafür, Willi. Ja, ich hoffe, dass es für euch auch spannend war und
01:05:02: ich fand ganz angenehme Atmosphäre und
01:05:06: freue mich, euch irgendwo bei irgendwelchen Veranstaltungen oder
01:05:11: Events mal wieder zu treffen und hoffe,
01:05:15: dass ihr auch ein gutes Frühjahr, ein gutes Jahr habt, eine
01:05:18: ertragreiche Ernte und vor allen Dingen bessere Erlöse und
01:05:22: bessere Preise, die können wir im Moment alle gut
01:05:26: brauchen und dass uns Sprit und Dünger nicht ausgeht.
01:05:31: Die Herausforderungen sind im Moment auch wieder
01:05:34: vielfältig,
01:05:38: aber das ist ja auch
01:05:42: eine Herausforderung und ich bin absolut
01:05:46: überzeugt davon, dass wir auch hier in 20 30
01:05:50: jahren noch landwirtschaft betreiben und von daher
01:05:53: denke ich immer, irgendwie gibt es Mittel und
01:05:57: Wege und geht es weiter. Von
01:06:00: daher ist es eben nur spannend. Wie.
01:06:06: Absolut. Vielen Dank, Willi. Bis bald mal wieder.
01:06:10: Ja, bis bald. Tschüss.
01:06:17: Ja, Carina, das war ja wieder, wie ich fand, ein sehr spannendes Gespräch
01:06:21: mit Willi über seinen Betrieb und um
01:06:24: all das, was man bedenken muss, wenn man sowas macht in der Form.
01:06:29: Ich habe viele Sachen mitgenommen, aber eine Sache, die sage ich nachher,
01:06:33: weil ich möchte vorwerfen, was hast du denn oder wie fandest du es denn,
01:06:36: Carina? Ja, ich fand es auch wieder mega spannend.
01:06:40: Ich war ja im, habe ich ja gesagt, im September
01:06:43: 23 müsste das gewesen sein, einmal auch
01:06:47: bei denen zu Gast, da haben wir ein bisschen über Social Media auch
01:06:50: gesprochen, hatten die so einen Tag des offenen Hofes, nenne ich es jetzt einfach mal,
01:06:54: um auch so ein bisschen Außendarstellung der Westfarm GmbH
01:06:57: Co. KG Ja näher zu bringen. Und ich fand das damals
01:07:01: einfach schon super spannend, weil als sie mich auch angefragt haben dafür, habe ich mich
01:07:05: natürlich dann auch mal informiert und habe mal geguckt, weil ich bis dato
01:07:09: noch nichts davon gehört hatte. Und ja, also
01:07:12: ich finde das einfach nur richtig, was
01:07:17: da geschieht und wie es geschieht, weil ich sage halt auch immer, ich
01:07:21: finde so schade, dass zu wenig
01:07:24: Landwirte zusammenarbeiten, weil das
01:07:28: kriege ich bei uns hier um den
01:07:31: Kirchenturm so mit, da jeder macht seinen
01:07:34: eigenen Senf und alle sind übermaschinisiert, wo ich auch so oft denke,
01:07:38: eigentlich müsste man viel mehr zusammenschaffen, eben um Betriebskosten
01:07:42: auch zu senken und so. Also betriebswirtschaftlich ist das absolut
01:07:46: richtig, was sie machen. Und ich finde das so schade, dass
01:07:49: es oft in der Landwirtschaft der Tonus ist und das bekomme ich auch viel in
01:07:53: diesem Internet dann so widergespiegelt, dass
01:07:57: Landwirte sich super schwer tun zusammenzuarbeiten. So
01:08:01: jeder ist dem anderen sein Teufel irgendwie. Und wo ich
01:08:05: auch manchmal so lache und sage, ich meine, es gibt nicht umsonst ein
01:08:08: Kartellamt in Deutschland, aber bei den Landwirten ist immer einer, der mehr Pacht
01:08:12: bezahlt und der seine Produkte preisgünstiger irgendwo in
01:08:16: den Handel bringt, wo ich dann manchmal wirklich nur noch mit den Händen
01:08:20: über dem Kopf zusammenschlagen kann, wo ich manchmal sage, also das muss ich einfach jetzt
01:08:23: mal ganz deutlich sagen, da sind auch viele Probleme einfach hausgemacht und
01:08:27: würden mehr Landwirte zusammenarbeiten
01:08:31: in der Form, dann glaube ich, wäre auch
01:08:34: einiges einfacher. Also das ist einfach meine Meinung. Und
01:08:38: natürlich auch bei allen Schwierigkeiten, die es da gibt und
01:08:42: wo wir ja auch von gehört haben, natürlich verstehe ich auch dann die die
01:08:46: Sorge, gerade jetzt bei nur in Anführungszeichen Maschinengemeinschaften,
01:08:50: dass man dann sagt, ja toll, jetzt hat er aber seinen Weizen schon ab und
01:08:52: jetzt regnet es und meiner, der steht noch da und da sind wir auch wieder
01:08:55: bei Qualität und Co. Also es ist bestimmt nicht
01:08:59: immer leicht und es bedarf auf jeden Fall viel
01:09:03: Kommunikation, viel Vertrauen und ja,
01:09:06: auch wie er gesagt hat, muss man vielleicht auch mal die Faust
01:09:10: in der Tasche machen, aber ja, im Hinterkopf halt auch immer
01:09:14: behalten, dass man eben ja auch auf der anderen Seite zum Beispiel
01:09:17: dann Kosten eingespart hat. Und ich glaube, das ist die größte Schwierigkeit,
01:09:21: dass du in dem Moment dann nur siehst, wie jetzt um beim Beispiel
01:09:24: Mähdrescher zu bleiben, mein Weizen steht noch, jetzt regnet, aber dass ich auf der anderen
01:09:28: Seite eben auch Kosten eingespart habe, muss man sich, glaube ich, dann auch
01:09:32: immer vor Augen halten. Und ich glaube auch, dass es mit Sicherheit
01:09:36: auch nicht mit jedem funktioniert, weil am Ende ist es eine Beziehung, es ist eine
01:09:39: Geschäftsbeziehung und das muss halt einfach auch menschlich zusammenpassen.
01:09:43: Das geht mit Sicherheit auch nicht überall. Aber ich denke,
01:09:47: da kann vielleicht auch jeder von uns Landwirten mal drüber nachdenken,
01:09:51: ob es da vielleicht jemanden gibt, mit dem man zusammenarbeiten kann, wo das
01:09:54: Sinn machen würde. Und wie gesagt, ich persönlich glaube, es
01:09:58: würde vieles leichter machen. Ja, definitiv. Und als
01:10:02: Zusammenfassung, das habe ich mir direkt aufgeschrieben, weil ich das so passend fand, den Spruch
01:10:06: in Zusammenhang mit diesen Maschinenkooperationen hat Willi ja gesagt, man muss durch die
01:10:09: Kooperation, muss man durch die Zusammenarbeit das Geld verdienen und nicht an seinem
01:10:13: Kooperationspartner. Einfach so passend. Es
01:10:17: spielt halt einfach genau wieder. Man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass man
01:10:19: dadurch Geld verdient, dass man zusammen zusammenarbeitet. Genau. Nicht, dass man sagen kann, ich
01:10:23: mache jetzt schnell meine 10 Hektar eher fertig als der Nachbar oder
01:10:27: Kooperationspartner. Das ist einfach der Punkt. Da muss ich sagen, da war ich auch positiv
01:10:31: schon vorbelastet, weil ich weiß nicht, ob ich das schon mal erzählt habe. Auf meinem
01:10:33: Ausbildungsbetrieb, wo ich war, hatten wir auch meinen Chef auch mit fünf
01:10:37: Betrieben, eine Maschinengemeinschaft, die dann, das waren alles
01:10:40: Milchviehbetriebe oder teilweise auch
01:10:43: Schweinebetriebe, wo wir dann zum Beispiel Güllefass geteilt haben, wo die ganze
01:10:46: Mäh und Heutechnik oder die Graserntetechnik geteilt wurde.
01:10:50: Und das hat auch so gut funktioniert, weil einfach das war so ein
01:10:54: Zusammenhalt, das waren auch alles gute Freunde, sage ich mal. Das ist natürlich
01:10:57: immer, kann aber auch dann. Ja genau, das kann auch dann irgendwann Problem
01:11:01: werden. Aber das hat so harmonisch einfach funktioniert, weil einer dann gesagt ja komm, dann
01:11:05: mach du erst fertig und dann fährt mein dein Mitarbeiter aber dafür irgendwie später noch
01:11:09: weiter, weil mein Mitarbeiter gerade am Melken ist und so. Und man hat sich da
01:11:12: irgendwie so geholfen und die waren nachher alle so zufrieden, weil die die kannten
01:11:16: das gar nicht, weil das war so ein klassischer, waren alles so klassische Milchviehbetriebe, die
01:11:19: halt alle ihre eigene Technik hatten und nachher hatten die dann halt so ein großes
01:11:23: Butterfly-Mähwerk für alle Betriebe. Zusammen und der Trecker hat dann auch
01:11:26: immer weit über 1000 Stunden gemacht und so, was für die vorher als
01:11:30: Einzelbetrieb nie denkbar gewesen wäre, den Schlepper so stark
01:11:33: auszulasten. Und deswegen habe ich jetzt ist das schon das zweite
01:11:37: positive Beispiel, wo ich jetzt gehört habe heute, dass es
01:11:40: sehr gut funktioniert kann an der Stelle noch schöne Grüße auch an die
01:11:44: Quintec, das ist die Maschinengemeinschaft,
01:11:47: sehr lustig dann auch die Ernte, Ernteabende, nach
01:11:51: Ernteabende oder wenn dann der auch zum Beispiel der Silohaufen wird dann immer mit allen
01:11:55: zusammen zugedeckt bei jedem Betrieb und dann war immer so ein Get Together mit danke
01:11:59: wohl noch Pizza bestellt und dann wohl noch ein paar Bierchen in der Werkstatt getrunken
01:12:03: und ja sehr gut funktioniert an der Stelle
01:12:06: schöne Grüße und ja und wenn das funktioniert, wie du schon sagst,
01:12:10: dann macht das ja auch noch mal mehr Spaß. Also ich kann mir vorstellen, da
01:12:13: ist Silo abdecken nicht mehr so toll, sondern dann ist das,
01:12:17: wie du schon sagst, Get Together, da wird noch ein Bierchen getrunken und Pizza gegessen,
01:12:21: dann hat man auch viel mehr Spaß. Also ich finde,
01:12:25: also das sind ja Dinge, die dich auch mal ja wieder aus, also
01:12:29: wir haben ja eh alle genug Sorgen drumherum und dann machen wir uns
01:12:32: dann gegenseitig mit so Dingen auch noch das Leben schwer, wo ich immer denke oder
01:12:36: ich denke das ganz oft, können wir uns nicht da wenigstens
01:12:40: ja das irgendwie noch schön machen in Anführungszeichen. Ich meine
01:12:43: so, ja, das hört sich jetzt salopp an, aber so
01:12:47: politische Entscheidungen, was da alles los ist, das können wir eh nicht ändern
01:12:51: oder nur schwierig und ja und dann denke ich mir immer so, dann sollte
01:12:55: man es doch wenigstens in seinem Dunstkreis sich irgendwie
01:12:58: ja so angenehm wie möglich machen und sich nicht, oder sagen wir mal so,
01:13:02: das kenne ich halt hier leider auch zu Genüge vor Ort, sich
01:13:06: nicht noch gegenseitig Steine in den Weg legen, die einfach
01:13:09: unnötig sind, wo es nur wieder Ärger und Reibereien dann gibt.
01:13:14: Das wäre das, was ich mir halt einfach wünschen würde für alle
01:13:18: bisschen mehr Zusammenhalt oder bisschen viel mehr. Mit den Worten
01:13:21: würde ich sagen, Carina, starten wir jetzt ins lange Mai
01:13:25: Wochenende. Augenzwinkern sage ich das jetzt hier,
01:13:29: sage ich jetzt auch noch mal extra dazu.
01:13:33: Ja, Carina, ich freue mich, dass du dabei warst,
01:13:36: Willi, dass Willi dabei war. Und an der Stelle
01:13:40: habt immer im Kopf, wenn eine Zusammenarbeit entsteht, entsteht
01:13:44: der Gewinn durch die Zusammenarbeit, nicht durch den Kooperationspartner.
01:13:48: Das für heute mein Credo und vielen Dank, dass ihr zugehört
01:13:52: habt. Carina, vielen Dank, dass du dabei warst. Wenn es euch gefallen hat, dann
01:13:55: lasst gerne noch eine Bewertung da bei Apple oder Spotify.
01:13:59: Ansonsten Carina, dir einen schönen ersten Mai,
01:14:03: vielleicht mit noch der ein oder anderen Überraschung oder so. Und ansonsten
01:14:07: wünsche ich allen eine schöne Woche noch. Dann bis
01:14:11: dann kriege ich noch letzte Worte eigentlich.
01:14:17: Ich hatte gedacht, bis dann bist du jetzt automatisch gemein.
01:14:22: Das war jetzt schon so endgültig. Da dachte ich, ist schon
01:14:26: vorbei. Okay, dann meine letzten Worte auch. Ja,
01:14:30: vielen Dank noch mal an Willi Jäger, dass du dabei warst. Ich
01:14:33: fand es eine super spannende Folge. Ja, ich wünsche auch allen, dir natürlich
01:14:37: auch Johannes, ein schönes langes erstes Mai Wochenende.
01:14:41: Tanz gut in den Mai rein heute Abend. Und ja, wir
01:14:45: hören uns dann in zwei Wochen wieder. Bis dann.
01:14:48: Abonniert uns auf Spotify oder überall da, wo ihr Podcast hört. Wir freuen uns
01:14:52: außerdem über eine Bewertung bei Apple Podcasts. Und natürlich könnt ihr euch bei
01:14:56: Fragen und Anregungen jederzeit melden auf unseren Instagram Kanälen,
01:14:59: auf Facebook oder per Mail an Podcast.
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