#122 – Maschinenring im Wandel: Innovation, Betriebshilfe und Herausforderungen für die Landwirtschaft der Zukunft

Shownotes

In dieser Folge haben Carina und Johannes einen ganz besonderen Gast am Mikrofon: Martin Gehring, Geschäftsführer des Bundesverbands der Maschinenringe. Gemeinsam tauchen sie ein in die spannende Welt der Maschinenringe. Von den Ursprüngen bis zu den modernen Herausforderungen und digitalen Lösungen in der Landwirtschaft ist alles dabei. Es geht um technische Innovationen, um die Frage, wie Maschinen optimal genutzt und geteilt werden können, und um den manchmal unterschätzten, aber extrem wichtigen Beruf des Betriebshelfers. Neben persönlichen Einblicken und überraschenden Anekdoten erfahrt ihr, wie sich die Aufgabenfelder der Maschinenringe stetig verändern und warum sie auch 2026 für alle Betriebsgrößen relevant sind – von klassischen Maschinengemeinschaften bis zum digitalen „MeinAcker“ Portal. Und am Ende bleibt wie immer Zeit für Genuss: Was gehört bei Martin auf den Grill und ins Glas? Neugierig geworden? Hört rein in die neueste „Boden&ständig“-Folge und lasst uns wissen, wie euch das Thema Maschinenring im Alltag begegnet! Wir freuen uns immer über eine positive Bewertung ⭐⭐⭐⭐⭐!

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Transkript anzeigen

00:00:02: Das ist Boden und ständig mit Carina Dünchem und Johannes Kisters

00:00:05: gemeinsam sprechen wir über die Landwirtschaft powered by LEMKEN.

00:00:15: Hallo und herzlich willkommen. Wie immer haben Carina und ich vorher nicht

00:00:19: abgesprochen, wer anfängt und ich habe einfach mal das Wort ergriffen.

00:00:23: Schön, dass ihr wieder dabei seid. Heute wieder eine Folge mit einem

00:00:26: sehr spannenden Gast. Dazu später mehr. Ja, erstmal hallo Carina

00:00:30: und ich hoffe, du hast ein schönes Wochenende gehabt. Bist bisher gut in die Woche

00:00:34: gestartet. Ja, moin Johannes und hallo an alle Zuhörer.

00:00:37: Ich bin soweit ganz gut in die Woche gestartet. Ich meine, wir haben jetzt Montagmorgen

00:00:41: 9 Uhr, da ist jetzt auch noch nicht so schrecklich viel passiert. Die

00:00:44: Zeitumstellung haben wir auch hoffentlich alle gut überlebt.

00:00:48: Das war ja am Wochenende der Fall. Ist ja immer so ein bisschen der Zwiespalt.

00:00:51: Auf der einen Seite freue ich mich, dass es abends wieder eine Stunde länger hell

00:00:54: ist, auf der anderen Seite kriegt man ja auch, wenn es so rum passiert, eine

00:00:57: Stunde geklaut, was man dann doch ein bisschen merkt, finde ich. Aber

00:01:01: sonst alles gut. Hier herrscht wunderbares Aprilwetter. Ich glaube, wir hatten heute Morgen

00:01:04: hier auch schon seitdem ich auf bin, alle Wetterlagen von Graupel bis

00:01:08: Sonne war mal alles dabei. Also eigentlich die besten

00:01:12: Voraussetzungen, um erst mal mit dir hier zu sitzen. Und natürlich später mit

00:01:15: unserem spannenden Gast, wo wir eigentlich auch, kann man glaube ich auch verraten,

00:01:19: Wunscherfüller sind, weil das kam ja aus der Zuhörerschaft.

00:01:23: Dir hat sich das jemand gewünscht, dass wir die Folge mit dem Gast mal aufnehmen.

00:01:26: Und ja, dann da freue ich mich natürlich auch drauf. Ja, auf jeden Fall. Hast

00:01:30: du denn noch Feedback gekriegt, wo wir jetzt gerade bei Zuhörerschaft sind? Das

00:01:34: ist natürlich auch Feedback gewesen. Hast du Feedback bekommen

00:01:37: zu bestimmten Themen oder wie war so?

00:01:42: Ich kriege ja eigentlich immer relativ viel Feedback, worüber ich

00:01:45: mich natürlich auch immer sehr freue. Und Jan hat uns ja zum

00:01:49: Beispiel geschrieben, dass es eine sehr interessante Folge war.

00:01:52: Mit Justus war ja dabei beim letzten Mal, dass es ein schöner Blick

00:01:56: über den Tellerrand war und der Samtalsche als stiller Gast zu

00:02:00: lauschen, das fand ich ganz witzig, oder? Weil ja, haben wir ja auch

00:02:03: schon gesagt, mit Justus kann man sich ja auch einfach gut

00:02:07: unterhalten. Der kann gut und viel reden und hat da ja auch wirklich

00:02:10: uns viele Informationen und einen guten Einblick gegeben. War

00:02:14: mein Papa übrigens auch sehr begeistert von, der mir natürlich

00:02:18: kein Feedback schreibt, aber mir Feedback persönlich gibt. Und

00:02:21: ansonsten war noch Feedback dabei, dass ja, wir haben ja letzte

00:02:25: Woche endlich mal angefangen, den 615 wieder zusammenzubauen,

00:02:29: weil jetzt endlich mal alle Teile da waren. Das war ja das große

00:02:32: Problem bei der Geschichte. Und ja, da habe ich Feedback bekommen,

00:02:36: dass jemand dabei ist, der auch jetzt die Folgen alle nachholt,

00:02:39: also sprich kürzlich eingestiegen ist in den Podcast, was

00:02:43: natürlich sehr löblich ist, und alle Folgen nachholt. Und dass er

00:02:46: gerade witzigerweise um Folge 100 rum muss es gewesen

00:02:50: sein, war, wo ich noch erzählt habe, letztes Jahr

00:02:54: dann vor der Ernte, dass ich hoffe, dass der 615 in der

00:02:57: Ernte wieder läuft. Spoiler, das hat nicht funktioniert.

00:03:04: Aber wie gesagt, es lag nicht an unserer Faulheit oder sonst irgendwas, sondern

00:03:07: leider, dass es halt bei den Maschinen dann irgendwann so ist, wenn die ein

00:03:11: gewisses Alter erreicht haben, dass es nicht mehr so einfach ist, da Ersatzteile zu

00:03:15: bekommen. Aber jetzt läuft das Schätzchen wieder.

00:03:18: Ja, Samstag, Quatsch, Freitag war es dann, war dann endgültig

00:03:22: zusammen Probelauf und so, hat auch alles funktioniert, fährt wieder vorwärts,

00:03:25: rückwärts und alles, was er soll. Also die Kupplung war ja das Hauptproblem an der

00:03:29: Geschichte. Ja, und jetzt haben wir noch so ein paar Kleinigkeiten, wie das dann so

00:03:32: ist, wenn er jetzt schon auseinander ist, die dann noch so ein

00:03:35: bisschen aufgefallen sind, wo wir jetzt sagen, das machen wir jetzt auch noch. Und dann

00:03:39: hoffe ich, dass wir das über die Woche jetzt über die Bühne bekommen und dass

00:03:42: wir dann auch zum TÜV können, der ist immer donnerstags dann bei uns hier für

00:03:46: die Traktoren. Und dass er dann aber dieses Jahr in der Ernte

00:03:49: hoffentlich wieder einsatzbereit ist. Und wer weiß, vielleicht ja

00:03:53: auch noch ein bisschen zur Aussaat von Zuckerrüben bzw. Pflanzen von

00:03:57: den Kartoffeln. Vielleicht kann ich ja doch noch mal mit der Korin

00:04:00: losdüsen, das wäre schön, das wäre schön. Aber weil ich dir noch sagen wollte,

00:04:04: Carina, irgendwie hatte dir die Kotflügel ja falsch montiert.

00:04:10: Mein Postfach, ich sag's dir, wenn sowas ist.

00:04:14: Ich hab irgendwann habe ich glaube ich aufgehört, die Nachrichten einfach zu lesen,

00:04:17: weil ich mir echt so dachte, was ist denn Hier los? Also

00:04:21: 500 Nachrichten von Wer hat denn die Kotflügel da falsch rum

00:04:25: montiert, bis welcher oder auch das höchste war dann ja, die Achse ist

00:04:28: falsch rum eingebaut, wo ich mir dachte, Punkt 1 war die

00:04:32: Achse gar nicht ab und Punkt 2, ja, wie gesagt, hat er ja eine

00:04:35: Rückfahreinrichtung, also Rüfer und wir haben die Kotflügel dann

00:04:39: einfach, ja, die kannst du halt aus dem Grund, weil er eine Rüfer

00:04:43: hat, eben ja auch auf die Vorderseite schieben, sage ich jetzt mal, was ja dann

00:04:46: die Rückseite ist. Und das haben wir einfach gemacht, weil wir dann auch

00:04:50: besser an alles dran kamen da zum Schrauben haben die quasi nicht

00:04:53: abmontiert, sondern einfach nur zurückgestellt quasi.

00:04:57: Und ja, und wenn man halt dann die ersten

00:04:59: Probefahrten macht, brauche ich glaube ich auch keinem zu sagen, dass man dann nicht

00:05:03: alles wieder 100 Prozent zusammenschraubt, sondern erst mal gucken, funktioniert

00:05:07: überhaupt, weil sonst fängst du von vorne an. Ja,

00:05:11: auf jeden Fall. Ich habe nur diese Story gesehen, habe mir

00:05:14: schon gedacht, ich freue mich schon mit dir zu sprechen, weil du wirst wahrscheinlich sagen,

00:05:18: dass. Ja, ist so.

00:05:22: Da habe ich immer ganz genau hingeguckt. Ja, das kann ich mir vorstellen. Ja,

00:05:26: Carina, dann würde ich sagen, ach ja, was ich noch sagen wollte, wenn ihr

00:05:29: natürlich nicht so wie jetzt der eine Kollege da alle Folgen

00:05:33: nachhören wollt, sondern immer die aktuellste Folge hören könnt und benachrichtigt

00:05:37: werdet, dann wäre es gut, wenn ihr uns abonniert bei

00:05:40: Spotify, Apple Podcast etc. Wo auch immer ihr Podcast

00:05:43: hört. Und ganz wichtig, es gibt da noch so ein Glockensymbol, da kriegt

00:05:47: man auch wirklich eine Benachrichtigung, wenn die Folge jetzt online ist, dann verpasst man

00:05:51: nichts mehr. Keine spannenden Gäste, keine Geschichten von Carina.

00:05:55: Er man weiß immer den aktuellen Stand der Bauprojekte.

00:05:59: Ja, und dann würde ich sagen, Carina, holen wir doch mal den Gast dazu, oder?

00:06:02: Sehr gerne. Ja,

00:06:07: Jetzt sitzen wir hier zusammen mit unserem Gast. Er ist, seit dem

00:06:10: 1.7.2024 Geschäftsführer des Bundesverbands.

00:06:14: Der Maschinenringe. Zuvor war er bereits seit 2020 stellvertretender

00:06:17: Geschäftsführer des Kuratoriums bayerischer Maschinen und

00:06:20: Betriebshilfsringe. Er bringt dementsprechend sehr viel Expertise mit in den

00:06:24: Bereichen Technik, Verkehr und überbetriebliche Zusammenarbeit. Und ich habe

00:06:28: herausgefunden, dass er sich auch in der DLG in der Ausschussarbeit

00:06:31: engagiert. Dementsprechend ist heute zu Gast bei uns

00:06:35: Martin Gehring. Hallo Martin, schön, dass du heute dabei bist und

00:06:39: uns mal einen Einblick in das Leben der Maschinenringe geben

00:06:43: möchtest und kannst. Hallo Johannes, ganz vielen Dank, dass ich heute dabei

00:06:46: sein darf. Ganz vielen Dank für die Einladung. Ich war ehrlich gesagt anfangs

00:06:50: ein klein wenig überrascht, dass ihr auf mich kommt. Ich habe euren Podcast

00:06:54: schon ab und zu mal gehört. Umso mehr Spaß macht es, dass ich selber mal

00:06:57: dabei sein darf. Ja, sehr schön auch von meiner Seite aus. Hallo Martin,

00:07:01: schön dich zu hören und zu sehen. Vielleicht möchtest du unseren

00:07:04: Zuhörern einfach mal einen ganz kurzen Abriss geben. Wer bist du?

00:07:08: Also paar Sachen hat Johannes ja schon erzählt, aber wie war vielleicht auch so dein

00:07:12: Werdegang? Was für unsere Zuhörer immer ganz interessant ist, ob

00:07:15: du irgendwie auch einen landwirtschaftlichen Background hast. Kommst du irgendwie aus der

00:07:19: Landwirtschaft oder bist du ganz zufällig in die Branche gerutscht?

00:07:23: Erzähl doch mal. Hallo Carina, guten Morgen auch an

00:07:27: dich. Ich fange einfach mal an. Mein Name ist Martin Gehring,

00:07:30: ich bin Geschäftsführer beim Bundesverband der

00:07:33: Maschinenringe E. V. Bin 48 Jahre alt, bin verheiratet. Ich

00:07:37: wohne in Neuburg an der Donau, da wo wir auch unser Haus der

00:07:41: Maschinenringe, also den Sitz der Maschinenorganisation

00:07:44: für viele Verbände und Institutionen haben. Ich stamme aus

00:07:48: der Landwirtschaft, also meine Eltern hatten

00:07:51: landwirtschaftlichen Betrieb mit Milchvieh, klein

00:07:54: bisschen Ackerbau dazu den Betrieb bewirtschaftet

00:07:58: mittlerweile mein Bruder. Für mich ganz spannend, ich darf

00:08:01: immer dann, wenn ich Zeit habe und er jemanden braucht, da auch

00:08:05: noch praktische Erfahrung sammeln. Also regelmäßig auch auf

00:08:09: dem Schlepper sitzen, ab und zu mal auf dem Bagger, wenn es bei

00:08:12: darf ich auch mal Häcksler fahren? Für mich ganz wichtig,

00:08:16: einfach um auch einfach den Bezug zur Praxis nie zu verlieren.

00:08:19: Und ganz oft gibt es Situationen, wo es auch richtig Spaß macht,

00:08:23: dann auch mal auf eine Maschine aufzusteigen und loszufahren,

00:08:27: wenn niemand damit rechnet. Ich erzähle es einfach. Wir hatten

00:08:31: auch einen ganz wichtigen Termin vor langer, langer Zeit mal mit

00:08:34: vielen Vertretern von Behörden und da ging es darum, an einer

00:08:38: Landmaschinenschule einen Feldhäcksler aus der Halle

00:08:41: herauszufahren und von den Lehrkräften war gerade niemand vor

00:08:45: Ort und der Schlüssel, der war zum Glück parat für die Maschine.

00:08:49: Und dann ist es natürlich ein schönes Gefühl damals noch mit

00:08:52: weißem Hemd und Krawatte aufzusteigen und einfach das Gerät

00:08:56: dahin zu fahren, wo es gerade gebraucht wird. Zum Werdegang.

00:09:00: Zuerst Studium ganz klassisch aus bayerischer Sicht in

00:09:03: Weihenstephan an der FH Agrarmarketing und Management, also

00:09:07: diese Verbindung aus Landwirtschaft und BWL. Anschließend

00:09:10: dann bei dabei war in einer Führungsposition gleich

00:09:13: eingestiegen als Betriebsleiter in der Sparte Agrar. Und

00:09:17: nach relativ kurzer Zeit kam dann der Ruf der

00:09:20: Maschinenringe willst du nicht bei uns dabei sein? Und

00:09:23: dann bin ich beim Landesverband der Bayerischen

00:09:27: Maschinenringe beim KMB gelandet und habe seitdem viel

00:09:30: Spaß bei den Maschinenringen. Das glaube ich

00:09:34: ja. Jetzt war ja unser Wunsch der Zuhörer, dass wir gerne mal eine

00:09:38: Folge über den Maschinenring machen sollen, weil die Frage so ein

00:09:42: bisschen Was macht der Maschinenring eigentlich? Wie ist so

00:09:45: die Historie des Maschinenrings? Kann man das irgendwie

00:09:49: auch greifen, wie es überhaupt zu diesem Verein der

00:09:52: Maschinenringe kam, Wie kam es dazu? Im Nachhinein war es ganz

00:09:56: einfach. In den 60er Jahren sprach jeder über Struktur,

00:10:00: Technisierung der Landwirtschaft und das viele Betriebe

00:10:03: aufgeben müssen, einfach weil sie mit den Kosten nicht

00:10:07: Schritt halten können, irgendwie vergleichbar zur

00:10:10: aktuellen Situation. Ein Sehr schlauer Mensch, Dr. Erich

00:10:13: Geiersberger, hat dann damals die Idee gehabt, wieso muss

00:10:17: jeder selbst die Technik für seinen Betrieb anschaffen?

00:10:21: Machen wir es doch wie eine Bank. Also sprich, der, der was hat,

00:10:24: der zahlt ein, der, der etwas braucht, der holt es raus. Und So

00:10:28: entstanden damals Ende der konkrete erste Maschinenbank

00:10:32: 1958. Die hießen damals auch noch so, also angelehnt an das

00:10:36: System der Bank. Rein von der Verteilung her war es dann so, das

00:10:39: ging im Süden los, in Bayern und hat von dort aus auch mehr oder

00:10:43: weniger seinen Lauf genommen, ganz klar mit dem Fokus auf

00:10:47: Technik und sehr, sehr lokal, also mehr oder weniger jede

00:10:50: Sparkasse, jede Raiffeisenbank, das waren die zwei großen

00:10:54: Vertreter dieses Systems, die hatten sich mit dem

00:10:57: Entwicklungskonzept einer solchen überbetrieblichen

00:11:01: Mechanisierung dann auch auseinandergesetzt und im Laufe

00:11:04: der Jahre und Jahrzehnte sind dann relativ große Einheiten

00:11:08: daraus geworden. Also schon bis in die 70er Anfang der 80er Jahre

00:11:12: hinein. Ab da kommt dann auch die soziale Komponente dazu, also

00:11:15: unsere klassische Betriebshilfe, die wir im süddeutschen Raum

00:11:19: eher über Maschinen und Betriebshilferinge für unsere

00:11:22: Mitglieder bereithalten, in Mitteldeutschland, in

00:11:25: Norddeutschland dann auch oft als reine Betriebshilfsdienste.

00:11:29: Und das sind nach wie vor zwei der wichtigsten Säulen. Der Arbeit

00:11:33: im Verbandsbereich, also im Bereich e.V. der Maschinenringe.

00:11:37: Welche Standbeine habt ihr denn noch, wenn du jetzt sagst Maschinen und

00:11:40: Betriebshilfstätigkeiten, gibt es da noch

00:11:44: zusätzliche Sachen, die ihr noch macht als Maschinenring, die man vielleicht jetzt so

00:11:47: als normaler Landwirt jetzt nicht so

00:11:51: auf dem Schirm hat? Zum einen ist richtig toll unsere

00:11:55: Mitglieder, die Landwirte, die Lohnunternehmen, die haben fast alles auf dem Schirm, was die

00:11:58: Maschinen machen, weil wir das immer da, wo es geht, gemeinsam mit ihnen

00:12:02: machen. Es geht ganz klassisch los. Land Energie, unsere Tochter,

00:12:05: Stromversorger für den ländlichen Raum, für landwirtschaftliche Betriebe mit

00:12:09: angepassten Produkten, gerade jetzt auch mit Unterstützung im Bereich

00:12:13: auslaufende Biogasanlagen, auslaufende PV Anlagen,

00:12:16: Speichermöglichkeiten und und und, was es da alles gibt. Der Bereich

00:12:19: Dienstleistungsprofis völliger bekannt und die Profis

00:12:23: vom Land, also alles, was mit Winterdienst, Grünflächenpflege,

00:12:26: Arbeitssicherheit zu tun hat, läuft da bei uns in diesem Bereich.

00:12:30: Wir haben dann auch wie viele andere Verbände auch

00:12:33: Einkaufsvorteile, also der Sammelbezug von

00:12:36: PKW, von Betriebsmitteln, Werkstattausrüstung von

00:12:40: Betriebsstoffen, neuerdings auch von Traktoren. Also sprich, da

00:12:44: geht im klassischen Geschäft ganz viel. Und natürlich unsere, ich sage mal,

00:12:48: jüngste Tochter und für uns momentan einer der

00:12:51: allerwichtigsten Bereiche immer digital, also sprich auch die

00:12:54: Unterstützung in der Digitalisierung, da wo wir herkommen, jeden

00:12:58: Landwirt am technischen Fortschritt teilhaben lassen. Das können wir jetzt perfekt auch

00:13:02: nutzen für jeden Landwirt am digitalen Fortschritt teilhaben lassen. Du

00:13:06: sprichst wahrscheinlich da gerade auch Mein Acker stark an, gehe ich von aus.

00:13:10: Ja, ich wusste nicht, ob ich den Namen sagen darf, aber jetzt ist er da

00:13:13: natürlich Mein Acker, auf das wir sehr, sehr stolz sind und

00:13:17: das momentan wirklich sehr gut nachgefragt wird und

00:13:21: für uns ein ganz wichtiges Standbein ist.

00:13:25: Bin jetzt nicht so drin, Was denn, Was ist mein Acker?

00:13:29: meineAcker ist eine Plattform für landwirtschaftliche Betriebe, im

00:13:32: Speziellen aber auch für Lohnunternehmen, wo ich alles abbilden

00:13:36: kann, was ich irgendwo im digitalen Bereich brauche. Von einer

00:13:39: normalen Ackerschlagkartei über Auftragsverwaltung für

00:13:43: überbetriebliche Einsätze hin auch zur Dokumentation von allen

00:13:46: anfallenden Arbeiten, Dokumentenverwaltung, alles was irgendwo

00:13:50: dazugehört, das für die klassischen Anwendungsbereiche, also

00:13:54: sprich den Anführungszeichen normalen Ackerbau, den normalen

00:13:57: tierhaltenden Betrieb, aber zunehmend jetzt auch immer

00:14:00: weiterentwickelt im Bereich der Sonderkulturen, wie zum Beispiel

00:14:04: Weinbau und E Rechnung, glaube ich, kann man damit auch.

00:14:07: Ja natürlich, das gehört dann, also ich bin nicht der Spezialist

00:14:11: in meineAcker, da haben wir ein ganz tolles Team, das sich darum

00:14:15: kümmert, aber mit E Rechnung sind wir auch relativ schnell bei

00:14:19: den Betrieben bekannt geworden, weil bei der Umstellung viele

00:14:22: Landwirte sich Lösungen gesucht haben und in Verbindung mit dem

00:14:26: Dokumentenablage-Tool, das einfach ganz tolle Geschichte

00:14:30: ist, ist mir nur so in Erinnerung geblieben, weil so eine

00:14:33: Ackerschlagkartei, also wir hatten auch letztes Jahr bei einer

00:14:36: Vorstandssitzung dann eben die Rede davon bzw. Wurde es uns auch

00:14:40: einmal bis ins Detail dann vorgestellt Und weil wir das jetzt auch

00:14:43: übernehmen, also vielleicht als kleine Randinformation für die, die

00:14:47: es nicht wissen, ich bin ja auch im Maschinenring hier bei uns Rhein A

00:14:51: Eifel e. V. Im Vorstand und da hat mir nämlich auch dann eine Schulung

00:14:55: und so über meinen Acker und da ging es nämlich auch genau darum, dass

00:14:58: das natürlich auch was ganz Wichtiges ist bzw. Was ja ein sehr guter

00:15:02: Nebeneffekt ist von anderen Ackerschlagkarteien, die es jetzt zum

00:15:06: Beispiel noch nicht haben. Also in dem Sinne ist ja für viele jetzt

00:15:09: nichts Neues, aber dass eben so viele Tools da mit dabei sind und unter

00:15:13: anderem diese E Rechnung, wo wir uns ja dann auch irgendwie letztes

00:15:17: Jahr sind ja alle drüber gestolpert, so womit mache ich das jetzt? Das

00:15:21: ist natürlich ein sehr großer Vorteil, wenn das eben auch noch damit

00:15:24: eingebunden ist, ist definitiv. Und spätestens seit dieser Zeit

00:15:28: kennt ihr auch jeder ZUGFeRD und was es da alles gibt an Begriffen

00:15:32: und das war dann auch richtig spannend, welche Eigendynamik in so

00:15:36: ein Thema reinkommen kann, wenn Landwirte damit arbeiten, wenn

00:15:39: Lohnunternehmen damit arbeiten und plötzlich einige sagen, das

00:15:43: Ding ist cool, das empfehle ich einfach meinen Bekannten, meinen

00:15:47: Berufskollegen weiter. Umso schöner ist, dass mittlerweile

00:15:51: sehr viele Maschinen in Deutschland da auch mit dabei sind.

00:15:56: Aber das ist nicht nur für Maschinenringe, sondern auch als

00:15:59: normaler Landwirt kann man diese Daten oder meinen Acker natürlich

00:16:03: dann nutzen oder nur ist das nur dann für die Abwicklung der Tätigkeiten

00:16:06: innerhalb des Maschinenrings? Nein, also das ist nur ein Teilaspekt.

00:16:11: Das ist nutzbar für jeden Landwirt, für Lohnunternehmer, der sich da

00:16:15: einfach sauber und aus unserer Sicht auch zukunftsfähig aufstellen will.

00:16:19: Wir stellen die Plattform zur Verfügung über die Maschine, die das dann auch

00:16:23: umsetzen. Aber es ist nutzbar für jeden. Klingt

00:16:27: natürlich sehr spannend. Und dann ja gerade dieses digitale Thema, das treibt

00:16:30: die Landwirte ja immer um. Merken wir auch als Hersteller

00:16:35: immer mehr oder schon seit Jahren immer mehr, logischerweise.

00:16:39: Aber ist ja immer schön, wenn man da eine Lösung hat, die aus einem Guss

00:16:43: ist und aus einem Hause kommt, damit man möglichst wenig Ansprechpartner hat und

00:16:46: möglichst wenig Schnittstellen. Das ist natürlich auch ein sehr großer Vorteil, wenn

00:16:50: man dann alles mit möglichst wenig Schnittstellen noch abwickeln kann.

00:16:54: Für uns ist natürlich genau das Gegenteil toll. Wir haben ganz viele Schnittstellen

00:16:58: zu ganz vielen Partnern, zu ganz vielen anderen im

00:17:01: Dunstkreis. Ich weiß genau, was du sagen willst. Klar, intern ist es ein ganz

00:17:05: großes. Uns

00:17:08: geht es darum, ganz viele Schnittstellen zu haben und noch viel mehr zu

00:17:12: bekommen, um das einfach als universell

00:17:16: alltagstaugliches Tool für möglichst viele Betriebe zur Verfügung stellen zu können.

00:17:20: Klingt auf jeden Fall spannend. Aber vielleicht noch mal zum

00:17:23: klassischen Maschinenring zurück.

00:17:27: Würdest du sagen, also du hast jetzt gerade schon gesagt, der

00:17:30: Ursprungsgedanke der Maschinenringe war ja, sage ich mal, Maschinen

00:17:33: möglichst effektiv auszulasten oder so, dass

00:17:37: nicht jeder seine eigenen Maschinen haben muss. Würdest du denn, ich würde ja fast schon

00:17:41: behaupten, dieser Ursprungsgedanke ist ja heutzutage aktueller

00:17:44: eigentlich ja als denn je, oder nicht? Also merkt ihr das auch bei euch, dass

00:17:48: ihr merkt, irgendwie die Landwirte stehen unter

00:17:52: Herausforderungen aus wirtschaftlicher Sicht, dass

00:17:56: da wieder mehr über den Maschinenring nachgefragt wird? Oder würdest du eher sagen, das ist

00:18:00: vielleicht ein regionales Thema eher in Süd und

00:18:03: Westdeutschland, vielleicht nicht so in Nord und Ostdeutschland oder wie

00:18:06: siehst du das aus der übergeordneten Perspektive?

00:18:10: Das Thema an sich ist definitiv innerhalb der letzten paar Monate

00:18:14: wieder richtig in den Fokus gerückt. Klar angesprochen, da gibt es

00:18:18: einen Unterschied zwischen den Struktur starken Betrieben,

00:18:21: Struktur stark in Richtung Flächenausstattung oder auch

00:18:25: Auslastung der Technik. Der Betrieb, der sich eigenmechanisiert

00:18:29: und die Technik dann auch auslasten kann, der muss jetzt oft für

00:18:32: sich einfach entscheiden, weil auch ich jetzt diese neue

00:18:35: Pflanzenschutzspritze oder auch den neuen Mähdrescher, kann ich

00:18:39: die Investition noch näher schieben, Vielleicht in den Regionen,

00:18:43: wo die überbetriebliche Mechanisierung gängig ist und wo es aus

00:18:47: der Vergangenheit auch viele Maschinengemeinschaften gibt,

00:18:50: viel Kooperation in einer festen Konstellation, da ist es ein ganz

00:18:54: großes Thema momentan und plötzlich wird auch wieder über

00:18:58: Maschinenkosten diskutiert. Das war die letzten 7, 8 Jahre

00:19:01: deutlich weniger. Seit einem Jahr werden auch da wieder die alten

00:19:05: Unterlagen hervorgekramt. Wie gründet man denn

00:19:08: Maschinengemeinschaft? Wie kann man auch Betriebe wieder

00:19:11: zusammenbringen? Der Kostendruck, der ist da und schön ist, ich

00:19:15: habe es gerade gesagt, die Geschichte wiederholt sich immer

00:19:18: wieder und zum Glück haben wir auch erfahrene Mitarbeiter und wer

00:19:22: da Interesse hat, wer Infos braucht, wer sich auch einfach mal

00:19:25: unverbindlich beraten lassen will, der Maschine ist auf jeden

00:19:29: Fall ein Ansprechpartner, der da in Frage kommt. Ja, das

00:19:33: heißt also du würdest jetzt sagen, oder klingt ja auch logisch,

00:19:37: dass die Betriebe, die logischerweise die Größe haben, um bestimmte Maschinen

00:19:40: auszustatten oder auszulasten, die kaufen die vielleicht dann eher

00:19:44: betriebsintern und die Regionen, die jetzt, sag ich mal,

00:19:47: kleinere Flächenstrukturen haben, die haben dann diese

00:19:49: Maschinengemeinschaften. Also das ja grundsätzlich spricht man ja,

00:19:53: Maschinengemeinschaften gibt es ja auch. Gibt es da einen Unterschied zu den

00:19:56: Maschinenringen? Weil, also ich weiß, wahrscheinlich gibt es einen vielleicht

00:20:00: auch nur aus steuerlicher Sicht oder wie auch immer. Maschinengemeinschaften kann ja

00:20:04: schon sein, wenn sich zwei Höfe zusammentun und, sag ich mal, ihren

00:20:07: Grubber oder ihre Sämaschine zusammen betreiben. Maschinenring ist dann aus mehreren

00:20:11: Partnern oder wo ist da jetzt genau der Unterschied? Die Frage ist

00:20:14: richtig gut, du hast mich auch gleich erwischt im Unsauber

00:20:18: formulieren. Klassisch ist die Zusammenarbeit zwischen

00:20:21: verschiedenen Betrieben in manchmal schon relativ fester

00:20:24: Konstellation, aber mit vielen verschiedenen Beteiligten. Das

00:20:28: Tagesgeschäft in dieser Maschinenvermittlung der

00:20:31: Maschinenringe. Wenn sich dann herauskristallisiert, drei,

00:20:35: vier Betriebe, die passen richtig gut zusammen vom

00:20:38: Einsatzumfang, von den Entfernungen, auch von der Struktur, dann

00:20:41: wird oft versucht dort, wenn es von den Zahlen her dann sich auch

00:20:45: darstellen lässt, eine feste Gemeinschaft zu installieren,

00:20:49: einfach um da auch mehr Verbindlichkeit reinzubringen und dort

00:20:52: auch mehr Verantwortlichkeit für die Technik reinzubekommen.

00:20:56: Also sprich das klassische Maschinengeschäft Wir haben einen,

00:20:59: bei uns heißt der Lohnunternehmen in dem Zusammenhang dann den

00:21:03: Auftragnehmer, der dann jetzt mit der Maisdrille da quer durchs

00:21:07: Dorf fährt und die einzelnen Flächen dann auch entsprechend sät.

00:21:10: Ja klar. Wenn wir es aber sehen, wir haben da zwei, drei größere

00:21:14: Betriebe, die sagen, wir wollen uns Da diese neue 6-, 8-,

00:21:17: 12-reihige Maisdrille nicht selbst gönnen, aber wir wollen es in

00:21:21: einem verbindlichen Package irgendwo mit anderen Betrieben

00:21:24: haben. Da wird dann geschaut, dass man eben so eine

00:21:27: Maschinengemeinschaft macht, macht je nach Region und auch je

00:21:31: nach Betriebsleitercharakteren unterschiedlich stark was aus.

00:21:35: Also sprich, in anderen Regionen funktioniert das sehr, sehr gut, in

00:21:38: anderen Regionen ist es weniger nachgefragt als Modell. Ja,

00:21:42: es kommt auch, das ist uns aufgefallen, auf die Technik eben an. Also

00:21:46: die Technik hat sich ja auch wahnsinnig weiterentwickelt und wie du

00:21:49: eben schon gesagt hast, du brauchst auch irgendwie eine

00:21:52: Verantwortlichkeit für eine gewisse Technik. Also wir hatten da auch

00:21:56: bei verschiedensten Maschinen im Vorstand auch schon Diskussionen.

00:22:00: Wir haben zuletzt zum Beispiel jetzt einen Strohstriegel auch

00:22:04: angeschafft, wo wir gesagt haben, da braucht man jetzt nicht das

00:22:07: größte technische Know how. Aber zum Beispiel hatten wir auch schon

00:22:11: die Diskussion über die Anschaffung von einer Hacke, jetzt

00:22:14: beispielsweise dann für Zuckerrüben und Co. Und da geht es aber dann

00:22:18: schon wieder los. Dann sehen die einen einen Reihenabstand, die

00:22:21: anderen einen Reihenabstand. Das ist bei uns schon unterschiedlich.

00:22:25: Und dann eben auch dieses, je nachdem, was du dann für eine Hacke kaufst

00:22:29: und je nachdem, was für eine Technik da dahinter steht, was da ich meine,

00:22:33: Johannes, da bist du ja auch gut im Thema drin, mit Kamera gesteuert und

00:22:36: was die nicht alles alles können, dann ist das ja schon wieder eine sehr

00:22:40: komplexe Maschine und dann geht es ja wieder damit los, wer setzt die

00:22:44: Maschine ein, wer macht da die Schulung. Du brauchst wieder einen, der

00:22:48: den Plan davon hat, auch wenn dann mal nicht auf Anhieb das so

00:22:51: funktioniert. Und das ist dann natürlich auch irgendwie eine andere

00:22:54: Schwierigkeit geworden mit dem, ja, mit der, also ist ja super, dass die

00:22:58: Technik sich so weiterentwickelt hat, aber das ist halt dann auch ein

00:23:02: Problem für so Maschinenring irgendwie, dass du dann wirklich sagst,

00:23:06: ja okay, wir schaffen jetzt Maschine XY an, die im besten Fall jeder

00:23:09: bedienen kann und die für jeden auch irgendwie passt. Weil man ja, das

00:23:13: merkt man ja im eigenen Betrieb schon, dass man irgendwie oft so eine

00:23:16: eierlegende Wollmilchsau braucht, die irgendwie im besten Fall ja

00:23:20: mehrere Dinge dann, wie soll ich das sagen, im besten Fall mehrere, ja,

00:23:24: wie sagt man denn, Ja, Dinge miteinander vereint oder

00:23:28: ja, wo du halt einfach flexibel mit bist. Ja, aber

00:23:32: da muss ich vielleicht direkt mal auch eine Frage dazwischen schieben. Ist denn

00:23:36: so, jetzt habe ich verstanden, Carina, ihr in eurem Maschinenring, ihr kauft dann selber Maschinen,

00:23:40: die ihr dann sozusagen als Maschinenring dann anbietet den Mitgliedern des

00:23:44: Maschinenrings zur Miete oder ist es so, dass einer die

00:23:47: dann kauft und die dann dem Maschinenring sozusagen

00:23:51: vermietet oder wie auch immer und der Maschinenring vermietet die weiter oder gibt es

00:23:55: da unterschiedliche Modelle? Ich weiß nicht, an wen ich jetzt die Frage hier gerade besser

00:23:58: stellen soll als Außenstehender jetzt mal. Wahrscheinlich gibt es

00:24:02: da unterschiedliche Modelle, oder Martin? Ja, aber genau, die beiden

00:24:06: beschriebenen Modelle sind die gängigen. Ganz klassisch war es

00:24:10: lange Zeit so, vor allem auch im Süden, die Technik wird nicht per

00:24:13: Maschinen beschafft, sondern von einem Mitglied und von dort aus

00:24:17: dann eingesetzt und über den Maschinen vermittelt und dann auch

00:24:21: die Abrechnung, alles sauber erledigt. In anderen Regionen hat

00:24:25: sich relativ verhütern auch etabliert, die Technik im Maschinen

00:24:28: oder in einer dafür gegründeten Gesellschaft anzuschaffen und

00:24:32: von dort aus zu vermieten. Mittlerweile gibt es auch viele

00:24:35: Mischmodelle, also hängt auch ein bisschen von der Technik ab.

00:24:39: Einfache Dinge, die wenig Betreuung brauchen, wie zum Beispiel

00:24:43: ein Kreisel, ein Steiger, den kann ich mir auch irgendwo

00:24:46: hinstellen, da muss nicht jedes Mal eine große Übergabe

00:24:49: stattfinden bei Technik, die mehr, ich sag mal, Pflege, mehr Liebe

00:24:53: erforderlich macht. Güllefass, Ladewagen, Schlepper, da gibt es

00:24:57: oft dann auch, je nach Region heißt es unterschiedlich,

00:25:00: Maschinenstationen, wo das Ding dann eben auch steht. Und wenn es

00:25:04: beim Landwirt ist, dann ist man da oft flexibler. Auch von den

00:25:07: Zeiten her steht es dann beim Maschinen auf dem Hof. Die

00:25:11: Maschinengänge arbeiten fast rund um die Uhr, aber es ist nicht immer jemand dann

00:25:14: da zum Maschinen übergeben. Beim Landwirt ist man da ein bisschen

00:25:18: flexibler. Von daher ist einfach je nach Technik, ich sag's

00:25:21: noch mal, das eine oder andere Modell manchmal besser oder schlechter dafür geeignet.

00:25:26: Also ich kenne, glaube ich, das eine Modell, was bei uns jetzt hier, sage ich

00:25:29: mal, im Rheinland ja relativ bekannt ist, sage ich mal,

00:25:33: Maschinenringe mäßig oder maschinenringmässig ist ja dann

00:25:36: die Rübenernte und Rübenabfuhr. Da wird ja relativ, wird hier

00:25:40: relativ viel über Maschinenringe gemacht seit jetzt, ob die Maus

00:25:44: dann angeschafft wird oder der Roder, Das ist ja

00:25:48: das Thema, dass dann so eine, wie du gesagt hast, so eine Gesellschaft gegründet wird,

00:25:51: um dann diese Maus anzuschaffen, damit die Landwirte halt ihre Rüben

00:25:55: zur Zuckerrübenfabrik dann kriegen. Oder ist das dann wieder noch was

00:25:58: anderes? Da kommt jetzt die beste Antwort, die es überhaupt

00:26:02: gibt, kommt ganz darauf an. Du hast es auch gleich geschafft

00:26:06: mit das kapitalintensivste Geschäftsfeld zu beschreiben,

00:26:09: Zuckerrübe, da wird kein Landwirt sich oder die Maus des

00:26:13: Ladegerät anschaffen und es dann da hektarweise irgendwo

00:26:16: abarbeiten. Da gibt es dann auch wieder je nach Region

00:26:20: entweder Gemeinschaften, die sich dann in Form einer GbR oder

00:26:23: GmbH aufstellen. Es gibt Dienstleister, die dann oft unter

00:26:27: Leitung der Maschinenringe komplett als Lohnunternehmen

00:26:31: auftreten. Hängt immer damit zusammen, wie hat sich über die

00:26:35: Geschichte auch entwickelt und vor allem, wie sind die

00:26:38: Strukturen vor Ort. Habe ich da 6 700 Landwirte, die da für eine

00:26:42: Region sich zusammenschließen oder schaffe ich es, dass ich

00:26:46: das ganze auch mit 10 oder 20 wieder hinbekomme. Also da muss

00:26:49: man auch wirklich auf die Belange und die Bedürfnisse der

00:26:53: jeweiligen Landwirte eingehen dann und die passende

00:26:56: Rechtsform und auch die passende Abwicklung finden.

00:27:00: Ja, bei uns ist das eben auch so. Also nicht nur die Zuckerrübentransport und

00:27:04: so werden darüber organisiert, sondern auch die Abrechnung. Also unser Geschäftsmodell

00:27:08: kümmert sich auch gänzlich um sämtliche Abrechnungen, was natürlich

00:27:12: auch ein Wahnsinnsaufwand ist. Ich kann jetzt gar nicht genau sagen, wie

00:27:15: viele Landwirte wir hier sind, aber wir haben ja auch ein relativ, also wir haben

00:27:19: ja Landkreis Main Koblenz bei uns jetzt Ahrweiler und teilweise Koch im

00:27:22: Zell und dann gehen manche von unseren

00:27:26: Anbauern, sage ich jetzt mal, geht in die Zuckerrübenfabrik eben bei uns

00:27:30: ist ja Pfeifer und Lang quasi regional gesehen und

00:27:34: ein Teil geht aber auch hier zu Grafschafter. Ich weiß nicht,

00:27:37: ob das kennst du bestimmt auch, oder? Der Zuckerrübensirup.

00:27:41: Genau. Und dafür macht der Leo bei uns

00:27:45: zum Beispiel dann auch die ganzen Abrechnungen. Das ist natürlich auch ein

00:27:48: Wahnsinnsaufwand. Dann.

00:27:51: Wahnsinnsaufwand. Wahnsinnsaufwand, ja. Aber eben auch das,

00:27:54: was die Maschine können und wo sie auch das Vertrauen der

00:27:58: Mitglieder und der Landwirte und aller, die außen herum da eine

00:28:02: Funktion haben, auch schon immer haben und zum Glück auch sehr

00:28:05: vernünftig damit umgehen. Also sprich, davon lebt ja unsere

00:28:09: Organisation auch von diesem großen Vertrauen, das wir

00:28:12: bekommen. Und da bin ich auch wahnsinnig stolz darauf. Erst vor

00:28:16: kurzem jetzt DLG Imagebarometer auch wieder veröffentlicht,

00:28:20: die Maschinenringe in unserer Sparte Dann auf Platz 1, da kann

00:28:23: man auch einfach stolz drauf sein. Absolut, ja. Und es wird ja auch

00:28:27: immer komplexer und mit verschiedenen Zeiten

00:28:31: kommen ja auch wieder verschiedene Geschäftsfelder dazu. Also ich kann es jetzt auch nur von

00:28:35: unserem Maschinenring sagen, dass wir zum Beispiel ja auch hier E

00:28:39: Anträge und sowas betreuen. Und das ist halt auch zum Beispiel, also

00:28:42: für jetzt den Antrag dann eben für die

00:28:45: Subventionen, sage ich jetzt mal salopp daherzustellen, das ist ja

00:28:49: erstens auch für viele ältere auslaufende Betriebe, hatten wir

00:28:53: damals dann auch so die Rede davon, dass ich sage mal, wir Jüngeren, wir fuchsen

00:28:57: uns da irgendwie noch rein in so einen E Antrag und immer wieder neue

00:29:00: Programme und immer wieder neue Auflagen und dann wird da

00:29:04: wieder bei der GAP was verändert und also gefühlt ist ja mittlerweile jedes Jahr was

00:29:08: anders und selbst wir jungen Leute, sage ich mal, die vielleicht noch mehr im Thema

00:29:11: drin sind und sich da reinfuchsen, selbst ich bin aber mittlerweile froh, den

00:29:15: Maschinenring da auch als Ansprechpartner zu haben und ich nutze das auch,

00:29:19: um da auch noch mal, wenn ich mir bei einer Sache nicht sicher bin, einfach

00:29:22: nachzufragen. Und gerade ja auch, sage ich mal, die Älteren,

00:29:26: die dann auch einfach sagen, das kann ich gar nicht mehr, das ist

00:29:30: mir zu komplex oder teilweise auch, da will ich gar nichts

00:29:34: mehr mit zu tun haben, dass eben ja dann so Dienstleistungen ja auch

00:29:37: dazukommen, dass man eben dann sagen kann, hier Maschinenring, mach du bitte

00:29:41: den E Antrag für mich, weil es mir einfach zu komplex ist.

00:29:45: Ist ein Thema, das ganz wichtig ist und das für viele Maschinenringe zum

00:29:48: einen einfach auch widerspiegelt. Ja, ich bekomme das Vertrauen

00:29:52: entgegengebracht. Zum anderen ist es auch eine ganz tolle Möglichkeit

00:29:56: bei solchen Anträgen, teilweise auch bei Beratungen, wie wir es gerade

00:30:00: eben hatten, zum Beispiel, will ich mir den Schlepper leisten oder

00:30:03: welche Möglichkeiten habe ich für einen Überbetrieblichen Einsatz,

00:30:07: dass wir den direkten Kontakt zu unserem Mitglied haben, weil immer

00:30:11: mehr passiert digital. Wir haben ganz tolle digitale Plattform, aber

00:30:14: nichts ersetzt das persönliche Gespräch. Und wenn dann jemand in die

00:30:18: Geschäftsstelle kommt oder auch mal jemand aus dem

00:30:21: Maschinenring-Team herausfährt auf den Betrieb und dort vor Ort auch

00:30:25: ins Gespräch kommt mit der Familie, da bekommt man so viele

00:30:28: Informationen, so viel außen herum auch mit, was oft dann sowohl dem

00:30:31: Maschinen als auch der Familie vor Ort dann weiterhilft. Ja,

00:30:35: auf jeden Fall. Also da kann ich dir nur beipflichten. Das ist ja das Gleiche

00:30:38: bei uns, wenn wir irgendwie zum Landwirt hinfahren und über eine

00:30:42: Maschine sprechen und eine Beratung machen. Man lernt ja immer, nicht nur, wenn es jetzt

00:30:46: um einen Flug geht oder eine Grubber, man lernt ja auch dann was über die

00:30:48: Aussaat, wie die auf dem Betrieb stattfindet. Man kann da in allen Bereichen

00:30:52: ja immer wieder was mitnehmen. Was ich aber jetzt gerade, muss ich wirklich sagen, sehr

00:30:56: faszinierend finde, ist, wie breit schon allein diese

00:30:59: möglichen Betätigkeitsfelder sind, sage ich mal, wie jetzt eine

00:31:03: Maschinengemeinschaft aufgebaut ist, ein Maschinenring, da ist ja schier,

00:31:07: wenn ich jetzt mal von außen drauflege, fast unendlich, wie flexibel ihr da

00:31:10: seid Oder führt das nicht manchmal auch zu Herausforderungen? Oder willst du

00:31:14: sagen, das ist gerade genau die Stärke und

00:31:18: wir kommen damit gut zurecht? Weil ich kann mir vorstellen, dadurch, dass das so breit

00:31:22: aufgestellt ist, dass manchmal auch vielleicht auch mal

00:31:26: durcheinander gehen kann oder ich sage es mal so, wenn es einfach wäre,

00:31:29: wäre es ja langweilig und dann kennt es ja jeder.

00:31:33: Natürlich ist es manchmal sehr herausfordernd, wenn es so

00:31:37: breit läuft und dann noch neue Dinge dazukommen. Wir waren

00:31:40: gerade bei E Anträgen oder ich nehme es mal Agrar Diesel her.

00:31:44: Das Thema diskutieren wir jetzt bitte nicht mit politischem Hintergrund, einfach nur von

00:31:48: Abwicklung her. Da ging es ja auch darum, plötzlich

00:31:52: braucht man dann irgendwelche Zertifikate und dann mit Elster und

00:31:56: dann braucht man aber nicht den persönlichen Elster Zugang, sondern für den Betrieb dann noch

00:31:59: ein Zertifikat. Ja, auf einmal fühlt sich dann der Kollege, die

00:32:03: Kollegin, die das jahrelang auf Papier gemacht hat und was wirklich gut

00:32:07: funktioniert hat, auch in dieser komprimierten Faxgeschichte damals noch

00:32:10: so gefühlt als Steuerberater. Und genau das

00:32:14: Schöne nutzen wir auch für unsere Teams. Also sprich, es gibt wenig

00:32:18: Stillstand, es gibt immer Weiterentwicklung. Es kann und

00:32:22: will sich auch niemand darauf aus, dass wir schon immer das

00:32:25: so gemacht haben. Und ne, ganz im Gegenteil, wenn es was Neues gibt,

00:32:29: wir schauen, dass wir vorne mit dabei sind und auch für uns

00:32:33: gemeinsam mit unseren Mitgliedern entweder eine Lösung finden oder vielleicht

00:32:36: auch gemeinsam entscheiden. Das ist kein Betätigungsfeld für den Maschinenring,

00:32:40: da lassen wir die Finger davon. Aber wenn wir das dann machen, dann machen wir

00:32:43: es ordentlich sicher, da geht auch mal was schief, klar, logisch, aber dann kann man

00:32:47: auch das sauber aufarbeiten. Und das Schöne ist in einer

00:32:51: großen Organisation, zwei, drei, die laufen immer vorneweg,

00:32:54: Early Adopter, die geben Gas, die machen da mal jeden Fehler, den man machen

00:32:58: kann und alle anderen profitieren davon, dass wir dann das Wissen schon haben, was

00:33:02: schief laufen kann und was die dann hinterherkommen.

00:33:05: Hinterher heißt zwei Wochen, drei Wochen, vielleicht auch mal einen Monat einfach schon

00:33:09: weiter sind. Also da profitiert man auch ungemein vom Netzwerk und

00:33:13: auch von den Erfahrungen, die untereinander ausgetauscht werden. Und

00:33:17: wenn du sagst vom Netzwerk, bist du dann denn wirklich

00:33:20: regelmäßig oder ausschließlich unterwegs in Deutschland und sprichst mit

00:33:24: den Geschäftsstellen, mit den Kollegen oder wie muss man oder ist das oder gibt

00:33:28: es bei dir auch eine Saison, wo du sagst, jetzt ist die Zeit, wo ich

00:33:32: dann unterwegs bin oder wie muss man sich das vorstellen? Es gibt

00:33:36: Saison, ganz klar die Zeit, wo nichts draußen auf dem Feld los ist. Das

00:33:39: sind viele Winterveranstaltungen, das sind auch Sitzungen. Wie muss

00:33:43: man sich das vorstellen? Ja, ich bin viel unterwegs, ich möchte

00:33:46: eigentlich noch viel mehr unterwegs sein, um eben diese Kontakte vor

00:33:50: Ort zu haben. Das geht oft leider nicht, weil auch bisschen Verwaltung,

00:33:54: ein bisschen Tagesgeschäft dazugehört, aber genau diese Vor Ort

00:33:57: Termine, also entweder bei einer Sitzung dabei sein dürfen, irgendein

00:34:01: Thema aufbereiten oder was auch viel Spaß macht als Referent bei einer

00:34:05: Abendveranstaltung, bei einer Nachmittagsgeschichte auch aktiv

00:34:09: mitwirken zu dürfen. Davon lebe ich auch Und du hast gesagt, ich bin

00:34:12: jetzt seit einem guten Jahr, eineinhalb Jahren in der Funktion, Ich

00:34:16: kenne bei weitem noch nicht alle Maschinenringe, ich kann die

00:34:19: Gesichter zuordnen, aber der Wunsch wäre relativ zeitnah, was auch

00:34:23: immer zeitnah ist, mal alle Maschinenringe besucht zu haben. Bei

00:34:26: wie viel sind wir da? Hast du da eine Zahl im Kopf? Ungefähr

00:34:30: knapp 240, also es dauert noch ein paar

00:34:34: Wochen,

00:34:38: aber die Maschinen, wenn du jetzt sprichst von 240

00:34:41: Maschinenringen, dann heißt das, das sind dann so wie jetzt bei dir, Carina in dem

00:34:44: Fall, so Kreismaschinenringe,

00:34:48: wo dann ein Geschäftsführer ist, der dann hauptamtlich das macht oder

00:34:52: mehrere, die da hauptamtlich tätig sind? Oder sind das dann auch andere

00:34:55: Organisationsformen? Also fast überwiegend sind

00:34:59: wir auf, ich sag mal ganz grob, Landkreisebene unterwegs,

00:35:02: zumindest in den Bundesländern, wo strukturmäßig der

00:35:06: Maschinering auch diese Flächenabdeckung überhaupt

00:35:09: erreichen kann. Wir haben auch Bundesländer, wo der

00:35:13: Maschinenring weniger Geschäftsstellen hat, einfach aus

00:35:16: strukturellen Gründen, aus historischen Gründen auch,

00:35:20: Aber ansonsten ganz grob, Faustformel per Maschinen oder

00:35:24: zwei Maschinen ein Landkreis. OK,

00:35:28: ja, da hast du ja noch ein paar Kilometer im Auto vor dir, Martin, würde

00:35:31: ich sagen, jetzt dann die nächste Zeit. Ja,

00:35:36: viel Zeit, die ich dann nicht auf dem Schlepper verbringen kann, aber

00:35:40: die Gespräche, die sind fast immer sehr gut,

00:35:44: sehr hilfreich und bringen mich und uns auch nach vorne.

00:35:47: Ja, denke ich auch. Jetzt haben wir eben schon drüber gesprochen, dass es

00:35:51: quasi ja auch oder sich oft ja auch neue Geschäftsfelder

00:35:54: auftun, eben wie zum Beispiel durch Dinge wie E Antrag

00:35:58: oder Dieselantrag. Gibt es auch Geschäftsfelder, wo man sagt,

00:36:02: das hat früher mal funktioniert, das funktioniert heute

00:36:06: leider vielleicht auch nicht mehr so? Also ich habe da so

00:36:09: einen Gedanken, gerade Bei uns ist z.B. das Thema

00:36:13: Betriebshilfe auch echt ein Thema. Ich

00:36:16: kenne es aus eigener Erfahrung, dass der Papa auch schon ausgefallen ist zu Hause

00:36:20: und wir halt das Problem leider hatten, wobei ich mir auch vorstellen

00:36:24: könnte, dass das vielleicht regional unterschiedlich ist, dass es einfach

00:36:28: keine Betriebshelfer mehr gibt, weil

00:36:32: einfach kaum noch jemand, sage ich das mal, als Landwirt lernt und dann

00:36:35: sagt, hier, ich lasse mich beim Maschinenring als Betriebshilfe

00:36:39: einstellen und gehe dahin, wo ich gebraucht werde. Bei uns in

00:36:43: der Region ist es leider so, dass die meisten, glaube ich, tatsächlich Landwirte lernen, die

00:36:46: selber einen Betrieb noch zu Hause haben, den sie dann weiterführen. Aber

00:36:51: gibt es da Bedenken, dass da in Zukunft vielleicht das Geschäftsfeld

00:36:55: leider einschlafen wird? Also die

00:36:58: Betriebshilfe, insbesondere die soziale Betriebshilfe,

00:37:02: die unterliegt momentan wirklich einem dramatischen Wandel. Ja,

00:37:06: definitiv. Wir haben aktuell, würde ich sagen, keine

00:37:09: Angst davor, dass die einschläft oder wegbricht, aber es sind

00:37:13: wahnsinnige Anstrengungen notwendig, um

00:37:16: möglichst alle Betriebe und vor allem alle Familien, die gerade Hilfe

00:37:20: brauchen, auch irgendwie damit versorgen zu können. Du

00:37:24: hast schon skizziert, woran es liegt. Die klassischen Betriebshilfe, so

00:37:28: wie sie mal erfunden wurde, da ging es darum,

00:37:32: jemand aus einem landwirtschaftlichen Betrieb hat genau in dem Moment, wo auf einem anderen

00:37:35: landwirtschaftlichen Betrieb jemand gebraucht wird, Unfall,

00:37:39: Verletzung, schlimmsten Fall Todesfall, im schönsten Fall

00:37:42: Geburt, da hat jemand Zeit. Und dann hat man sich da unter den

00:37:45: Betrieben unterstützt. Das wird immer weniger. Zum einen

00:37:49: auch Carina, du hast gerade auch skizziert, diejenigen, die

00:37:52: Landwirtschaft lernen oder in dem Bereich unterwegs sind, die werden

00:37:56: oft dann schon zu Hause sehnsüchtig erwartet. Da steht der neue Stall,

00:38:00: da steht vielleicht auch die neue Kartoffelhalle schon fix und

00:38:04: fertig da. Diese Zeit, die früher oft noch vorhanden war, dass

00:38:07: jemand sich noch ein Jahr oder vielleicht sogar zwei Jahre Zeit

00:38:11: nimmt, andere Betriebe kennenlernen darf, bislang kommt,

00:38:14: Vorteile, Nachteile, verschiedene Betriebskonzepte erleben

00:38:18: und entdecken darf, die gibt es oft nicht mehr. Also sprich,

00:38:22: dieser Ast, der wird weiter zurückgehen. Du hast auch

00:38:25: angesprochen, angestellte Betriebshilfe. In manchen Regionen

00:38:28: war das schon immer so, in anderen Regionen kommt es relativ neu

00:38:32: seit ein paar wenigen Jahren. Über diese Schiene kann man

00:38:35: allerdings vieles davon wieder auffangen. Letztlich wird es

00:38:39: aber natürlich interessant. Vorher hat der Maschine vermittelt

00:38:43: und abgerechnet, plötzlich geht er als Arbeitgeber in ein

00:38:46: Geschäftsfeld rein und das macht dann auch ganz neue Kompetenzen

00:38:50: und auch ganz neue Fähigkeiten in einem Maschinen erforderlich.

00:38:54: Da wo ich vorher einfach einfach, ich weiß jetzt schon, wer alles die Augen

00:38:58: verdreht von meinen Maschinen draußen, einfach irgendwo anruft und sagt, bitte hilf

00:39:01: mir, ich brauche für zwei Wochen jemand beim Betrieb Caring.

00:39:06: Das ist was anderes, wie ich habe jetzt einen angestellten Betriebshelfer oder

00:39:09: eine angestellte Betriebshelferin, habe, wenn es gut geht, 70,

00:39:13: 80 Prozent Grundauslastung, aber plötzlich habe ich auch Standzeiten

00:39:17: und das muss natürlich auch alles irgendwo in einem Geschäftsmodell mit

00:39:20: berücksichtigt werden. Aber ich habe es gerade schon gesagt, wir sind die Maschinenringe und sind

00:39:24: so erfolgreich, weil wir auch da damit gut umgehen können und über die Schnittstelle

00:39:28: zu diesen gewerblichen Töchtern oft auch sehr interessante

00:39:32: und vor allem für die Maschine kreative Geschäftsmodelle hinbekommen.

00:39:35: Ja, das hört sich auf jeden Fall auch Also was würdest du

00:39:39: jetzt machen? Das finde ich eigentlich eine ganz interessante Sache, weil das ist natürlich ein

00:39:42: Thema, wenn man jetzt sagt, man hat natürlich jetzt gerade vielleicht auch Gott sei Dank

00:39:46: keinen Fall, wo der Betriebshelfer gebraucht wird, weil es allen gut geht. Was

00:39:50: wäre denn jetzt so ein potenzieller Anwendungsfall, wo man dann sagen könnte, die restlichen

00:39:53: 30 Prozent, hilft der dann quasi auf dem Standort von eurem

00:39:57: Maschinenring und wartet da die Maschinen oder gibt es

00:40:01: da ganz regional sehr unterschiedliche Lösungen, wie man mit

00:40:04: so einem Überhang dann umgehen würde? Ein Beispiel kann sein,

00:40:08: dass er vor Ort unterstützt. Ja, klar. Andere Geschichten sind auch

00:40:12: ganz oft deckt sich das auch mit Grünflächenpflege, teilweise auch

00:40:16: Winterdienst, solche Geschichten. Die Maschine,

00:40:19: die noch unterwegs sind im Bereich Photovoltaikanlagen und

00:40:23: und da werden immer helfende Hände gebraucht. Also da kann man schon jonglieren.

00:40:27: Es ist nicht einfach, das wäre jetzt wahnsinnig übertrieben, wenn ich das sagen würde. Aber

00:40:31: die Maschinen, die das sauber hinbekommen, die können auch erfolgreich

00:40:34: wirklich ein toller und verlässlicher Arbeitgeber für Leute sein, die

00:40:39: in der grünen Branche ihren Job haben wollen und eben

00:40:42: nicht irgendwo, ich packe es ganz tief in die Klischeekiste, in einer großen

00:40:46: Halle am Band stehen wollen. Das kann ich schon nachvollziehen. Und das ist

00:40:50: ja, da gebe ich dir recht. Das ist wahrscheinlich auch der große Vorteil der

00:40:54: Maschinenringe, dass man da so breit dann wieder aufgestellt ist, um da dann

00:40:58: den Leuten was Passendes anzubieten, wenn gerade mal kein

00:41:01: Betriebshelfer gefordert ist. Was man natürlich nicht vergessen

00:41:05: Betriebshelfer sind hochspezialisierte und hochqualifizierte

00:41:09: Mitarbeiter. Also wir reden dann nicht von irgendwelchen

00:41:13: Hilfstätigkeiten und ich finde es so schade, dass wir es

00:41:16: auch ich nicht über die vielen Jahre hinbekommen, einen Namen für

00:41:20: unsere Betriebshelfer zu finden, der dem Anspruch auch

00:41:24: gerecht wird, dass wir hier wirklich von ganz tollen,

00:41:27: ganz hochqualifizierten Mitarbeitern oder Landwirten,

00:41:31: Landwirtinnen sprechen. Es bleibt einfach der Helfer, weil egal

00:41:34: welchen Namen wir auch schon uns ausgedacht haben, er

00:41:38: spiegelt nicht wieder, was das wirklich dann auch aussagen soll. Und leider,

00:41:42: leider, leider und gleichzeitig wow, super toll. Betriebshelfer ist

00:41:45: einfach etabliert als Begriff. Jeder weiß, um was es geht. Der aus der Branche kommt.

00:41:49: Wenn ich allerdings mit jemandem rede, ich sitze hier in Neuburg oder Donau

00:41:53: Ingolstadt nicht weit, da gibt es auch viele, die eher in der Automobilbranche

00:41:57: unterwegs sind. Wenn da jetzt jemand Bekannten trifft und sagt,

00:42:01: toll, hey, ich habe Technikerausbildung oder ich habe Meister mit

00:42:04: Zusatzqualifikation und und und, ich bin Betriebshelfer, der wird meistens

00:42:08: ganz komisch angeschaut, weil wer bei Audi am Band steht oder bei Audi im Werk

00:42:12: unterwegs ist und sagt, ich bin Helfer, da wird es dann

00:42:15: ganz dünn, weil der kann ja nicht wirklich toll sein, wenn er nur Helfer

00:42:19: ist. Also wenn ihr dann tollen Namen habt, einfach

00:42:23: gerne bei dem nächstgelegenen Maschinen oder bei uns melden.

00:42:27: Wir sind da offen für alles. Da gebe ich dir vollkommen recht.

00:42:31: Vor allen Dingen, wie du gerade schon sagst, es geht ja nicht nur um die

00:42:34: Qualifikation dieser Betriebshelfer.

00:42:38: In dem Moment, wo die ja gebraucht werden, kommen die ja auch

00:42:41: meistens da in ein Szenario, wie du schon gesagt hast,

00:42:45: Worst Case, Tod oder eben eine Verletzung. Da ist der

00:42:49: Betrieb gerade wirklich auf Hilfe

00:42:52: angewiesen und dann kommen die in einen Betrieb rein, den sie nicht kennen, wo sie

00:42:56: vielleicht auch nicht unbedingt ihre Expertise drin haben

00:42:59: müssen auf einmal da Rationen, Milchkühe beispielsweise.

00:43:03: Es sind ja auch einfach Dinge, die manchmal nicht so einfach sind,

00:43:07: die vielleicht nicht dein täglich Brot sind, sich da reinfuchsen. Und

00:43:11: ich glaube, dass es auch vielleicht oft schwierig ist, menschlich

00:43:15: dann da reinzukommen, weil du kommst ja in eine Situation rein, wo

00:43:19: wie gesagt gerade irgendwie alles durcheinander ist und ja die Not ist, dass es

00:43:23: überhaupt weitergeht. Und ich glaube, dass das leider manchmal auch

00:43:26: undankbar ist, je nachdem, in welche Stimmung du da

00:43:29: reingerätst und da gebe ich dir absolut recht, ist Helfer

00:43:33: eigentlich überhaupt gar nicht ausreichend für. Das ist

00:43:37: auch ein Aspekt, der oft hinten runterfällt, diese

00:43:41: persönliche Eignung, die Eignung der Person,

00:43:45: vom Charakter her auch wirklich in alle

00:43:48: Situationen reingeschickt zu werden. Also auch da

00:43:52: die Einsatzleitungen, die müssen da auch wahnsinnig viel Fingerspitzengefühl

00:43:55: da dafür haben. Was liegt da gerade für ein Fall vor und wen

00:43:59: kann ich da überhaupt hinschicken? Jemand, der jetzt die ersten zwei

00:44:03: Einsätze hinter sich hat, den werde ich wahrscheinlich nur, wenn es gar nicht anders geht,

00:44:07: zu irgendeinem ganz schwierigen Fall schicken. Schwierig Das ist deine

00:44:10: Definitionssache. Es geht ja los. Im

00:44:13: blödesten Fall kommt er irgendwann nachmittags auf den

00:44:17: Betrieb, heißt Milchviehbetrieb, es muss gemolken werden. Der weiß ja nicht mal, wo der

00:44:21: Melkstand ist, weil das kommt selten vor. Aber es

00:44:24: gibt dann Situationen, wo gerade die ganze Familie dann irgendwie anderweitig im Krankenhaus

00:44:29: irgendwas auch Wichtiges organisieren und in der ersten Stunde sucht jetzt

00:44:32: erstmal, wo ist der Kuhstall, wo ist der Merkstand, wo ist der Lichtschalter,

00:44:36: muss ich da reinfinden. Es gibt natürlich auch ganz andere Geschichten. Alles

00:44:40: vorbereitet, geplanter Einsatz zum Beispiel bei Geburt, da

00:44:43: kann ich vorher schon mal hin, kann schon mal eine Mahlzeit, also

00:44:47: einen Abend oder einen Vormittag mitarbeiten, dann weiß ich, wie die Abläufe sind. Ich habe

00:44:51: alle Unterlagen auf dem Tisch, es ist alles vorbereitet. Es läuft nicht am zweiten Tag

00:44:54: das Silo leer mit Kraftfutter und und und. Also sprich, da ist ein

00:44:58: wahnsinniger organisatorische Aufwand, aber noch viel mehr

00:45:02: menschlicher Aufwand dahinter, da immer die passenden Menschen

00:45:05: zusammenzubringen. Ich musste nur gerade auch an einen Lehrer von mir in der Schule

00:45:08: denken, bei der Ausbildung, der auch gesagt hat, dass es Punkt

00:45:12: 1 für jeden Betrieb ja auch eigentlich wahnsinnig wichtig ist,

00:45:16: so einen Notfallplan in der Schublade zu haben, eben wenn mal so

00:45:19: Fall X eintritt, dass sich zum Beispiel dann ein Betriebshelfer daran

00:45:23: orientieren kann und der auch bei einem

00:45:27: Mitschüler von mir, der auch gesagt hat, so nach dem Motto, ich weiß nicht mehr,

00:45:30: ob es um Milchkühe oder es ging um jeden

00:45:34: Fall um tierische Produktion und er hatte auch nur Ackerbau und dann so nach

00:45:37: dem brauche ich eh nie wieder. Und dann hat der Lehrer auch gesagt, so nach

00:45:41: dem wenn ihr hier fertig seid, dann seid ihr ausgebildete Landwirte,

00:45:45: so dass ihr theoretisch auch als Betriebshelfer in einen Betrieb

00:45:49: gehen könntet und dann müsst ihr schon auch Datengrundwissen haben. Und da

00:45:52: muss ich nur auch dran denken dann. Also ich meine, ich wäre wahrscheinlich auch total

00:45:55: überfordert dann, wenn ich erst mal dahin komme und dann wie gesagt, dieses

00:45:59: dieses mit der Arbeit oder bzw. Mit

00:46:02: Betriebsabläufen überfordert sein und dann aber noch die

00:46:05: emotionale Schiene dann oder die menschliche Schiene ist

00:46:09: glaube ich echt, also ich ziehe den Hut wirklich, also das ist

00:46:13: schon glaube ich, eine Balance, die ziemlich schwierig ist.

00:46:17: Ganz wichtiger Aspekt, du hast gerade den Notfallordner erwähnt, egal ob

00:46:20: der im Papier vorliegt oder auch digital. Wahnsinnig wichtig, weil es darum

00:46:24: geht, auch einfach die wichtigsten Kontakte zu haben. Also sprich, gerade

00:46:28: wenn es um Tierhaltung geht, wer kann sich mit Fütterung, wer kann sich

00:46:31: eventuell mit melken, wer kann sich eventuell auch mit irgendwelchen

00:46:35: Hardware Geschichten an irgendwelchen betrieblichen Einrichtungen

00:46:39: auseinandersetzen, Wer hilft mir dabei dann auch, wer ist für was

00:46:42: zuständig, wer ist überhaupt mein Ansprechpartner? Wir haben immer öfter

00:46:46: auch bei der Ehepartner, Frau, also ich möchte es niemanden ausgrenzen,

00:46:49: vielleicht sogar außerbetrieblich einer Tätigkeit nachgehen und sich

00:46:53: auch noch nie so wirklich dafür interessiert haben, wer ist denn überhaupt

00:46:57: der Tierarzt, wenn ich dann nirgends eine Nummer habe, dann muss ich

00:47:00: irgendeinen anrufen, der hoffentlich weiß, ne, ich bin es nicht, aber

00:47:04: könnte Kollege aus der Nachbarstadt sein. Also so ein Notfallordner, der

00:47:08: wird bei uns immer ganz eng in Verbindung gebracht mit der Betriebshilfe,

00:47:11: weil davon können alle nur profitieren, in dem Fall, den man hoffentlich nie

00:47:15: braucht, nämlich dann, wenn er einmal geöffnet werden muss.

00:47:19: Aber dabei würdet ihr dann auch wahrscheinlich als Dienstleister oder als

00:47:23: unterstützt ihr dabei auch den vorzubereiten? Habt ihr da, gibt es da Vorlagen? Jetzt sind

00:47:26: wir ziemlich vielleicht schon weit weg vom Thema, aber das ist natürlich sehr spannend, dass

00:47:30: ihr dann sagt, hier, das ist so eine Vorlage, wenn ihr das ausgefüllt

00:47:34: habt sozusagen, dann seid ihr gut davor, wenn denn mal ein Notfall

00:47:37: eintritt, sag ich mal, dass da die Tierarzt Telefonnummer drin ist

00:47:41: vom Landmaschinen Schlosser, dass man weiß oder vom

00:47:44: Melkstand, wen man anrufen muss, wenn jetzt der Melkstand nicht anspringt oder wie auch

00:47:48: immer. Habt ihr sowas oder

00:47:52: helfen kann man immer, klar. Und es gibt Vorlagen, aber da kann ich auch alle

00:47:56: beugen. Also in jedem Bundesland gibt es dann entweder von der Kammer, vom

00:48:00: Landvolk, vom Bauernverband, von der Landesanstalt, wem auch immer

00:48:03: Vorlagen, an denen man sich wirklich sehr gut entlanghangeln kann. Da gibt

00:48:07: es Internet so viel her und spätestens jetzt mit diversen KI Geschichten

00:48:10: kann man sich da einfach mal hersuchen lassen, was gibt es denn alles und sich

00:48:14: selber was wunderschönes basteln. Aber natürlich die Maschinenringringe

00:48:18: unterstützen auch dabei und das ist auch kein Hexenwerk. Da geht es auch

00:48:22: nicht darum, dass der über 100 Seiten jedes Detail beschreibt. Viel

00:48:25: wichtiger ist, dass auf zwei Seiten einfach alles das, was am ersten Tag, die

00:48:29: ersten paar Stunden wichtig ist, da mal beschrieben ist und skizziert wird,

00:48:33: um einfach dann auch so weit zu kommen, bis dann doch ein Ansprechpartner

00:48:36: unterstützt am Betrieb. Jetzt vielleicht noch mal ein Themenwechsel,

00:48:40: sag ich mal, weg von der Betriebshilfe. Wir haben jetzt ja schon den

00:48:44: Ursprungsgedanken wieder angesprochen. Siehst du denn jetzt für

00:48:47: euch Chancen und Risiken in der Entwicklung in der Landwirtschaft,

00:48:51: dass du sagst, vielleicht mal, man sieht ja leider Gottes, die

00:48:54: Betriebe werden weniger dafür größer, egal wo es in Deutschland ist.

00:48:58: Würdest du sagen, das ist eher eine Chance für die

00:49:01: Maschinenringringeringe oder vielleicht sogar ein Risiko, weil du

00:49:04: sagst, oder weil man sagen kann, die Betriebe werden größer, die

00:49:08: Maschinenringringe rechnen sich eher Oder würdest du sagen, dieser

00:49:12: Grundgedanke bleibt gleich, weil dann auch einfach der

00:49:15: Maschinenringring vielleicht größere Maschinenring anschafft und

00:49:18: vermietet, sag ich mal, wenn wir jetzt wieder beim Beispiel bleiben,

00:49:22: Grubber, Anstatt früher ein 3 Meter Grubber, wird dann halt ein 6 Meter

00:49:26: Grubber angeschafft im Maschinenringring und geteilt. Wie würdest

00:49:30: du das sehen aus eurer Sicht? Du hast das Beispiel mit

00:49:33: Maschinenring gebracht, Da haben wir einen Riesenvorteil. Das ist

00:49:37: ein wichtiger Baustein von unserem Konzept und der spiegelt sich

00:49:40: auch in unserem Namen wieder, aber zum Glück nicht der alleinig

00:49:44: ausschlaggebende. Wir haben keine Angst vor der Zukunft. Ganz im

00:49:48: Gegenteil, Es hat so viele Veränderungen und so viele neue

00:49:51: Herausforderungen die letzten 60, 70 Jahre gegeben. Und das Schöne

00:49:55: ist, in fast jedem Teilaspekt haben die Maschinenringringe ihren

00:49:58: Teil beitragen können, um die Landwirte zu unterstützen, um die

00:50:02: Familien zu unterstützen und auch weiterzukommen. Natürlich, ab

00:50:05: und zu kommt vielleicht sogar der Vorwurf, die

00:50:08: Maschinenringringeringe verhindern den Strukturwandel. Ja, mag

00:50:12: sein, Je nachdem, wie man auf die ganze Sache drauf schaut. Ansonsten

00:50:16: ist der Maschinenring immer mit dabei, den landwirtschaftlichen

00:50:19: Betrieben und den Familien zu helfen, mit der jeweiligen

00:50:23: Rahmenbedingung einfach am besten umgehen zu können. Und

00:50:26: viele haben gesagt, die Technik bricht weg. Was macht ihr dann?

00:50:30: Digitalisierung, ein riesentolles Betätigungsfeld für uns. Auch da

00:50:33: kommt es auf Vertrauen an, auch da kommt es auf Dienstleistung an.

00:50:37: Vieles läuft komplett digital, Es läuft noch viel kompletter und viel

00:50:41: besser. Wenn die Mischung aus digital und persönlicher Betreuung

00:50:44: stattfindet. Und da sind wir dann doch als Landwirtschaft und der

00:50:48: grüne Branche in einer kleinen Nische, den die großen

00:50:51: Systemhersteller nicht eins zu eins abbilden können, um das als

00:50:54: konkretes Beispiel nehmen zu können können. Also da wird es momentan

00:50:58: definitiv nicht langweilig und nicht besorgniserregend für die

00:51:02: Maschinenringringe. Wobei da muss ich dir vielleicht, ich weiß nicht, du hast

00:51:06: jetzt gerade gesagt, ihr Geld oder manche sagen, ihr seid dann so ein bisschen den

00:51:09: ihr verhindert den Fortschritt. Aber ist es nicht eher komplett, sag ich

00:51:13: mal jetzt, wenn ich jetzt als Landmaschinenhersteller widerspreche, eigentlich das

00:51:17: Gegenteil, weil wenn man jetzt, sage ich mal, bei einer Mais Sämaschine

00:51:21: ist oder bei einer modernen Sämaschine, ist es ja durchaus so, dass sich der

00:51:25: Schritt in die moderne Technik, sag ich mal jetzt mit

00:51:28: Aussaatkarten und elektrischen Dosierradantrieben

00:51:31: etc. Sich ja dann auch deutlich schneller auch für kleinere Betriebe

00:51:35: rechnet, wenn so eine Maschine in der Gemeinschaft angeschafft wird.

00:51:39: Also wenn man jetzt normaler Betrieb wäre, sag ich mal Melchvieh, man würde sich

00:51:42: dann so ein einfaches Mais Sägerät kaufen und da

00:51:46: irgendwie sein Mais säen, so wie man das immer gemacht hat, Man sät dann immer

00:51:50: seine 9 bis 10 Pflanzen pro Quadratmeter. Etc. Aber wenn man jetzt

00:51:54: in der Maschinengemeinschaft die Chance hat, eine größere Sämaschine zu kaufen

00:51:58: mit mehr Technologie, um dann auch zum Beispiel variable Aussaatkarten

00:52:01: abzuarbeiten, da würde ich eher sagen, dass ihr sogar noch ein Verband

00:52:05: seid, der dafür sorgt, dass modernere Technik Einzug erhält oder

00:52:08: effizientere, nicht modernere, sondern effizientere Technik, sei es jetzt bei

00:52:12: der teilflächenspezifischen Aussaat oder Gülleausbringung, wenn man

00:52:16: jetzt ein modernen Pumptankwagen hat, der irgendwie

00:52:20: auch unterschiedliche Mengen ausbringen kann, vielleicht sogar mit einem

00:52:24: Niersensor, dass sowas dann überbetrieblich eingesetzt ist ja eher das Gegenteil,

00:52:27: sag ich mal, als Fortschritt zu verhindern, zumindest von technischer Seite her,

00:52:31: würde ich jetzt mal sagen, oder ich bin da ganz deiner Meinung. Also ich

00:52:35: sehe es ähnlich. Es gibt natürlich auch andere

00:52:38: Stimmen, die sagen, solange es den Maschinenring gibt, bleiben die

00:52:42: Strukturen klein, bleiben die Kosten hoch, wird weniger

00:52:46: verkauft, weniger verpachtet, weil dann ja auch der Nebenerwerb plötzlich

00:52:49: noch interessant bleibt aus. Da bin ich jetzt ein bisschen ketzerisch

00:52:53: aus Sicht der Landmaschinen, Landtechnikhersteller kann es nichts

00:52:57: Besseres geben, als dass es viele kleine Betriebe gibt. Am Schluss kauft sich doch

00:53:01: jeder, vielleicht auch mit Kollegen in der Maschinengemeinschaft gemeinsam

00:53:05: irgendwann wieder neuen Schlepper. Bleiben Da jetzt aus 5, 6 Betrieben nur noch

00:53:08: ein oder zwei große über, brauche ich ja weniger Stückzahl an

00:53:12: Technik, weniger Support und und und. Also sprich, es hätte Auswirkungen.

00:53:16: Deswegen gefällt mir deine Argumentation ganz gut. Ja, wir bringen den

00:53:20: technischen Fortschritt, wie es unser Gründervater schon gesagt hat, in die Betriebe und

00:53:24: vor allem sichern wir auch Einkommen im ländlichen Raum. Und

00:53:28: was momentan, denke ich, auch wieder mehr in den Fokus kommt,

00:53:31: Betriebe, die vor Ort sind, die teilweise noch Park Kapazitäten

00:53:35: überhaupt ganz nennenswert zum Erhalt

00:53:39: von Kulturlandschaft, von Landschaftselementen, von unserem

00:53:43: touristischen Attraktivität auch bei, das wird auch oft vergessen, ich will es

00:53:47: da nicht anfangen mit Flurbereinigung und Hecken weg und und und, was immer diskutiert

00:53:50: wird, auch in Social Media und dergleichen. Eine lebendige

00:53:54: Landwirtschaft vor Ort, die einen Strukturwandel hat, die auch sich

00:53:58: weiterentwickelt, ist, denke ich, für uns im ländlichen

00:54:02: Raum wahnsinnig wichtig. Heißt aber auch gleichzeitig, wir

00:54:05: bewahren ein klein wenig die Strukturen und jedes Beispiel,

00:54:09: wer will ins Allgäu fahren, wenn es die Almen und die Weiden nicht mehr gibt,

00:54:12: sondern alles verpuscht oder wer fährt irgendwo noch an den

00:54:15: Bodensee oder wer fährt irgendwohin in den Harz,

00:54:19: wo wir jetzt ja schon die Auswirkungen sehen, hat nichts mit Landwirtschaft zu tun,

00:54:23: aber Landwirtschaft vor Ort, landwirtschaftliche Betriebe vor Ort und vor allem auch in

00:54:27: einem gewissen Maße Tierhaltung vor Ort tragen. Dazu bei, dass unser Land

00:54:31: auch so schön und so attraktiv bleibt, wie wir momentan sind. Und auch da sehen

00:54:34: wir uns ein klein bisschen verantwortlich dafür. Ja, also

00:54:38: gebe ich dir absolut recht. Also gerade du hast jetzt ja die

00:54:42: süddeutschen Beispiele gebracht oder beziehungsweise Harz jetzt nicht unbedingt

00:54:46: als Süddeutsch, aber du hast, das ist schon richtig, dass auch die

00:54:49: Landwirte und auch gerade so, sag ich mal, bei euch in

00:54:53: den Strukturen dann viel auch dann noch in der Kultur oder Landschaftspflege

00:54:57: gemacht. Wird. Das ist jetzt, sage ich mal, bei uns in Mitteldeutschland vielleicht weniger, dann

00:55:01: wieder eher Norddeutschland wieder mehr, wo es dann um die Deichpflege geht und die

00:55:04: Knickpflege und diese ganzen Sachen, die man da so

00:55:08: hat. Da gebe ich dir absolut recht, dass das auch dann natürlich erhaltenswert und dann

00:55:12: auch erstrebenswert, dass da diese Kapazitäten dann da sind,

00:55:15: um das dann auch alles durchführen zu können. Also kann

00:55:19: ich dir auch nur beipflichten, muss ich sagen. Vielleicht noch, ich habe noch eine

00:55:22: Frage, aber die hast du, würde ich fast sagen, vielleicht

00:55:26: teilweise schon beantwortet. Der Maschinenring, wenn man jetzt

00:55:30: als außenstehender Mensch guckt, wir haben jetzt gerade gesagt, du hast gerade

00:55:34: gesagt, stark in Süddeutschland, würdest du sagen, dass der

00:55:37: Maschinenring eher ein Thema für kleinere Betriebe ist oder hast du

00:55:41: Vorteile eigentlich für alle Betriebsgrößen in irgendeiner

00:55:44: Form, sei es jetzt Digitalisierung oder

00:55:47: Einkaufsmöglichkeiten oder Rabattmöglichkeiten

00:55:51: dann im Einkauf? Würdest du sagen, das ist ein Thema, was eigentlich jeden Betrieb in

00:55:55: Deutschland betrifft? Oder sagst du grundsätzlich, oder du hast ja schon gesagt, teilweise

00:55:58: von den Maschinen her in größeren Strukturen ist vielleicht nicht so

00:56:03: wichtig wie in kleineren Strukturen, aber willst du sagen, man kann das so nicht

00:56:07: über einen Kamm scheren, sondern es ist eigentlich wichtig für alle Betriebe. Ja

00:56:10: klar. Also du hast ein paar Argumente schon gebracht. Grundsätzlich

00:56:14: Maschinenring, Betriebshilfsdienst und alles, was

00:56:17: dazugehört, ist für jeden Betrieb und vielleicht sogar für viele

00:56:21: Familien außerhalb der Landwirtschaft ganz interessant. Zu meinen. Wir haben die

00:56:25: Maschinen, wir haben die verschiedenen Angebote in der Betriebshilfe,

00:56:29: wir haben Einkaufsvorteile, Winterdienst und und und. Wir sind potenzieller

00:56:32: Arbeitgeber für verschiedenste Berufsfelder. Wir sind

00:56:36: definitiv Ansprechpartner für immer wieder neue Themen auch.

00:56:39: Und klar, ein großer Betrieb in Mecklenburg, der wird

00:56:43: sicher nicht bei uns anrufen und könnt ihr bei uns ein

00:56:47: Konzept ausarbeiten für einen Gemeinschaftsmieter. Es gibt aber

00:56:50: Situationen, wo Klausi Betriebe anrufen und sagen, ihr seid schon fertig mit

00:56:54: der, wir haben richtig beschissenes Wetter, bitte, bitte, könnt ihr

00:56:57: irgendwie organisieren, dass das Getreide abgefahren wird und und und.

00:57:02: Oft sind es ja auch nur kleine Momente, die alle paar Jahre mal auftauchen,

00:57:05: auch dann sind wir zuverlässig Ansprechpartner, was on top dazukommt.

00:57:09: Wir sind definitiv nicht politisch aktiv, aber wir sind

00:57:13: darin sehr gut, alles, was hinterher umgesetzt werden muss, auch

00:57:17: gemeinsam mit unseren Mitgliedern einfach in der Praxis zu erledigen.

00:57:20: Und da sind wir für fast alle Betriebe auf jeden Fall irgendwann mal

00:57:24: interessant. Und wir waren ganz am Anfang bei Meinacker

00:57:28: Es gibt auch große Betriebe, die momentan Lösungen haben, die

00:57:31: vielleicht in Kürze nicht mehr existieren. Auch die schauen sich nach

00:57:35: neuen Partnern um. Auch da haben wir plötzlich

00:57:38: Zugangsmöglichkeiten. Also sprich als Antwort auf die

00:57:41: Ich sehe uns als möglichen Partner für Betriebe, egal wo

00:57:45: und egal in welcher Größe. Du hast mich gerade noch auf eine weitere Frage gebracht,

00:57:49: die ich immer wieder höre, wenn ich mit Betrieben in

00:57:52: Ostdeutschland spreche. Das ist das Thema

00:57:55: Mitarbeitergewinnung. Oder dass man tatsächlich vor

00:57:58: der Herausforderung steht, dass man nicht weiß, wie wer fährt jetzt

00:58:02: in der Ernte sozusagen den Mähdrescher. Also habt

00:58:06: ihr eigentlich auch ein Tätigkeitsfeld, sage ich mal, dass man, wie du schon sagst, nicht

00:58:10: nur den Mähdrescher dann vermittelt, weil vielleicht der eine Maschinenring schon fertig ist mit der

00:58:13: Ernte, sondern auch den den Mitarbeiter tatsächlich, dass man sagt, wenn man jetzt im

00:58:17: Frühdruschgebiet ist, im Rheingraben oder so, weiß ich nicht, in Rheinland Pfalz und

00:58:21: sagen die wir sind Ende Juli fertig

00:58:25: mit dem Dreschen und dann sagt der Betrieb in Schleswig Holstein, wir sind ja

00:58:28: noch nicht mal angefangen, aber wir haben aber keinen Mähdrescher Fahrer. Macht ihr das eigentlich

00:58:32: auch? Jein. Also sprich, vieles, was

00:58:36: gemacht wird von uns läuft über gewerbliche Töchter,

00:58:40: klassische Personaldienstleistungen, also Zeitarbeit. Da ist es auch alles

00:58:44: absolut sauber darstellbar und sauber

00:58:48: von den Sozialvorschriften her einfach wiedergegeben.

00:58:52: Was oft natürlich im landwirtschaftlichen Bereich

00:58:55: nachgefragt wird, ist jetzt falsch formuliert, aber

00:58:59: wir sind sehr flexibel in der Auslegung von, ich sage mal, Gesetzen

00:59:03: und Verordnungen und vieles von dem, was oft gefordert wird,

00:59:07: ist gar nicht so einfach umzusetzen. Also sprich, wir legen ganz viel

00:59:11: Wert darauf, dass alle Mitarbeiter, egal ob sie jetzt dann nur zum

00:59:14: Mähdrescher irgendwo hingehen oder auch sonst ganzjährig angestellt sind,

00:59:18: wirklich im absolut legalen Bereich sind. Ich will da keinen

00:59:22: Generalverdacht aufkommen lassen. Aber die Landwirte sind maximal

00:59:25: flexibel in der Auslegung ihrer Forderungen und würden da manchmal

00:59:29: auch Dinge in Kauf nehmen. Und da sind wir ganz klar dagegen. Ganz

00:59:33: klar in Kauf nehmen. Das geht los per Arbeitszeitgesetz, nur weil

00:59:36: Ernte ist. Carina ich schaue dich jetzt mal ganz bewusst an, wenn

00:59:40: jemand jetzt in der Grasnarbe unterwegs ist. Man fährt morgens,

00:59:44: ich sage mal wirklich um sieben vom Hof, wenn wir jetzt ehrlich

00:59:48: sind und es sind ein paar kleine Pausen dazwischen Eigentlich

00:59:51: sollte um 18 oder um 19 Uhr Schluss sein, aber wenn jetzt mitten im

00:59:55: Juni jemand vom Häckselwagen Gespann absteigt um 19 Uhr und sagt

00:59:59: Feierabend, der wird ja angeschaut und gefragt, ob er jetzt auf

01:00:03: Teilzeit umgestellt hat. Also leider. Von daher, die Frage ist

01:00:06: sehr schwer zu beantworten. Ja, wir unterstützen bei solchen

01:00:10: Anfragen. Ja, wir haben die Möglichkeiten, aber es ist bei weitem

01:00:14: nicht alles, was nachgefragt wird, auch realisierbar.

01:00:18: Nein, also da war jetzt auch nicht, also nicht falsch verstehen, war jetzt auch nicht

01:00:21: die Frage, aber grundsätzlich kam mir nur die Idee, dass das ja auch vielleicht

01:00:25: ein Feld, einfach weil ihr dieses riesige Netzwerk ja habt von Leuten und

01:00:28: vielleicht auch von Leuten, die noch mal was, wie du schon sagtest, was man früher

01:00:32: vielleicht dann nach der Ausbildung machen konnte, dass man einfach noch so einen Blick über

01:00:35: den Tellerrand werfen kann, wenn man jetzt sagt, ich will vielleicht auch noch mal

01:00:38: Erfahrung in Ostdeutschland sammeln oder in Westdeutschland oder auf einer anderen Betriebsgröße, auf

01:00:42: einem anderen Betrieb etc. Das kann ich auch jedem nur

01:00:46: empfehlen. Also ich selber war jetzt leider nie Betriebshelfer.

01:00:49: Ich hatte während dem Studium das Glück, dass ich für einen relativ großen Schlepperhersteller

01:00:53: aus Malgäu unterwegs sein durfte als Vorführfahrer und dann auch

01:00:58: als Werkstudent und habe da auch viel Erfahrung

01:01:01: sammeln dürfen. Genau das, was du beschrieben hast. Ich hatte

01:01:05: damals auch noch das Pech, ich durfte keinen Schlepper fahren mit der Reifen darauf, sondern

01:01:09: meiner hat dann drei Jahre lang nur Förderbänder gehabt. Also sprich,

01:01:13: das war noch eine zusätzliche Herausforderung.

01:01:16: Carina schaut ganz komisch. Also ich war für

01:01:20: Challenger damals unterwegs und da war es ja auch

01:01:24: so, dass man in vielen Regionen genau

01:01:27: diese Geschichte hat. Man hat oft die Maschinen über weite Strecken umgesetzt, weil die

01:01:31: Erntearbeit noch nicht abgeschlossen waren, weil teilweise zwei, drei Wochen

01:01:35: einfach Unterschied waren, um zurückzukommen auf die Geschichte

01:01:39: Erfahrungen zu sammeln. Ja klar, Also jede Möglichkeit mitnehmen, aber das sind auch

01:01:42: wieder in dem Bereich die Betriebe, die eh schon nicht

01:01:46: wissen, auch auf den kleineren Betrieben oder auch in den Friedhofgebieten, wo

01:01:50: sie ihre Mitarbeiter her bekommen, die haben gar kein großes Interesse, den

01:01:54: Mitarbeiter noch woanders hinzuschicken, weil plötzlich bleibt Urlaub über, plötzlich sind

01:01:57: die auch ausgepowert, wenn sie dann wieder auf den Betrieb gebraucht werden. Das muss man

01:02:01: auch ganz ehrlich zugestehen. Wenn da jemand dann noch mal zusätzlich zwei Wochen

01:02:05: auf dem Mähdrescher verbringt. Das muss man auch mögen. Und es muss, jetzt

01:02:09: komme ich auf ein Thema, das nie jemand hören will, auch ordentlich bezahlt werden.

01:02:13: Es fährt niemand mehr für Mindestlohn, so eine Maschine. Und man muss auch vorsichtig sein,

01:02:17: kann der, der Mindestlohn bekommt, auch wirklich

01:02:20: vernünftig mit dem Mähdrescher, mit dem Häcksler umgehen? Ein

01:02:24: kleines Ich kann dem Häckslerfahrer bezahlen, was ich will. Wenn

01:02:27: der einmal mir das Gebiss am Staumasten irgendwo einhakt,

01:02:31: dann war es teuer. Und jetzt bin ich noch böser.

01:02:35: Viele haben Spaß an Landtechnik, aber nicht jeder, der im

01:02:39: Landwirtschaftssimulator richtig toll ist, kann das Ding auch

01:02:42: nicht fahren. Mit dem Thema setzen wir uns auch regelmäßig auseinander.

01:02:47: Ja, da sprichst du wahre Worte aus,

01:02:50: Martina. Jetzt muss ich nochmal, jetzt ist mir noch eine

01:02:54: Frage wieder aufgekommen, wo wir gerade über Erfahrungen gesprochen haben. Habt

01:02:58: ihr eigentlich auch oder bist du auch regelmäßig im Austausch mit,

01:03:02: sag ich mal, Maschinenringen oder die Gemeinschaften

01:03:06: der Maschinenringe im Ausland, im europäischen jetzt zum Beispiel sage ich mal, dass du dich

01:03:09: austauscht mit den niederländischen Kollegen, mit den italienischen, dänischen

01:03:13: etc. Seid ihr da im Austausch oder gibt es da überhaupt

01:03:17: ähnliche Verbände, die so arbeiten wie ihr? Natürlich gibt es

01:03:20: das. Wir haben ja auch den Weltverband der Maschinenringe.

01:03:24: Regelmäßiger Austausch ist jetzt wahrscheinlich ein bisschen

01:03:27: übertrieben, aber es gibt Netzwerk, es gibt einen Austausch, auch

01:03:31: jetzt erst Ende 25 war die Tagung. Des Weltverbandes in England bei

01:03:35: London, wo man auch die Kollegen aus fast allen Ländern erreichen

01:03:38: kann, wo es ein Maschinenring gibt. Die starken Länder, da muss man

01:03:42: auch ganz ehrlich sein. Der Maschinenringe sind klassisch hier rund

01:03:46: um den deutschsprachigen Raum und mittlerweile aber auch

01:03:49: zusätzlich in Afrika. Also ich weiß nicht, ihr habt es

01:03:52: wahrscheinlich auch mitbekommen über unsere Maschinenring

01:03:56: Foundation, die ursprünglich mal gegründet wurde in dem jetzigen

01:03:59: Format als Möglichkeit zur Hilfe bei Katastrophenfällen, wie zum

01:04:03: Beispiel im Ahrtal. Die leiste momentan auch richtig tolle Arbeit in

01:04:07: der Entwicklungszusammenarbeit, da gerade im Senegal, Kenia und

01:04:11: weiteren Ländern. Und da besteht intensivster Austausch. Wir haben

01:04:14: sogar afrikanische Mitarbeiter hier bei uns im Haus, die für die Foundation

01:04:18: tätig sind. Also das bedeutet, dass ihr dann quasi dort

01:04:22: vor Ort helft bei Projekten, beim Gründen

01:04:26: von Maschinenringen und dem Etablieren der Maschinenorganisation.

01:04:29: Also wir machen keine klassische Projektarbeit wie andere

01:04:32: Entwicklungshilfegesellschaften, sondern dort werden Maschinen

01:04:36: gegründet mit dem Startkapital und nach relativ kurzer Zeit sollen die

01:04:40: sich auch selber finanzieren und selber mit dieser Idee dann auch ihren

01:04:44: normalen Alltag gestalten können. Also nicht, wir fahren dahin drei

01:04:47: Jahre, so lange gibt es Geld und da wird was Tolles gebaut und dann sind

01:04:51: wieder alle weg, sondern es wird Anschub geleistet. Es wird Maschinen

01:04:55: gegründet, Struktur ähnlich wie hier bei uns, also mit Ehrenamt, mit

01:04:58: verantwortlichen Personen, mit angepasster Technik und wenn er dann

01:05:02: läuft, dann sind wir als Unterstützer im Hintergrund, also eigentlich

01:05:06: heraus aus dem Ganzen und dann läuft es vor Ort. Klingt auf jeden Fall sehr

01:05:10: spannend. Sind dann auch Leute aus Deutschland dann

01:05:14: da dauerhaft vor Ort in den Maschinenring oder in den

01:05:18: Regionen, wo diese Maschinenringe gegründet werden? Oder ist das dann,

01:05:21: oder wie muss man sich das vorstellen? Wie wird so ein Projekt dann angegangen?

01:05:25: Dauerhaft vor Ort? Nein, dauerhaft erreichbar? Ja, also sprich,

01:05:29: wir haben erfahrene Kollegen, die dann oft sagen, jetzt bin ich

01:05:32: dann in einem Alter, wo ich hier in Deutschland das alles mal ein

01:05:36: bisschen langsamer laufen lasse. Ich möchte aber den

01:05:39: Maschinengedanken, wo ich vor 30 40 Jahren in Deutschland

01:05:43: gestartet bin, in Afrika noch weiterentwickeln. Die sind da oft

01:05:46: mit fort und unterstützen durch ihr Wissen haben da zwei, drei

01:05:50: Kollegen, die selber als Studenten oder danach sogar in der

01:05:54: Entwicklungshilfe tätig waren. Das ist natürlich die ideale

01:05:57: Konstellation. Und dann geht es darum, mit den Verantwortlichen

01:06:01: vor Ort einfach loslaufen und die Maschinenring Idee

01:06:04: weiterzubringen. Das Schöne ist, im Senegal läuft es jetzt seit

01:06:08: vier, fünf Jahren und da melden sich jetzt immer mehr Dörfer,

01:06:12: immer mehr Regionen aktiv und wir wollen auch so einen

01:06:15: Maschinenring haben. Also da ist diese eine Kollegin wird mich

01:06:18: umbringen, diese Missionarsarbeit zum Glück schon lange

01:06:22: vorbei, sondern da hält die Maschinenidee jetzt Einzug und es

01:06:25: strahlt dann auch auf Nachbarländer aus und es macht richtig

01:06:29: Spaß, das auch sehen zu können und mitzubekommen, wie sich die

01:06:33: Maschinenidee dort genauso entwickelt, wie es damals bei uns

01:06:36: auch war. Also sprich, mit Mechanisierung geht es los, dann muss

01:06:40: das Ganze wirtschaftlich werden und nur dann, wenn auch ein

01:06:44: Nutzen für die Familien da ist, dann wird es auch verwendet und

01:06:47: dann wird auch der Maschinen dort seinen Weg gehen können.

01:06:52: Klingt auf jeden Fall sehr, sehr interessant. Ich finde auch

01:06:56: sehr sinnvoll, weil das ist ja genau das. Die Leute wissen dann,

01:06:59: dass sie Technik haben, die Effizienz steigert. Und wenn die dann, so wie du

01:07:03: sagst, ja schon selber das Gefühl haben, dass es was bringt, das ist ja die

01:07:07: beste Werbung für alle. Also egal, ob wir jetzt von unseren Maschinen sprechen, von

01:07:10: irgendwelchen digitalen Lösungen, wenn der eine Nachbar, Landwirt, dem

01:07:14: anderen Nachbarn erzählt, wie gut seine Maschine funktioniert, am besten auch sonntags

01:07:18: morgens beim Stammtisch oder so. Eine bessere Werbung kann man eigentlich ja nicht haben. Und

01:07:22: in dem Fall scheint das ja bei euch auch in Afrika selbst zu funktionieren, dass

01:07:25: diese Sachen weitergetragen werden, sonst würden die sich ja nicht

01:07:29: vermehren wollen, diese Maschinenringe. Also finde ich sehr spannend und

01:07:32: interessant, muss ich sagen. Ich weiß nicht, Carina, hast du noch

01:07:37: eine Frage an Martin oder Ne, Frage direkt nicht,

01:07:40: aber wenn wir zum Beispiel einen Zuhörer hätten, der sagt auch, Mensch,

01:07:44: auf Betriebshelfer hätte ich Lust, vielleicht finden wir ja auch noch ein neues

01:07:48: Wort. Wo könnte der sich denn melden? Soll

01:07:52: der sich bei Maschinenring Deutschland melden oder beim Maschinenring

01:07:55: bei sich vor Ort? Wie ist da so der

01:07:59: Vorgang? Das Allereinfachste ist wirklich beim Maschinenring vor

01:08:02: Ort, weil wenn es dann was wird und

01:08:06: vielleicht gibt es ja den einen oder anderen, die eine oder andere, dann

01:08:10: müssen die Menschen vor Ort miteinander klarkommen. Wenn jemand sagt,

01:08:13: ich will mir das erst mal unverbindlich anhören, dann auch gerne bei mir melden.

01:08:17: Relativ schnell wird es aber dann nur über den Maschinen vor Ort auch laufen können.

01:08:22: Ja, wer weiß, wir haben ja doch schon mal die eine oder andere Sache hier

01:08:25: über den Podcast vermittelt oder ja, auch oft ist der Tenor so nach dem

01:08:29: Motto, warum soll ich denn Landwirt werden, wenn ich keinen eigenen

01:08:33: Betrieb habe? Aber ich finde, das ist ja zum Beispiel auch auf jeden Fall

01:08:36: ein sehr, wie wir festgestellt haben, eine ehrenswerte Sache und

01:08:40: bestimmt auch eine sehr spannende Sache. Und ja, vielleicht findet

01:08:44: sich ja doch noch einer oder eine, würde mich freuen. Ja, ansonsten,

01:08:47: Johannes, habe ich eigentlich keine Fragen mehr. Ich glaube, du hast dann. Ja, ich

01:08:51: habe noch, gut, dass du mich daran erinnerst, Martin,

01:08:55: wir haben immer noch zum guten Schluss haben wir immer noch eine ganz wichtige Frage

01:08:59: zu klären. Das hat sich irgendwie mal aus den ersten Folgen so ergeben. Wenn du

01:09:02: jetzt so einen normalen Sommertag hast, Martin, und du bist nicht

01:09:06: in der Ernte bei deinem Bruder unterwegs und du sitzt dann gemütlich

01:09:10: vorm Grill. Was kommt denn dann auf den Grill? Eher so ein Kotelett oder

01:09:14: ein Würstchen? Es gibt keine falsche Antwort.

01:09:19: Ich kann jetzt leider keine Handybilder zeigen. Bei uns kommt wirklich fast alles

01:09:22: auf den Grill. Also es kommt Würstchen und Kotelett darauf

01:09:26: und auch noch ein klein bisschen Gemüse. Das klingt gut.

01:09:30: Grillgemüse ist auch völlig unterschätzt, wie ich mir immer so denke. Ja,

01:09:34: was gibt's denn dazu? Trinkt ihr da unten gerne mal ein

01:09:37: Bierchen oder lieber einen Wein oder zu einem

01:09:41: gemütlichen Abend? Also bei uns ganz klar Bier. Es

01:09:45: gibt auch im Süden tolle Weine. Man muss nicht ins Ausland. Es gibt auch

01:09:48: ganz tolle deutsche Weine, aber ich bin, wenn dann Alkohol, dann eher ein

01:09:52: Team Bier. Okay, sehr gut. Haben wir

01:09:56: die wichtigen Fragen für unsere Follower auch geklärt. Genau, die zwei wichtigsten

01:10:00: Fragen geklärt. Jetzt bleibt mir noch zu Martin. Vielen Dank, dass du dir

01:10:03: die Zeit genommen hast, uns, wie ich finde, sehr spannenden Einblick

01:10:07: hier zu geben in den Maschinenring

01:10:11: und in eure Tätigkeitsfelder. Vielen Dank, dass du dabei

01:10:14: warst und ich wünsche dir weiterhin alles Gute und euch bei

01:10:18: Maschinenring viel Erfolg. Vielen Dank. Danke, dass ich dabei sein

01:10:21: durfte. Danke dafür, dass das ein ganz tolles Gespräch war und das

01:10:25: Angebot an alle Zuhörer, wenn es Fragen gibt, wo ihr glaubt, die

01:10:28: Maschinenringe können vielleicht weiterhelfen, bitte einfach

01:10:32: melden. Wir geben unser Bestes. Dankeschön. Danke dir.

01:10:36: Ciao.

01:10:42: Ja, Carina, was war denn dein Eindruck zu unserem, wie ich

01:10:45: fand, spannenden Gast Martin vom Maschinenring?

01:10:49: Ja, absolut spannend. Selbst für mich, die ja eigentlich

01:10:53: wahrscheinlich ein bisschen mehr im Thema Maschinenring drin ist wie du und

01:10:57: vielleicht auch der ein oder andere,

01:11:02: Ne? Trotzdem war es für mich auch noch mal spannend,

01:11:07: das mir anzuhören. Und auch gerade, was er jetzt auch zum Schluss

01:11:10: erzählt hat, dass da wirklich ja auch in Afrika da

01:11:13: Maschinenringe aufgebaut werden, Das war mir zum Beispiel auch komplett neu. Das wusste

01:11:17: ich auch noch nicht, dass das so über den Tellerrand da geht. Aber natürlich auch

01:11:20: spannend zu hören. Und ansonsten eben viele Dinge, womit ich mich

01:11:24: in der Vergangenheit auch schon beschäftigt habe. Also auch zum Beispiel der angesprochene

01:11:28: Notfallplan für den Betrieb. Das war bei mir damals auch ein ganzes Kapitel in meiner

01:11:32: Bachelorarbeit, wie wichtig das ist. Und ich kenne auch den einen

01:11:36: oder anderen, der schon als Betriebshelfer bzw. Auch

01:11:39: Betriebshelferin gearbeitet hat und das mir halt auch schon ein paar mal so

01:11:42: gespiegelt hat, dass es halt auch oft dann nicht so schön

01:11:46: war, auf so Betriebe zu kommen, dass dann läuft vielleicht auch nicht

01:11:50: alles direkt natürlich richtig oder im Auge des

01:11:53: Betriebsleiters richtig oder so. Und wie

01:11:57: angesprochen, du kommst da ins Chaos, du weißt ja nicht mal, wo der Lichtschalter ist

01:12:00: und sollst alles schmeißen wie gehabt. Und da habe ich auch damals gesagt,

01:12:05: also es tat mir auch so leid, das zu hören dann, wo du denkst, ja

01:12:08: eigentlich müssten doch die Betriebe total dankbar sein, dann, wenn jemand da ist, der

01:12:12: überhaupt mit anpacken kann. Und auf der anderen Seite werden sie dann da

01:12:16: noch rund gemacht. Also ich meine, ich verstehe das, dass man emotional, je nachdem

01:12:19: was passiert ist, auch angekratzt ist, aber fand das schon

01:12:23: auch traurig, das irgendwie zu hören. Und das war natürlich auch noch mal

01:12:27: wichtig, vielleicht das anzusprechen, dass wenn jemand da ist, dann dass man

01:12:31: auch dankbar dafür ist und vielleicht sich auch kurz in die Person hineinversetzt, dass es

01:12:34: auch nicht so leicht ist. Ja, auf jeden Fall. Das ist ja auch das

01:12:38: jetzt, wir hatten ja sogar schon mal, ist mir dann auch während der Folge eingefallen,

01:12:41: wir hatten ja sogar schon mal eine Folge mit einem Betriebshelfer

01:12:45: damals, der auch dann darüber berichtet hat, was er da schon alles erlebt hat. Und

01:12:48: das deckt sich ja eigentlich mit dem, was du jetzt gesagt hast. Ich glaube, das

01:12:51: war jetzt, muss ich mal nachgucken, ich glaube, es war Folge 23

01:12:54: war auf jeden Fall sehr am Anfang. Ja, da könnte derjenige und wir

01:12:58: verlinken die auch noch mal die Folge, da kann man ja dann noch mal reinhören.

01:13:01: Also wer sich da wirklich für interessiert, das war jetzt ja eigentlich nur ein Nebenthema

01:13:05: sogar von dem Thema Maschinenringe, kann da ja noch mal

01:13:08: reinhören, was ich auch wirklich sagen muss, was ich so, oder warte du noch eben

01:13:12: zu Ende. Ich wollte nur sagen, als Nebenthema, klar, also ich

01:13:16: meine, wie gesagt, wie der Name ja schon sagt, Maschinenring mit dieser

01:13:19: Maschinengemeinschaft oder und auch Betriebshilfe war ja

01:13:22: so der Anfang, sage ich mal. Aber das, was da ja wie

01:13:26: gesagt mittlerweile alles sich, welche Räder sich da alle

01:13:30: drehen und wahrscheinlich auch unterschiedlich, also nicht

01:13:34: jeder von den 240 Maschinenringen in den

01:13:37: Kreisen wird ja auch wahrscheinlich nicht das gleiche anbieten, weil

01:13:41: es sich vielleicht auch regional unterschiedlich ist, wenn du jetzt eine Region

01:13:45: hast, wo zum Beispiel überhaupt gar keine Zuckerrüben sind, dann brauchst du dich natürlich auch

01:13:48: nicht um Transport und Abrechnung und so was zu

01:13:52: kümmern. Das kommt ja auch noch dazu. Und das natürlich auch schwierig da auf alle

01:13:56: Felder da jetzt so genau einzugehen. Das wollte ich nur sagen,

01:13:59: sehr vielfältig. Also da gebe ich dir recht. Was ich jetzt

01:14:03: mitnehmen würde, ist tatsächlich auch das Gleiche, was jetzt

01:14:06: natürlich zum Schluss kam mit diesem internationalen

01:14:09: Tätigkeitsfeld, dann auch Richtung Afrika, fand ich sehr

01:14:13: spannend. Aber auch diese ganze Entwicklung, wie sich der

01:14:16: Maschinenring immer wieder anpasst an Strukturwandel in der

01:14:19: Landwirtschaft, wie aktuell das Thema doch dann auch wieder wird,

01:14:23: wenn bestimmte Herausforderungen auf den Betrieben vorhanden

01:14:27: sind, Sei es jetzt die, wie ihr gesagt habt, mit der E Rechnung, die

01:14:30: Maschinenauslastung, Effizienzsteigerung, diese ganzen Themen

01:14:34: machen den Maschinenring ja doch zu etwas, was wirklich auch im

01:14:38: Alltag wichtig ist. Auch wenn man jetzt wirklich nur darüber

01:14:41: nachdenkt, möglichst günstig Betriebsmittel einzukaufen, wie Öl

01:14:45: oder, weiß ich nicht, Öl Werkzeug etc. Oder auch Versicherungen

01:14:49: abzuschließen für Verträge. Das ist ja auch ein Tätigkeitsfeld.

01:14:52: Von dem her fand ich das wirklich sehr spannend, da mal einen

01:14:56: Überblick zu kriegen, den uns Martin da gegeben hat über den

01:14:59: Maschinenring, über die Maschinenringe. Ja, Carina, dann würde

01:15:03: ich sagen, wir haben jetzt ja die Folge, wenn ihr jetzt bis zum Ende

01:15:06: gehört habt, ist ja bald schon Ostern, kann man ja schon sagen, da

01:15:10: haben wir ja schon Gründonnerstag. Ich nehme an, Carina, du gehst jetzt,

01:15:14: wir haben jetzt ja Montag, gehst jetzt nochmal ans Eier sortieren und Eier

01:15:18: vorbereiten für die Ostertage, damit jeder ein frisches, gefärbtes

01:15:21: Osterei nach Möglichkeit Ostersonntag auf dem Tisch hat. Ja,

01:15:25: also ich denke auch, das wird unser Haupttätigkeitsfeld diese Woche. Also mal gucken, wie

01:15:29: das Wetter wird. Ich habe gerade gedacht, ja, passend zur, ich weiß nicht, ob du

01:15:32: es sehen kannst, aber passend zum Ende der Podcast Folge hat das April Wetter hier

01:15:36: anscheinend zumindest kurz mal aufgehört, die Sonne scheint.

01:15:40: Schauen wir mal, wie es gemeldet ist. Ich glaube, jetzt Anfang der Woche soll es

01:15:43: noch mal ein bisschen was geben, aber ab Mitte der Woche auch wieder besser. Vielleicht

01:15:46: kommen wir dann auch noch vor Ostern auf den Acker, um die Rüben zu

01:15:50: säen, aber alles unter Vorbehalt. Das schauen wir jetzt einfach mal, wie

01:15:54: es wird. Und ansonsten wird diese Woche auf jeden Fall mit Ostereiern und

01:15:57: Co. Tatsächlich nicht langweilig. Nein,

01:16:01: ich hoffe, ich habe mein Wetterbericht geguckt. Soll auch wieder kalt werden. Nicht, dass eure

01:16:05: Rüben noch zu kalt gesät werden können. Mal

01:16:08: gucken. Wie gesagt, ich mag, also ist jetzt auch kein Stress.

01:16:13: Es wird so geschafft, wie die Bedingungen es hergeben. Und ob es jetzt dann

01:16:16: vielleicht diese Woche noch passiert oder dann doch nach Ostern, dann ist es so. Ich

01:16:20: meine, Ostern ist ja auch früh dieses Jahr. Also ich bin da ganz entspannt.

01:16:24: Ja, auf jeden Fall. Ja gut. Carina, dann

01:16:28: wünsche ich dir eine schöne Woche. Wir bleiben in

01:16:31: Kontakt. Ich wünsche euch allen schöne Ostertage.

01:16:35: Bleibt gesund, feiert schön mit eurer Familie und

01:16:38: wir hören uns dann in zwei Wochen wieder. Macht's gut. Und

01:16:42: Carina, das letzte Wort hast du. Ich war schon völlig

01:16:45: irritiert.

01:16:51: Ich hatte kurz Angst, dass du mich jetzt hier abwürgst. Einfach

01:16:54: abgedruckt. Ja,

01:16:58: schön. Ja gut, dann würde ich auch ganz schnell noch

01:17:02: schöne Ostertage wünschen, vielleicht mit ein bisschen Sonnenschein,

01:17:06: besser Wetter. Und ja, wir freuen uns natürlich, dass ihr wieder mit

01:17:09: dabei wart. Und wie Johannes zu Anfang schon gesagt hat, lasst uns

01:17:13: gerne eine Bewertung da. Folgt unserem Podcast, das hilft auf

01:17:17: jeden Fall. Und ansonsten hören wir uns in zwei Wochen wieder

01:17:20: und bis bald. Abonniert uns auf Spotify oder überall da, wo

01:17:24: ihr Podcast hört. Wir freuen uns außerdem über eine Bewertung bei Apple

01:17:28: Podcasts. Und natürlich könnt ihr euch bei Fragen und Anregungen jederzeit

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