#121 – Mit der Rubin 10 durchs Outback: Justus berichtet

Shownotes

In dieser Folge wird’s international: Carina und Johannes bekommen live aus Australien spannende Einblicke von Justus, der aktuell auf einer Roadshow mit der Rubin 10 unterwegs ist. Welche Unterschiede gibt es im Alltag, wie läuft ein Feldtag vor Ort und wie behält man bei der Stoppelbearbeitung bei 44 Grad einen kühlen Kopf? Freut euch auf faszinierende Geschichten, überraschende Erkenntnisse, einen Blick über den Tellerrand und jede Menge Begeisterung für die Landwirtschaft, egal auf welchem Kontinent. Ein Muss für alle Neugierigen, die wissen wollen, was unsere Technik Down Under bewegt – und wie sich der Alltag auf der anderen Seite der Welt anfühlt. Reinhören lohnt sich, wir freuen uns wie immer auf euer Feedback! Wir freuen uns immer über eine positive Bewertung ⭐⭐⭐⭐⭐!

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Transkript anzeigen

00:00:01: Das ist Boden und ständig mit Carina Dünchem und Johannes Kisters.

00:00:05: Gemeinsam sprechen wir über die Landwirtschaft powered by

00:00:08: LEMKEN.

00:00:16: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Boden und ständig.

00:00:19: Zunächst mit Johannes und mir. Guten Morgen Johannes, wie geht's dir?

00:00:24: Ja, sehr gut heute. Ich freue mich, dass wir wieder an diesem sonnigen Morgen

00:00:27: zusammengekommen sind. Heute dann mit der Erwartung, dass wir noch jemanden dazuholen. Dazu gleich

00:00:32: später noch mehr. Und ja, wie geht es dir denn, Carina?

00:00:35: Hast du das Wochenende gut verbracht? Ja, ich weiß nicht, wie war denn bei euch

00:00:39: das Wetter? Bei uns war es nicht so gut, bisschen

00:00:43: regnerisch teilweise. Ja, so war

00:00:45: es ja auch. Ja, ja, ja, ich habe das Wochenende gut verbracht.

00:00:49: Also habe ich dir eben quasi auch schon gesagt, es war ein bisschen

00:00:53: stressig, weil irgendwie der Vor-Oster-Stress hier schon losgeht. Aber

00:00:56: ansonsten war es relativ ruhig, weil ja auf dem Acker ist gerade

00:01:00: wetterbedingt Pause, beziehungsweise ja auch, wir sind ja durch mit der

00:01:04: ersten Düngung, und das hat alles super funktioniert. Und dann kam jetzt auch

00:01:08: Gott sei Dank mal was Regen, den wir ganz gut gebrauchen konnten, weil bei uns

00:01:12: tatsächlich, also ich hatte das auch in der Story, und dann haben auch paar geschrieben

00:01:15: so nach dem Motto, oh Gott, bei uns muss es erstmal

00:01:18: abtrocknen, so, ne. Und ich freue mich schon wieder über Regen, aber wir hatten ja

00:01:22: tatsächlich nicht so viel Niederschlag, also ja auch kein Schnee oder

00:01:25: irgendwie eine Schneedecke, die noch geschmolzen ist und so. Also von

00:01:29: daher hat das schon ganz gut gepasst, dass es jetzt noch mal dann ein bisschen

00:01:32: mehr Niederschlag auch tatsächlich gab. Ich weiß ich gar nicht mehr. Ich glaube, es war

00:01:36: auch irgendwie so Freitag, Samstag, wo wir dann auch, oder jetzt insgesamt in

00:01:40: Summe mal über 20 Millimeter noch mal hatten. Das hat

00:01:43: ganz gut gepasst. Ja, das ist doch schön, vor allen Dingen, wenn

00:01:47: man dann alles fertig hat. Jetzt hier auch waren alle noch fleißig am

00:01:51: Düngen und so, und dann ging es glaube ich Donnerstag das erste Mal los. Freitag

00:01:54: war wieder ein bisschen besseres Wetter, und Samstag war wirklich so ein Tag, da hat

00:01:56: es von morgens bis abends eigentlich durchgeregnet.

00:02:01: Finde ich immer schon. Man merkt das jetzt immer mehr mit denen, wenn man Kinder

00:02:05: hat. Vorher wäre das wahrscheinlich nicht so aufgefallen, weil man irgendwas gemacht hat. Aber jetzt,

00:02:09: wenn die Kinder den ganzen Tag drin sind, dann denkt man sich immer,

00:02:13: ja, schön. Wobei unsere Kinder auch gerne im Regen draußen gehen. Wenn man den dann

00:02:16: richtig verkauft, dann können die nämlich schön ihre Regensachen anziehen und dann matschen.

00:02:20: Und das finde ich auch manchmal ganz schön. Ja, das gehört auch dazu.

00:02:25: Ja, auf jeden Fall. Ja, man merkt auch,

00:02:28: dass die Natur so ein bisschen aufgeatmet hat hier tatsächlich. Also so die Bäume, die

00:02:31: sprießen jetzt auch. Also gestern hat man wieder so ein

00:02:35: bisschen Sonne-Wolken-Mix, aber ein bisschen wärmer wieder. Heute Morgen scheint auch die

00:02:39: Sonne und ich habe auch zum Beispiel schon Rasen nachgesät für die

00:02:43: Hühner und so. Und da merkst du jetzt richtig, jetzt sprießt alles. Also das

00:02:46: hat so richtig gut getan dann der Regen jetzt. Ja, das stimmt.

00:02:50: Aber wobei die in manchen Regionen, ich habe heute Morgen bei Instagram gesehen in Ostdeutschland,

00:02:53: dass die sogar noch leichten Frost hatten heute Nacht. Das hatten

00:02:57: wir auch heute Nacht noch. Also ich kann ja gar nicht sagen, wie viel, aber

00:03:00: als ich gestern Abend ins Bett bin, das war irgendwie so um 10 und so,

00:03:02: da hatte ich noch mal geguckt, da waren es 0,2

00:03:06: Minus, also knapp Minus. Aber ich war heute Morgen auch so ein

00:03:10: bisschen rauhreif, war noch da auf jeden Fall. Ja,

00:03:15: hast du denn jetzt nach Donnerstag deinen

00:03:18: Kühlschrank? Er hatte doch keinen Strom. Hast du Probleme gehabt mit deinem Kühlschrank, wo

00:03:22: wir gerade bei Frost sind? Ja, das war, das war

00:03:26: auch ganz toll. Ja, ja, war angekündigt von den

00:03:30: Stadtwerken. Ich weiß nicht, die haben irgendwie an einem Haus was gemacht am

00:03:33: Stromanschluss. Klar, dann stand da halt zwischen 9 und 12 und ich glaube in Summe

00:03:37: war es auch gar nicht so lange, irgendwie so was wie anderthalb Stunden. Das kann

00:03:40: man ja dann schon mal verkraften. Aber dann merkt man auch einfach

00:03:44: mal so Dinge, die man dann nicht auf dem Schirm hat. Ich bin dann irgendwie

00:03:47: morgens auch ins Büro, so Macht der Gewohnheit. Erst als Erstes

00:03:51: drückst du auf den Lichtschalter. Ach nee, geht ja nicht. Gut, ja, machst den Rollladen

00:03:54: hoch. Ja, ich habe elektrische Rollläden. War wohl auch nichts.

00:03:58: Also mein Handyakku war dann leer bis mittags, weil ich ständig irgendwie entweder

00:04:02: die Taschenlampe an hatte oder dann E-Mails und Co. auch irgendwie

00:04:05: dann schon mal über Ja, übers Handy dann halt beantwortet habe

00:04:09: und so. Aber ja, wir haben es gut rumbekommen.

00:04:13: Doch, sehr gut. Und dann war aber nachher auch in der

00:04:17: geplanten Zeit alles wieder. Ja, ja, war dann alles wieder fertig und ab

00:04:21: mittags konnte ich dann wieder durchstarten. Ja, sehr schön.

00:04:25: Das hört sich doch gut an. Carina, hast du denn noch Feedback gekriegt zu unserer

00:04:27: letzten Folge? Ja, ich habe auf jeden

00:04:31: Fall Eier-Feedback bekommen zum Thema Eier

00:04:34: färben. Da hat der Benni uns geschrieben. Dass

00:04:38: er auch immer Eier färben lässt in einer Firma bei sich um die Ecke und

00:04:42: hat dann auch entsprechend Fotos geschickt, wie es da aussieht in der

00:04:45: Eierfärberei, weil man da auch zugucken kann und die auch offen sind für

00:04:49: Fragen und auch extra für Kinder eine Spielecke

00:04:52: eingerichtet haben, wo die auch noch was über das Ei lernen können. Das hatte ich

00:04:56: euch ja auch geschickt. Da wolltet ihr ja schon alle hinreisen, aber leider ist es

00:05:00: ja in Bayern. Wäre dann ein

00:05:03: kleiner Tagesausflug vielleicht trotzdem. Aus dem. Ja, und das

00:05:07: war auf jeden Fall mal ganz interessant zu sehen. Aber wie gesagt, ich bleibe da

00:05:10: auf jeden Fall auch dran, dass ich da bei uns vielleicht noch mal um die

00:05:13: Ecke gucken kann. Habe aber derweil auch ein YouTube-Video

00:05:16: gesehen von einer, also ist ein Familienunternehmen, ich kann ja gerade den Namen leider nicht

00:05:20: mehr sagen, aber die hatten das bei Geflügel News, ist so eine Seite,

00:05:24: der ich folge, auch auf Instagram, die hatten das gepostet und die haben dann den

00:05:27: Familienbetrieb auch so ein bisschen vorgestellt und das auch gezeigt, da wirklich

00:05:31: wie die Eier, ne, vom wie sie gekocht werden, wie sie gefärbt werden

00:05:35: und dann da auch noch mal so ein, wie so ein Lack drüber kommt, damit

00:05:37: die schön glänzen und so. Und die haben da das sehr gut

00:05:41: beschrieben. Klingt auf jeden Fall spannend. Ich bin

00:05:44: gespannt, Carina. Also viele Fragen jetzt, wie die gekocht werden und so, das

00:05:48: würde mich ja immer noch mal im Detail interessieren. Oder kannst du das jetzt schon

00:05:51: verraten? Werden die wirklich im Wasser gekocht oder werden die irgendwie so im Dampf irgendwie

00:05:55: gedämpft? Ja, das ist so ein Dampf, genau, wo die da drin, also

00:05:59: es war so ein Wie soll ich das erklären? Das ist so ein, also

00:06:03: zumindest in der Firma liegen die dann auch wie auf so Rädern, die so

00:06:06: rund laufen, sage ich jetzt mal. Zeige ich dir das hier auch

00:06:09: schon wieder, ist im Podcast wieder schwer zu erklären.

00:06:13: Ist wirklich wahr. Ja, da könnte man das auch gut einblenden.

00:06:17: Genau, dann können die Zuschauer auch direkt sehen. Aber ich kann es ja sonst vielleicht

00:06:19: auch einfach bei YouTube oder beziehungsweise irgendwie mal teilen oder euch mal schicken. Es

00:06:23: ist echt ganz interessant. Aber wie es bei uns da gemacht

00:06:27: wird, weiß ich noch nicht, weil ich es auch tatsächlich diese Woche noch nicht geschafft

00:06:29: habe. Also Matthias hatte die Eier, Anfang

00:06:33: letzter Woche quasi abgeholt. Wir haben auch ein bisschen früher, sind wir gestartet mit den

00:06:37: bunten Eiern, weil einfach die Nachfrage schon so hoch war, weil die

00:06:41: Leute irgendwie schon früher bunte Eier haben wollten, keine Ahnung. Und dann haben wir dann

00:06:44: doch eine Woche früher schon angefangen, und da war ich aber leider in einem Termin,

00:06:48: deswegen hat Matthias die alleine abgeholt. Aber vielleicht bin ich ja dann beim nächsten Mal

00:06:52: dabei und kann mal hinter die Kulissen schauen und dann bei der nächsten

00:06:55: Podcastfolge vielleicht mehr erzählen. Ja. Da bin ich eher, das wäre

00:06:59: auf jeden Fall spannend. Ja, Carina, ich habe auch Feedback gekriegt, und zwar

00:07:02: haben wir ja auch letzte Woche über Australien gesprochen und dass

00:07:07: da Justus gerade unterwegs ist. Und ich habe dann auch Feedback von Lukas gekriegt

00:07:10: und muss sagen, mit dem habe ich jetzt sehr intensiv auch geschrieben. Und da

00:07:14: sind viele Sachen, die ich jetzt erzählen könnte, das würde auch eine ganze Podcast-Folge

00:07:18: füllen. Aber was ich wirklich am krassesten finde, ist,

00:07:22: also der arbeitet da in so einem kleinen Ort, wo es im Jahr, sage ich

00:07:25: mal, 250 Millimeter Niederschlag gibt,

00:07:28: was ich schon erstaunlich finde. Was ich

00:07:31: auch als ersten Punkt sehr erstaunlich fand, ist, dass die

00:07:35: das wirklich ein Ort, wo 100, knapp über 100 Leute

00:07:39: wohnen und wo es dann anscheinend so eine

00:07:42: Gemeinschaftsfarm gibt, wo quasi alle Landwirte, die im Ort

00:07:45: sind, die bewirtschaften sozusagen also die Farm, die

00:07:49: Gemeinschaftsfarm, wo dann, sage ich mal, Sachen erwirtschaftet werden, die der

00:07:53: Gemeinde zugutekommen. Die ist 900 Hektar groß, wo

00:07:56: dann die Erlöse aus dieser Farm werden alle ja sozusagen in

00:08:00: die Gemeinde gesteckt, sodass es jetzt auch in dem kleinen Ort einen Sportplatz gibt und

00:08:03: verschiedene andere öffentliche Einrichtungen. Das ist dann immer so, dass alle Landwirte dann an

00:08:07: einem Tag alles säen und alles ernten. Also dann kommen dann diese

00:08:11: 10 Landwirte und die sind dann mit 10 Erstädtern, also mit diesen Sämaschinen und

00:08:15: mit 10 Dreschern, alles am Ernten und bringen das dann direkt zur

00:08:19: Genossenschaft. Und der Löwe, wie gesagt, fließt dann in die Gemeinde und

00:08:22: abends gibt es dann immer ein schönes Get-together quasi. Aber der zweite finde

00:08:26: ich sehr, finde ich eigentlich ein cooles Prinzip, muss ich sagen, weil Fläche

00:08:30: ist ja in Australien, sage ich mal, jetzt nicht der knappeste Faktor, sondern eher

00:08:33: das Wasser. Und dass alle dann so an einem Strang ziehen, damit es da

00:08:37: wirklich dann Sportanlagen gibt oder ein kleines Schwimmbad in dem

00:08:41: Ort für die, für die Bevölkerung, finde ich schon sehr cool.

00:08:45: Und das sorgt wahrscheinlich auch dafür, ich denke mal, dass viele sowieso in der Landwirtschaft

00:08:48: arbeiten, dass die Landwirtschaft da wahrscheinlich auch sehr gut gut angesehen wird, ist

00:08:52: ja sowieso immer zum Beispiel in vielen Ländern irgendwie doch

00:08:56: mehr im Tagesgeschäft der Allgemeinbevölkerung auch

00:08:59: integriert. Also wenn man jetzt zum Beispiel in Amerika ist, auf dem Land oder so,

00:09:02: dann kommt ja auch im Radio auf einmal Werbung von John Deere oder so.

00:09:07: Ja, auf jeden Fall hat er mir dann noch

00:09:11: erzählt, wie er sein Visum gekriegt hat und wie das alles so gelaufen ist. Und

00:09:14: da weiß ich fast noch, weil wir sind dann irgendwie drauf gekommen,

00:09:18: wie weit man denn so fahren muss. Und dann hat er mir tatsächlich geschrieben, der

00:09:21: nächste Supermarkt ist 50 Kilometer entfernt.

00:09:25: 50 Kilometer. Wenn man aber eine Stadt in Anführungszeichen haben will,

00:09:29: muss man 250 Kilometer fahren. Der nächste McDonald's

00:09:33: ist 3 Stunden entfernt. Also, weil ich dann jetzt nicht so

00:09:37: darauf verzichte. So, Polizei

00:09:41: auch 50 Kilometer entfernt. Krankenhaus

00:09:44: 250 Kilometer, aber dafür kommt einmal die Woche ein

00:09:47: Hausarzt ins Dorf. Das wollte ich nämlich gerade fragen. Ich meine, so wie du

00:09:51: gerade schon sagst, McDonald's und so kann man ja vielleicht drauf verzichten, aber

00:09:54: das merkt man ja schon hier teilweise in

00:09:58: ländlichen Regionen. Oder bei uns haben jetzt auch viele, also das ist ja

00:10:02: auch ein krasses Thema, dass sich viele Krankenhäuser halt nicht mehr lohnen und

00:10:05: geschlossen werden und so. Und ich hatte das auch in einem

00:10:08: Zeitungsartikel gelesen, auch hier so in der Eifel, wo es dann auch darum ging,

00:10:13: Dass immer mehr so, ich sage jetzt mal überspitzt gesagt, so

00:10:17: Landärzte schließen und Krankenhäuser dann schließen und du dann

00:10:20: echt weit fahren musst bis in die nächste Stadt. Aber ja, natürlich keine

00:10:24: 200 Kilometer. Und ich meine, wenn jetzt wirklich so

00:10:28: ein Unfall oder so was passiert, was Schlimmeres, das ist ja dann

00:10:32: auch schon krass, wenn das alles so weit weg ist.

00:10:35: Genau das habe ich auch gedacht. Wenn man jetzt mal auch, ich sage mal, man

00:10:38: wird ja nicht immer genau dann krank, wenn der Hausarzt gerade da ist. Und du

00:10:41: hast ja dann, wenn du irgendwie Fieber hast oder so, oder irgendwie weiß ich nicht,

00:10:45: wie man— ich kann mir das gar nicht vorstellen. Deswegen vielleicht

00:10:49: kann ich ja den Lukas noch überzeugen, dass er uns das mal genauer erzählt in

00:10:52: irgendeiner der nächsten Folgen. Vielleicht spannend,

00:10:56: ist auf jeden Fall unvorstellbar. Schon alleine diese Weite und aber

00:11:00: auch mega spannend finde ich das. Also so sein Leben so einzurichten. Überleg mal auch

00:11:04: der nächste Supermarkt 50 Kilometer entfernt. Das ist jetzt nicht so, dass

00:11:08: du dann abends das— ich meine, wir wohnen auch schon Ich wohne auch relativ weit

00:11:11: außerhalb. Ich komme nicht mit dem Fahrrad oder zu Fuß zum Supermarkt. Ich muss

00:11:15: mich immer ins Auto setzen und mindestens 5 bis 10 Minuten fahren, je nach

00:11:18: Verkehrslage. Das ist jetzt nicht so, wenn ich manche aus meinem Abi-Jahrgang

00:11:22: höre, die wohnen in der Stadt, die sagen dann, wenn sie nach Hause gehen von

00:11:24: der Arbeit, ich laufe mal kurz beim Rewe vorbei oder wo auch immer, pack mir

00:11:28: in den Rucksack und koche dann heute Abend. Sondern wenn dann halt bei uns nicht

00:11:31: da ist, dann habe ich auch keine Lust, dann noch mal zu gehen, so ungefähr,

00:11:34: weil das mir dann zu aufwendig. Aber wenn der nächste Supermarkt 50

00:11:37: Kilometer weg Da muss man schon sehr gut planen können

00:11:41: oder halt sehr strukturiert. Ja, ist ja beides das Gleiche,

00:11:45: aber ist schon ein ganz anderer Lebensstil, glaube

00:11:49: ich dann. Absolut. Ja, und da sieht man auch mal wieder, was wir für einen

00:11:52: Luxus haben. Also ich meine, klar, ich muss mich auch ins Auto setzen,

00:11:56: aber ich bin in 5 Minuten gefühlt und kann mir hier noch

00:11:59: aussuchen, ob ich von— darf ich das überhaupt sagen— Aldi, Lidl,

00:12:03: Kaufland, Rewe, was weiß ich. Also ich habe hier sämtliche Möglichkeiten,

00:12:06: mir dann auch noch auszusuchen, wo ich überhaupt hinfahre. Und ja,

00:12:10: da fährst du da 50 Kilometer durch die Lande, das ist

00:12:14: schon krass. Ja, aber dann vielleicht auch im Gegenzug

00:12:18: daher noch mal logischer, dass ja auch, obwohl es halt die

00:12:21: Frage, was bauen die da so an? Also ich meine, ist das auch schon so

00:12:25: ein bisschen Landwirtschaft im Sinne von Selbstversorgung dann in so einem Dorf?

00:12:29: Oder ist es dann wirklich, ich sage mal in Anführungszeichen, nur Getreide oder so,

00:12:33: was dann in irgendwelche Mühlen und keine Ahnung was gefahren wird. Das würde mich

00:12:37: nämlich auch mal noch interessieren, weil dann hat das ja auch noch mal einen anderen

00:12:40: Stellenwert. Er sprach diese Farm, diese Gemeinschaftsfarm hat

00:12:44: nur Getreide angebaut, weil man hat so, also jetzt nicht

00:12:48: Gemüse, weil die wahrscheinlich zu wenig Wasser dafür haben. Also auf

00:12:51: jeden Fall hauptsächlich Getreide. Okay. Ja, na ja,

00:12:55: aber das bringt uns auf jeden Fall, finde ich, wir haben jetzt eine gute

00:12:58: Überleitung zu unserem Gast. Der ist nämlich auch in

00:13:02: Australien, so viel kann ich schon mal verraten. Und den holen wir jetzt nämlich mal

00:13:05: dazu. Sehr

00:13:06: gerne.

00:13:11: Also wir sitzen jetzt hier mit unserem Gast. Wir haben gerade schon im

00:13:14: Vorgespräch einmal überlegt, er hat selber auch schon mal die

00:13:18: Podcast-Folge gehostet mit Carina. Wir wissen nur nicht mehr

00:13:21: ganz genau wann. Jetzt aktuell befindet er sich

00:13:25: in Australien, macht da eine Roadshow für Lemke mit der Rubin

00:13:29: 10 1000. Kurt Scheibenegger. Und in dem Sinne herzlich

00:13:32: willkommen Justus aus Australien, live zugeschaltet

00:13:36: australischer Zeit montagsabends, aber am

00:13:40: selben Tag, also 9 Stunden vor der Zeit. Schön,

00:13:44: dass du dabei bist, Justus. Ja, schönen guten Abend,

00:13:47: sage ich mal, Carina und Johannes. Bei mir sind es ja wie gesagt 9

00:13:51: Stunden, oder ich bin 9 Stunden vor euch. Ja, und wie

00:13:55: ich gerade schon gehört habe, natürlich auch mit deutlich besserem Wetter.

00:14:00: Wobei heute Morgen geht es immerhin, scheint die Sonne bei uns.

00:14:04: Moin Justus. Ich habe übrigens gerade

00:14:08: nachgeguckt, das war Folge 72, Carina hat einen Neuen. Da

00:14:12: haben noch alle so über den Titel

00:14:15: gelacht, weil du ja nicht dabei warst. Genau, und ich mit Justus die

00:14:19: Folge alleine gemacht habe. Genau. Also hat sich übrigens

00:14:23: bewahrheitet. Ja, hat sich bewahrheitet,

00:14:26: dass der Titel viel ausmacht. Also der hat auf jeden Fall

00:14:30: gezogen. Ja,

00:14:33: Justus, du hast schon gerade gesagt, besseres Wetter heißt ja in dem Sinne, haben wir

00:14:37: uns jetzt darauf geeinigt, nur die Temperatur ist wärmer. Wir haben hier auch Sonne, aber

00:14:41: du hast mehr Sonne. Wie sieht denn so das Wetter gerade bei euch aus,

00:14:45: Justus? Genau, vielleicht einmal kurz zur geografischen

00:14:48: Einordnung, wo ich bin. Ich bin gerade in

00:14:52: Ghandewindi, heißt das. Im Süden von dem

00:14:55: Bundesstaat Queensland. Ich bin so ungefähr 3

00:14:59: Stunden westlich von der Küste. Also wenn man sich jetzt

00:15:03: mal Australien anguckt und dann die Grenze von New

00:15:06: South Wales und Queensland, da 3 Stunden von der Küste rein,

00:15:10: da ist es ganz windig, ist auch ganz spannend. Direkt hinter meinem Motel verläuft der

00:15:14: Grenzfluss, da ist dann auch

00:15:18: die Zeitverschiebung, also da werden wir noch mal eine Stunde weiter.

00:15:22: Also wie gesagt, ich bin in Queensland, um aufs Wetter zu

00:15:25: kommen. Hier sind jetzt gerade so noch,

00:15:30: ja, ich sag mal gute 30 Grad um halb 7 abends.

00:15:34: Letzte Woche war ich schon hier, da hatten wir am

00:15:37: Donnerstag den heißesten Tag mit guten 44 Grad.

00:15:41: 44 Grad, das ist schon,

00:15:45: ja, sind das dann so schwüle 44 Grad, wie man es so aus Deutschland kennt?

00:15:49: Wahrscheinlich nicht, oder? Oder ist es erträglicher wie Wenn es bei uns so

00:15:53: heiß ist. Genau, das wollte ich gerade auch noch sagen. Also es ist hier

00:15:57: unten, sage ich mal, warum ich unten sage, komme ich gleich drauf zu

00:16:01: sprechen, ist es Gott sei Dank eine trockene Hitze.

00:16:05: Wo ich in Australien angekommen bin, wir sind oben in Townsville

00:16:09: angefangen, das ist relativ, ich sag mal, weit nördlich oder weit im

00:16:13: Norden von Queensland. Das ist so

00:16:16: kurz vor der Grenze zum tropischen Klima.

00:16:20: Da weiß ich noch ganz genau, ich bin aus dem Flughafen rausgekommen, da war noch

00:16:23: schön Klimaanlage, und dann kriegt man wirklich wie so einen Schlag und denkt sich so,

00:16:27: was ist hier los? Total schwül. Und dann

00:16:30: denkt man, na ja, okay, gibt es bei uns in Deutschland auch. Also als ich

00:16:34: da oben angekommen bin, waren so gute 35 Grad, und ich dachte, na ja, okay,

00:16:38: dann soll das wohl demnächst hier mal ein Gewitter geben, und dann wird das besser.

00:16:42: Ja, da hat uns unser Servicekollege, mit dem ich ja auch viel unterwegs bin,

00:16:47: der John Potts, Der hat mich dann zum Händler gefahren. Das war so

00:16:50: eine gute Stunde Autofahrt, dann ist er ausgestiegen und in der Sekunde, wie wir

00:16:54: aussteigen, öffneten sich die Schleusen und es fing an zu schütten.

00:16:58: Das kann man sich nicht vorstellen. Wie? Ja, oder man kann sich vielleicht doch vorstellen,

00:17:01: genauso wie im Sommer, wenn so ein richtiges Sommergewitter runterkommt.

00:17:05: Und ich weiß noch, dass ich da so dachte, so Gott sei Dank, jetzt ist

00:17:09: es gleich 10 Grad kühler und irgendwie nicht mehr so schwül. Das

00:17:13: Einzige, was sich geändert hat an der ganzen Situation, war, dass der

00:17:17: Boden nass war. Es war weiterhin total schwül und genauso

00:17:20: warm. Und ich dachte, das darf doch nicht wahr sein. Und das war da oben

00:17:23: die ganze Zeit. Das ist schon wirklich krass. Also

00:17:27: dieses Schwüle, das macht doch mit dem Körper relativ viel, weil man gar

00:17:31: nicht so merkt, wie viel man schwitzt. Also man dehydriert relativ schnell.

00:17:35: Deswegen ist hier in— ich generalisiere das

00:17:39: jetzt einfach mal auf komplett Australien— was es hier

00:17:43: überall gibt, ist Wasser ohne Ende. Also jeder hat Also

00:17:47: man kriegt immer überall Wasser und Sonnencreme. Das ist ganz, ganz

00:17:51: wichtig hier, die Sonnencreme. Zum einen, weil wir im

00:17:55: Spätsommer jetzt gerade hier sind, und zum anderen ist ja das Ozonloch hier drüber.

00:17:59: Also hier ist die Sonne wirklich ein ganz, ganz großer

00:18:02: Faktor, der auch ganz viel an den Geräten kaputt macht.

00:18:06: Also zum Beispiel die ganzen Scheunen, die auf

00:18:10: den, auf den landwirtschaftlichen Betrieben sind, die sind nicht wie bei uns, ich sage mal,

00:18:14: um im Winter die Feldspritze oder irgendwas,

00:18:18: was nicht unbedingt der Witterung so ausgesetzt sein

00:18:21: soll, zu schützen. Also zum Beispiel, wie du sie anhalten an einer

00:18:25: Solitär oder so. Hier ist es wirklich komplett

00:18:29: andersrum. Hier ist es dafür da, dass ja die Geräte vor der

00:18:32: Sonne zu schützen, vor dem krassen UV-Licht. Das ist wirklich

00:18:36: ganz anders als bei uns. Wahnsinn. Kann man sich

00:18:40: echt nicht vorstellen. Aber was ich nur mit weiß, wo du sagst, mit der Sonne

00:18:44: und Scheune und so, das war, wo ich in Amerika war, war das auch mal

00:18:47: ein Thema. Wenn man irgendwo, wenn wir so im Sommer so warm hatten, wir mussten

00:18:50: irgendwie schrauben, da standen die Drescher ja normalerweise draußen. Aber wenn wir daran geschraubt haben,

00:18:54: haben wir die mal tags vorher in die Scheune geschoben, weil sonst konntest du die

00:18:57: nämlich gar nicht anpacken, weil die so heiß waren, dass du quasi ein Ei

00:19:00: darauf hättest braten können auf den Blechen, weißt schon, allein die Bleche runterzumachen.

00:19:05: Deswegen haben wir die dann auch immer unter so Schuppen gefahren, wenn wir da irgendwie

00:19:08: schrauben mussten. Genau dasselbe, oder genau dieselbe

00:19:11: Erfahrung habe ich letzte Woche auch gemacht. Da habe ich einen

00:19:15: Schlüssel auf der Rubin liegen gelassen und habe eben was

00:19:19: gedruckt. Das waren vielleicht 5 Minuten oder so, und dann habe ich es wieder eingefasst.

00:19:22: Das war so heiß, kann man, kann man sich vielleicht

00:19:26: gar nicht so vorstellen. Vielleicht, vielleicht noch mal ein

00:19:30: kleiner Fun Fact, oder was heißt Fun Fact,

00:19:33: vielleicht etwas, was man sich gar nicht so vorstellt in

00:19:36: Australien. Unser letzter Stopp, der war in

00:19:40: Emerald, das ist so gute 6 Stunden

00:19:43: nördlich von hier. Das ist eine Region, die sehr, sehr

00:19:47: bekannt ist für Minen, also das sind ganz viele Minen

00:19:51: und Landwirtschaft, mehr gibt es da nicht. Und da

00:19:55: war es auch sehr trocken. Drumherum. Da denkt man sich,

00:19:58: na ja gut, der Boden, der muss total hart sein.

00:20:02: Und dann bin ich ausgestiegen vom Trecker, weil ja, als ich die

00:20:06: Rubin da eingesetzt habe für den oder vorbereitet habe für den Feldtag,

00:20:10: habe ich halt ausgestiegen, um einmal nach der Tiefe zu gucken.

00:20:15: Und na ja, bis jetzt war es für mich so, ich bin ausgestiegen, habe schon

00:20:17: gesagt, oh, das ist aber ein fluffiger Boden, bin hinter die Rubin gegangen und wollte

00:20:20: den Zollstock einfach so in die Erde stecken, wie man es halt kennt. Dann hat

00:20:24: man ja so nach Ich hatte die eingestellt so auf ungefähr 7, 8

00:20:27: Zentimeter normalerweise Widerstand, aber man konnte den Zollstock

00:20:31: einfach also bis 20, 22 Zentimeter ohne

00:20:34: Probleme in den Boden drücken.

00:20:38: Das ist aber, das ist wirklich besonders. Und als ich den Zollstock

00:20:42: wieder rausgezogen habe, da war richtig, also der

00:20:45: Boden, also die obersten 5 Zentimeter waren trocken und darunter war es wirklich noch

00:20:49: richtig nass. Das war für mich so ein Aha-Moment,

00:20:53: dass dieser Boden dann doch die Feuchtigkeit relativ gut hält.

00:20:57: Was habt ihr da für Böden? Also es ist auch ähnlich wie hier, dann ganz

00:21:01: unterschiedlich, wo du unterwegs bist, oder?

00:21:05: Würde ich gar nicht mal so sagen. Natürlich,

00:21:09: ich sitze immer so zwischen 4 und 6

00:21:12: Stunden um. Also es ist immer schon relativ lange Strecke für

00:21:16: deutsche Verhältnisse. Für Australien ist es so, ach ja, da müssen wir morgen da und

00:21:20: da. Erstens sind die Entfernungen hier ganz anders, deswegen sind

00:21:23: dann auch die Böden relativ unterschiedlich.

00:21:29: Zum Beispiel dort, wo ich, oder wovon ich angefangen habe zu

00:21:33: sprechen, da oben bei Townsville, die Stadt, wo wir da

00:21:36: waren, die heißt Ayr. Die Region ist sehr, sehr bekannt für

00:21:40: Zuckerrohranbau, und dort ist es so ähnlich wie Schwarzerde, ein

00:21:44: relativ sandiger, sehr, sehr schwarzer

00:21:47: Boden da in Emmerich, wo wir,

00:21:51: wo wir da als Nächstes waren. Das kann man sich eher vorstellen wie

00:21:55: Bördeboden. Das ist wirklich ein sehr, sehr fluffiger Boden

00:22:00: und ja, schon, schon auch dann, ich sag mal, so ein

00:22:03: Bördeboden. Und aber haftet auch ganz gerne an,

00:22:07: aber verzeiht extrem Bodenverdichtungen. Also das ist, das ist schon krass,

00:22:11: haben auch die Landwirte da gesagt. Hier ist es ja sehr

00:22:15: Ja, oder sehr, sehr, sehr weit verbreitet, dass man mit diesen kleinen

00:22:19: Zwillingen fährt, also mit den schmalen Zwillingsreifen.

00:22:24: Und hier, wo ich jetzt bin, da würde ich mal sagen, hier haben wir so

00:22:28: einen Boden wie auf der,

00:22:31: wie oben in Burning Heart, relativ,

00:22:35: relativ sandigen Boden mit

00:22:38: einem kleinen Lehmanteil drin.

00:22:42: Peter, mal sagen, super sandiger Sand haben wir da. Da

00:22:45: kann man ja ganz, ganz so sandig ist es hier nicht.

00:22:49: Schon, schon noch ein Lehmannteil mit drin. Genau. Und was

00:22:53: halt auch bis jetzt mir persönlich noch so ein bisschen fehlt, ist

00:22:57: diese rote Erde. Also wenn man irgendwie an Australien denkt, dann denkt man ja immer,

00:23:01: dass alles rot ist. Kann ich bis jetzt nicht so

00:23:04: bestätigen. Okay, aber kann ja noch kommen, oder was?

00:23:08: Also du wirst wahrscheinlich noch weiterreisen oder ist das da schon deine

00:23:11: Endstation? Nee, ich werde noch

00:23:14: weiterreisen, gute 2 Wochen jetzt noch. Da kommen wir

00:23:17: dann auch weiter südlicher nach New South Wales. Das ist

00:23:21: dann, ich sag mal so, höher Sydney und da kommt dann

00:23:25: auch mal die rote Erde. Vielleicht noch ein kleiner Fun Fact zu

00:23:29: diesem Bördeboden, sag ich mal, oder bärdeähnlichen

00:23:32: Boden. Da haben der John Potts und ich auch

00:23:36: einen Landwirt besucht, der ackert

00:23:39: ökologisch, der macht mit seinem Vater zusammen,

00:23:42: bewirtschaften die gute 2500 Hektar.

00:23:46: Und der hat sich jetzt letzten

00:23:49: Sommer für ein Gigant 12 System

00:23:53: mit 16 Meter Heliodor entschieden. Und damit macht er

00:23:57: seine Bodenbearbeitung. Und ich habe ihn dann einfach mal gefragt, weil ich

00:24:00: sagte, wie lange hast du denn die Rubin schon und wie viel? Ach, die Rubin,

00:24:03: die Heliodor. Weil man an den Scheiben gar nicht so einen

00:24:06: großen Verschleiß gesehen hat. Und der hat gesagt, ich habe die jetzt ein

00:24:10: gutes Dreivierteljahr und habe damit jetzt mit knappe 2000 Hektar

00:24:14: geackert. Also der ackert relativ flach, der nutzt

00:24:17: die, um seine Zwischenfrüchte

00:24:21: einzuarbeiten oder niederzudrücken und oberflächlich

00:24:24: einzuarbeiten. Und ich dachte, krass, man sieht fast gar keinen

00:24:28: Verschleiß. Und da hat der Landwirt mir erzählt, dass der Boden dort oben

00:24:32: überhaupt nicht aggressiv gegenüber Metall ist, aber

00:24:36: gegenüber Gummi zum Beispiel. Und er sagte also, man

00:24:40: weiß, er hat einen Raupenschlepper, bei seinem Raupenschlepper hat er den

00:24:43: größten, oder beim Trecker hat halt den größten Verschleiß an den

00:24:47: Ketten. Und das ist halt ein wichtiger Punkt, der mir auch gar nicht so

00:24:51: bewusst war. Spannend. Ja, wenn du jetzt sagst

00:24:54: Zwischenfrüchte und so, was ist denn jetzt so? Also jetzt erst mal

00:24:58: nur zur Erklärung, du bist ja mit der normalerweise mit der Rubin 10/1000, also mit

00:25:02: unserer Rubin 10 mit 10 Meter Arbeitsbreite unterwegs.

00:25:06: Was ist denn so? Jetzt sind denn so die Hauptanwendungsfälle gewesen, die

00:25:10: Landwirte damit machen wollen, oder habt ihr noch andere Geräte dabei? Vielleicht kannst du das

00:25:13: auch noch mal erklären, bevor wir dazu kommen, was die damit machen dann in ihrem

00:25:17: alltäglichen Einsatz. So wie jetzt der eine Landwirt, der seine Zwischenfrucht einarbeitet mit dem Heliodor.

00:25:22: Genau, also ich bin mit einer Rubin 10 1000 unterwegs, also

00:25:25: 10 Meter Rubin 10 Scheibenegge und einem Karat

00:25:29: 12 6 Meter, also unser vierbalkiger Grubber.

00:25:32: Und ja, was sind so die Hauptanwendungsfälle? Also

00:25:36: was sehr wichtig ist, oder was für mich vor allen Dingen neu war, ist,

00:25:40: dass die nach der Ernte, egal was es

00:25:44: jetzt ist, ob es Baumwolle ist, ob es

00:25:48: Kichererbsen sind oder ob es Weizen ist, lassen sie die Stoppeln stehen

00:25:52: und wollen dann kurz vor der Aussaat,

00:25:56: die hier meistens in ja, ich sag mal, im

00:25:59: Mintelverfahren stattfindet, wollen sie einmal die

00:26:03: Fläche einebnen und die Stoppeln einmal

00:26:06: oberflächlich einarbeiten, so dass die Rotte

00:26:10: angeregt wird. Und das

00:26:13: wird hier sehr häufig halt mit einem Speedtiller

00:26:17: gemacht, also bei einer Kurzscheibenegge.

00:26:20: Und ja, was halt für

00:26:24: die Landwirte hier oben neu ist,

00:26:28: ist halt diese große Scheibe. Also die haben eher, eher

00:26:31: kleine, sehr, sehr einfache Scheiben hier

00:26:35: und haben da aber dann die Riesenprobleme mit, dass wenn es dann doch

00:26:39: mal trocken ist, also jetzt gerade sind wir hier

00:26:43: in, ja, ich sag mal, Verhältnissen unterwegs, die

00:26:46: eher untypisch sind, weil es dann doch hier über den Sommer

00:26:50: relativ viel geregnet hat. Dann,

00:26:54: wenn es normalerweise richtig hart ist, kommen die mit den Scheiben gar nicht so in

00:26:57: die Erde und haben auch nicht so den Mischeffekt.

00:27:01: Und das ist immer was, was sehr, sehr besonders ist, was

00:27:05: hier unten so aufkommt oder in den Gesprächen halt.

00:27:09: Also es ist auch gar nicht so, dass man, dass die Landwirte

00:27:13: unbedingt unsere blauen Geräte kennen. Da

00:27:17: macht man auch so relativ viel Ja, ich sag mal Basisarbeiten.

00:27:21: Wer sind wir überhaupt? Wo kommen wir her? Was stellen

00:27:25: wir so her? Weil man muss ganz ehrlich sagen,

00:27:29: die Landwirte, die sind hier so extrem weit weg von

00:27:33: irgendwelchen Händlern, dass sie meistens

00:27:36: immer nur die Geräte kennen, die der Händler dann auch anbietet.

00:27:40: Zum Beispiel jetzt gerade hier sind wir bei dem Händler,

00:27:44: SFM heißt der. Und der hat

00:27:48: mit 3, mit 3 Niederlassungen, deckt ein Gebiet ab,

00:27:52: so groß wie ganz Deutschland. Und da muss man sich halt einfach mal vorstellen, was

00:27:56: das hier für Weiten sind. Und die Landwirte hier sind auch ein

00:28:00: ganz anderes Leid gewohnt als, ich sage mal, die

00:28:03: Landwirte zu Hause in Deutschland. Weil wenn hier was kaputt geht

00:28:07: und ich sage mal jetzt übertrieben gesagt irgendwo, ich sage

00:28:11: mal, was Schwerwiegendes kaputt geht, was man jetzt nicht mal eben so

00:28:14: reparieren kann, dann wissen die halt, ja okay, jetzt steht das

00:28:18: Gerät mal 2, 3 Wochen, bis Teile aus Übersee da sind.

00:28:22: Weil anders kriegen sie es nicht hin oder kriegen sie es

00:28:26: nicht ran, die Teile. Deswegen ist das hier

00:28:30: halt ein Riesenpunkt, ich sag mal Teileverfügbarkeit

00:28:33: und so was. Und genau, das sind halt so

00:28:37: Basis- Basisarbeiten, die man, die man dann hier macht.

00:28:41: Auf die, auf die letzten Feinheiten kommt es gar nicht so unbedingt an. Also

00:28:45: denen ist auch der Preis, natürlich spielt der Preis hier auch eine

00:28:49: Rolle, aber vor allen Dingen die gute Arbeit und dass die

00:28:52: Arbeit auch gesichert funktioniert. Das ist eigentlich so der, der

00:28:56: Hauptpunkt hier unten. Ich finde es total spannend, dass du

00:28:59: gesagt hast, dass sie die Stoppel stehen lassen.

00:29:04: Wie lange ist denn die Zeitspanne da von der Ernte bis zur Aussaat?

00:29:08: Weil gerade wenn man ja dann so an Trockenheit denkt und wenn man so

00:29:12: an uns hier denkt, also da fährt ja am besten die Scheibenegge schon

00:29:15: hinterm Mähdrescher her, um die Kapillare zu brechen und

00:29:18: um eben Wasser zu speichern. Deswegen finde ich das

00:29:22: gerade voll spannend. Das hätte ich nicht gedacht, dass sie das so stehen lassen.

00:29:26: Genau das war auch mein Denken und das habe ich mit dem

00:29:30: Landwirt, mit diesem Biolandwirt auch mal diskutiert. Ich sage,

00:29:34: warum fährst du denn nicht direkt hinterm Mähdrescher, so schnell du

00:29:38: halt kannst? Die machen das nur zu zweit. Die Ernte macht dort oben ein Lohnunternehmer

00:29:42: für die und dann müssen die mit zwei Überladewagen halt fahren. Aber ich sage,

00:29:45: warum fährst du nicht, sobald es geht, mit der Scheibenegge

00:29:49: hinter dem Mähdrescher hinterher und brichst halt oberflächlich die

00:29:53: Kapillarität und knickst die Stoppeln um? Und

00:29:57: er hat gesagt, er lässt die Stoppeln stehen, um den Schattenwurf

00:30:00: auf der Fläche zu lassen.

00:30:04: Und also so ist deren Philosophie.

00:30:08: Ich habe denen dann mal erklärt, wie wir das machen oder warum wir

00:30:12: auch hinterherfahren, gerade auch um, ich sage mal,

00:30:16: ja, Unkräuter oder Beikräuter und das Ausfallgetreide zum

00:30:19: Auflaufen zu bringen. Den Punkt haben die hier Gott sei Dank

00:30:23: nicht so sehr. A, Unkräuter ist

00:30:27: hier, ist ein Thema, ja, aber gar nicht so ein Riesenthema wie bei uns,

00:30:31: weil die hier extrem drauf achten, dass keine

00:30:35: Verschleppung stattfindet. Also die Landwirte sind sowieso immer so, ich sag mal,

00:30:39: einzelne Hubs. Die haben eigentlich, sind die immer voll

00:30:42: arrondiert, ne. Also denen ist auch egal, wie breit die Geräte sind und sonst irgendwas.

00:30:46: Also das ganz selten mal, dass die irgendwie über öffentliche Straßen fahren. Und sonst haben

00:30:50: sie irgendwie eine Privatstraße, neben der öffentlichen Straße,

00:30:52: nebenher. Das ist das eine. Also die haben gar nicht so die

00:30:56: Verschleppung, ich sage mal, von Landwirt zu Landwirt. Und sobald wir auch mit

00:30:59: unseren Geräten umsetzen, müssen wir die penibel sauber machen.

00:31:04: Also das ist dann wirklich, dass die achten da wirklich extrem drauf.

00:31:07: Deswegen haben die gar nicht so den Riesenunkrautdruck, sage ich mal.

00:31:11: Und was das Ausfallgetreide angeht, ist, dass die hinterm Mähdrescher haben die so ein

00:31:14: C-Terminator, heißt es. Das ist an sich eine

00:31:18: Hammermühle, die hinten am Spreuverteiler noch mal ist und einfach alles, was da

00:31:22: hinten ankommt, kurz und klein haut. Also da läuft sowieso nichts

00:31:25: auf. Zu deiner Frage, wie lange

00:31:29: zwischen Ernte und Aussaat ist,

00:31:33: ist so ein bisschen abhängig, welche

00:31:36: Folgefrucht kommt. Zum

00:31:39: Beispiel Weizen wird hier in der Region

00:31:43: ich sag mal so, in Zentral-Queensland, so irgendwo

00:31:47: zwischen September und Oktober geerntet. So ähnlich wie

00:31:51: die Zeit, wenn Carina auf dem Kartoffelroder steht,

00:31:55: hier dann am Weizendreschen. Und dann

00:31:59: wird danach, na, relativ schnell, sag ich mal,

00:32:03: Sorgum wieder ausgedrillt. Also Sorgum ist hier eine sehr, sehr wichtige

00:32:08: Kulturpflanze. Also Hirse an sich. Und die

00:32:12: Hirse wird jetzt gerade geerntet, ne, da sind jetzt so in den letzten Zügen der

00:32:15: Hirse, Hirseernte. Und die Hirsestoppel

00:32:18: bleibt dann ja meistens so lange stehen, bis der,

00:32:22: bis die Baumwolle gepflanzt wird. Baumwolle wird dann meistens so

00:32:27: ähnlich gepflanzt wie zur deutschen Aussaatzeit,

00:32:30: irgendwo so im September. Und

00:32:34: geerntet wird der Die Baumwolle dann jetzt ab

00:32:38: Ende April, Anfang Mai wird die Baumwolle hier geerntet.

00:32:42: Also es ist immer so ein bisschen abhängig davon, wie lange die

00:32:47: oder welche Frucht danach folgt. Weil

00:32:50: ich bin auch mit dem Gedanken hier runtergekommen, na ja gut, ich bin hier auf

00:32:54: der anderen Seite der Welt. Hier ist halt die Fahne auf der falschen Seite

00:32:57: so gesehen und der Sommer ist halt hier unten, wenn wir Winter haben.

00:33:01: Und sonst habe ich gedacht, die Saison ist genauso wie bei uns. Aber gerade hier

00:33:05: in Queensland ist eigentlich immer Saison, weil irgendwas wird hier immer geerntet.

00:33:10: Ich habe jetzt letzte Woche noch mit dem, mit dem Landwirt, wo wir waren, gesprochen.

00:33:13: Er hat gesagt, sein Rekord waren 3

00:33:16: Sorghum-Ernten in einem Jahr auf demselben Feld.

00:33:20: Also die, wenn die das Wasser haben, wo es dieses Jahr nach

00:33:23: aussieht, schaffen die 3 Ernten pro Jahr. Also sie

00:33:27: machen das wirklich davon abhängig, wie der Niederschlag verteilt war oder war.

00:33:31: Oder gekommen ist, um dann davon abhängig zu machen, wie viele Ernten die schaffen.

00:33:35: Ja, genau. Ja, genau. Also normal sind 2 Ernten pro Jahr,

00:33:39: pro Feld schaffen die, manchmal schaffen es auch 3.

00:33:43: Genau. Aber eine Fruchtfolge haben die hier trotzdem. So, und dann

00:33:47: kommt quasi im nächsten Jahr, aber dann nach den 3 Sorghum-Ernten

00:33:51: kommt dann Baumwolle oder wie auch immer, was du gerade gesagt hast. Ja, genau.

00:33:55: Also der Landwirt, mit dem ich da letzte Woche gesprochen habe, der hat das einfach

00:33:58: mal gemacht, weil er gesagt hat, du, das hat so gut funktioniert, Und da hat

00:34:01: er auch nur einmal die Stoppeln leicht

00:34:05: eingearbeitet und dann sofort wieder hinterher gedrillt. Das schon,

00:34:09: das schon was. Also das ist wirklich, wirklich spannend. Auch

00:34:13: hier unten und auch gerade letzte Woche war

00:34:16: ich noch auf einem, auf einem Feldtag oder auf einem

00:34:20: Baumwollfeldtag und das war so eine Vortragsreihe. Und da auch

00:34:24: das Spannende ist, hier wird unterschieden in irrigated und

00:34:28: non-irrigated, also bewässert und nicht bewässert. Und da haben die halt

00:34:31: unterschiedliche Sorten für, ne, also sowohl im Weizen

00:34:35: als auch im Sorghum als auch in der Baumwolle. Und das sind die 3

00:34:38: Hauptfrüchte hier in Queensland sind, oder eben in

00:34:42: Süd-Queensland sind. Da gibt's halt wirklich unterschiedliche Sachen, ne. Es

00:34:45: gibt Standorte, da ist es möglich

00:34:49: zu bewässern, und gibt Standorte, da kann man halt nicht bewässern. Und da gibt's halt

00:34:53: unterschiedliche Sorten für. Das ist wirklich spannend hier unten. Das glaube ich.

00:34:57: Krass. Und die Betriebe, hast du ja schon gesagt,

00:35:01: oder jetzt noch mal noch eine Sache zum Sorgum fällt mir noch gerade ein. Sorgum

00:35:04: ist ja, hast du ja gesagt, eine Hirsenart, die hat natürlich ziemlich große

00:35:08: organische Reste, die dann da auf der Fläche verbleiben, oder die

00:35:11: wird ja ziemlich hoch gedroschen. Auch da sind ja nur diese, das sind ja so,

00:35:15: wie soll ich die beschreiben, oben guckt ja quasi nur das Erntegut raus, der Rest

00:35:19: bleibt ja eigentlich auf der Fläche. Und da nehmen die jetzt auch dann normalerweise

00:35:23: dann eine Kurzscheibenegge für die Einarbeitung, oder wird da auch direkt gesät, oder wie

00:35:27: läuft das dann ab? Das kommt immer ein bisschen drauf an.

00:35:31: Hier wird, oder mit denen, mit denen ich gesprochen habe, die benutzen alle

00:35:35: eine Kurzscheibenegge, was man nicht so richtig nennen kann. Das

00:35:39: ist eher eine Kelly Chain, einfach um die, um die

00:35:42: Stoppeln abzuknicken. Was anderes kann diese Kelly Chain ja nicht.

00:35:46: Und weil Sorghum hier so ein wichtiger oder so eine

00:35:50: wichtige Frucht ist, habe ich beim letzten Feldtag einfach mal den Landwirt angehauen und

00:35:54: habe gesagt, ist es möglich, mal mit der Rubin in

00:35:57: Sorghumfeld reinzufahren, weil ich auch selber sehen wollte,

00:36:01: wie gut die Rubin mit dieser riesigen,

00:36:05: enormen organischen Masse klarkommt. Und er hat gesagt, ja,

00:36:08: ja, klar, aber bitte fahr mit den Reihen und nicht gegen die Reihen.

00:36:13: Nicht, also nicht irgendwie in einem leichten Winkel oder sonst irgendwas. Und ich sagte

00:36:16: schon, dann trifft diese riesige organische Masse

00:36:20: immer nur genau eine Scheibe, so gesehen. Wir probieren es mal.

00:36:24: Ja, bin ich losgefahren. Der Händler ist mitgefahren, der,

00:36:28: der Lemken-Kollege ist mitgefahren. Und genau in dem Moment,

00:36:32: der Feldtag war eigentlich schon vorbei, kamen noch zwei weitere Kunden.

00:36:36: Ja, und ich habe gesagt, na ja gut, ich wollte irgendwie alleine da ganz gerne

00:36:40: hinfahren. Bin dann rausgefahren, bin losgefahren und habe erst gedacht, ah,

00:36:44: das sieht dahinter, das sieht ja, sieht

00:36:48: schon in Ordnung aus, aber noch nicht 100-prozentig. Habe ich die Arbeitstiefe

00:36:52: minimal verändert. Also wir haben hinterher einmal gemessen, also ich habe die von

00:36:55: 7 Zentimeter auf ungefähr 10 gestellt und dann sah es

00:36:59: richtig gut aus. Also ich war positiv überrascht, sage ich

00:37:03: mal. Und nicht nur ich. Neben mir saß der,

00:37:06: saß der Farmmanager, der sagte, das habe ich, das hätte ich noch, hat er

00:37:10: noch nicht gesehen. Und ja, aus

00:37:14: genau einer Bahn, die ich machen durfte, wurden dann, ich

00:37:17: weiß nicht, wie lange, ich bin bestimmt eine halbe Stunde da rauf und runter gefahren,

00:37:21: weil dann auch alle irgendwie noch mal auf dem Trecker mitfahren wollten und sich das

00:37:24: Arbeitsergebnis bei der, bei der Fahrt angucken wollten. Das

00:37:28: war, das war definitiv einer der

00:37:31: Highlights

00:37:35: in meiner Demo-Zeit schon.

00:37:38: Cool. Nein, mach du jetzt, du,

00:37:41: Johannes. Das ist echt immer das Thema, dass

00:37:44: viele Länder solche Maschinen ja noch nicht unbedingt

00:37:48: so im Fokus haben und auch gar nicht dann wissen, was man damit alles eigentlich

00:37:52: machen kann. Und das eröffnet ja gerade dann solchen Märkten ganz neue

00:37:55: Möglichkeiten, auch in der Bodenbearbeitung und im im Management von

00:37:59: den Stoppeln. Das ist ja das Gleiche in Nordamerika mit der Rubin 12.

00:38:03: Bis dahin gab es ja kein Gerät mit so großen Scheiben, was

00:38:07: nicht an einer, die nicht an einer Welle waren, sondern einzeln aufgehängt. Und

00:38:10: damit haben die halt auch ihr komplettes Stoppelmanagement, auf dem betrieben

00:38:14: die jetzt eine Rubin 12, haben halt umgestellt von mehrfachen Überfahrten zu einer

00:38:17: Überfahrt hin. Und das finde ich immer das Spannende, wenn man auch mit den Auslandsgesellschaften

00:38:21: spricht, und gerade wie du jetzt erzählst, da Mit dem Sorgum, ich weiß selber,

00:38:25: weil ich in Rumänien, wo ich da mal gearbeitet habe, Sorgum, das war halt immer

00:38:28: so ein richtiges, ja, war jetzt nicht so schön zu bearbeiten. Und

00:38:32: da macht so eine Kurzscheibenegge schon nachher auch die Aussaat extrem

00:38:36: erleichtern, muss man ganz einfach sagen. Aber die Erfahrung haben die Australier ja

00:38:40: offensichtlich auch gemacht. Ja, definitiv. Und genau das, was du

00:38:43: sagtest, ist da auch noch aufgefallen, dass sie

00:38:47: sonst sagt, da fahren wir 2-, 3-mal kreuz und quer irgendwie über den Acker.

00:38:51: Bis wir das halbwegs eingearbeitet kriegen. Und das machst du jetzt gerade mit einer

00:38:55: Überfahrt, ne? Das ist schon echt

00:38:58: ein Riesenpunkt hier. Und naja, wie ich schon sagte,

00:39:02: man muss einfach irgendwann mal sich auch die Leute schnappen und sagen, hier komm, ich

00:39:06: überzeuge dich jetzt von unseren Geräten, ob du willst

00:39:10: oder nicht. Angucken, dabei erleben, daneben stehen und irgendwie

00:39:14: erzählen, was wir alles Tolles können, ist das eine. Aber das dann auch zu

00:39:18: zeigen und Damit dann auch zu beweisen, dass das auch so funktioniert, ist

00:39:21: natürlich dann was ganz anderes. Ja, das ist ja das, was wir eigentlich auch immer

00:39:25: sagen. Feldabende sind

00:39:29: ja immer wertvoller als wie jetzt eine Agritechnica. Wenn du das

00:39:33: Teil dann eben auch in Action siehst und das Ergebnis siehst und du

00:39:37: die Erde mal anfühlen kannst und sehen kannst, wie es eingearbeitet ist, ist

00:39:40: ja bei uns hier in Deutschland nichts anderes. Das

00:39:43: überzeugt ja dann einfach auch noch mehr. Ja, definitiv.

00:39:47: Also die Agritechnica ist gut dafür, wenn man sich mal

00:39:51: 10 unterschiedliche Geräte nebeneinander angucken

00:39:55: will, weil man die dann doch, ich sag mal, mit einem akzeptablen

00:39:58: Fußweg sehen kann. Und so ein Ding

00:40:02: live erleben ist natürlich das eine, ne. Und zum Beispiel noch

00:40:06: die, wo ich da auch in dem Sorgumfeld war,

00:40:10: sagte der Landwirt dann, wo unser Feld schon so ein bisschen lief, so,

00:40:14: die Rubin, die macht aber wirklich ein super, super

00:40:17: Ergebnis. Könntest du mit mir da meinen Airstrip

00:40:21: noch ein bisschen einebnen? Und ich sage, dein was? Ja, mein Airstrip. Da hatte

00:40:25: der eine Landebahn mitten im Feld, hat mir

00:40:29: dann, saß neben mir und sagte, wo der, wo wir dann auch vom Sorgumfeld

00:40:32: zurück waren, saß neben mir, sagte, hier geht's los. Und der hatte so einen kleinen

00:40:36: Hangar, da steht seine Cessna drin. Haben gesagt, da hinten diese

00:40:39: Baumreihe bitte anpeilen. Und dann habe ich eine Linie gemacht, bin zweimal rauf

00:40:43: und runter mit Scheiben im Feld, also mit

00:40:46: Scheiben in der Erde gefahren zum Einebnen, und dann noch

00:40:49: zweimal mit ausgehobenen Scheiben, damit ich, weil die

00:40:53: Rubin 10.000 auf den Walzen hinten läuft, noch mal das Ganze noch mal ein bisschen

00:40:56: mehr rückverfestige. Habe ich ihm seine Landebahn wieder

00:40:59: eingeebnet. Also das ist, das ist schon,

00:41:03: das ist wirklich hier, das ist komplett anders. Ja, der

00:41:07: hat halt Flug, der hat in Summe hat er 3 Farmen,

00:41:11: bewirtschaftet in Summe gute 15.000

00:41:15: Hektar. Aber von diesen 15.000 Hektar sind, ich

00:41:19: sage mal, lediglich in Anführungszeichen 5.000

00:41:23: Hektar Ackerland. Die

00:41:25: anderen Flächen sind Dauergrünland, so

00:41:29: gesehen. Und da hat er eine, ja, stehen Rinder drauf.

00:41:33: Und die Farmen liegen aber jeweils so gute 2 bzw.

00:41:37: 4 Stunden mit dem Auto entfernt. Mit dem Flugzeug

00:41:41: natürlich deutlich bequemer hin und her zu fliegen. Das ist

00:41:45: auf jeden Fall auch verrückt. Ein ganz neues Arbeitsfeld für die Rubin.

00:41:49: Wärst wahrscheinlich vorher auch nicht drauf gekommen, oder?

00:41:54: Ja, also das ist wirklich, wirklich spannend. Und

00:41:58: ja, Das ist eine Erfahrung,

00:42:02: die halt auch extrem wichtig ist. Ich lerne hier jeden

00:42:06: Tag wieder dazu. Also das ist unglaublich. Das ist ja auch das, was wir

00:42:10: öfters jetzt schon in unseren Folgen gehört haben, sei es jetzt mit Alessandro, der über

00:42:12: den Reisanbau spricht, oder Carlos in Chile. Man

00:42:16: hat halt in allen Ländern andere Anwendungsfälle von den

00:42:20: gleichen Geräten und wie auch immer. Das kann ich mir sehr gut vorstellen, dass man

00:42:23: da jeden Tag was dazulernen und einen anderen Blickwinkel auch auf die

00:42:27: Sachen hat, wo man in Deutschland immer meint, ja,

00:42:30: Stoppbearbeitung muss immer so und so laufen, aber das ist halt überall anders.

00:42:34: Da kann man nie so über einen Kamm scheren.

00:42:38: Also absolut vorstellen. Ja, vor allen Dingen, ich bin mit der Erwartung hier

00:42:41: runtergekommen, so eine Demo-Tour zu machen, wie ich es irgendwie vielleicht aus Deutschland kenne.

00:42:46: Und dann waren beim ersten Feldtag waren so gute, ja,

00:42:50: irgendwas zwischen zwischen 30 und 50

00:42:53: Landwirte da. Und mein erstes Empfinden war so,

00:42:57: okay, war jetzt irgendwie nicht so, nicht so gut besucht. Und habe

00:43:01: dann hinterher mit dem Verkäufer von dem Händler gesprochen, der sagt, mega, dass so viele

00:43:05: gekommen sind für das Wetter, dass wir nicht im Feld waren, unglaublich.

00:43:09: Und er sagte, na ja, der kleinste Landwirt, der jetzt hierbei war, der bewirtschaftet 1000

00:43:13: Hektar. So, wenn man das mal eben hochrechnet, ne, dann kann man sich mal

00:43:16: relativ schnell kommt man auf eine relativ hohe Hektarleistung,

00:43:20: die da gerade da waren. Und noch ganz,

00:43:24: ganz spannend ist, dass es, oder die Qualität,

00:43:28: also die Landwirte, die kommen nicht,

00:43:31: um einfach da, ich sag mal, einen netten Grillabend und ein Bierchen

00:43:35: zu haben, sondern die kommen, um sich zu informieren. Also hier

00:43:39: heißen die Kicking Tires, also die, die nur gegen Reifen treten.

00:43:43: Die habe ich bis jetzt noch nicht erlebt. Das ist übrigens

00:43:47: international der Begriff.

00:43:51: Reifentreter. Und

00:43:55: die kommen dann und haben meistens erst mal einen relativ skeptischen

00:43:58: Blick auf die Rubin 10, weil da so viele Federn zu

00:44:02: sehen sind und Dinge, die sich bewegen. Und wenn ich dann komme,

00:44:06: ja, die haben halt Angst, dass alles, was sich bewegt, kann irgendwo kaputt gehen.

00:44:10: Wenn ich denen aber erkläre, wie das funktioniert mit der

00:44:13: Überlast, mit dem Überlastelement, dass das einzeln, jede

00:44:17: Scheibe einzeln aufgehangen ist und mit dem Überschlagssystem, also

00:44:21: dass diese Kraft, wenn die Scheibe zurückkommt, nicht in den Rahmen geht, sondern

00:44:24: halt einmal das ganze Überlastelement so übernicken kann und so, dann verstehen die

00:44:28: das und stehen daneben und sind wirklich begeistert und stellen dann auch sehr, sehr

00:44:32: interessierte Rückfragen. Und

00:44:35: spätestens dann Wenn ich mit denen eine Runde fahre oder die

00:44:39: selber fahren und ich daneben sitze, sehen sie, erleben sie,

00:44:44: was es heißt, eine symmetrische Scheibenaufteilung haben. Weil auch die ist

00:44:47: hier quasi ganz neu. Man hat halt keinen

00:44:51: Seitenzug und das ist halt unglaublich für die, wie die

00:44:55: dann das sehen und mit den, ich sag mal, leuchtenden Augen neben einem

00:44:58: sitzen und sich dann doch das Arbeitsergebnis angucken. Das ist immer, also

00:45:02: das, das fasziniert mich und halt natürlich das dass die Leute sich auch so

00:45:06: dann dafür interessieren. Da kommt keiner und sagt, was das denn? Ja, das ist ein

00:45:10: Grubber, Grubber brauche ich nicht, sondern was kann der Grubber denn? Was ist das Besondere

00:45:13: an dem? Und so, das ist schon wirklich cool. Und

00:45:17: generell alle Australier oder alle, die ich hier kennengelernt habe, egal ob es

00:45:21: jetzt in der Stadt war oder ob es auf dem Land war oder sonst irgendwo,

00:45:24: übelst lieb. Die sind alle so, so freundlich.

00:45:29: Und naja, alle, die mich so ein bisschen kennen, wissen ja auch, dass ich mich

00:45:32: selber ganz gerne reden höre und auch ganz gerne erzähle.

00:45:38: Und man verfällt halt relativ schnell in so einen Smalltalk. Und es ist mir schon

00:45:41: so oft passiert, dass ich an der Kasse stehe im Supermarkt, weil ich mir irgendwie

00:45:45: noch eine Kleinigkeit geholt habe zu essen oder so. Und dann fragt halt die Kassiererin:

00:45:49: Ja, wie geht's dir? Und so, sagst: Ja, gut. Und so. Und dann plaudern. Irgendwie

00:45:51: stehst du da plötzlich 3, 4, 5 Minuten und unterhältst dich mit einer

00:45:55: wildfremden Kassiererin und guckst so da hinten, die Schlange wird

00:45:59: immer länger. Ach ja, ich bin ja nur hier zum Bezahlen. Das ist halt schon

00:46:03: Mega schön hier unten. In Deutschland nicht

00:46:05: auszudenken, was dann los

00:46:08: wäre. Ja, auch

00:46:12: hier im Straßenverkehr, alle lieb, ne? Irgendwie fährst du in den

00:46:16: Kreisverkehr rein, da wartet dann mal einer und so. Und das ist wirklich, wirklich

00:46:19: cool. Schön. Ist das denn auch der größte, so wenn du sagst, jetzt der Unterschied

00:46:23: im Alltag, die Leute sind alle sehr freundlich. Man sagt ja, man sagt den

00:46:27: Australiern auch nach, dass sie teilweise vielleicht ein bisschen entspannter sind, auch bei allem.

00:46:31: Würdest du sagen, dass das auch bei den Landwirten so der Fall ist? Auch in

00:46:33: Ausland? Ich meine, du hast jetzt so viele

00:46:35: Ausnahmesituationen wahrscheinlich mitgekriegt, aber wenn man jetzt, sag mal,

00:46:39: so einen Arbeitsalltag da hat, da sind ja durchaus viele Leute in Deutschland immer

00:46:43: gestresst, egal welchem Job sie jetzt nachgehen. Wie würdest du das jetzt so

00:46:46: sagen bei den Australiern? Nein, die sind hier total, also

00:46:49: so tiefenentspannt. Auch da

00:46:53: ein Beispiel mit mitbekommen. Da waren wir kurz

00:46:56: davor, dass die Geräte abgeholt werden. Also die werden hier immer mit dem

00:47:00: LKW von links nach rechts gefahren. Auch hier total

00:47:03: cool. Die Rubin 10.000 ist

00:47:07: ja 3,97 Meter hoch, also ziemlich an der

00:47:10: Grenze. Da kommt er hier mit so einem ganz

00:47:12: normalen Tieflader an, das Ding oben drauf gestellt. Ich sag, die ist 4 Meter hoch.

00:47:16: Ja, ja, bis 5,30 Meter haben wir hier gar kein Problem. Alles klar.

00:47:21: Und dann, wo ich halt dabei war, die

00:47:25: sauber zu machen und transportfertig zu machen, da kam dann so ein kleiner Schauer runter,

00:47:28: bin ich zu dem Landwirt gegangen und der war da und hat am

00:47:32: Klimakompressor gearbeitet an einem von seinen Treckern.

00:47:36: Und es war Samstag und ich habe ihn gefragt, ich sei hier so und so,

00:47:38: ein bisschen gesprochen und dann sind wir über das Hobby Motocrossfahren dann doch

00:47:42: irgendwie weiter ins Gespräch gekommen. Hat er gesagt, hast du eigentlich schon mal Baumwolle gesehen?

00:47:46: Ich sage, nein, in meinem Leben noch nicht. Sind wir losgefahren und dann haben wir

00:47:50: erstmal so schöne 2 Stunden OKF gemacht, ne. Er war relativ stolz, mir

00:47:53: seine ganzen Felder und auch unterschiedliche

00:47:57: Farmen zu, zu zeigen. Also Farmen heißt dann, da haben die, das sind alles so

00:48:01: Unterschied, da sind dann so, so, na ja, ich sag mal Schuppen oder Hallen,

00:48:05: die an, die an zwei Seiten, also an den, an den kurzen Seiten offen sind.

00:48:09: Da stehen dann so ein paar Geräte drin, daneben steht meistens noch große, große Getreidesilos.

00:48:14: Und als letzten Halt hatten wir dann die

00:48:18: Scheunen, wo seine Mähdrescher stehen und sein Baumwollpflücker. Also

00:48:22: drüber gesprochen, also über die Mähdrescher und so. Da habe ich ihn halt

00:48:26: gefragt, weil ich mir das bis dato nicht vorstellen konnte, wie Sorgum

00:48:29: geerntet wird. Sorgum wird hier wie Mais

00:48:33: angebaut, nur nicht in einer 75er-Reihe, sondern in einer 1

00:48:37: Meter bis 1,20 Meter Reihe. Das kommt immer ganz drauf an. Na ja, wo man

00:48:40: ist, so wie in Deutschland, ich sag mal, mit Mais 75er Reihe und

00:48:44: 50er Reihe. Und er sagt ja hier ganz

00:48:47: normaler, ganz normal mit dem Header

00:48:51: und das Front. Also Header heißt hier ist der, ist der, ist

00:48:54: nicht der Vorsatz, sondern der Mähdrescher heißt hier Header und

00:48:58: Front ist das Schneidwerk. Also wird ganz normales Schneidwerk

00:49:02: benutzt. Ich dachte, es wäre vielleicht irgendwie so was wie Maispflücker oder

00:49:05: sonst irgendwas. Und er sagt: Ja, eigentlich wollte ich heute auch gerne ernten,

00:49:09: super Wetter und so. Und ich sage: Ja, und warum nicht? Na ja, ist Samstag,

00:49:12: die haben alle frei. Also dann ist das so.

00:49:16: Also da wird sich jetzt

00:49:20: nicht so die Riesensorgen drum

00:49:23: gemacht. Oder was du heute nicht schaffst, das fangen wir morgen vielleicht an.

00:49:27: Aber die haben ja auch dann ein sichereres Erntefenster, oder? Also kann man

00:49:31: ja so sagen, die haben jetzt ja nicht das Elend, dass jetzt irgendwie alle

00:49:35: 3 Tage wieder Regen kommen kann, wie man das in Mitteleuropa hat, oder? Oder

00:49:38: haben die da doch durchaus solche Probleme? Hast du dich darüber zufällig mit dem

00:49:42: unterhalten? Ja, habe ich. Und er sagte, normalerweise

00:49:45: ist es so, da haben die halt irgendwann, sind es mal 3, 4 Wochen trocken,

00:49:49: und wenn da mal einen Tag nicht regnen, nicht dreschen kannst, dann ist das halt

00:49:52: so. Jetzt gerade in diesem Sommer oder jetzt gerade sind wir ja hier im

00:49:56: Spätsommer, haben die schon eher so ein bisschen auch die

00:49:59: Wetterthematik, weil ja, jetzt gerade ist es da

00:50:03: oben überflutet, wo ich war. Also da kam, ich glaube, jetzt

00:50:07: muss ich lügen, 240 Milliliter runter in der

00:50:10: letzten Woche oder in den letzten Tagen. Und

00:50:14: so ein bisschen Stress haben die dieses Jahr schon. Normalerweise haben die natürlich viel,

00:50:17: viel mehr Zeit, das zu machen.

00:50:22: Und naja gut, wenn wir, wenn wir schon mal dabei sind, was so ein

00:50:25: paar Kennzahlen angeht. Den habe ich dann auch gefragt. Ich sage, wie viel Niederschlag habt

00:50:29: ihr denn überhaupt hier? Und da sagte er, ja gut, das sind, wir haben hier

00:50:32: so zwischen 450 und 500 Milliliter pro

00:50:36: Jahr. Und dieses Jahr hatten die schon, also mit dem, zu

00:50:39: dem Zeitpunkt, als ich da war,

00:50:43: vor dem großen Regen, hatten die schon 250 Milliliter.

00:50:47: Also da war schon über die Hälfte des normalen Jahresniederschlag ist schon, ich

00:50:51: sage mal, in den ersten 2 Monaten gefallen. Also ist das da auch

00:50:55: ein bisschen aus den Fugen? Ist das jetzt einmalig so bei denen

00:50:58: oder haben die das schon öfters jetzt gehabt, dass sich das so stark

00:51:02: verschoben hat? Nee, nee, die sind, das ist einmalig. Das ist,

00:51:06: das ist was Besonderes für die. Und um ehrlich zu

00:51:09: sein, freuen die sich auch so ein bisschen darüber, weil ihre ganzen Wasserreservoirs

00:51:14: jetzt mal gefüllt werden. Womit die dann beregnen können und so.

00:51:18: Also das ist ja, wie gesagt, die sind hier halt auch alles etwas entspannter.

00:51:23: Von daher, ich habe jetzt noch keinen Landwirt irgendwie erlebt, der

00:51:27: gesagt hat, Scheiße, jetzt müssen wir irgendwie unbedingt ins Feld

00:51:30: oder so. Die sagen eher, wir warten noch mal lieber einen Tag länger.

00:51:35: Das ist so. Und vielleicht sind die auch so entspannt, weil die ja gar nicht

00:51:38: so diese Erntesaisons haben. Also ich habe den den

00:51:42: erzählt, dass jetzt gerade bei uns oder bei mir zu Hause die

00:51:46: Güllesaison losgeht und dass da alle sehr heiß drauf

00:51:50: sind. Und dass, wenn es dann in die Ernte geht, ist es hier

00:51:53: genauso, oder ob es da genauso ist. Ich sag mal, seid ihr dann auch heiß,

00:51:57: wenn es irgendwie in die Sorge um Ernte geht oder sonst irgendwas? Und er sagte,

00:52:00: was habt ihr? Ihr freut euch? Ich sage so, voll lange Tage. Nee,

00:52:05: auch für Mähdrescher fahren, ja, mache ich halt,

00:52:09: aber Ja, und ich sage, das kann ich mir nicht vorstellen. Ich sage, bei uns,

00:52:12: wir können tagelang vorher nicht schlafen, wenn wir wissen, übermorgen

00:52:14: dreschen oder so.

00:52:17: Ja, das

00:52:21: sieht man noch mal einen großen Unterschied. Ja, ja, das ist, das ist wirklich,

00:52:25: wirklich krass. Also jetzt zum Beispiel wollten sie anfangen mit

00:52:29: ein bisschen Stoppelbearbeitung und dann hatten sie schon ein paar Felder,

00:52:33: die hier genannt werden.

00:52:37: Vorbereitet und dann passt doch nicht so gut. Da hängen sie die Sämaschine hinter und

00:52:40: fahren los. Es ist wirklich, also das ist

00:52:44: unglaublich, weil es halt hier, ich sage mal, nicht so eine klar

00:52:47: definierte Saison gibt, wie es bei uns ist. Ja, krass.

00:52:51: Verrückt. Wie machst du das denn? Man sagt den Australiern

00:52:55: ja auch nach, dass sie einen ziemlich starken Dialekt haben. Und wir

00:52:58: haben ja dann bei Lemken, haben wir ja, weiß noch, wo wir gesprochen haben, gesagt,

00:53:02: das schadet ja nie, wenn man mal so eine Reise macht. Und dann sein Mitarbeiter,

00:53:06: um auch Englisch zu lernen. Sprichst du jetzt feinstes australisches

00:53:10: Englisch oder hast du noch dein schönes Schulenglisch und die verstehen

00:53:13: dich nicht, was du sagst? Oder wie kommst du zurecht?

00:53:18: Es war zu Anfang sehr, sehr, sehr schwer, weil ich gesagt habe, die machen den

00:53:21: Mund nicht auf beim Reden. Ja, die haben irgendwie immer mehr oder weniger

00:53:25: die Lippen so nah beieinander, wie es geht. Das

00:53:29: war sehr schwer. Und die haben halt auch andere Begriffe, wie ich es gerade eben

00:53:32: schon gesagt habe, ne. Also Header ist hier der Combine Harvester,

00:53:36: was man bei, was dann als, als Combine Harvester, Header ist eigentlich

00:53:40: das Vorsatzgerät, hier heißt es Front. Dann heißt es Short

00:53:44: Disc Harrow, ist irgendwo bei uns die Kurzscheibenegge, hier wird es Speed

00:53:47: Tiller genannt. Bei uns heißt es Cultivator als,

00:53:51: als, als Grubber, hier heißt es aber Ripper. Das,

00:53:55: das sind so, so unterschiedliche Sachen.

00:53:59: Was ich hier häufig als Feedback bekommen habe, ist, dass ich

00:54:02: den Slang schon ganz gut angenommen habe. Also zum

00:54:05: Beispiel die Wörter

00:54:09: „noise" oder „water", die sprechen sich hier halt anders

00:54:13: aus, und das geht schon. Also ich würde

00:54:17: behaupten, um deine Frage zu beantworten, Johannes, ich bin eher im

00:54:20: australischen Slang unterwegs als im im Oxford English. Wie lange

00:54:24: bist du jetzt da? Das ging ja schnell. 6 Wochen

00:54:28: bin ich jetzt hier. Doch schon. Wobei man sagen muss, man hat

00:54:31: ja, man nimmt ja sehr schnell, finde ich, immer diese Sachen an. Wenn man mal

00:54:35: 1, 2 Wochen dauerhaft Englisch gesprochen hat, dann

00:54:39: teilweise fängt man ja schon an, dann seine Gedanken in Englisch zu irgendwie zu machen.

00:54:42: Ich weiß nicht, also zumindest war das bei mir immer so, wenn ich irgendwie längere

00:54:45: Zeit im Ausland war, da habe ich mich immer selber gewundert, wie schnell so was

00:54:49: doch geht, dass man seine Sprache da quasi umstellt, weil du hast wahrscheinlich ja

00:54:52: nicht, weil das hätte ich mir nämlich jetzt auch noch, mich nämlich auch noch gefragt,

00:54:56: wie das ist mit dem Backpackern. Hast du viele Backpacker schon gesehen oder sind im

00:54:59: Moment Backpacker bei dir in der Region, mit denen du vielleicht sogar Deutsch sprechen konntest?

00:55:03: Oder ist das eher im Moment nicht so die Saison dafür?

00:55:08: Vielleicht noch mal erst mal zur ersten Aussage von dir, sage ich mal.

00:55:12: Ich bin ja auch runtergekommen, habe erst gesagt, ich verstehe kein Wort. Ich dachte, ich

00:55:15: kann Englisch. Ja, das wurde Gott sei Dank relativ schnell

00:55:19: besser. Das war, das war, das kann ich

00:55:22: definitiv unterschreiben. Was für mich schwierig ist, wenn ich dann abends

00:55:26: mal, ich sag mal, mit dem Headquarter

00:55:30: telefoniere, dass sie mir dann schon so ein paar Begrifflichkeiten, die ich häufiger

00:55:33: über den Tag benutze, also im englischen

00:55:37: Sprachgebrauch, dass ich dann überlege, wie war es denn noch mal so im

00:55:41: Deutschen oder so? Da dann das quasi nicht

00:55:45: eins zu eins so übersetze. Das

00:55:49: ist schon so, aber ich bin immer froh, wenn ich Deutsch sprechen kann. Bis jetzt

00:55:52: habe ich noch keine Backpacker gesehen. Bei dem

00:55:56: Landwirt, wo ich bei diesem Biolandwirt,

00:55:59: wo wir waren mit der 16-Meter-Heliodor, da ist einer, der wandert

00:56:03: gerade nach Australien aus. Der ist Deutscher, der kommt aus Schleswig-Holstein,

00:56:07: der zieht mit seiner Frau hier runter. Derzeit gerade seine

00:56:10: permanenten Aufenthaltsgenehmigungen beantragt.

00:56:14: Und letztes Wochenende durfte ich ein Wochenende

00:56:18: in Brisbane verbringen. Und da bin ich samstags abends mal

00:56:22: rumgelaufen, oder was heißt rumgelaufen, von meinem besten

00:56:25: Freund. Der hat mir ein Pub empfohlen, der

00:56:28: hat gesagt, da muss man hingehen. Da bin ich da hingegangen und da

00:56:32: standen zwei Jungs an der Ecke und wollten sich gerade einen E-Scooter Scooter leihen. Und

00:56:36: ich hörte, die sprechen Deutsch, und ich sag, komm, ich hau die einfach an, ja,

00:56:39: angequatscht und habe gefragt, ob ich,

00:56:43: was sie abends noch vorhätten und ob ich irgendwie da mit

00:56:45: denen zusammen irgendwie ein bisschen den Abend verbringen dürfte. Ja,

00:56:49: klar, voll gerne und so. Ja, dann hatten wir da doch einen relativ

00:56:53: schönen Abend letzte Woche Samstag. Das war, das war dann mal ganz schön. Aber

00:56:58: ja, Backpacker-Saison ist glaube ich in Australien immer Also ich glaube nicht, dass es da

00:57:01: irgendwo richtige Saison gibt. Und ich bin ja auch nicht da

00:57:05: unterwegs, wo die Backpacker sind. Die Backpacker sind da, wo

00:57:09: die ganzen Instagram-Spots sind, und wo die Instagram-Spots sind, sind leider nicht die

00:57:12: Lemke-Geräte. Ja, aber die müssen ja irgendwo mal

00:57:16: auch ihr Geld verdienen. Die können ja nicht überall nur da sein, wo schöne Fotos

00:57:19: sind. Die müssen doch auch auf den Farmen arbeiten, oder nicht? Weil das ist doch

00:57:22: tatsächlich ein sehr wichtiger Punkt auch in Australien, weil nicht sogar zu Corona

00:57:26: Irgendwie Krise, weil die keine Mitarbeiter gefunden haben zur Ernte und so, weil keine

00:57:30: Backpacker einreisen durften. Ja, genau. Genauso ist es.

00:57:35: Der Ben Carey, unser General Manager hier für Australien und

00:57:39: Neuseeland, hat das, hat auch von einer Farm

00:57:42: erzählt, die halt wirklich 7000 Hektar

00:57:45: bewirtschaften. Und das machen auch nur Vater und Sohn oder

00:57:48: bzw. der Farmmanager.

00:57:52: Und die machen das komplett nur mit Backpackern. Also da

00:57:55: fahren dann irgendwelche Backpacker die ganzen

00:57:58: Schlüsselmaschinen, also Mähdrescher, Überladewagen, machen die Aussaat,

00:58:02: machen die Bodenbearbeitung da. Das gibt es schon.

00:58:06: Aber da, wo ich jetzt unterwegs war, da waren

00:58:09: jetzt gar nicht so viele Backpacker. Also ich glaube auch einfach, weil ich halt vielleicht

00:58:13: etwas, ich sage mal, zu weit von den, von der

00:58:17: Küste dann vielleicht doch entfernt bin. Ja gut, das

00:58:21: wird wahrscheinlich sein. Ja, das finde ich auch grundsätzlich spannend.

00:58:25: So Backpacker, dass sie dann auch so Mähdrescher fahren, wo man ja, sage ich mal,

00:58:28: Mitteleuropa ist ja, sage ich mal, die

00:58:31: hochheiligste, hochheiligste Maschine, wo man

00:58:35: nach Möglichkeit keinen drauf lässt, der nicht schon mit seinem

00:58:39: 10. Lebensjahr 5 Jahre lang Mähdrescher gefahren ist, so ungefähr. Und

00:58:42: da setzt man einfach irgendeinen drauf. Ganz hast du mal Auto

00:58:46: gefahren? So ungefähr. Ja, ja, Autobahn. Da kannst du schon mehrere fahren.

00:58:50: Kann man sich gar nicht vorstellen, finde ich. Da muss man schon zu sagen,

00:58:54: dass die, die dann Mähdrescher fahren, die kommen auch aus der Landwirtschaft. Ja,

00:58:58: also da. Ja, ja, das sind schon also die, die die Schlüsselmaschinen fahren, die kommen

00:59:02: dann schon hier runter, um hier auch dann Mähdrescher zu fahren. Ich sage mal,

00:59:05: die Backpacker, die hier runter, hier runterkommen, um einfach nur um das Land zu erleben,

00:59:10: Das sind dann solche Bananenpflücker, so werden sie hier auch hin und wieder mal

00:59:14: genannt. Also die sind dann eher im Norden von

00:59:17: Queensland auf den Bananenfarmen und pflücken Bananen oder

00:59:21: Avocados oder Ananas oder sonst irgendwas, ne. Ist

00:59:25: übrigens auch ein schönes, schönes Gefühl, wenn man im

00:59:28: Supermarkt regionales Obst kauft, was bei

00:59:32: uns halt immer irgendwo Überseeware ist, ne. Das wird halt

00:59:36: hier im eigenen Land angebaut. Das ist schon ganz lustig. Aber gut,

00:59:40: das ist ein gutes Stichwort. Wie ist das denn? Ist man denn dann dadurch, dass

00:59:43: es so lokal ist, auch viel gesünder? Oder ist der Ernährungsstil

00:59:47: eher, sag ich mal, etwas amerikanisch angehaucht?

00:59:51: Das ist, das ist so ein Punkt. Ich habe mir gedacht, naja, komm, fliegst hier

00:59:54: runter, arbeitest so viel, hast irgendwie viel Bewegung, bist im

00:59:58: Sommer, vielleicht hast ja die Möglichkeit, ein paar Kilo abzunehmen. Ja, bei

01:00:02: der Kultur ist hier aber Tierisch schwierig.

01:00:06: Also ich weiß noch, wo ich mein,

01:00:10: wo mich John dann vom Flughafen abgeholt hat und wir am nächsten Morgen dann frühstücken

01:00:14: gegangen sind. Also hier ist es so, dass man das auch Hotels

01:00:17: haben, gar kein Frühstück. Man geht immer irgendwohin frühstücken

01:00:21: und ich so schlag die Karte auf. Ich sehe, ich

01:00:25: nehme Rührei und Bacon mit Toast. Das ist hier so das

01:00:28: Klassische. Breaky, wie das Frühstück hier

01:00:32: genannt wird. Und dann kriegte ich so einen Teller und guckte da mit

01:00:35: großen Augen hin und sagte, eigentlich wollte ich heute noch irgendwie was arbeiten. Wenn ich

01:00:39: das jetzt alle esse, dann bin ich voll, dann kann ich mich nicht mehr

01:00:43: bewegen. Und also das

01:00:47: zieht sich dann auch so über den Tag, ne. Auch dann abends

01:00:51: ist sehr, sehr amerikanisch, was hier

01:00:54: so, ich sag mal, das Nationalfood gut ist, ist Parmi.

01:00:58: Parmi ist so ein, ich sag mal, wie ein Cordon Bleu, nur nicht

01:01:02: zugeklappt. Also das ist ein

01:01:04: Chickenschnitzel mit Bacon und dann

01:01:08: mit Käse überbacken. Dazu gibt's natürlich ausreichend Pommes und kleinen

01:01:12: Salat. Das ist so. Und genau,

01:01:15: Tomatensoße ist auch noch drüber. Also es ist mehr oder weniger wie eine Schinkenpizza,

01:01:19: nur dass der Teig halt aus, aus Hähnchenschnitzel besteht.

01:01:23: Das, also das gibt es wirklich

01:01:26: überall noch in unterschiedlichsten Varianten. Und was hier auch noch

01:01:30: ganz viel gibt, ist Rindfleisch, also Steak, einfach

01:01:34: weil hier auch so viel Rind, ja, ich sag mal,

01:01:37: produziert wird, bzw. halt auch einfach ganz, ganz viel Rind,

01:01:41: ja, lebt. Aber essen die Australier denn bei der Hitze dann

01:01:44: mittags immer? Also wie ist er denn jetzt? Ich sag mal, manchen Ländern wird ja

01:01:48: mittags nicht gegessen. Dafür abends ausführlicher? Oder wie ist das denn in

01:01:51: Australien dann? Oder weil sowieso überall eine Klimaanlage ist, essen die einfach

01:01:55: 3-mal am Tag schön warm mit Bacon und Parmesan?

01:01:59: Oder wie ist— oder machen die ja mittags Schonkost? Oder wie ist das? Ja,

01:02:02: Schonkost ist hier auch immer eher wo so ein Sandwich, wo man auch einen

01:02:06: Kalorienbedarf den ganzen Tag gerne mit decken kann.

01:02:11: Aber es ist schon eher so, dass dann morgens und abends warm

01:02:15: gegessen wird, ne? Also mittags dann nicht unbedingt.

01:02:19: Genau, also so ist das hier schon. Und ich habe mich auch versucht, so ein

01:02:22: bisschen einzugrenzen, was das Essen angeht,

01:02:26: oder halt nicht immer so viel, so deftig essen. Ich

01:02:30: frühstücke generell eigentlich nicht so viel. Dann genieße ich hier lieber

01:02:34: einen von diesen super leckeren Kaffee. Also der Kaffee hier unten ist,

01:02:38: ich weiß nicht, was anders ist. Ich Ich werde auf

01:02:42: jeden Fall ein Kilogramm von den Kaffeebohnen mitnehmen nach Hause.

01:02:45: Der schmeckt hier wirklich komplett anders als den Kaffee,

01:02:49: den ich bis jetzt kannte. Ist wirklich sehr, sehr lecker. Aber trinkst du den denn

01:02:53: schwarz oder trinkst dann so einen? Hältst du schön beim Drive-in bei

01:02:56: Starbucks an und holst dir morgens einfach so einen Flat White,

01:03:00: ein Liter schön, oder was? Oder?

01:03:04: Ja, es ist ein Flat White auf jeden Fall, aber es

01:03:08: ist kein ganz Salata. Dann hast du

01:03:11: extra in

01:03:15: deinem Pickup so einen großen Halter, wo man auch den großen Becher

01:03:19: reinstellen kann. So amerikanisch ist es dann doch

01:03:22: nicht. Also die Kaffeegrößen sind eher den

01:03:26: deutschen Kaffeegrößen

01:03:29: angeglichen, aber es ist schon

01:03:32: günstig. Also so ein großer Flat White kostet hier irgendwo

01:03:36: $5. $5 sind ungefähr 3 und der kommt immer aus einer

01:03:39: Siebträgermaschine. Da sind immer frisch gemahlene Bohnen drin. Der

01:03:43: Kaffee ist immer frisch aufgeschäumt. Man hat immer, wenn man den Deckel

01:03:47: abnimmt, so ein Herz oder irgendwie so ein Stück oder so

01:03:51: was in seinem Milchschaum und so. Also

01:03:54: das ist schon, das ist schon echt, echt anders hier. Also der Kaffee ist schon,

01:03:58: schon günstiger. Das ist so. Und generell die Preise so für Lebensmittel, wie sind

01:04:02: die? Ähnlich zum Deutschen. Ich

01:04:06: würde sagen, vielleicht sogar etwas teurer. Das

01:04:10: schon. Aber ja, es ist

01:04:14: im Verhältnis wie im Deutschen. Man verdient hier unten etwas

01:04:18: mehr im Großen und Ganzen. Dafür ist halt auch

01:04:21: alles etwas teurer. Aber das passt. Also das ist jetzt nicht

01:04:25: signifikant, dass ich sagen würde, hier unten ist es extrem teuer oder extrem

01:04:29: günstig. Was hier unten extrem teuer ist, ist

01:04:33: Bier oder Alkohol in allen. Also

01:04:36: das ist, das ist schon teuer. Ja gut, das hat man

01:04:40: ja schon öfters gehört. Aber das ist ja nicht nur in, das ja in vielen

01:04:44: Ländern der Welt so, das nicht so günstig ist wie in Deutschland. Tja,

01:04:48: die Priorität wird hier unten auch, auch gerne Bier

01:04:51: getrunken. Ja, ich glaube, das ist ja auch international

01:04:54: trotzdem überall etwas ähnlich.

01:04:58: Ja, das ist also, das ist etwas, was ich

01:05:02: definitiv sagen kann, was gleich ist wie in

01:05:05: Deutschland. Nach getaner Arbeit trifft man sich in der

01:05:08: Werkstatt oder irgendwo noch mal mit

01:05:12: dem Hintern irgendwo am

01:05:15: Gerät stehen und noch ein Bierchen trinken. Das ist hier genauso wie zu Hause.

01:05:19: Also das ist schon cool. Cool. Und das Schöne ist auch dann, wenn man der

01:05:23: Sprache etwas mächtiger ist und dem Slang bisschen besser

01:05:26: folgen kann, dann kann man auch deutlich

01:05:30: oder viel besser mitreden und irgendwelche Anekdoten auch von zu Hause erzählen. Dann macht

01:05:34: das auch noch mal richtig, richtig schön viel Spaß, ein bisschen Dönerkiste zu erzählen.

01:05:39: Das ist doch cool. Ja, und jetzt sagst du schon, du bist jetzt noch,

01:05:43: du bist jetzt schon ein paar Wochen da, bist jetzt noch 2 Wochen da, hast

01:05:46: also viel gesehen. Was Was steht denn noch so jetzt auf dem Programm? Dann, du

01:05:49: hast gesagt, ihr setzt noch einmal um, dann sind ein paar Vorführungen, oder ist da

01:05:52: noch ein Händlerfeldtag, oder wie? Was sind so die Planungen?

01:05:56: Genau, also jetzt gerade habe ich

01:06:00: John vom Flughafen abgeholt, oder heute Vormittag habe ich John vom Flughafen abgeholt.

01:06:04: Dann haben wir den einen Traktor schon mal, schon mal vom Händler zum Landwirt

01:06:08: gefahren. Dort ist dann morgen ein Drive-Day, also da

01:06:12: kommen dann Landwirte vorbei. Die dann sich auf dem Feld direkt von unseren

01:06:15: Geräten überzeugen können. Es wird ein Barbecue geben. Justus, von

01:06:19: welchem Umkreis sprechen wir da? Also weil alles ist

01:06:23: ja so weitläufig. Wie viele Landwirte kommen

01:06:27: da? Weil du das ja eben auch schon gesagt hast, von wegen auf dem Feldtag

01:06:29: 50 Landwirte. Ich dachte zum Beispiel, wo du gesagt hast, es ist wenig.

01:06:33: Ich dachte

01:06:33: eigentlich

01:06:38: auch direkt, es ist viel, weil die haben ja auch je nachdem eine weitere Anreise

01:06:39: dann. Oder wie kann ich mir das vorstellen? Gut, dass du es ansprichst, Carina. Hätte

01:06:42: ich jetzt, ich sag mal, vergessen.

01:06:45: Ich habe mal so eine Initiativumfrage gemacht

01:06:49: bei den Landwirten. Also von dem direkten Nachbarn, der so

01:06:53: gute 20 Minuten bis 30 Minuten entfernt ist, bis

01:06:57: 3 Stunden Autofahrt, war bis jetzt alles dabei.

01:07:01: Für morgen haben sich ein paar Landwirte angekündigt.

01:07:05: Die mit ihren Flugzeugen kommen wollen, weil, wie ich ja schon sagte,

01:07:09: dieser Händler, der hat ein Einzugsgebiet größer als

01:07:12: Deutschland. Und ich bin mal gespannt,

01:07:16: ob die dann morgen auch kommen mit ihren eigenen Flugzeugen. Die hätten dann

01:07:19: so gute zweieinhalb Stunden Flug, zweieinhalb

01:07:23: Flugstunden mit dem Flieger. Also der Umkreis ist schon,

01:07:27: schon dann echt, echt enorm.

01:07:30: Der Punkt Der jetzt hier gerade so ein bisschen, Johannes hat es schon

01:07:34: angesprochen, es werden jetzt die

01:07:37: nächsten Wochen natürlich noch ein paar Feldtage folgen und so.

01:07:41: Da wollen wir gucken, ob wir das vielleicht noch ein bisschen, ich sag mal,

01:07:45: enger machen können, engmaschiger machen können für die Landwirte, dass sie nicht so

01:07:49: weit fahren müssen, weil auch hier unten gerade der Dieselpreis in den

01:07:52: letzten 3 Wochen um ziemlich genau

01:07:56: 1 Dollar zum jetzigen Zeitpunkt gestiegen ist. Da die

01:08:00: Landwirte natürlich auch so langsam auf Sprit gucken

01:08:03: und sowas, ne. Genau, das, das, damit haben wir jetzt hier

01:08:07: gerade unten zu dealen. Aber sonst ist, wie gesagt, geplant, die

01:08:11: nächsten, ich glaube, 3 Feldtage sind jetzt noch

01:08:14: in den nächsten 2 Wochen. Also warst du ja, wenn ich das richtig

01:08:18: verstanden habe, so, oder wart ihr Teil von Feldtagen und so,

01:08:22: aber du bist auch Vorführungen bei Landwirten gefahren, die dann gesagt haben, hier

01:08:25: würde ich mir gerne mal angucken, gucken, oder war das immer im Rahmen von diesen

01:08:29: Feldtagen? Nee, das war immer im Rahmen von den

01:08:32: Feldtagen, weil die beiden

01:08:36: Traktoren, die immer vor den Geräten hängen, weil wir

01:08:39: machen die, die Vorführung hier mit Fendt zusammen, die

01:08:43: beiden Traktoren sind nicht angemeldet. Das ist hier unten, ich sag mal so, ein

01:08:47: semi, semi schlimmes Problem,

01:08:51: aber Naja, wir können damit nicht auf der Straße

01:08:54: fahren. Und das Nächste ist, dass die Landwirte

01:08:58: extrem halt darauf achten, auf diese,

01:09:02: ja, ich sag mal, Verschleppung Biosecurity, dass

01:09:06: man wirklich nicht irgendwo von links nach rechts Geräte

01:09:11: umsetzt, die nicht sauber sind und so. Deswegen kommen die alle dann

01:09:14: schon gerne zu so Feldtagen, gucken sich das an.

01:09:18: Ich habe der ersten Zeit diesen— es gibt immer links und rechts von

01:09:22: den, von den Straßen, oder nicht immer, aber immer mal wieder links und rechts von

01:09:26: den Straßen, so, das sind so, sieht aus wie eine Raststätte bei uns,

01:09:31: nur dass da keine Tankstelle ist, sondern so 2 bis 3 relativ

01:09:34: große, ja, Waschstationen. Das entstehen dann

01:09:37: Hochdruckreiniger, ne, oder so, ich sag mal so,

01:09:41: naja, wie ein Feuerwehrschlauch, ne, so mit relativ viel Wasser dann.

01:09:45: Und diese Stationen sind extra dafür da, dass die LKWs, wenn

01:09:49: die von der einen in die andere Region fahren, sich eben einmal abwaschen können, dass

01:09:52: die so wenig, naja, ich sag mal,

01:09:56: Unkräuter oder was auch immer da an dem LKW sich angehaftet hat,

01:09:59: verschleppen, ne. Also das ist schon wirklich, da

01:10:02: haben die ein Riesenaugenmerk hier drauf, ne. Wahnsinn. Also genauso auch

01:10:05: bei der Einreise und so. Ich habe hier unten, also ich habe auch

01:10:09: keine Arbeitsschuhe mit hier runter gebracht. Die habe ich hier

01:10:12: unten gekauft, und genau aus dem

01:10:16: Grund, weil die achten hier extremst drauf. Also mit so matschigen Schuhen oder

01:10:20: so, wie meine Arbeitsschuhe jetzt gerade aussehen, bräuchte ich nicht irgendwie

01:10:23: versuchen, ins Land zu kommen. Würden sie eigentlich reinlassen, ne? Dann sagen die hier,

01:10:27: da ist die Quarantäne-Waschstation,

01:10:31: Schuhe sauber machen, und dann kannst du dir die Schuhe putzen, und dann kannst du

01:10:35: dem noch mal, dem Zollbeamten oder dem dem

01:10:38: Grenzbeamten noch mal deine Schuhe zeigen. Wenn er sagt, jo, ist sauber, dann

01:10:42: darfst du auch rein. Also das, da achten die extrem

01:10:45: drauf. Habe ich auch noch nicht gehört. Klingt auf jeden Fall

01:10:50: sehr, sehr spannend, muss ich sagen. Ja, Carina, hast du sonst noch Fragen jetzt an

01:10:54: Justus? Das waren die zwei Fragen, die ich noch loswerden wollte. Die

01:10:57: eine hat Justus mir schon vorweggenommen, dass die Geräte ja per LKW gefahren werden.

01:11:02: Und sonst habe ich, glaube ich, jetzt alles gefragt, was ich loswerden wollte. Ja,

01:11:06: dann habe ich noch die alles entscheidende Frage, Justus,

01:11:10: mit dem Grill natürlich. Du hast, weiß gar nicht, hast du mir das erzählt? Du

01:11:14: hast da den Podcast gerade, nee, du hast mir erzählt, ihr grillt dann auch ja

01:11:16: manchmal bei den Feldtagen. Was liegt denn dann so auf dem Grill?

01:11:20: Känguru, Krokodil oder so, oder Strauß, oder doch

01:11:24: das Rindfleisch oder Chicken? Was kommt dann da bei dir in

01:11:27: Australien so auf den Grill? Also meistens kommt hier eine

01:11:31: Rinderwurst auf den Grill, die dann relativ lieblos irgendwo in

01:11:34: Toast reingerollt

01:11:38: wird. Um auf

01:11:41: die Frage zurückzukommen, zu Hause bin ich definitiv Team,

01:11:46: Team, Team Steak. So ein schön

01:11:49: eingelegter Schweinenacken, da geht dann doch nichts drüber.

01:11:53: Bin ich großer Fan von. Aber gibt es denn da jetzt bei dem

01:11:57: Grillen, also ist das ein Thema, so Känguru dazu essen? Hast du das schon mal

01:12:01: gesehen? Ich habe Kriegt man ja manchmal in Deutschland, kriegt man ja vielleicht bei dem

01:12:04: einen oder anderen. Kängurus an sich sind hier unten ein Riesenthema.

01:12:09: Die sieht man hier so häufig wie Rehe

01:12:12: bei uns zu Hause, würde ich behaupten. Also die hoppeln

01:12:16: hier doch häufiger mal von links nach rechts und so. Die

01:12:21: sieht man schon häufig. Dass die gegessen werden, habe ich jetzt so noch

01:12:24: nicht mitbekommen. Also bestimmt irgendwo, aber

01:12:28: Hier in Restaurants gibt es sie nicht, weil man darf die auch nicht

01:12:32: schießen. Die stehen da unter Schutz. Sie machen hier

01:12:36: relativ großen Wildschaden, aber darf

01:12:40: man hier nicht schießen. Ja, ich denke, die andere alles

01:12:43: entscheidende Frage, was es dazu gibt, das hast du ja eben eigentlich schon

01:12:47: fast verraten, dass du gerne abends mal ein Bierchen trinkst. Ich glaube,

01:12:51: das können wir auch so einloggen, oder Justus? Das unterschreibe ich

01:12:54: so. Aber in Australien auch, oder gibt es

01:12:58: da die, oder trinken, hast du noch neue Sachen entdeckt, die du vorher noch

01:13:02: nicht so kanntest? Oder trinken die schon so? Also ich weiß gar nicht, da gibt

01:13:05: es dann irgend so einen Wein, den die alle trinken oder so, zumindest die Backpacker,

01:13:08: habe ich mal gehört. Na ja, was, was hier unten. Also ich habe bis

01:13:11: jetzt hier unten, gab es halt bei den Feldtagen immer Bier

01:13:16: und was hier, wenn man, wenn man Cocktails trinkt, werden hier

01:13:19: relativ viel Margaritas getrunken. Ist

01:13:23: jetzt nicht so meins, aber erfüllt seinen Zweck, sagen wir mal

01:13:27: so, ne. Gut, das waren schöne letzte

01:13:31: Worte, Justus. Ja, ich denke auch.

01:13:34: Ja, Justus, vielen Dank, dass du dir die Zeit jetzt hier genommen hast im

01:13:38: wohlverdienten Feierabend in Australien. Wir starten jetzt in die

01:13:41: Woche, Carina. Genau, vielen Dank, dass du dabei warst

01:13:45: und dass du uns berichtet hast, obwohl ich viele Sachen schon mal ja so so

01:13:48: gehört hatte von dir, aber doch jetzt noch mal alles im Zusammenhang fand ich richtig

01:13:51: spannend. Vielen Dank, Jost. Ja, danke, Jost.

01:13:56: Und auf jeden Fall noch eine gute Zeit und komm dann in gut 2 Wochen

01:14:00: auch wieder gut nach Hause. Dankeschön und schön, dass ich noch mal Gast

01:14:04: sein durfte. Immer wieder gerne.

01:14:12: Ja, Carina, es war ja wieder, wie ich auch fand, ein spannender Blick über den

01:14:15: Tellerrand. Nach Australien, mal wieder eine ganz

01:14:19: andere Sicht der Dinge, ganz andere Menschen, ganz andere

01:14:22: Landschaft. Oder wie siehst du das, Carina? Ja, absolut. Also ich habe mich ja total

01:14:26: gefreut auf die Folge mit Justus eben, wie er es ja auch selber so schön

01:14:30: gesagt hat, dass er sich ja auch gerne selber reden hört. Und ich war mir

01:14:33: sicher, dass er viel zu berichten hat aus der Zeit.

01:14:37: Also danke dafür noch mal. Das war einfach sehr erfrischend und ja,

01:14:41: auch viele neue Blickwinkel wieder und viel dazugelernt. Also

01:14:45: ich fand Das zum Beispiel mega spannend mit dem, wie er sagte,

01:14:48: dass es da extra für LKW ja so Waschanlagen gibt

01:14:52: und dass du da quasi durchleuchtet wirst, dass du da quasi, also

01:14:56: das kennt man ja in Deutschland höchstens mal so aus dem tierischen Bereich, dass du

01:15:00: so, ich sag mal, durch so eine Schleuse gehst, bevor du in den Stall gehst

01:15:03: und dich desinfizierst und Schuhe wechselst und weiß der Henker was. Und dass

01:15:07: die das so krass machen und da auch bei Geräten dann so

01:15:11: penibel drauf achten, dass da ja nichts verschleppt

01:15:14: wird. Das fand ich schon sehr spannend. Das habe ich so auch noch nicht gehört.

01:15:19: Ja, das ist echt. Also ich glaube, das wird wahrscheinlich in

01:15:22: Europa auch irgendwann noch mehr kommen, wenn wir da bestimmte Sachen haben, wie jetzt mit

01:15:26: dem Erdmandelgras oder so, könnte ich mir sehr gut vorstellen. Aber das ist

01:15:30: schon echt spannend auch. Ich hatte das, jetzt bin ich wieder einen kleinen Blick über

01:15:34: den Tellerrand, in Amerika war das auch oft, wenn du vom Bundesstaat zu Bundesstaat

01:15:37: gefahren bist, zum Beispiel nach Kalifornien, Da wird ja sehr viel Obst angebaut und da

01:15:41: wurde zum Beispiel auch gefragt, ob du Äpfel dabei hast oder so,

01:15:45: einfach zum Essen als Snack, weil die dann auch nicht haben wollen, weil du

01:15:48: dann gefühlt irgendwelche Krankheiten über diese Äpfel dann einschleppst. Ich

01:15:52: meine, das sind natürlich andere Entfernungen und so, aber wenn man jetzt—

01:15:56: ich könnte mir irgendwann auch wirklich gut vorstellen, dass man sagt, an Grenzen in Europa

01:15:59: oder so, dass dann irgendwie die LKWs gewaschen werden müssen oder wie auch immer. Ist

01:16:03: zum Beispiel jetzt auch ein— jetzt, wo wir das auch schon haben, ist

01:16:07: tatsächlich, wenn wir Maschinen von Europa

01:16:10: jetzt sag ich mal, vom Kontinent Europa nach England bringen, also

01:16:15: nach UK, die müssen durch eine zertifizierte Reinigungsfirma

01:16:19: gewaschen sein. Auch aus dem Grund, dass die keine Krankheiten vom,

01:16:23: also von uns, sich einschleppen wollen. Wir haben öfters ja sonst schon mal

01:16:27: Vorführgeräte oder Maschinen hier von unserer Agrofarm nach England verkauft,

01:16:30: Gebrauchtgeräte. Die waren dann gut sauber, sage ich mal,

01:16:34: so wie wir die halt hier gewaschen haben. Und jetzt müssen die wirklich picobello

01:16:38: sauber sein und zertifiziert sauber sein, bevor man die nach UK

01:16:42: importieren darf. Auch aus dem Grund mit den Krankheiten. Da haben wir tatsächlich auch

01:16:46: schon jetzt in Europa, vielleicht, also ist mir nur gerade

01:16:49: eingefallen. Ansonsten, was ich auch sehr interessant fand, ist immer gerade dieser

01:16:53: Schlag Menschen und diese Ansichten über Landwirtschaft und welche Probleme die

01:16:57: jeweils haben. Jedes Mal, wenn ich mich mit einem

01:17:00: Lemken-Kollegen von der Welt unterhalte, hat man gefühlt irgendwie eine

01:17:04: andere Ansicht auf die Dinge. Ich meine, du hast jetzt ja auch schon mit vielen

01:17:07: Leuten gesprochen, mit Carlos, mit Alessandro, mit Hans,

01:17:11: mit den Österreichern. Jedes Mal, also viele Sachen sind natürlich ähnlich, gerade hier

01:17:15: in Zentraleuropa, aber auch gerade wenn es dann

01:17:18: mal über Kontinente hinweggeht, ist dann doch wieder was ganz anderes. Und das

01:17:22: finde ich mal wieder spannend. Absolut. Ja, und vor allem für Justus

01:17:26: freut es mich auch, dass man jetzt dann mal dahin kommt. Ist natürlich

01:17:30: auch ja eine Riesenerfahrung. Sage ich mal, da so lange

01:17:33: dann in Australien zu sein, Englisch zu lernen, die Leute kennenzulernen, einen

01:17:37: anderen Blick der Dinge zu sehen. Ich habe mich auch wirklich für Justus gefreut, als

01:17:41: es da die Möglichkeit gab, das zu machen, und bin froh, dass das jetzt so

01:17:44: gut geklappt hat für alle Seiten, für Lemken in Australien, für die

01:17:48: Landwirte, für Justus und für uns. Und für uns. Wir haben

01:17:52: eine spannende Folge gehabt. Genau. Noch ein netter

01:17:55: Nebeneffekt, den wir hatten. Da muss ich sagen, Noch einen

01:17:59: Werbeblock von mir an alle Landwirte. Wir haben im Moment unsere Blue

01:18:03: Deals, das heißt auf bestimmte Geräte oder auf

01:18:06: viele Geräte bei den Pflügen, bei den Grubbern, Kurzscheibeneggen

01:18:10: haben wir Rabatte und Finanzierungsmöglichkeiten in

01:18:13: Deutschland. Also wenn ihr da Interesse habt und ihr steht vor einer Kaufentscheidung,

01:18:17: dann geht auf unsere Website, kontaktiert euren Händler, unseren

01:18:21: LEMKEN-Partner oder unseren LEMKEN-Gebietsverkaufsleiter.

01:18:24: Ende des Werbeblocks, Verena. Ich bedanke mich. Wie immer

01:18:28: für eine Folge mit dir, dass du dir die Zeit genommen hast. Ja, Montagmorgen,

01:18:32: Justus, für den Montagabend. Ja, hat mir wie immer sehr

01:18:36: viel Spaß gemacht. Jetzt starten wir in die Woche, fast

01:18:40: Mittag, und ich überreiche dir wie immer.

01:18:44: Oder vielen Dank noch fürs Zuhören. Wenn ihr Feedback habt oder Anmerkungen, immer her damit.

01:18:48: Und dann hat wie immer Carina das letzte Wort. Ja, vielen Dank. Was

01:18:51: soll ich da noch hinzufügen? Ich glaube, jetzt hast du ja wirklich alles schon

01:18:55: vorweggenommen. Also ich schließe mich einfach deinen Worten an, um es kurz zu

01:18:58: machen, und freue mich, wenn wir uns in 2 Wochen wieder hören. Bis dann!

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